Beiträge von lamproderma
-
-
Hallo,
Deine 2. Kollektion ist m.M. nach ein Mürbling Psathyrella. Die Gattung hat ein Velum, was Tintlinge nicht haben.
Die genaue Art kann ich nicht sagen, das müßte man mikroskopieren.
VG Ulla
-
Hallo Leo,
Dein Fund gehört zur Gattung Perichaena.
Die erscheinen sehr häufig in Feuchtkammerkulturen und sind nicht immer genau zuzuordnen.
Die Fruchtkörper auf den Fotos sind auch noch nicht richtig reif.
Ich weiß nicht, ob Du sie in diesem Zustand mikroskopiert hast, denn da kann es sein, dass die typischen Eigenschaften noch nicht richtig ausgebildet sind (z.B. die Capillitium-Struktur)
Nach Deinen Fotos würde ich den Schleim für Perichaena vermicularis halten.
Ansonsten kommt noch P.chrysosperma in Frage. Die Art müßte aber stachliges Capillitium haben. Das sehe ich hier nicht.
LG Ulla
-
Alles anzeigen
Und vom noch nicht erschienenen Heft 23 (2023) gibt es bereits einen Link zu einem 50-seitigen Artikel mit 14 neuen Risspilzarten!
Wie? Es waren doch neulich erst 21 neue Arten und jetzt noch ein Schwung drauf.
Kreisch...

Ditte will uns fertig machen, ich gehe künftig an der Gattung vorbei.
HaraldGeht mir genauso, leider.
Bleibe dann lieber im Moment bei meinen Schleimis. Aber da wird ja jetzt auch munter sequenziert.

VG Ulla
-
Hallo Timm,
Cribraria ist nicht so leicht.
Deine Fruchtkörper sind noch nicht reif, da sieht man noch nicht einmal die Farbe der reifen Fruchtkörper. Auch hast Du nichts zum Substrat gesagt.
Da ist es schwierig die genaue Art zu bestimmen.
Aufgrund des nicht definitiv abgegrenztem Becher, sondern dem sich etwas nach oben auflösendem Becher könnte ich mir Cribraria macrocarpa vorstellen.
Aber das ist ins Blaue gesprochen. Wirkliche Bestimmung der Art kann nur durch mikroskopische bestimmung erfolgen.
VG Ulla
-
Wo kann man eigentlich unterschreiben, damit es mal regnet?
Ich würde auch sofort unterschreiben!!!
LG Ulla
-
Hallo,
Es ist etwas schwierig mit deinen Mikrofotos auf die genaue Gattung bzw. Art zu schließen.
Es kommen Amaurochaete oder Symphytocarpus in Frage.
Auf Kiefernscheitholz kommen beide Gattungen vor. Leider sehen sich die Arten dieser Gattungen makroskopisch recht ähnlich, deshalb muß man immer mikroskopieren.
Die von Dir vermutete Art Symphytocarpus amaurochaetoides schließe ich aber aufgrund der Sporenskulptur aus. Auf Deinem Foto sieht man, dass diese nicht netzig ist sondern warzig.
Aber man muß noch die Größe der Sporen wissen und auch die Skulptur vom Capillitium. Du hast leider beim Capillitium den unreifen Fruchtkörper mikroskopiert. Da ist das nicht wirklich erkennbar.
Wenn Du einen Beleg hättest könnte man den nachmikroskopieren.
Sonst kann ich Dir leider auch nicht weiterhelfen.
VG Ulla
-
-
Hat man mal ein bissl
kommen die auf einmal von überall angeschleimt und fallen über alles im Garten her....Das ist wohl wahr.
Hatte erst im Garten Grünkohl-Pflanzen gesetzt, dann kamen ein paar Tropfen Regen und am nächsten Tag waren nur noch die Blattrippen da.


Ich habe dann Kaffeesatz drum rum gestreut. Hoffentlich hilfts und sie erholen sich.

LG Ulla
-
Es regnet schon den ganzen Tag
Ihr Glücklichen.
bei uns ist es wieder einmal vorbeigegangen. Nur ein paar Tropfen.
LG Ulla
-
Hallo,
den Schleimpilz mit Essig und Salz zu bekämpfen wird sicher über kurz oder lang Deinen Pfanzen im Beet schaden. Die Fuligo (Lohblüte) kommt sicher aus dem Mulch und wird bestimmt immer wieder erscheinen bis der Mulch zersetzt ist.
Da bleibt Dir nichts anderes übrig als die betroffenen Stellen abzugraben, damit verhinderst du natürlich auch die Sporenbildung.
Ob man Fungizide verwenden kann, weiß ich nicht wie die Schleimpilze drauf reagieren, aber sollte man mit Kanonen auf Spatzen oder harmlose "Schleimpilze"schießen?
Beim Beerensammeln kann man auch die betreffenden Stellen mit Papier oder ähnlichen abdecken.
Erfreue Dich aber lieber an der Vielfältigkeit der Natur.
VG Ulla
-
Hallo Romana,
Deine Funde sind auch beides Arcyrien.
Bei den Arcyrien muß man ja darauf achten wie das Capillitium am Becher angewachsen ist.
Du schreibst, es ist leicht lösber, das reduziert schon mal die Möglichkeiten.
Dein erster Fund hat einen tiefen Stielbecher, wie man auf den Fotos sieht. Mit der Capillitiumstruktur und der Sporengröße würde ich den Fund Arcyria affinis nennen.
Der Kern den Du beobachtet hast, ist sicher eine Entwicklungsstörung, das ist nicht typisch.
Der 2. Fund ist auch etwas entwicklungsgestört (daher die "Käppchen"), hat scheinbar einen nicht so tiefen Becher, das Capillitium ist grobmaschiger.
Da würde ich eher auf Arcyria incarnata tippen. Allerdings ist das nicht ganz 100%ig. Von Fotos ist es immer etwas schwierig eine 100%ige Bestimmung zu machen.
Beides sind aber keine seltene Arten.
LG Ulla
-
Bei uns scheint sich zwar im Moment was zusammenzubrauen, aber wir sind im mitteldeutschen Trockengebiet. Da wird sicher nicht viel kommen. In den Wäldern ringsum ist bisher absolute Ebbe.
Da beneide ich die, die wenigstens ein paar Perlplize, Hexenröhrlinge hatten.
LG UIlla
-
Hallo, das sehe ich auch so .
Polyporus tuberaster habe ich noch nie so dachziegelartig wachsen sehen. Der wächst meist einzeln und ist auch kleiner als der Schuppige.
Der Schuppige hat auch nicht immer ganz schwarze Stiele.
LG Ulla
-
Hallo Pilzfreunde,
nach der Vorstellung unserer Phytos bei unserem Ausflug ins Mansfeldische möchte ich Euch allerdings auch nicht die Umgebung der kleinen Kupferschieferhalden vorenthalten.
Man hat hier Blühmischungen ausgebracht, die zur Zeit eine Explosion der Farben bringen.
Einfach herrlich. Überall summte und brummte es. Die Insekten freuts.
Wilde Malve, oft mit Rost
Kornrade
Natternkopf
Ich hoffe, Euch machte es auch Spaß wie uns, uns zu begleiten.
LG Ulla und Gunnar
-
Hallo Daniel,
Dein angefragter Porling ist der Flache Lackporling, Ganoderma applanatum
VG Ulla
-
Da kann ich meinen Vorrednern nur beistimmen!
Das ist eine Art die ich sehr mag.
Sie ist auch leicht bestimmbar.
LG Ulla
-
Lieber Nobi,
danke für die nette Erinnerung an Kindertage.
Mein Lieblingsfilm war allerdings "Die drei Holzfäller" mit Freund Blase, dem Strohhalm und dem Bundschuh und natürlich mit dem großen Löffel und dem süßen Brei!
Den kennst Du sicher auch.
Allerdings sind da keine Pilze bei.
LG Ulla
-
Hallo Christine,
bei Stemonitis geht leider nichts ohne Mikroskop und dann wird es auch oft nicht leichter.
LG Ulla
-
Hallo Tonio,
der Objekt, das Du mikroskopiert hast ist ein Sklerotium. Welche Art ist in dem Stadium nicht bestimmbar.
Die gelben Kugeln sind Makrozysten. Toll, dass Du auch Myxoflagellaten gefunden hast. Das hab ich selbst noch nicht gesehen. Ob sie rund oder oval sind, ist sicher abhängig von welcher Seite man sie betrachtet. Ich habe früher mal aus Sporen von Reticularia lycoperdon Myxamöben gezüchtet. Die Art eignet sich gut dazu.
Das Sklerotium läßt sich mit Glück in der Feuchtkammer "wiederbeleben". Aber zum Fruktifizieren sind immer günstige Bedingungen nötig, die man in der Feuchtkammer oft nicht hat.
Ich hab das schon öfters ausprobiert, aber nur selten dann reife Fruchtkörper erhalten. Da irrt das Plasmodium dann lange herum, aber bildet keine Fruchtkörper.
Dein Foto vom Plasmodium sieht doch noch ganz lebendig aus. Vielleicht klappts doch noch bei Dir.
LG Ulla
-
Würd ich auch so nennen - Mäusegerste - Hordeum murinum
VG Ulla
-
Hallo,
Judasohren sollen angeblich beim Braten zur "Pfannenflucht" neigen.
Also Vorsicht damit!

VG Ulla
-
Hallo Noah,
da hast Du richtig bestimmt.
Bei Stemonitopsis typhina ist immer typisch, dass die silbrige Peridie recht lange noch erhalten ist und der Stiel meist von so einem durchsichtigen, silbrigen Häutchen umgeben ist.
Da kenne ich von den anderen Stemonitopsis-Arten nicht.
LG Ulla
-
Hallo,
für einen Lackporling halte ich das auch, aber Ganoderma lucidum ist immer gestielt.
Das ist sicher einer der anderen Ganoderma-Arten - G. resinaceum, G, adspersum oder G. pfeifferi.
Da Du die Baum-Art nicht kennst wird es schwierig. Deshalb wird es nur bei Vermutungen bleiben.
Nadelholz war es sicher nicht- da käme noch Ganoderma carnosum in Frage.
VG Ulla
-
Hhallo Kücki,
das sind wirklich Hasenstäublinge
VG Ula
