Herbst 2026 - Pilze nach der großen Dürre

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 77 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von FlorianK.

  • Grüß euch,


    nach der Trockenheit im Sommer, die einen schon glauben hat lassen, dass es sowas wie Pilze gar nicht mehr gibt, war der Herbst zwar auch nicht grandios aber einige tolle Funde konnte ich doch wieder verzeichnen.


    Ein Teil der gezeigten Kollektionen ist aus Oberösterreich, einiges aber auch vom ÖMG-Arbeitstreffen in Slowenien.


    Zum Start gibt's mal eine bunte Mischung an Waldschwammerl


    Amanita phalloides

    Aporpium canescens

    Asterophora lycoperdoides

    Callistosporium pinicola

    Clitocybula lacerata - hab ich zwar schon öfter mal gesehen aber noch nie in vergleichbaren Mengen wie in Slowenien

    Cortinarius atrovirens

    Cyphella digitalis

    Dentipellis fragilis

    Galerina pruinatipes - die Art hab ich bisher erst einmal aus dem NP Kalkalpen gesehen, allerdings nicht sonderlich fotogen. In Slowenien gab es aber dann eine wunderschöne Kollektion an einer stark vermorschten Tanne zu bewundern

    Gymnopilus bellulus

    Hydropus marginellus - immer wieder schön, auch wenn das Bild alles andere als großartig ist

    Leccinum duriusculum - bisher ist mir lediglich ein weiterer Fund aus OÖ bekannt

    Mycena romagnesiana

    Pholiota elegans - sehr zahlreich in einem slowenischen Urwaldrest

    Ramaria ignicolor - eine der wenigen leichten Ramarien, die unter alten Tannen gar nicht so selten zu sein scheint

    Terana caerulea - selber finden muss ich sie zwar immer noch, aber hat mich gefreut diese Schönheit zumindest mal zu Gesicht zu bekommen


    ... und als nächstes geht's dann in Richtung Grünland

    Liebe Grüße

  • Hallo,

    Leccinum duriusculum - bisher ist mir lediglich ein weiterer Fund aus OÖ bekannt

    das ist aber erstaunlich bei solch einem Massenpilz. Schnell wegduck.


    VG Jörg

  • insgesamt war das Pilzwachstum in den Wiesen sehr überschaubar und lediglich einige wenige Standorte haben halbwegs was an Funden hergegeben.

    Allerdings gab es an diesen Standorten teilweise wirklich spannende Arten zu bestaunen, darunter auch einiges was mir bisher noch nicht untergekommen ist.


    Camarophyllopsis atrovelutina agg. - die "großsporige" Schwester konnte ich in Slowenien auch finden, aber leider nur als Einzelftuchtkörper

    Clavaria flavostellifera

    Clavaria fumosa

    Clavaria straminea

    Clavaria violaceopulchra - nach vielen Jahren vergeblicher Suche ist mir nun endlich eine der violetten untergekommen... und dann gleich zweimal, sowohl in den nördlichen wie auch den südlichen Ausläufern der Kalkalpen

    Clavulinopsis corniculata agg.

    Cordiceps militaris

    Cuphophyllus berkeleyi agg.

    Cuphophyllus colemannianus

    Cuphophyllus fornicatus agg.

    Cuphophyllus russocoriaceus

    Entoloma bloxamii s.str.

    Entoloma madidum

    Entoloma prunuloides agg.

    Gliophorus laetus

    Gliophorus psittacinus

    Hygrocybe aff. acutoconica

    Hygrocybe chlorophana

    Hygrocybe citrinovirens

    Hygrocybe coccinea

    Hygrocybe cf. neomarchii

    Hygrocybe punicea

    Hygrocybe reidii

    Hygrocybe splendidissima

    Hygrocybe quieta

    Microglossum sp. - zwei Kollektionen die zwar beide schon einen Arbeitsnamen haben aber mal schauen was dann wirklich rauskommt

    Neohygrocybe ovina

    Porpolomopsis calyptriformis

    Pseudoporpoloma pes-caprae

    Ramariopsis robusta

    Ramariopsis sp. - mehrere Kollektionen von den kleinen braunen Arten



    ... und jetzt kann man nur abwarten, aber laut Wetterbericht ist die Schwammerlsaison mit heute Nacht wohl vorbei.


    Liebe Grüße