Karten Apps

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 363 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Navajoa.

  • Hi, mich würde sehr interessieren welche Karten Apps ihr so nutzt um Eure Funde zu markieren. Ich nutze (wie die meisten wahrscheinlich) Google Maps. Aber so langsam wird's unübersichtlich und die Markierungen sind ja leider nicht so vielfältig. Gibt es da für solche Zwecke bessere Tools?

  • Hallo,


    ich nutze OsmAnd+ auf dem Smartphone für meine Kartendaten. Grundlage sind Fotos, aus denen ich mithilfe meines Tools (Download hier im Forum) eine Exceltabelle mit Geokoordinaten erstelle. Zusätzlich verwende ich Excel und Google My Maps (wichtig: nicht Google Maps).


    Die Daten werden in Google My Maps importiert. Dort lassen sich Informationen sehr übersichtlich über verschiedene Layer organisieren. Jede Art erhält eine eigene Karte, zum Beispiel Hygrophorus marzuolus. Innerhalb dieser Karte gibt es für jedes Jahr einen eigenen Layer. Das ist äußerst praktisch, weil man so die Entwicklung der Standorte gut nachvollziehen kann. Die einzelnen Jahre lassen sich ein- und ausblenden, farblich unterschiedlich markieren usw. Selbstverständlich sind diese Daten nicht öffentlich sichtbar.


    Die Layer können ganz einfach als KML exportiert und anschließend in OsmAnd+ dargestellt werden. KML ist ein Standardformat und vielseitig einsetzbar.


    Unterwegs habe ich damit in OsmAnd+ alle meine Pilzfunde dabei. Ich kann die einzelnen Layer nach Bedarf ein- oder ausblenden, Fundpunkte zur Navigation verwenden und vieles mehr. Bleiben wir beim Beispiel H. marzuolus: In OsmAnd+ blende ich den entsprechenden Layer ein und sehe anhand unterschiedlich farbiger Symbole die Standorte der verschiedenen Jahre.

    Die Darstellungsmöglichkeiten in OsmAnd+ sind insgesamt sehr vielfältig. Als Kartenhintergrund können diverse Kartendatendienste, auch Satellitenbilder, Höhenlinien, usw. dienen.

    Da mir wichtig ist, alle Funddaten auch lokal bei mir zu haben, sind sowohl die Exceltabellen als auch die KML-Dateien in meine lokale Datensicherung integriert.


    Zusätzlich habe ich in den Karten auch mögliche Parkplätze hinterlegt. Vielleicht stellt man sich später die Frage: „Wo habe ich damals eigentlich geparkt?“
    Diese KML-Dateien lade ich einfach ins Navigationssystem meines Autos und habe so direkt die Anfahrt zu einer geeigneten Parkmöglichkeit am Standort.

    Oder: Wenn ich einen Standort erstmals anfahre, suche ich mir Parkmöglichkeiten am PC per Satellitenbild, OpenStreetMap und anderen Quellen heraus und speichere sie gleich mit ab.


    Kurz gesagt: Man sollte es sich einfach machen – nicht kompliziert. g:-)


    Viele Grüße,

    Steffen