N'abend,
am Waldrand unweit der kürzlich aus dem Wald gezeigten Wiesenpilze steht noch so einiges, wenn man denn anfängt zu suchen. Bei diesem Pilz mit dem gelbseidigen, gebuckelten Hut hätte man von weitem auch einen jungen Risspilz vermuten können. Spätestens die Sporen brachten dann Sicherheit. Auch nicht zahlreich, 3 einzelne Exemplare über einen Quadratmeter verteilt.
Die Lamellenschneiden sind das reinste Flaschenlager, jedenfalls an der frischen Lamelle sehr hübsch anzusehen
überwiegend 4-sporig
im Präparat verlieren die Cheilozystiden viel von ihrem Reiz
es gibt braun pigmentierte Elemente, das könnten Pleurozystiden sein, welche der Lamelle die untypische Färbung verleihen
da ich mir nicht sicher war, ob das nicht nur durch KR gefärbt wurde, noch in KOH 3%
Sporen 9,5-11-[15]*6,5-7,5-9 µm, Q~1,45
HDS
und in KOH
Die Art ist sogar in der litauischen Funga enthalten, dort in subg. Inopilus. Diese Bestimmung scheint im Vergleich mit weiterem Material zu der Art Bestand zu haben. Das sieht nächste Woche aber bestimmt schon wieder anders aus.
LG, Bernd
