Gelber Röhrling_USA Ostküste: Inspiriert durch Beitrag von OtesOtum

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 249 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von David20.

  • Inspiriert durch den Beitrag von OtesOtum 

    der als *Neoboletus pseudosulphureus* angesprochen wurde, habe ich hier einen Festplattenfund aus den USA / Ostküste (North Carolina) den ich als Neoboletus luridiformis var. pseudosulphureus abgelegt habe.

    Die netzähnliche Struktur halte ich für eine Pseudoretikulation.

    Soweit ich weiss, ist die weinrote Stielbasis ein no-go für Flockenhexen und verursacht stirnrunzeln.

    Kann jemand weiterhelfen - schließt ihr Euch der Bestimmung an ?

    Aufgrund der speziellen Situation vorort konnte ich keine weiteren Merkmale erheben. Ein alternativer Bestimmungsvorschlag wäre Alessioporus rubriflavus (halte ich allerdings für unwahrscheinlich).

  • Hallo Reinhard,

    es wird sich nicht per Foto sicher klären lassen.

    Soweit ich weiss, ist die weinrote Stielbasis ein no-go für Flockenhexen und verursacht stirnrunzeln.

    Ich habe durchaus schon Funde von Flockenstieligen Hexenröhrlingen mit weinroter Stielbasis gehabt,

    Es gibt gibt nicht nur vom Flockenstieligen Hexenröhrling gelbe Formen, hier eine "Gelbe Netzhexe" die sich als Suillellus mendax rausgestellt hat Gelber Netzstieliger Hexenröhrling?

    Viele Grüsse

    Matthias

  • Moin.


    Mal durch den Bolete Filter gejagt mit den sichtbaren Merkmalen und der Lokalität.

    Ich halte das recht eindeutig für eine Netz-Zeichnung. Dann noch die deutlichen Orange-Töne dazu - in der Filter-Auswahl kämen da Alessioporus rubriflavus oder vielleicht noch Boletus luridellus besser hin. Bin aber natürlich kein Amerika-Röhrlings-Spezi, da gibt's ja auch deutlich mehr Röhrlinge als bei uns.


    LG.

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  • Dieses „weinrote Flaschenbein“ habe ich auch schon gehabt, und das sorgt immer für Stirnrunzeln. Oft ist das eher eine optische Täuschung durch die Stielstruktur als ein echtes Netz. Mir ist das ein paar Mal auf speziellen Böden passiert, und da passte plötzlich kein Schlüssel mehr richtig. Neoboletus pseudosulphureus wäre möglich, aber nicht hundertprozentig sauber. Alessioporus rubriflavus halte ich hier auch für eher unwahrscheinlich. Ohne frischen Schnitt oder klare Reaktionen würde ich ganz entspannt bei Neoboletus sp. bleiben ,manchmal ist das einfach ehrlicher.