Hallo Andreas,
könnte ein alter Erbsenstreuling -Pisolithus arhizos - sein.
Haben wir im Mittelmeerraum auch schon mal unter Eukalyptus gefunden.
VG Ulla
Hallo Andreas,
könnte ein alter Erbsenstreuling -Pisolithus arhizos - sein.
Haben wir im Mittelmeerraum auch schon mal unter Eukalyptus gefunden.
VG Ulla
Hallo Tonio,
in diesem Fall ist es nicht so einfach.
Zunächst müßte man feststellen ob es überhaupt ein Physarum ist.
Dazu reichen die Aufnahmen der Sporen nicht, da gibt es viele ähnliche.
Bei Deiner ersten Aufsammlung sieht man, dass sie durch den Transport und das Aufbewahren in der Feuchtkammer doch etwas entwicklungsgestört ist (Nr.9).
Auch kommt mir die Peridie für ein Physarum zu glatt vor.
Man sieht auf Foto Nr. 8 und auch 11 an wenigen offenen Fruchtkörpern eine helle Stelle in der Mitte, die eventuell auf eine Columella hinweisen könnte.
Dann könnte es eine Diderma sein. Da müßtest Du nochmal genauer nachschauen und reife Fruchtkörper öffnen und am Grund nach der weißen Columella suchen.
Außerden sollte man das Capillitium untersuchen ob es kalkfreie Fäden hat oder Kalkknoten. Physarum hätte nämlich diese Kalkknoten, Diderma nicht.
Wenn es eine Diderma ist, kommt z.B. Diderma spumarioides in Frage. Die würde zu Deinen Funden passen. Bei dieser Art sind die Einzelfruchtkörper oft tief in den weißen kalkhaltigen Hypothallus eingebettet, den man auch auf Deinen Fotos sieht. Die Sporengröße würde auch so hinkommen.
Die farblosen Kügelchen auf Deinem ersten Foto wird vermutlich der amorphe Kalk von der Peridie sein. Der ist bei Diderma nie kristallin.
Diderma spumarioides ist eine häufige Art die auf allem möglichen fruktifiziert, auf toten und lebenden Pflanzen, Laub oder auch auf Holz.
LG Ulla
Hallo Tonio,
auf dem 2. Foto sieht man eindeutig, dass die Fruchtkörper zylindrisch sind und somit ist es Trichia favoginea.
LG Ulla
Hallo Tonio,
bei den Arcyrien wo sich das Capillitium leicht ablösen läßt, bleibt eigentlich meist kein Capillitiumfaden am Kelchbecher.
Da hatte ich mich auf Deine Aussage verlassen.
Da es aber nicht der Fall ist wie auch auf Deinem Foto jetzt zu sehen ist, kommt natürlich wieder Arcyria denudata ins Spiel und incarnata ist raus.
LG Ulla
Hallo Tonio,
da Du schreibst, dass das Capillitium bei dieser Art leicht ablösbar ist, fällt Arcyria denudata raus. Da ist es nicht leicht ablösbar.
Bei diesem großmaschigen, leicht ablösenden Capillitium, der Capillitiumskulptur, der Sporengröße würde ich das für Arcyria incanata halten.
LG Ulla
Hallo Tonio,
Trichia ist schon klar, aber Trichia scabra würde ich ausschließen, da passen die Sporen nicht.
Bei T. scabra haben die Sporen ein kleinmaschiges Netz. Bei Deinem Fund ist es sehr grobmaschig mit breiter Randzone.
Da kommen eigentlich nur drei Arten in Frage.
1.T. favoginea: da müßten die Fruchtkörper zylindrisch sein, nicht kugelig. Das sieht man auf Deinen Fotos leider nicht. Schau da nochmal nach. Sporen tragen ein vollständiges Netz mit breitem Saum. Das Capillitium ist recht breit (bis 9um)
2. T. affinis: kugelige Fruchtkörper, Sporen sehr ähnlich mit breitem Saum, Netz großmaschig, nicht immer vollständig, Capillitium dünner bis 6um
3. T. persimilis: kugelige Fruchtkörper, Sporen mit unterbrochenem, teils fragmentarischem Netz aus kleinen Netzmaschen zusammengesetzt. Farbe ist auch meist dunkler.
Ich würde T. persimilis ausschließen, aber kann nicht sicher zwischen 1 oder 2 entscheiden. Dazu müßte man die Fruchtkörperform von der Seite sehen ob sie zylindrisch sind.
Die Sporenskulptur ist auch auf Deinen Fotos nicht genau zu sehen.
Da müßtest Du nochmal genauer nachschauen.
LG Ulla
Hallo,
nochmal zum Thema Herdenschutzhunde.
Wir haben am letzten Wochenende bei Tilleda am Kyffhäuser so eine von Herdenschutzhunden bewachte Herde gesehen. Es waren 2 Hunde, die sich wirklich intensiv um die Herde gekümmert haben. Sie sind zwar zuerst auch an den Zaun gekommen, wo wir standen, aber haben sich dann schnell wieder ihren Aufgaben gestellt.
Es war auch ein Hinweisschild aufgestellt, dass man die Hunde nicht anfassen, füttern oder sonstwie ablenken sollte.
Fanden wir recht interessant.
LG Ulla
Lieber Jan-Arne,
auch von mir die allerherzlichsten Glückwünsche zu Deinem Ehrentag.
Einen kleinen Blumengruß von mir.
Ich hoffe, Du konntest schön feiern, nicht immer klappts mit dem Geburtstag am Männertag!
Bleib weiter an den Pilzen dran. Schön wärs wenn Du auch bei den Schleimis weiter machen würdest. Es gibt leider nur wenig die das tun.
Ich würde mich freuen.
Liebe Grüße
Ulla
Hallo Steffen,
Dein Fund ist definitiv keine Arcyria, da paßt die Farbe, und die Form der Fruchtkörper nicht.
Das ist eventuell eine Stemonitis.
Zunächst glaubte ich an St. flavogenita wegen der gelben unreifen Fruchtkörper.
Aber da paßt die Sporengröße nicht.
Da kommt nur St. axifera und St. smithii in Frage, obwohl mir nicht sicher bekannt ist welcher der beiden Arten so gelbes Plasmodium hat. In der Literatur gibt man an weiß oder gelb.
Für Stemonitis muß man auch überprüfen ob das Capillitium ein Oberflächennetz hat. Das sieht man auf Deinen Fotos leider nicht.
Es ist leider nicht immer per Fotos die Art genau zu bestimmen.
Ohne weitere mikroskopische Untersuchung geht es leider nicht.
LG Ulla
Hallo Tilo,
ein Morchelbecherling ist das nicht, der wächst nicht auf Holzabfällen.
Ich denke da eher an einen Becherling aus der Peziza varia-Gruppe.
Ohne mikroskopische Untersuchung kommt man da nicht weiter und auch damit wird es schwierig.
VG Ulla
Hallo,
ich habe noch eine ganz andere Idee.
Physarum und auch Lamproderma schließe ich aus.
Ich meine auf mehreren Fruchtkörpern einen kleinen glänzenden Punkt in der Mitte der Kugel zu erkennen, der mich auf die Idee gebracht hat:
Enerthenema papillatum
Bei dieser Art ist das Capillitium an einer kleinen Scheibe am Ende der Columella angewachsen und hängt von dort strahlenförmig herunter. Wenn man die Sporen aus dem Fruchtkörper vorsichtig herauspustet, kann man das gut erkennen.
Dazu muß der Fruchtkörper aber richtig reif und trocken sein sonst klappt das nicht.
Vergleich mal damit!
LG Ulla
Lieber Stefan,
auch von uns beiden einen herzlichen Gruß zum Geburtstag.
Bleib vor allem gesund, damit Du Deinen Hobbies (Pilz, Bergsteigen, Singen - welche Reihenfolge mußt Du entscheiden) weiter frönen kannst.
Bleib auch diesem Forum treu, Deine Posts sind immer interessant und helfen über manche Unklarheit.
Auch für uns wichtig ist Deine Freundschaft, wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Einen kleinen Blumengruß von unserem Urlaub in Portugal!
Ganz liebe Grüße
Ulla und Gunnar
Hallo Jörg,
Dein Fund ist auf jeden Fall eine Trichia decipiens.
Die Zuordnung der Varietät müßte man ebenfalls mikroskopisch klären.
LG Ulla
Hallo Jörg,
bei Deinen Funden tippe ich eher auf eine Didymium. Es können auch zwei Arten sein. der erste scheint einen weißen Stiel zu haben (ev. Didymium squamulosum), der 2. einen dunklen Stiel. Da gibt es mehrere Kandidaten.
Aber wie schon gesagt, ohne Mikroskop keine Chance der Bestimmung.
LG Ulla
Hallo Jörg,
bei Diesem Schleimi kann ich nichts sagen.
Das könnte eine Trichia sein oder auch was ganz anderes. Das muß man unbedingt mikroskopieren.
Falls du einen beleg mitgenommen hast kannst Du ihn mir auch zum Mikroskopieren schicken.
Dann melde Dich.
LG Ulla
Hallo Jörg,
leider ist ohne Mikroskop keine genaue Bestimmung möglich.
Aufgrund der Farbe halte ich das nicht für Trichia decipiens sondern eher für eine Hemitrichia eventuell H. clavata.
LG Ulla
Hallo Jörg,
ich tendiere doch stark zu Physarum album (nutans).
Man sieht auf Deinem Foto einen Fruchtkörper wo das Capillitium strahlig von der Basis zur Peridie ausgerichtet ist.
Bei Physarum leucophaeum bildet das Capillitium dagegen ein dreidimensionales Netz mit rundlich bis unregelmäßig geformten Kalkknoten.
LG Ulla
Hallo,
ich habe eine Stelle in einem Auwald, da kommen die Speisemorcheln seit fast 40 Jahren an fast der gleichen Stelle.
VG Ulla
Hallo,
der Porling ist der Schuppige (oder Schwarzfuß-)Porling - Polyporus squamosus.
Der Sklerotienporling Polyporus tuberaster - hat nie einen schwarzen Stiel und ist fast immer zentral gestielt.
VG Ulla
Hallo,
ja, das könnte sich um eine Fuligo (rufa) handeln.
Leider ist das Makrofoto doch recht weit weg vom Fruchtkörper.
Aber die Sporen passen dazu.
Schleimpilze sind normalerweise keine Holzzerstörer, aber sie müssen entsprechende Wuchsbedingungen (z.B. Feuchtigkeit und Substrat) vorfinden.
VG Ulla
Hallo Steffen,
ich bin ganz bei Noah - das ist ziemlich sicher Stemonitis fusca.
Er hat ja schon geschrieben: Sporen mit netzartigem Ornament - sieht man auf Deinen ersten Fotos mit Capillitium ganz gut. Größe paßt auch.
Das es überhaupt eine Stemonitis ist, natürlich sehen die makroskopisch auch so aus wie auf Deinen Fotos.
Aber wie Noah auch schon schrieb: Wichtig ist das Capillitium anzusehen. Das Capillitium entspringt der Columella (dem Stiel) und bildet bei Stemonitis dann auch ein dichtes kleinmaschiges Oberflächennetz. Sieht man auch auf Deinen Fotos. Allerdings gibt es da noch ein paar Feinheiten - wie ist das Capillitium in Innern aufgebaut, wie groß sind die Netzmaschen. Das ist in Deinem Fall zum Glück nicht ganz so relevant, da es nur sehr wenige Arten mit Sporen mit netzigem Ornament gibt. Da paßt wegen der Sporengröße nur Stemonitis fusca.
Es ist deshalb nicht nötig den Beleg noch genauer zu untersuchen.
LG Ulla
Hallo Steffen,
ja, Dein Fund wird wohl eine Stemonitis sein. Hab ich fast vermutet. Leider ist da makroskopisch nichts drin. Man muß auf jeden Fall mikroskopieren und dann ist es auch oft nicht klar ob man zur Art kommt, da die Gattung schwierig ist, wenn sie nicht gut ausgereift ist. Leider sieht man auf Deinen Bildern, dass die Fruchtkörper eventuell nicht richtig ausgereift sind.
Falls Du einen Beleg mitgebracht hast, kann ich ihn mir gern ansehen, ohne Gewähr dass ich die Art wirklich rausbekomme.
Sie sollte trocken sein, ohne Schimmel. Am besten das Holzstück in eine Streichholzschachtel einkleben.
Melde Dich, dann schick ich Dir meine Anschrift und entsprechende Erklärungen.
LG Ulla
Hallo Steffen,
ich würde Deinen Fund auch für einen unreifen Schleimi halten.
Wenn Du ihn nochmals aufsuchst, kann das sein dass Du ihn nicht mehr findest, da er inzwischen weiter gereift ist und sich in der Farbe völlig verändert hat und dadurch nicht mehr auffält.
In dem Stadium Deines Fotos ist es reine Spekulation zu sagen was es vielleicht mal wird.
Brefeldia maxima oder eine Trichia schließe ich allerdings aus die sehen unreif anders aus bzw. die Wuchsform ist anders.
Falls Du ihn doch wiederfindest und ein Foto machen kannst, dann könnten wir weiter spekulieren oder vielleicht eine Idee haben.
Die 123pilze- Seite ist für Schleimpilze völlig ungeeignet. Da steht viel Unsinn drin.
LG Ulla
Hallo Jan,
ich würde doch eher für die Gyromitra parma plädieren. Die hat oft auch so einen längeren Stiel. je nachdem wie sie auf dem Substrat gewachsen ist.
Die G. fastigiata hat einen mehr zipfeligen Hut (wie ja schon der Name Zipfellorchel sagt).
LG Ulla
Hallo,
den Mehlgeruch riecht man nicht wenn man in eine Mehltüte reinriecht. Da ist das Mehl recht geruchlos.
Für mich war es vor Jahren der Aha-Effekt, als ich mal an einer Mühle vorbei kam in der noch Mehl gemahlen wurde. Wenn das Mehl noch warm ist dann riecht es sehr intensiv.
VG Ulla
