Oktoberfunde, die gewöhnlichen

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 297 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Hannes2.

  • Hallo,


    hier zeige ich euch eine Auswahl meine Funde aus dem Oktober.


    Fliegenpilze waren ein häufiger Begleiter im Monat.



    Deren Anzeigerpilze, der Steinpilz (B. edulis) und der Pfefferröhrling (Chalciporus piperatus) waren seltener zu sehen.



    Im Fichtenwald zeigten sich Gifthäublinge (Galerina marginata),



    tausende Schwarzpunktierte Schnecklinge (Hygrophorus pustulatus)



    aber nur wenige Rauchblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma capnoides).



    Häufig zeigten sich Exemplare aus den Artenaggregat des Tonblassen Fälblings (Hebeloma crustuliniforme).



    Auf Laubholz waren Hypholoma lateritium, der Ziegelrote Schwefelkopf,



    Kuehneromyces mutabilis, das Stockschwämmchen,



    Pholiota adiposa, der Schleimige Schüppling,



    Pholiota jahnii, der Pinselschüppling



    und Pleurotus ostreatus, der Austernseitling zu sehen.



    Raufüße waren mit Leccinum leucopodium, der Espen-Rotkappe,



    Leccinum scabrum, dem Gemeinen Birkenpilz



    und nach längerer Zeit auch einmal wieder Leccinum versipelle, die Birken-Rotkappe zugegen.



    Mit dem Fahlen Röhrling (Hemileccinum impolitum) und dem Flocki (Neoboletus erythropus) waren auch noch zwei weitere Dickröhrlinge anwesend.



    Unter einer Kiefer zeigte sich Suillus granulatus, der Körnchenröhrling.



    Violette Rötelritterlinge (Lepista nuda) waren recht selten zu sehen.



    Leucoagaricus leucothites, der Gemeine Egerlingsschirmling war häufiger anzutreffen.



    Zum ersten Mal konnte ich Hasenstäublinge (Lycoperdon utriforme) bei mir im Wohngebiet entdecken.



    Es zeigten sich einige Goldröhrlinge (Suillus grevillei).



    Auf dem Grünstreifen an meiner bekannten Stelle waren trotz eines kurz zuvor erfolgten Rasenmäherangriffs wieder Gemeine Erdzungen (Trichoglossum hirsutum) anwesend.



    Ein paar Ritter wie Tricholoma frondosae, der Pappelgrünling,



    Tricholoma populinum, der Pappelritterling



    und an einem neuen Standort der Gerippte Ritterling (Tricholoma acerbum) zugegen.



    Da war es erst einmal mit den gewöhnlichen Funden des Monats. Ich verabschiede mich bis zu Teil 2, den für mich ungewöhnlichen Funden mit siebzehn Persern.


    VG Jörg

  • Hallo Jörg,



    da schau her, auch bei Dir gibts tolle Sachen. Und wir dürfen dran teil haben. Danke Dir dafür.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


    Meine Bestimmungsversuche sind KEINE Verzehrfreigaben



    Schipse: 100-10 Startgebühr für APR 2024= 90 + 2 = 92

    Schipse: 92-10 Startgebühr für APR 2025 = 82

  • Hallo Jörg,


    ich bin ein wenig neidisch. Unsere Pilzsaison verlief die ganze Zeit über auf Sparflamme, der Trockenheit geschuldet. Immerhin gab es hier und da etwas zu finden.

    Mit deinen Pappelritterlingen bin ich nicht ganz glücklich. Mit so einheitlich braun gefaserten Hüten kenne ich die nicht. Auch nicht mit so dünnem Stiel.

    Gab es da im Umkreis von, sagen wir mal, 25 Metern auch Kiefern? In dem Fall wohl eher T. albobrunneum.


    GR Ingo

  • Hallo Ingo,


    ich kann dir dort nur ein paar junge Hainbuchen und in ca. 30 m Entfernung eine Birke anbieten. Die nächste Kiefer ist ungefähr

    1,5 km entfernt.


    VG Jörg