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letzter Beitrag von Arminius81 am

Giftpilze am Spielplatz?

  • Hallo zusammen,


    ja - auch ich sehe hier den ziegelroten Risspilz, wie schon erwähnt ist dieser (in entsprechender Menge lethal) giftig!


    Ich möchte diesen Thread hier mal kurz "missbrauchen", da ich das Entfernen der Fruchtkörper an dieser "heiklen Stelle" etwas kritischer betrachte...


    Klar kann man versuchen Unfälle zu vermeiden, indem man symptomatische Prophylaxe betreibt, allerdings behebt dies nicht die Ursache des Problems...


    @Arminius81:
    Sehr löblich ist, dass dir deine Kinder die Pilze gebracht haben, bevor sie damit "herumgespielt" haben - das zeugt von einer nachhaltigen Erziehung! =)



    Und genau hier sollte man eigentlich ansetzen... mir ist bewusst, dass dies ein sehr heikles Thema darstellt und ich möchte hier niemandem auf den Schlips treten, aber was ich immer zunehmender beobachte, ist diese übersteigerte laissez-faire-Haltung in Bezug auf die Erziehung - ja, es ist durchaus wichtig!, dass ein Kind (oder jeder im Allgemeinen) seine eigenen Erfahrungen machen kann und darf, aber nach Möglichkeit sollte man den voraussichtlich eintreffend könnenden Schaden, den betreffende Kinder erleiden, aber nun mal nicht vollumfänglich einschätzen können, auf ein Maß reduzieren, damit sie zumindest keine irreversiblen Schäden davontragen...

    (wer Kinder auf Strom, einen Herd oder kochendes Nudelwasser sensibilisieren möchte, kann sich das wohl lebhaft vorstellen)


    Die kurzgedachte Version dieses expliziten Vorfalls wäre: Fruchtkörper weg = Gefahr weg...

    Aber was passiert nächstes Jahr, wenn niemand da ist, um die FK zu entfernen?

    Oder wenn dort gar noch grüne Knollenblätterpilze o.ä. zu einem anderen Zeitpunkt erscheinen sollten - Spielplatz sperren und kubikmeterweise Erde austauschen und mögliche Symbiosepartner roden?


    Kurzum: Man kann eine Person nicht vor allem beschützen (so sehr man dies auch wollte), aber man kann sie auf allgemeine Gefahrenquellen aufmerksam machen und dementsprechend sensibilisieren, damit betreffende Person im entsprechenden Fall eben nicht sorglos Handlungen tätigt, sonder erst einmal Informationen über das uminöse "Unbekannte" einholt ;-)

    Danach kann man immer noch eine Entscheidung treffen :)


    Also konkret: Das Ziel sollte meiner Meinung nach eher ein >gesunder< Respekt vor der Natur/Umwelt sein, welcher (geliebten) Personen nun mal nur durch "aufklärende Aufsichtspersonen" oder entsprechend "entschärfte Selbsterlebnisse" ermöglicht werden kann...


    Liebe Grüße,

    mykoma

  • Hallo,


    mykoma : Ich stimme dir vollkommen zu und eigentlich sollten meine Kinder die Pilze einfach stehen lassen. Dies habe ich ihnen auch vermittelt.

    Ich habe selbstverständlich meine Kinder auf die Giftigkeit hingewiesen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob der 2 jährige verstanden hat was ich ihm. Sagen will. :-)

    Der 4 jährige hat denk ich etwas gelernt und wird in Zukunft mehr Respekt vor Pilzen haben. Ich hoffe nicht von den Champions am Esstisch. :-)



    Viele Grüße


    Joseph

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