Hallo,
auch ich habe mich gefreut als ich heute die neue ZfM las.
Die beiden haben es wirklich verdient geehrt zu werden!
Ganz herzlichen Glückwünsch Euch beiden!
LG Ulla
Hallo,
auch ich habe mich gefreut als ich heute die neue ZfM las.
Die beiden haben es wirklich verdient geehrt zu werden!
Ganz herzlichen Glückwünsch Euch beiden!
LG Ulla
Na prima, dann kann ich hier ja tausende von Blütenstände absuchen.....
ja leider wachsen die nicht unter allen Blättern, aber unserer Erfahrung nach hat man eigentlich in jedem gut sortierten Pestwurzbestand nach gefühlt 200-300 Blättern umdrehen Erfolg! ![]()
Die Blütenstände brauchst Du nicht beachten!
LG Ulla
Hallo,
auf den gerade herauskommenden Blättern der Roten Pestwurz gibt es auch Schleimpilze. Die wachsen dann an der Unterseite der Blätter: Didymium tussilaginis und Didymium vernum.. Das sind dann graue bzw. braune kleine Kissen mit Kalkkristallen bedeckt.
Didymium tussilaginis
Wer da mal danach schauen will.
LG Ulla
Hallo Hartmut,
bei Kulturen trage in Mykis immer erst das Ansatzdatum und als 2. das Erntedatum ein.
Man kann auch in der Bemerkungspalte einfügen: kultiviert bis ...
LG Ulla
Lieber Nobi,
man kann leider nicht alles haben und machen! ![]()
Der Tag hat nur 24 Stunden, heute sogar nur 23! ![]()
Aber ich wollte auch nur mal für meine Schleimis werben!
LG Ulla
Alles anzeigenDungpilze, sowas von uninteressant.......
.......könnte man denken, bevor man sich das hier ansieht !
Danke für die tollen, interessanten Beiträge !
Ich werde mal nachsehen, was unsere Meerschweinchen, Hamster
und Fischeso "treiben".....
VG
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
ich kenne mich zwar mit Dungpilzen nicht aus, aber bei Meerschweinchen- und Hamster-AA , wo die Tiere meist nur Futter aus der Tüte bekommen, weiß ich nicht ob da viele Dungis
kommen.
Aber ist schon faszinierend was da sonst alles so drauf wächst.
Ich hab allerdings mit meinen Schleimis genug zu tun.
Würde mich freuen, wenn sich mehr Pilzfreunde dafür interessieren würden. Ihr wißt gar nicht was Euch da entgeht!
LG Ulla
Hallo Hartmut,
Dein Dungbewohner ist Didymium difforme. Die Art ist gekennzeichnet durch die dichte Kalkschicht auf der Peridie (bei D. dubium ist sie mehr richtig kristallin und nicht geschlossen) die aus dicht gepackten Kalkkristallen besteht.
Die Sporen sind auch typisch mit der auf einseitig helleren Seite und gut erkennbaren Keimspalte. D. dubium hat Sporen die gleichmäßig strukturiert sind. Die Größe ist aber ähnlich.
D. difforme wächst oft auf Dung.
Schreibst Du den Fund für mykis auf? Wenn ichs machen soll, dann gibt mir bitte die genauen Daten.
LG Ulla
Hallo Martin,
ob Trichia favoginea schon als Pseudoaethalium zu bezeichnen ist?
Pseudoaethalium bedeutet:
"In seinem Inneren lässt sich erkennen, dass es sich um äußerst eng stehende einzelne Sporangien handelt, die durch einzelne Peridien deutlich gegeneinander abgegrenzt sind"
Wenn man das so sieht - ist das ein Pseudoaethalium. Obwohl ich eher Schleimis wie Dictydiaethalium plumbeum oder Tubifera aeruginosa als solches bezeichnen würde.
Trichia favoginea habe ich bisher nur in kleinen Grüppchen, die allerdings ab und an dicht beieinander wuchsen, gefunden. Das würde ich eher als "gesellig" bezeichnen.
Die Farbgebung ist allerdings nicht nur typisch für die Art. T. affinis und auch T. scabra haben ähnliche Färbung. T. persimilis ist oft dunkler.
LG Ulla
Hallo Martin,
da hast Du eine schöne Aufsammlung von Trichia favoginea gemacht. So ausgedehnt habe ich die Art noch nie gesehen!
Von den anderen ähnlichen Trichia-Arten (T.persimilis, T. affinis) unterscheidet sich die Art, dass die einzelnen Fruchtkörper meist etwas zylindrisch und nicht kugelig sind.
Die Sporen hast Du gut abgebildet, deren Skulptur ein vollständiges großmaschiges Netz ist.
Das Capillitium ist dicker als bei den anderen beiden Arten.
Die Elateren enden manchmal in mehreren Enden (keine Bruchstelle), sind sonst aber kurz zugespitzt.
Sehr schöne Präsentation!
LG Ulla
Hallo,
mit Comatricha nigra bist Du sicher richtig.
Die besiedelt oft Nadelholz, das ganze Jahr über und ist nicht selten.
Deine Fruchtkörper sind zwar noch nicht reif, aber ich denke, dass es die Art ist.
LG Ulla
Untendrunter ist nicht der hier übliche saure Boden, sondern da wurde geschottert, Basalt und Abraum aus dem Uranbergbau der Wismut.
Hallo Steffen,
ist dann der Abraum auch schon belastet?
Da würde ich die Morcheln nicht essen.
LG Ulla
Alles anzeigenHallo Stropharia,
deinen Inocybeverdacht (Nr.5) würde ich eher mit dem Frühen Mürbling Psathyrella spadiceogrisea vergleichen wollen.
Beste Grüße
Stefan F.
Hallo, ich könnte mir auch den Rosablättrigen Helmling Mycena galericulata - vorstellen. Leider sieht man die Lamellen nicht.
VG Ulla
Hallo Noah,
normalerweise sieht man ob das natürliche Enden des Capillitiums sind, da sie dann eine (kurze oder lang ausgezogene) Spitze oder manchmal eine zweigeteilte Spitze haben.
Bei abgebrochenen Spitzen sieht man das eigentlich auch, das da was fehlt.
Das ist eben eine Erfahrungssache. Wie ich schon sagte: Übung macht den Meister, wie auch bei den Großpilzen: mikroskopieren, Eigenschaften erfassen (ich hab das dann immer aufgeschrieben was ich sehe), mit der Literatur vergleichen, möglichst Schlüssel benutzen die die wichtigen Merkmale nutzen.
LG Ulla
Hallo zusammen,
ich halte das goldgelbe Gebilde für die Gelbe Lohblüte, also ein Schleimpilz. Ich denke Goldschimmel passt nicht, weil kein Reste vom Pilz (Röhrling) zu sehen sind und weil der Goldschimmel wohl nicht auf Laub geht, was aber auf dem Bild deutlich zu sehen ist.
Hallo Veronika,
die Lohblüte ist auszuschließen - sie wächst nicht auf Laub.
Aber beim Goldschimmel habe ich schon oft beobachtet das vom Röhrling nicht mehr viel übrigbleibt und man nur noch den Goldschimmel findet, der dann auch mal auf Laub liegenbleibt (bin da auch schon drauf hereingefallen)
Bei der mikroskopischen Untersuchung ist es aber auf jeden Fall eindeutig zu klären.
VG Ulla
Hallo Claudia,
Sind die winzigen Becherlinge wirklich becherig?
Man erkennt es nicht richtig. Ich meine aber zu sehen, das sie es nicht sind. Das könnten nämlich auch Schleimis sein. Vielleicht eine Diderma (falls sie gestielt wären und wie Mini-Reißzwecken aussehen, könnte es Diderma hemisphaericum sein). Kannst Du da nochmal mit der Lupe schauen?
Den Du als Schleimpilz bezeichnet hast (der gelbe) würde ich eher für die Überreste eines Röhrlings mit Goldschimmel befallen halten. Das müßte man mikroskopisch leicht erkennen (stark ornamentierte,relativ große Sporen)
LG Ulla
Hallo Noah,
das entscheidende bei Trichia varia ist das Capillitium welches nur locker gewickelt ist (2 Spiralleisten). Andere Trichia-Arten haben mehr Spiralleisten und sehen dann wie eine straff gewickelte Wäscheleine aus.
Leider sieht man auf Deinen Fotos das nicht so genau, aber ich meine auf dem ersten Mikrofoto zu sehen, dass es nicht nur zwei Spiralleisten sind sondern mehr. Auch sind die Enden für T. varia zu lang ausgezogen.
Aufgrund der Makro- und Mikrofotos tippe ich auf eine andere Trichia--> Trichia contorta. Das ist eine Art die z.Z. häufig zu finden ist, oft auf der Innenseite von Rinde. Sie ist äußerlich auch meist viel brauner als T.varia. T. varia bildet normalerweise auch keine Plasmodiocarpien aus. T. contorta dagegen schon.
Das Anfärben von Schleimpilzsporen habe ich noch nie gemacht. Meist reicht es mit Ölimmersion zu arbeiten um die Ornamentation zu sehen.
Bei Fotografieren durchs Mikroskop sollte man die Ebene scharf stellen auf die es ankommt. Das ist bei der Erkennung der Sporenornamentation wichtig. Ohne Stacken bekommt man nie komplett scharfe Bilder.
Aber Übung macht den Meister.
LG Ulla
Hallo,
sieht schon sehr ähnlich aus.
Leider hab ich aber auch keine Ahnung.
LG Ulla
Hallo Johann,
mit Craterium liegst Du richtig.
Aber ich halte Deinen Fund eher für Craterium minutum, da der Kelch sehr glatt aussieht und nicht wie bei C. leucocephalum mehr mit Kalk bestäubt ist.
Beide Arten besiedeln aber das gleiche Biotop, wachsen gern auf Laub.
VG Ulla
Liebe Pilzfreunde,
aus dem Nachlaß eines Pilzfreundes möchte ich folgendes abgeben:
Schweizer Zeitschrift für Pilzkunde: 53 Hefte
1991 1-12; 1992 1-10,12; 1993 1-6; 1994 12; 1995 1,7-12; 1996 1-7,12; 2010 2,5,6; 2011 1-3; 2012 3,4
25,00€ + Porto
Mykologisches Mitteilungsblatt: 39 Hefte + 4Register
1963 3; 1965 3; 1967 3; 1971 1/2; 1972 1; 1973 1,3; 1974 4; 1975 1-2; 1976 3; 1977 1-3; 1978 1-2/3;
1983 2; 1984 2/3; 1985 2; 1986 1-3; 1987 1-3; 1988 1-3; 1989 1-3; 1990 1-3; 1991 1-2; 1992 1-2; 1993 1
30,00€ + Porto
Marcel Bon : Hygrophoraceae
aus der Reihe Die Großpilzflora von Europa IHW-Verlag 1992
20,00€ +Porto
Bruno Erb/Walter Matheis: Pilzmikroskopie
Kosmos-Handbuch 1983
30,00€ + Porto
Bei Interesse bitte per PN !
VG Ulla
Hallo,
kann mir das ohne den youTube-Beitrag anzusehen mal jemand ins Deutsche übersetzen? ![]()
VG Ulla
Hallo,
der NABU ist ja aus dem "Deutschen Bund für Vogelschutz" entstanden.
Er ist mir deshalb manchmal zu "vogellastig".
Pilze spielen da leider nur sehr wenig eine Rolle.
(bin trotzdem Mitglied)
VG Ulla
Hallo Tonio,
bei Deinem 2. Foto bin ich mir gar nicht sicher ob das auch M. vesparium ist.
Das könnte auch M. floriforme sein.
Im Mikroskop aber sofort erkennbar durch das stachellose Capillitium mit lang ausgezogenen Enden. Auch hat das Capillitium oft eine heller orange Farbe.
VG Ulla
Hallo Tonio,
Dein Schleimi heißt Metatrichia vesparium zu deutsch Wespennest.
Der deutsche Name kommt daher, dass die Fruchtkörper meist dicht gedrängt bzw. gebündelt wachsen und wenn das Capillitium (die wolligen Puschel) ausgefallen sind, sieht das aus wie ein Wespennest.
Die Art ist gut kenntlich durch das stachelige Capillitium. Eine Verwechslungsart - Metatrichia floriforme- hat kein stacheliges Capillitium, dafür aber lang ausgezogene Ende der Capillitiumstränge.
Zu Deiner Frage: Sporen in Masse: da ist die reine Sporenfarbe gemeint. Aber im Mikroskop sieht man das ja auch in Verbindung mit dem Capillitium und muß nicht die Sporen einzeln betrachten.
Im durchfallenden Licht ist die Untersuchung im Mikroskop gemeint - im Gegensatz zum Auflichtmikroskop (auch Stereomikroskop).
VG Ulla
Hallo Noah,
ja das könnte durchaus ein Echinostelium sein, aber bei diesen superkleinen Wesen kann man das nur nach mikroskopischer Untersuchung sagen.
Es gibt auch Nichtschleimpilze die ähnlich aussehen.
LG Ulla
Hallo Eike,
vielen Dank für dein Angebot, natürlich würde ich den Beleg gern haben wollen.
Wir sehen uns ja sicher bei der Vortragtagung in Halle. Da könntest Du ihn mitbringen.
Vielen Dank und VG Ulla
