Beiträge von Konstantin Plump

    Moin Peter,


    mir war das jetzt alles zu blöd und ich habe einen Experten gefragt. (Dadurch dass es ein privater Kontakt ist, möchte ich ihn nicht nennen.) Er würde, wenn alles die gleichen Art ist, von Lepista bzw. Paralepista ausgehen. Finde ich auch nicht schlecht. Sterilen Schwefelkopf schließt er aus.


    Vielleicht ist das jetzt ja ein Art Abschluss des Themas.


    Ich wünsche allen ein pilzreiches Wochenende!

    Lieber Grüni/Kagi,

    diese Art kann ganz genau diese Farben haben. Das gilt für das Braun auf der Oberseite genau so wie für die blasse und gelbgrüne Unterseite.


    Ich denke, es ist alles gesagt. Peter, dein Bekannter muss nochmal ran 😉

    Schönen Abend allerseits

    Ich habe, ehrlich gesagt, ganz selbstverständlich mit einer schnellen Bestätigung gerechnet. Was für mich für Hypholoma fasciculare spricht, ist einerseits die typische Färbung. (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die auf dem Foto ungefähre hinkommt.) Andererseits zeigt diese Art häufig ungewöhnliche Wuchsformen, "Riesenwuchs" (siehe Foto) zum Beispiel. So ähnlich wie auf Peters Bild zu sehen ist, habe ich ihn aber auch schon gefunden. Ihr könnt ja mal mit Harald Sattlers Seite vergleichen: Fungiversum


    Jörg, ich halte die Lamellen nicht für herablaufend, sondern den Hut für alt und deformiert. Der Stiel reißt bei dem Exemplar links oben nahe der Ansatzstelle der Lamellen auf. Für mich ein Zeichen, wie stark das Exemplar nach oben gestreckt ist. Mit fällt auch kein Trichterling ein, um den es sich handeln könnte - Das muss aber nichts heißen.


    Vielleicht gibt's ja noch mehr Input zum Ratespiel?

    Achso, es gibt das Phänomen, das Pilze, die nur auf Laubholz wachsen auch mal auf vermorschten Nadelholz vorkommen können, wenn die abwehrenden Harze schon langsam weg sind. Aber nur sehr selten.

    Danke nochmal, sehr hilfreich 👍🏼 In diese Richtung habe ich auch schon überlegt. Pilze halten sich wohl überhaupt nicht an die Bücher.


    Ich möchte das nicht hinterfragen, aber hast du eine Quelle dazu?


    Schönen Tag

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade in den Vogesen auf einen Zeltplatz. Nebenan ist ein Forst, in dem meine Kinder einen Bach aufstauen usw. Ich habe einige feste und fast vollständig grünspanfarbige Stöckchen gefunden und mich sehr über diese Souvenirs gefreut.


    Später habe ich jedoch ein größeres Stück "Fichten-Mumie" gefunden - mit der gleichen Verfärbung, aber völlig weich und spröde. In der Literatur finde ich jedoch nur die Angabe "Laubholz".


    Kann es sein, dass beides ein Grünspanbecherling (Chlorociboria) ist? Oder sind es mehr als eine Art?

    Oder liege ich völlig falsch?


    Danke

    Konstantin

    Lieber Radelfungus,


    deine unnötige Exkursion in die Welt der Fachwörter beantwortet weder die eigentliche Frage, noch begründet es deinen Widerspruch, das der vordere Teil nicht fehlen würde.


    Du musst mal das Publikum auf dem Schirm haben 😉


    Beste Grüße

    Das der Unterkiefer fehlt ist offensichtlich. Schließlich blicken wir auf den Teil des Schädels, in dem sich Zähne und Augenhöhlen berühren befinden 😉


    Aber es fehlt eben der vordere Teil des Oberkiefers mit den Schneidezähnen.

    Hallo Stefan,


    Wild Heerbrugg ist jetzt auch nicht selten und kann bei entsprechender Suche auch noch beim Original fündig werden.


    Tatsächlich benutze ich für mein M11 ein Weitfeld-Okular und tausche das Okular zum Messen. Das Sehfeld ist mir zu gering. Daher würde ich auf eine entsprechend hohe Sehfeldzahl achten. Ich weiß ja nicht, was du so hast.


    Beste Grüße

    Konstantin

    Hallo Björn,


    ich habe im Protokoll nur Psathyrella notiert und die Sporen wollten auch wirklich nicht benetzt werden. Es war auch ein Methodentraining und es mag gut sein, dass die Wahl auf diesen Pilz fiel, da nichts "hydrophoberes" vorhanden war.


    Ich probiere das zu gegebener Zeit mal mit Scleroderma und Berichte dann mal.


    Schönen Abend noch

    Hallo Michael,


    wir haben in unserer Mikroskopierrunde schon hydrophobe Sporen von Psathyrella mit einem Detergens (Tergitol) suspendiert. Die Sporen verändern sich nicht. Das Mittel ist sehr potent - 1 : 10.000 war unsere Verdünnung.

    Ich schätze, dass das aber eher eine Lösung für die Perfektionisten. Oder macht das jemand aus dieser Runde auch?


    Liebe Grüße 👋🏼

    Hallo Claudia,


    abhängig von der Art des Erheblichkeit des "Umbaus" könnte auch die Eingriffsregelung (BNatSchG) greifen. Ein Eingriff bedarf einer Genehmigung. Da kommt kommt es aber auch darauf an...


    Ich würde dich auch schnellstes an den lokalen Naturschutzverband verweisen. Die kennen die Fläche, den Flächennutzungsplan und wissen, wie sie vorgehen müssen und wann es vergeblich ist - zumindest wüssten wir beim BUND Unterweser es.


    Alles Gute

    Konstantin

    Hallo Makler,


    ich nutze das einfache und übersichtliche tool "Map Marker" in der gratis Version auf Android.


    Ich bin gespannt, was sonst noch so kommt.


    Beste Grüße

    Konstantin

    Moin,


    mir ist ein Trino-Kopf für ein CH2 "zugelaufen". Der funktioniert einwandfrei und ist in einem guten Zustand. Er hat aber eine leichte Verformung am Fotoausgang. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren kann. Runtergefallen ist er jedenfalls nicht. Wenn eine Kamera installiert ist oder ein Stopfen drauf ist, ist es praktisch nicht zu sehen.


    Ich habe aussagekräftige Fotos gemacht, auch mit Kamera drauf, damit man sich ein Bild machen kann. Geliefert wird nur der Kopf ohne irgendwelches Zubehör.


    Preis: 100 Euro inklusive Versand. Bei Nichtgefallen nehme ich ihn gerne zurück.


    Beste Grüße

    Konstantin

    "...Werde mal schauen, weil ich einen Fahlen Röhrling, Satan, Anhängsel und Hasenröhrling ebenfalls eingefroren habe. Man sollte also nur wenn dann kleinere Fruchtkörper nehmen und einfach mal ausprobieren ob es klappt. ..."

    Hallo Andreas,


    da die massigeren Pilze ja nun mittlerweile getrocknet sein dürften: Wie hat es mit denen geklappt? Was ist deines Erachtens nach das maximale "Kaliber"?


    Danke

    Konstantin

    Hallo,


    meiner Erfahrung nach sind die Lupen mit LED fast alle Einweg-Lupen. Daher sollte man nicht erwarten, dass sie viele Jahre halten. Meine Erfahrung beruht auf mehreren Lupen in der 50-€-Klasse. Als sie funktionierten war ich aber zufrieden.


    Mit ganz billigen Lupen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, obwohl man sie natürlich auch irgendwie zu vergrößern einsetzen kann. Es fehlt dann halt der Wow-Effekt.


    Schönes Wochenende an alle


    Hallo Michael, unser Olympus CH2 hat keine Leuchtfeldblende. Somit lässt es sich nicht köhlern und es ist auch nicht notwendig.


    Peter hat hier (siehe Zitat unten) schon alles geschrieben, was du beachten musst. Jetzt brauchst du nur noch gute Präparate.


    Viel Erfolg und vor allem Spaß 🙂


    Konstantin


    Moin Michael,


    ich schneide an liebsten: Holzstück unter die Stereolupe, Lamellenstück auf das Holz und dann, das habe ich für mich festgestellt, mit einer Rasierklinge so viele Abschnitte wie möglich mit machen und in einen Tropfen Wasser geben. Dann den schönsten Abschnitt verwenden. Durch das Anfertigen der vielen Einzelschnitte merkt man jedes Mal wieder, wie fein es eigentlich wirklich geht.


    Ich verwende für die Wassergabe eine Mikropipette. Über die Deckglasfläche und Sporengröße kann man ja ungefähr ausrechnen, wie viel Wasser man benötigt. Für ein Sporenpräparat nehme ich die 3,5 Mikroliter Einstellung... Das ist so ein kleiner Tropfen, den ich anders nicht hinbekomme. Versuch also bei Sporenpräparaten einfach mal so wenig Wasser wie möglich. Das müsste reichen.


    Quick and dirty kann ich aber auch 😉


    Beste Grüße

    Liebe Leute,


    ich habe hier noch einen Dunkelfeld- und Phasenkontrastkondensor (10x und 40x, Hellfeld natürlich auch) für einen Olympus CH2 herumliegen. Der funktioniert, die Stellungen rasten aber nicht mehr vernünftig ein. Ich würde sagen, das ist das optimale Stück, wenn man PhaKo mal ausprobieren möchte. Erfahrungsgemäß haben einige CH2 ein 40er Phasenkonstratobjektiv - ohne den nötigen Kondensor.

    Er kommt an die gleiche Stelle wie der Standardkondensor. Man benötigt dann leihweise noch ein Zentrierfernrohr. In der allergrößten Not kann man aber auch tricksen, meine ich.


    Beste Grüße