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letzter Beitrag von Bernhard am

Ein paar Impressionen vom Wochenende

  • Grüß euch!


    Freitag nachmittag und am Samstag war ich wieder in meinen Lieblingswäldern unterwegs.

    Leider war es schon wieder recht trocken. Große Mengen Speisepilze waren daher nicht zu finden. Außerdem war viel Konkurrenz unterwegs, kein Wunder bei diesem schönen Spätsommerwetter. Die Artenvielfalt ist aber derzeit beeindruckend.


    Hier ein paar Bilder, hauptsächlich Speisepilze aber nicht nur...


    Fleischroter Speisetäubling, Russula vesca.


    Falscher Pfifferling, Hygrophoropsis aurantiaca.


    Die narzissgelben Wulstlinge, Amanita gemmata, wuchern dieses Jahr nur so.


    Ein Habichtspilz, Sarcodon imbricatus, leider viel zu alt. Meiner Meinung nach ein hervorragender Würzpilz!


    An einer feuchten Stelle, Duftende Leistlinge, Craterellus lutescens.


    Ein kapitaler Fichtensteinpilz, Boletus edulis, noch schön fest und nicht madig.


    Maronenröhrlinge, Imleria badia, waren häufig zu finden.


    Auch einige Mohrenköpfe (Lactarius lignyotus) waren auffindbar.


    Die Trompetenpfifferlinge, Cantharellus tubaeformis, kommen jetzt auch.


    ...und auch die Lila Lacktrichterlinge, Laccaria amethystina.


    Eine schöne Koralle, Ramaria spec.


    Ein Porphyrröhrling, Porphyrellus porphyrosporus.


    Eine Floxe, Neoboletus luridiformis.


    Goldröhrlinge, Suillus grivillei, waren wiedereinmal massenhaft vertreten.


    Zwergerlfeuer, Calocera viscosa.


    Was ist das für ein Filzröhrling? Eine Ziegenlippe?


    Knoblauchschwindlinge, Mycetinis scorodonius, wie angesät.


    Der Eispilz, Pseudohydnum gelatinosum.


    Frisch geschlüpft, ein Scheidenstreifling, wahrscheinlich Amanita crocea.


    Cortinarien.


    Natürlich gabs auch Eierschwammerl, Cantharellus cibarius.


    Und mein Highlight gestern: Birkenrotkappen, Leccinum versipelle.


    Zum Schluss ein Blick ins samstägliche Körberl.


    Wie immer sind Kommentare, Ergänzungen, Bestimmungsvorschläge und Korrekturen ausdrücklich erwünscht. ;)


    LG Bernhard

  • Hallo, Bernhard!


    Mein beineid zu deinen Funden.
    Der Filzröhrling ist der Braune Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus) und den Schleierling hätte man mal durchschneiden können, ich vermute da stark ockergelbes Fleisch in Hut und Stiel.



    LG; Pablo.

  • Hallo RudiS,


    die Rotkappen (es waren insgesamt 3) waren auch mein Highlight.


    Die Knoblauchschwindlinge habe ich noch nie gesammelt. Ich bin mir hundertprozentig sicher dass es welche sind, weil ich mir die Art im Vorjahr auf einer Pilzausstellung von einem Pilzberater erklären habe lassen. Das sammeln und trocknen war mir aber - zumindest bisher - zu aufwendig. Man sollte sie trocknen und bei jedem Exemplar den Stiel entfernen. Dann kann man sie als Würzpilz verwenden. Die Arbeit ist enorm bei den Winzlingen.

    Daher sind die auch so teuer (aufs kg Trockengewicht bezogen). Die Franzosen fahren angeblich total darauf ab. Irgendwann werde ich das wohl auch mal probieren. Irgendwas muss ja dran sein; die Franzosen sind ja bekanntlich große Feinschmecker.


    LG Bernhard

  • Hallo Pablo!


    Danke für die Bestimmung! Mit den Filzröhrlingen tu ich mir noch schwer.

    Auch bei Schleierlingen habe ich bisher noch keine Bestimmungsversuche unternommen; die Artenvielfalt dieser Gattung ist für mich bisher unüberschaubar.


    Aber natürlich werde ich mich weiter Schritt für Schritt vortasten und dazulernen.

    Dass Bildung wichtig ist habe ich an diesem Wochenende wieder selbst erlebt. Während andere Sammler die ich getroffen habe nur jammerten (zu trocken, nichts zu finden, etc.) war ich durchaus erfolgreich. Eben darum weil ich nicht nur Steinpilze und Eierschwammerl sammle. :)


    LG Bernhard

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