Beiträge von Laccaria

    Hallo Joseph,


    Für mich schaut es ganz danach aus. Ziegelroter Rißpilz, giftig.


    Die Ziegelroten Rißpilze sollte niemand essen oder in den Mund nehmen.


    Viele Grüße

    Renate

    Liebe Claudia,


    Erst mal herzlichen Glückwunsch. :Kuschel: Deine Freude kann ich nachvollziehen, mir gehts genauso, wenn ich einen Wunschpilz-Erstfund habe und gar nicht mit sowas rechne.


    Wenn es bei Euch so gar keine Morcheln gibt, da muss ich glatt im Oktober welche mitnehmen, damit wir etwas Abwechslung zu den Schleierlingen haben.==Pilz27


    Liebe Grüße

    Renate

    Hallo Stefan,


    mit der Seite von Andreas Melzer hatte ich mich noch nicht beschäftigt (eine super Seite), das habe ich nun nachgeholt.


    Vielen Dank für Deine Hilfe und Hinweise


    Liebe Grüße

    Renate

    Hallo Stefan,


    vielen Dank für Deine Rückmeldung.


    Die Cheilozystiden waren utriform bis fast zylindrisch, ausserdem waren auf einzelnen Zystiden Auswüchse wie im Pilzkompendium Bd. 2, Nr. 93.107 zu sehen.


    Die Pleurozystiden waren subglobos bis ellipsoid/ovoid.


    Repräsentative Maße habe ich hier nicht.


    Sind die Sporen für Coprinus ellisii nicht zu groß/zu breit, zu wenig bohnenförmig?


    Wenn es bei Coprinus domesticus agg. bleibt, ist das durchaus in Ordnung.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo zusammen,


    jetzt habe ich mal meinen Coprinus nochmal durchgesehen. Inzwischen bin ich tatsächlich ins Zweifeln gekommen, ob das Coprinus domesticus oder nicht doch Coprinus xanthothrix ist.


    Gefunden habe ich ihn am 01.04.19 in den Innauen und dann die nächsten Tage beobachtet. Er wuchs an liegendem Holz. Probiert habe ich ihn nicht.


    Er hat für einen Coprinus domesticus relativ kleine Sporen und überwiegend sehr deutlich erkennbaren Keimporus. Er hat relativ lange gebraucht, um zu zerfließen. Die Sporen stammen aus der Tinte.


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    Hutvelum:


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    Pleurozystiden

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    Cheilozystiden

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    Hutdeckschicht

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    Sporen


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    Sporentabelle

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    Vielleicht könnt Ihr mir hier weiterhelfen.


    Ach ja, und wie macht man Exsikkate von zerfließenden Schwammerln?


    Viele Grüße

    Renate

    Guten Morgen,


    Vielen Dank für Eure Kommentare. Schön, dass Euch der Rundgang gefällt. Leider bin ich mein eigenes Zeckenräumgerät.


    Die Tintlinge schau ich mir noch genauer an. Gestern Abend bei der kurzen Durchsicht meiner Unterlagen bin ich zum gleichen Ergebnis gekommen.


    Und jetzt steh ich in den Startlöchern. Es fängt an zu morcheln. Hoffentlich wird’s trotz der Trockenheit was. Die letzten 4 1/2 Wochen hatten wir insgesamt vielleicht 3 ml Regen.


    Liebe Grüße

    Renate

    Hallo zusammen,


    heute nehme ich Euch mit auf einen Spaziergang in die Wälder in meiner Umgegend. Die Bilder sind im März/April entstanden.


    Zuerst einmal ein schönes Schwammerl, das es bei uns häufiger gibt:

    Sarcoscypha austriaca zeigt mir das beginnende Schwammerljahr an




    Auwälder geben manchmal wunderbare Ausblicke (die Salzach mündet in den Inn)



    Clitocybe pruinosa (Frühlingstrichterling), ein Perser (freut mich besonders, vor allem deswegen, weil es an diesem Tag sonst nicht so viel für mich gab)




    So sieht es bei Fön von den Innleiten über das Inntal hinweg aus



    Leberblümchen in verschiedenen Farben gabs auch zu bestaunen



    Wenn man Glück hat gibt es Wege …



    Wenn man Pech hat dann nicht



    Miniaceae jungermannia, vielen Dank nochmal fürs Zeigen





    Coprinus micaceus (Glimmertintling)



    Coprinus domesticus (Haustintling)




    Verpa bohemica (böhmische Verpel), für mich das Highlight in diesem Jahr (bis das nächste kommt …)




    Disciotis venosa (Morchelbecherling), im Auwald letzte Woche endlich die ersten



    Haarbecherchen, wesentlich kleinere Pilze, aber immerhin mit Stiel und Hut, an die genauere Bestimmung habe ich mich noch nicht gewagt




    Für heute verabschieden möchte ich mich mit einem Bild aus meinem Garten: das passiert, wenn man der Natur ihren Lauf lässt



    Wenn Ihr zu anderen Ergebnissen kommt, nur her damit, ich freue mich auf Eure Kommentare, Ergänzungen, Verbesserungen.


    Liebe Grüße

    Renate

    Hallo Oehrling,


    erstmal Danke für das "vorbildlich" :giggle::cool: ,


    Seit Montag ist der Boertmann da. Natürlich habe ich gleich angefangen zu lesen und hatte gleich mal bei der Einleitung mit den Erläuterungen meine ersten Aha-Erlebnisse.


    Ich füge nochmal Bilder vom untersuchten Pilz in voller Größe bei:






    Eine weißliche Bereifung hat es auch gegeben (könnten vielleicht auch Sporen sein?):







    Und ein paar Bilder zur Hutdeckschicht gibt es auch, allerdings nicht in der kompletten Übersicht, sondern nur getrennt:







    Im Herbst werde ich an die Hygrocybe auf alle Fälle anders herangehen und dann (hoffentlich) zum richtigen Ergebnis kommen.


    Vielen Dank nochmal an Wolfgang und Dich.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo Oehrling, hallo Wolfgang,


    vielen Dank für Eure Antworten.


    Der Boertmann steht auf meiner Wunschliste ganz weit oben und ich hoffe das klappt bis Herbst. Es gibt ja so viele Bücher, die ich gerne hätte...


    Hygrocybe quieta hatte ich auch schon überlegt. Aber ich fand den Geruch eher angenehm. Und mich hatte die doch bei mehreren Pilzen vorhandene Zweifarbigkeit in der Entwicklung irritiert. Letzten Endes fehlt mir aber die Erfahrung, was da entscheidend ist. So bin ich sehr froh und dankbar über Deine Einschätzung und die Hinweise zur Bestimmung.


    Ich hoffe, dass ich die Pilze in diesem Herbst wieder finde. Dann werde ich mir jüngere Pilze aussuchen, bessere Mikrobilder machen und besser dokumentieren … . Dann wird das Ganze vielleicht aussagekräftiger und bestimmbar.


    Viele Grüße

    Renate

    Hallo Claudia,


    Nein, die Schneehöhe hat mich nicht zum Pilzforum getrieben, das waren schon die Freude an und der Wissensdurst zu den Pilzen und natürlich Eure nette Art.

    Wir haben zwar Schnee und müssen schaufeln, aber Gottseidank ist es bei uns nicht katastrophal.


    Vielen Dank an Euch alle für die freundliche Begrüssung.

    Liebe Grüße

    Renate

    Guten Abend,


    heute möchte ich Euch eine Hygrocybe vorstellen, die ich Anfang November zusammen mit einer Freundin gefunden habe. Erst mal unerfahren in der genaueren Bestimmung habe ich zunächst aus Zeitgründen nur dokumentiert und des Rätsels Lösung auf den Winter geschoben.


    Nun komme ich in meiner Bestimmung zu Hygrocybe cf. aurantiosplendens. Da dieser Pilz nicht so oft gefunden wird und ausserdem nicht so leicht abzugrenzen bzw. lt. Literatur kritisch ist, stelle ich diesen Pilz hier zur Diskussion ein. Vielleicht findet sich ja ein Spezialist, der aus meinem cf. eine sichere Bestimmung macht (auch wenn‘s dann ganz ein anderer wäre).


    Fundort: Innleiten, Osthang, Magerwiese

    Datum: 07.11.18, Fotos vom 07.11.18, 13.11.18 und 16.11.18

    Hut: hygrophan ausblassend/fleckig, Rand kurz streifig, mehrfach eingerissen

    Orange/rot/gelb wird zu orange/gelb/weißlich

    Durchmesser 4,5 cm

    Huthaut: längsfaserig, läßt sich tortenstückartig abziehen (nur bei älterem Pilz probiert)

    Lamellen: creme gelb, in der Tiefe mit rötlichem Schimmer, im Alter gegen orange verfärbend, leicht herablaufend

    Stiel: zitronengelb, mindestens 6 cm lang, Durchmesser 0,8 cm

    Sporenpulver: weiß

    Geschmack: leicht bitter im Abgang (älterer Pilz)

    Geruch: leicht würzig (Mandel?) (älterer Pilz)

    Hut: leicht schleimig (im Vergleich zu stark schleimigen Hygrocybe)

    Stiel: sehr leicht schleimig (feucht?)

    Hutdeckschicht: Hyphen mit Schnallen und Haken

    Basidien: 4-sporig bis 54 µm

    Lamellentrama: Hyphen bis 202,84 µm lang

    Sporen: überwiegend phaseoliform mit 1 Kern


    7.11.18



    13.11.18






    7.11.18

    Viele Grüße


    13.11.18





    7.11.18







    13.11.18





    16.11.18







    Liebe Grüße

    Renate

    Guten Abend,


    seit längerem lese ich hier im Forum mit und habe vom regen Informationsaustausch profitiert. Jetzt ist es an der Zeit auch mal selbst zu schreiben.


    Ich komme aus Südbayern und bin überwiegend in den Inn- und Salzachleiten und den (mehr oder weniger) angrenzenden Wäldern unterwegs.


    Schon in meiner Kindheit war ich mit den Eltern und Geschwistern Speisepilze suchen. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiver mit den Pilzen und es gibt so unglaublich viel zu lernen und entdecken.


    Ich wünsche Euch ein glückliches Pilzjahr 2019.




    Liebe Grüße

    Renate