Hallo,
ich zeige euch heute noch ein paar Funde die ich seit letztem Donnerstag bei einigen Touren habe machen können.
es zeigten sich Abortiporus biennis. der Rötende Saftwirrling mit schönen Guttationströpfchen,
Amanita franchetii, der Raue Wulstling leider mit nur wenigen Exemplaren,
einige wenige Perlpilze (Amanita rubescens)
und klägliche Reste von Sommersteinpilzen (Boletus reticulatus).
Eine schöne Gruppe vom Anhängselröhrling (Butyriboletus appendiculatus) war zu sehen.
Zwei Schönfußröhrlinge (Caloboletus calopus) quälten sich aus dem Boden.
Caloboletus radicans, der Wurzelnde Bitterröhrling war etwas häufiger zu finden.
An zwei Standorten waren Fahle Röhrlinge (Hemileccinum impolitum) zu sehen.
Im Gras tummelten sich einige Gruppen des Blutroten Röhrlings (Hortiboletus rubellus).
Ich konnte wieder Lactarius acerrimus, den Queraderigen Milchling entdecken.
Unter Eichen stand ein Flocki, den ich vorsichtig als Neoboletus xanthopus bezeichnen würde.
Die ersten Satansröhrlinge (Rubroboletus satanas) trauten sich hervor.
Unter einer Eiche zeigten sich vermutlich Blaugrüne Reiftäublinge (Russula parazurea).
Unter Pappeln trieben sich einige Exemplare von Russula persicina, den Schwachfleckenden Täubling herum.
Einige Fleischrote Speisetäublinge (Russula vesca) hatten sich hervorgetraut.
Suillellus luridus, der Netzstielge Hexenröhrling war verteten.
An der Wendeschleife im Wohngebiet waren Kurznetzige Hexenröhrlinge (Suillellus mendax) zu sehen.
Zum Schluß war auch noch Xylaria polymorpha, die Vielgestaltige Holzkeule zu finden.
Das war es dieses Mal von einem kurzzeitigen Aufflackerns eines Pilzvorkommens in Chemnitz und Umgebung. Seit Montag ist leider gar nichts mehr zu finden. In der Hoffnung dass sich das bald wieder ändert verabschiede ich mich für heute.
VG Jörg
