Beiträge von mykoma

    Nochmal hallo salma,


    ich habe mein Agar am Anfang in Einmachgläsern mit Wattestopfen sterilisiert - das erspart das Gießen, braucht aber auch mehr Platz. Die hohe Form der Gläser erschwert auch etwas das Arbeiten damit, war aber am Anfang für mich erträglich. Mittlerweile bin ich auch dazu übergegangen, Petris zu verwenden und diese zu gießen.


    Da mir das Arbeiten wegen dem reduzierten Freiraum (habe große Hände und lange Arme ;() in einer Glovebox mittlerweile zu müßig geworden ist, habe ich angefangen, mich an der Technik mit dem Sterilkegel eines Brenners (Campingkocher) zu versuchen und bin bisher recht begeistert :) - ich konnte bis dato keine Nachteile feststellen!

    Ich war eh am Überlegen, ob ich eine Anleitung zu meiner Vorgehensweise posten soll - das werde ich wohl (dank dir) die nächste Zeit in Angriff nehmen ;)

    Wenn du mit einer "Glovebox" beginnen möchtest, google mal nach SAB (still air box), damit solltest du fündig werden :*


    Liebe Grüße,

    mykoma

    Hallo salma,


    zur Langlebigkeit der Filter kann ich dir leider nichts sagen, ich habe allerdings schon erfolgreich mit einfachen fest gestopften Wattefiltern gearbeitet =). Als SHIP (self healing injection port) habe ich Hochtemperatursilikon verwendet, das bisher einige Sterilisationen überlebt hat, aber im Baumarkt nur in Kartuschen von 300 mL verfügbar ist (um die 15 €)...


    Alternativvorschlag wäre: benutze das FlüMy zum Inokulieren von (Körner)Brut (dafür würdest du keinen Injektionsstopfen benötigen, wenn du den Schraubglasdeckel nur leicht neigst und fast waagrecht mit der ster. Kanüle beimpfst) - diese Körnerbrut kannst du auch wie FlüMy vermehren und dann zum Beimpfen von Substrat verwenden.


    Wenn du dir Sorgen bzgl. der Haltbarkeit machst, kannst du auch erst einmal Holzchips beimpfen und diese nach dem Durchwachsen im Kühlschrank lagern. Ich habe gerade die Tage Mycel vom Schopftintling, das ich vor gut 2 Jahren auf Buchenchips gezogen und dann im Kühlschrank gelagert hatte, erfolgreich "wiederbelebt", indem ich einfach ca. einen Teelöffel voll davon auf 100 mL ster. Körner gegeben hatte.

    Nach dem Durchwachsen der Körnerbrut habe ich nun diese benutzt, um 2x 400 mL ster. Roggenkörner zu beimpfen und damit das Mycel zum Beimpfen zu vermehren. Du könntest auch das Vermehren der Körnerbrut wahrscheinlich ohne Bedenken ein weiteres Mal durchführen ;-).

    Somit kannst du mit (ich nehme mal an 20 mL FlüMy) ohne Probleme 1 L Holzchips beimpfen und einige Zeit lagern. Das Inokulieren von Körnerbrut (in meinem Fall Faktor 10) und deren Vermehrung (google mal G2G - grain to grain) [nochmals mind. Faktor 10] würde dir ohne Komplikationen 100 Liter Körnerbrut bescheren, welche wiederum ausreichen würde, um (bei 10 % Brutzusatz) einen Kubikmeter Substrat zu beimpfen - das sollte für die ersten Versuche mal ausreichen 8o


    Grüße,

    mykoma

    Guten Abend zusammen,


    es freut mich, dass ich euch mit meinen Berichten erheitern kann =)


    @Jäger_Sammler: So viele Fruchtkörper konnte ich noch gar nicht ernten - dazu fehlt leider der Platz, ich muss mich also eher auf "Grundlagenforschung" beschränken, anstatt Pilze zu essen ^^

    Ich hatte bisher nur die Austern als Einstieg zum Fruktifizieren gebracht und bin danach direkt an "schwierigere" Arten... die getigerten Sägeblättlinge waren nur mal so als kleines Experiment am Start (ich weiß noch nicht mal, ob meine Lagerkultur aktuell noch lebt :D) und brachten keinen großen Ertrag - geschmacklich sind sie zwar ganz in Ordnung, aber ich mag andere Pilze lieber :S
    Die Stockschwämmchen bildeten auch nicht wirklich viele FK, da sie auch seitlich im Glas Primordienansätze gebildet hatten, die natürlich nicht heranreifen konnten || - da ich das auch schon bei dem (nicht dokumentierten) rillstieligen Seitling und den Schopftintlingen als Schwierigkeit hatte, werde ich jetzt mal auf Sturzgläser umsteigen und nach der Durchwachsphase dann das Glas entfernen (ich möchte nach wie vor auf die Einweg-Plastikbeutel verzichten), um so rundum eine Fruchtung zu ermöglichen...

    Ähnlich ist es beim Pioppino - der fruchtete zwar, wie gewollt, oben im Glas, aber ich glaube einfach, dass die verfügbare Fruktifikations-Oberfläche im Vergleich zum Substratvolumen in den Gurkengläsern weit entfernt vom Optimum ist ==Gnolm5.


    Kurzum: wenige, aber dafür alle in der Pfanne gelandet g:D


    @Tuppie: Ja... der gerade noch verfügbare Platz im Keller wird für Versuchsansätze genutzt :gfiesgrins:
    Aber ich werde mich jetzt erst einmal auf Pioppino, Stockschwämmchen, Schwefelporling und krause Glucke konzentrieren und wenn ich da dann (in ein paar Jahren vielleicht 8o) funktionierende Vorgehensweisen gefunden habe auf weitere Arten expandieren :S. Alle anderen, die ich aktuell als Kulturen habe, werde ich "mal nebenher" zwar sporadisch weiterverfolgen, aber nicht wirklich intensiver dran "forschen" - ein Schritt nach dem anderen =).


    Und ja, es ist langwierig, da die Pilze ihre Zeit brauchen und jeder Stamm andere Bedürfnisse hat, die es herauszufinden gilt - aber eben das gibt mir auch die Möglichkeit mehr als eine Art gleichzeitig zu untersuchen - ich bleibe dran und versorge euch mit Neuigkeiten :cool:


    Bis dahin,

    mykoma

    Hallo ihr lieben =)


    Ich hatte mal wieder etwas Zeit, mich mit der Zucht zu beschäftigen und habe auch mal ein paar Euro in Petrischalen investiert, die ich mal versucht habe einfach ohne die Glovebox zu gießen - und ich muss sagen, dass es besser funktioniert, als ich erwartet hatte :/

    Da Platz immer Mangelware ist, werde ich die Einmachgläser nun Stück für Stück gegen die deutlich flachereren Petris austauschen...

    Ich habe zum Üben direkt mal 60 Petris hintereinander weg im sterilen Kegel meines Campingkochers befüllt - und es waren nach 10 Tagen im Brutschrank nur 6 Stück kontaminiert, allerdings habe ich auch Wasserstoffperoxid verwendet, welches nach dem Sterilisieren des Nährmediums kurz vor dem Gießen zugesetzt wurde (6 mL 3%-iges pro Liter Agar).


    Ich werde angesichts der Erfolge wohl nur noch im sterilen Kegel arbeiten :S


    Nun zum Zuchtfortschritt:


    Ich war natürlich auch draußen unterwegs, um ein paar Pilze zu sammeln und konnte ein paar Arten finden, bei denen ich gerne Zuchtversuche unternehmen würde =)


    Zum einen habe ich wieder Pioppino vor der Haustür geerntet und da ich meine alte Kultur an den Schimmel verloren habe, habe ich die auch direkt auf PDA geklont:


    Zum Testen habe ich dann auf PDA mit Zusätzen transferiert:

    oben mit Buchenextrakt als Zusatz und unten mit Strohextrakt, wächst auf beiden gut an :cool:


    Dann konnte ich Mönchsköpfe ergattern, in frischem Alter... aber die Art scheint PDA mit Kalk nicht wirklich zu mögen:

    Nach 2 Wochen sind sie zwar immer noch kontifrei, aber das Wachstum ist... naja ==14

    Ich hoffe, der Kollege adaptiert seinen Metabolismus noch etwas an die ihm angebotene Nahrung, dass ich etwas mehr Mycel für andere Nährmedientest zusammenbekomme ==Gnolm19...


    Dann habe ich noch zwei Klone (der dritte ist mir "wegbakterisiert" worden) vom violetten Rötelritterling, der etwas besser auf dem PDA wächst:


    Da die auch noch gefundenen rauchblättrigen Schwefelköpfe leider nicht viel Trama besitzen, hatte ich parallel die Stielbasen einfach mal auf sterilisierte Kiefernspäne gegeben, in der Hoffnung, dass die Art auch pinustauglich ist und mir der Schimmel keinen Strich durch die Rechnung macht - die Klone auf Agar sind mir wie erwartet direkt weggegammelt g:D, aber die Substratklone scheinen in Ordnung:

    Ich habe parallel auch ein paar Sporen zum Keimen angesetzt, falls die Klone nichts werden:


    Etwas älter sind dann schon die Ansätze mit der krausen Glucke - der erste Klon war ziemlich mit Bakterien und Schimmel kontaminiert, ich konnte aber ein paar Hyphen erwischen, die sauber waren und mir zwei Petris schön besiedelt haben - eine davon ist schon im Kühlschrank eingelagert:

    Diese wurde schon etwas "ausgeschlachtet" und ich habe sie mal auf Kieferndübel transferiert:

    (Auf dem Bild sieht man das Mycel leider nicht so gut, aber die sparassis bewächst die Dübel - zwar langsam aber kontinuierlich)

    Und zum Vermehren für weitere Versuche noch Petris und Flüssigkultur:

    (Petris mit PDA + Kiefernextrakt)


    Dann sind aktuell noch Flüssigkulturen vom Stockschwämmchen und vom Schwefelporling am wachsen, die nächstes Wochenende wohl ihren Weg auf etwas Substrat finden werden:

    (Stockschwämmchen)

    (Schwefelporling)


    Die LCs habe ich gestern mal noch vermehrt (mit etwas nährstoffreicheren Rezepten und neuen Kulturflaschen) - ich hoffe, dass diese sauber bleiben und das neue Rezept gute Erträge liefert - Update folgt natürlich ;)


    Bis dahin erst mal,

    mykoma

    Also ich verwende die Hartholzbriketts vom Bauhaus - ob mittlerweile umgestellt wurde auf andere Holzarten, kann ich allerdings nicht sagen, da ich nur Kleinmengen verwende und mein Paket noch von vor einem Jahr ist. Als groberen Bestandteil kann ich die "Chipsi Extra medium" empfehlen, die gibt's hin und wieder beim Terrarienbedarf (Baumarkt oder Tierbedarfshandel) - 10 € für 15 kg.

    Hey MrCreepy,


    also ich habe (als ich noch mit Petris gearbeitet habe) die Schalen auch immer mehrfach mit Frischhaltefolie umwickelt. Der Sauerstoff im Luftraum der Petris reicht i.d.R. locker für das Wachstum über die ganze Platte aus - jedenfalls konnte ich nie beobachten, dass das Mycel sein Wachstum eingestellt hat =).

    Das mit dem Anpieksen und Micropore drauf ist eine gute Idee, aber ich denke, dass das gar nicht nötig ist ;)


    LG,

    makoma

    Hallo zusammen,


    nachdem ich mit der Uni in den letzten Monaten viel zu tun hatte und wenig Zeit für meine Zucht, habe ich es auch leider nicht geschafft, regelmäßig Updates zu posten - dennoch ist in der Zwischenzeit einiges passiert und ich habe mal wieder einige Sachen zum zeigen da :S


    Vorweg: lepista wollte sich nicht erfolgreich am Leben erhalten lassen, mal sehen, ob ich es dieses Jahr schaffe =)
    Auch die Morcheln sind mir in der Zwischenzeit eingegangen - die werde ich jetzt auch erst Mal auf die lange Bank schieben :/

    Die Substratgläser vom comatus wollten nicht fruchten und sind mit der Zeit eingetrocknet, da ich nicht ausreichend Zeit hatte, mich darum zu kümmern ;(


    Dafür durfte ich feststellen, dass die Roggengläser, die einfach unbeachtet im Keller standen, Anzeichen von FK-Bildung aufweisen :D


    Ich konnte einige Pilzarten sauber in Buchendübel einwachsen lassen, die ich nun, in kleinen Gläschen im Kühlschrank eingelagert, als "Backup" verwenden kann - nach einer Veröffentlichung sollen viele Basidiomyceten so über Jahre hinweg vital gehalten werden können:

    (v.l.n.r.: Mairitterling, Schwefelporling, Schopftintling, Pioppino, getigerter Sägeblättling)

    Hinzu kommt bald dann noch das Stockschwämmchen, welches gerade die Dübel bewächst.

    Somit habe ich immer einen Ausgangspunkt, von dem ab ich "frisches" Mycel für die Zucht vermehren kann, wenn sich mal Kontaminationen oder Degenerationen ergeben sollten :cool:


    Ich habe mir dafür Folgendes überlegt: Die Dübel werden dann einfach auf Agar platziert (um das Wachstum zu stimulieren) und mit Buchenchips überschichtet - da alle (mehr oder weniger gut) auf Buche wachsen, habe ich so viele kleinere Inokulationskeime:

    (links: getigerter Sägeblättling, rechts: Schwefelporling)

    Die Gläser sind auch im Kühlschrank eingelagert, damit das Mycel seinen Stoffwechsel herunterfährt und nicht zu schnell altert.


    Ausgehend von diesen Chips habe ich dann mal versucht, Flüssigkulturen/Flüssigmycelien (LC, liquid culture) anzusetzen:

    (getigerter Sägeblättling - links: erste LC, rechts: daraus vermehrte LC)


    Wie zu sehen ist, mag lentinus tigrinus mein Nährmedium sehr - das rechte Gefäß habe ich mit 10 mL der LC von links beimpft und nach 5 Tagen ist schon alles voller Mycelquallen :cool:


    Der Pioppino-Ansatz ist wohl bakteriell kontaminiert (eindeutiges Zeichen ist die starke Trübung) - hier muss ich nochmal auf mein Backup zurückgreifen:


    Die anderen Arten wachsen deutlich langsamer, aber immerhin visuell kontaminationsfrei:

    (Stockschwämmchen)


    (Schopftintling)


    (Schwefelporling)


    (Mairitterling)


    Diese LCs kann ich dann verwenden, um demnächst Substrate zu beimpfen und zu sehen, ob und welche Arten ich zum Fruktifizieren "nötigen" kann ^^ - pro Gurkenglas brauche ich ca. 5 mL FlüMy, d.h. ich habe mehr Inokulationsmöglichkeiten, als ich je wachsen lassen kann =O.


    Meine restlichen schon besiedelten Buchenchips habe ich dann noch verwendet, um erste Substratgläser zu beimpfen:

    (Schopftintling auf Stroh + Kompost)


    (Stockschwämmchen auf Buche)


    (Mairitterling auf Stroh)


    Die Gläser wurden zu Beginn nach dem sterilen Beimpfen verschlossen (mit Gummiring und Verschlussbügel) zwei Wochen wachsen gelassen, damit das Mycel auf der Oberfläche eine Kontaminationsbarriere aufbauen kann. Danach war der Sauerstoff im Glas anscheinend aufgebraucht, da das Mycel in keinem der Gläser weiter wuchs - aber ich konnte dann die Dichtungen entfernen und den Deckel unsteril wieder lose auflegen (Zufuhr von Sauerstoff, dabei wenig Verdunstung). Bis jetzt zeigen sich auch noch keine Kontaminationen :thumbup:


    (getigerter Sägeblättling auf Buche)


    Hier im Substratsack war von vorneherein mehr Luft vorhanden und ich habe ihn mit einem Wattepfropf gegen das Eindringen von Keimen geschützt - hier ist deutlich mehr Wachstum zu sehen und augenscheinlich auch alles (noch) sauber =).


    Der Pioppino-Eimer ist mir leider weggegammelt (wie bei der LC schon zu sehen: kontaminiert ?(), hier muss ich erst sauberes Mycel nachziehen ;)


    Demnächst kommt dann noch ein Sack Schwefelporling auf Buche dazu, sobald das FlüMy "reif" ist 8o.


    Mal sehen, wie's weitergeht und bis dahin,

    euer mykoma

    Hallo zusammen,


    ja - auch ich sehe hier den ziegelroten Risspilz, wie schon erwähnt ist dieser (in entsprechender Menge lethal) giftig!


    Ich möchte diesen Thread hier mal kurz "missbrauchen", da ich das Entfernen der Fruchtkörper an dieser "heiklen Stelle" etwas kritischer betrachte...


    Klar kann man versuchen Unfälle zu vermeiden, indem man symptomatische Prophylaxe betreibt, allerdings behebt dies nicht die Ursache des Problems...


    @Arminius81:
    Sehr löblich ist, dass dir deine Kinder die Pilze gebracht haben, bevor sie damit "herumgespielt" haben - das zeugt von einer nachhaltigen Erziehung! =)



    Und genau hier sollte man eigentlich ansetzen... mir ist bewusst, dass dies ein sehr heikles Thema darstellt und ich möchte hier niemandem auf den Schlips treten, aber was ich immer zunehmender beobachte, ist diese übersteigerte laissez-faire-Haltung in Bezug auf die Erziehung - ja, es ist durchaus wichtig!, dass ein Kind (oder jeder im Allgemeinen) seine eigenen Erfahrungen machen kann und darf, aber nach Möglichkeit sollte man den voraussichtlich eintreffend könnenden Schaden, den betreffende Kinder erleiden, aber nun mal nicht vollumfänglich einschätzen können, auf ein Maß reduzieren, damit sie zumindest keine irreversiblen Schäden davontragen...

    (wer Kinder auf Strom, einen Herd oder kochendes Nudelwasser sensibilisieren möchte, kann sich das wohl lebhaft vorstellen)


    Die kurzgedachte Version dieses expliziten Vorfalls wäre: Fruchtkörper weg = Gefahr weg...

    Aber was passiert nächstes Jahr, wenn niemand da ist, um die FK zu entfernen?

    Oder wenn dort gar noch grüne Knollenblätterpilze o.ä. zu einem anderen Zeitpunkt erscheinen sollten - Spielplatz sperren und kubikmeterweise Erde austauschen und mögliche Symbiosepartner roden?


    Kurzum: Man kann eine Person nicht vor allem beschützen (so sehr man dies auch wollte), aber man kann sie auf allgemeine Gefahrenquellen aufmerksam machen und dementsprechend sensibilisieren, damit betreffende Person im entsprechenden Fall eben nicht sorglos Handlungen tätigt, sonder erst einmal Informationen über das uminöse "Unbekannte" einholt ;-)

    Danach kann man immer noch eine Entscheidung treffen :)


    Also konkret: Das Ziel sollte meiner Meinung nach eher ein >gesunder< Respekt vor der Natur/Umwelt sein, welcher (geliebten) Personen nun mal nur durch "aufklärende Aufsichtspersonen" oder entsprechend "entschärfte Selbsterlebnisse" ermöglicht werden kann...


    Liebe Grüße,

    mykoma

    So liebe Forenmitglieder,


    ich entschuldige mich für die längere Abstinenz, aber ich hatte viel um die Ohren...

    Meine Versuche laufen aber weiterhin 8o

    Nun habe ich auch mal wieder ein bisschen Zeit für ein Update :S


    Die Ansätze mit der krausen Glucke wurden mittlerweile komplett entsorgt, nachdem sich weiterhin kein Wachstum zeigte, warte ich auf frische Funde im Herbst =)

    Dem Anistrichterling ging's übrigens genauso...


    Die Pioppinos haben sich dagegen prächtig entwickelt, zumindest, was die Ansätze mit der Deckschicht angeht, hier konnte ich teilweise schon 2 Ernten einfahren:

    Die Ansätze ohne Deckschicht zeigen nach wie vor keine Fruchtkörper, werde wohl alle zusammen in einem größeren Gefäß mit Deckerde behandeln...

    Die Schopftintlinge aus dem Sporenansatz zeigen sich weiterhin leider unverändert, trotz der höheren Temperaturen konnte ich bisher keine Primordien entdecken - . -

    Wie dem auch sei, stehen sie immer noch in der Fruchtungskammer - nehmen ja schließlich keinen Platz weg xD

    Zwischenzeitlich habe ich die Klone aus der Schwarzwaldexkursion vermehrt, einen Teil davon habe ich mal auf Körnerbrut vermehrt, um damit eine Freilandkultur anzulegen (das gibt dann einen separaten Thread).

    Der Rest wird verwendet, um ein paar weitere Versuche im Gurkenglas anzulegen.

    Zudem habe ich noch Körnerbrut mit Parasol beimpft, hier zeigt sich nach über einer Woche noch nicht viel... mal sehen :cool:

    Im März konnte ich dann auch noch eine schöne Kollektion vom violetten Rötelritterling entdecken, der Klon entwickelt sich, nach der Isolation im Moment auch erst mal auf Körnerbrut für ein Außenbeet =)

    Da sich im Moment die Morcheln blicken lassen, habe ich Funde von der Speisemorchel und der Käppchenmorchel geklont, die ich noch von Schimmel befreien muss und dann ebenso Außenbeete davon anlegen möchte (ebenfalls separater Thread dann).

    Auf unserer Morcheltour haben wir auch eine Gruppe Stockschwämmchen (zusammen mit grünblättrigen Schwefelköpfen) gefunden, auch hier konnte ich schonmal Mycel kultivieren, die Aufreinigung wird noch etwas brauchen...

    Vorerst werde ich mich mal auf den Schopftintling konzentrieren, um daraus Gelerntes dann auf den VRR anzuwenden, um zu versuchen, auch diesen zur Fruktifikation zu bringen - bis dahin habe ich momentan noch eine "Klimakammer" geplant, um neben der Luftfeuchtigkeit auch noch die Temperatur steuern zu können - hier werde ich wohl auch einen separaten Thread eröffnen. In diesem Thread werden dann in nicht allzu ferner Zukunft nur noch die letzten Versuche zum Pioppino dokumentiert und dann separat weitergeforscht.


    Ich hoffe, es hat euch bis dato gefallen und ich konnte den ein oder anderen mit meiner Dokumentation zur Pilzzucht animieren :cool:

    LG,

    mykoma

    Moin moin Lanze,


    das ist ja schonmal was, wenn du Low-Tech-Erfahrungen hast, dann kennst du wenigstens schonmal die pragmatischen Grenzen und kannst darauf dann entsprechend zurückgreifen :cool:

    Das mit dem vorläufigen Hobby ist denke ich eine gute Wahl, da du so im Kleinen erst mal alles ausloten kannst und dich dann später "nur noch" mit den Problemen der Hochskalierung beschäftigen musst.


    Grüße,

    mykoma

    Hey Pilz Lanze,


    wie Stefan schon geschrieben hat, Brut kannst du bei einschlägigen Händlern beziehen, die Suchmaschine deiner Wahl sollte ausreichende Quellen offenlegen ;-)

    Zum Bürokratischen kann ich dir leider keine Infos geben, da ich mich noch nicht damit beschäftigt habe - aber wenn du Infos zusammen hast, würde ich mich freuen, wenn du mich daran teilhaben lassen könntest, da ich mir die Option der erwerbsmäßigen Pilzerei mal im Hinterkopf behalten möchte für nach meinem Studium...

    Als erste Anlaufstelle habe ich bisher häufiger von der IHK gelesen, da könntest du mal anfangen, die sollen sehr hilfsbereit sein :)

    Welche Art(en) stehen denn auf deiner Zuchtliste? Sterilisierte oder pasteurisierte Substrate?

    Dann schonmal viel Erfolg!


    Grüße,

    mykoma

    Hallo Mykoma, schade, dass aus den Glucken nichts geworden ist.

    Joa, ich bin ja erst noch am Anfang meiner Zuchterfahrung... und zu viel auf einmal wäre auch nicht gut - hab mit den Mycelien vom Pioppino, dem Schopftintling, dem Parasol, dem noch aufzureinigenden Mönchskopf und dem jetzt gekeimten rillstieligen Seitling ja auch mal noch einiges zu tun, den Austernseitling lasse ich aus guten Gründen auch dann erst mal sein :D

    Wenn jetzt noch Anistrichterling und Glucke was ergeben, weiß ich gar nicht mehr, wie ich das alles noch in Gläser verfrachten soll :gskeptisch:

    Von daher vielleicht auch erst mal nicht so schlecht, dann kann ich noch Erfahrung sammeln und im Herbst dann vielleicht eine Glucke klonen :S

    Zudem kommen ja dann auch bald die Morcheln (hoffentlich), von denen ich gerne wenigstens mal Mycel hätte und den getigerten Sägeblättling finde ich kulinarisch auch ganz gut ^^

    Wenn ich mehr Zeit hätte... und Platz... und Geld... ;(:D

    Nach der Klausurenphase mal wieder ein kleines Update zu meinen Versuchen:


    Als erstes die weniger erfreulichen Dinge...

    Sowohl die Ansätze der krausen Glucke, als auch der grüne Anistrichterling haben bisher kein Mycelwachstum gezeigt, ein paar der Glucke habe ich mal aufgeschraubt und die rochen etwas sauer, weshalb ich hiervon schon einmal ein paar entsorgt habe. Einige werde ich aber noch aufheben, so lange ich die Gläser nicht benötige, aber die Hoffnung habe ich eigentlich schon aufgegeben. Dem Trichterling gebe ich auch noch etwas Zeit, man weiß ja nie...

    Die schon vor gut 4 Wochen zur Fruchtung aufgestellten, mit Deckerde behandelten Schopftintlinge machen leider keinerlei Anstalten, Primos auszubilden. Ich gehe mal davon aus, dass es bisher einfach zu kalt war (Minimaltemperatur nach Stamets 16 °C, tagsüber in der Fruchtungskammer im Moment ca. 12 °C) - die Temperaturen steigen ja langsam, daher einfach mal abwarten :)

    Vor 2 Wochen habe ich dann auch meine anderen Testsubstrate mit dem Pioppino mal zur Fruchtung aufgestellt:

    (mittlerweile sind auch die Einlegegitter in der Fruchtungskammer und der LED-Schlauch etwas gleichmäßiger angebracht)

    Wenn mich nicht alles täuscht, scheinen sich hier die ersten Mycelverdickungen bei dem ein oder anderen Glas zu zeigen...

    Und als ich dann heute die Gläser genauer inspizierte, dachte ich.... und ja, ein paar Millimeter unter der Deckerde:

    Kleine Pioppino-Primos (sehen ein bisschen wie Schneckeneier aus :D) - hab die vorsichtig entfernte Deckerde nach dem Foto wieder draufgepackt, bei den anderen 3 Gläsern ist es die Tage dann hoffe ich auch soweit!


    Den Parasol habe ich versucht ebenfalls mal auf Substratbrut zu überimpfen, allerdings nach über einer Woche und keinerlei auschlagenden Hyphen wurden diese entsorgt, Buche scheint hier kein geeignetes Substrat zu sein. Als nächstes werde ich mal auf Stroh überimpfen...


    Dann noch ein kleines Erfolgserlebnis; einige Sporenkeimungen mit dem rillstieligen Seitling waren erfolgreich, die Ansätze auf Stroh weisen gegenüber Buche aber ein beträchtlich intensiveres und zügigeres Wachstum auf und werden bald in Substratgläser eingebracht - mal sehen, ob ich sie zum Fruchten bringen kann =).


    Und die Austern haben mir auch nochmal eine Minimahlzeit geliefert ;-)


    Die Mönchskopf-Klone auf Substrat musste ich leider alle entsorgen, da sie entweder mit Schimmel kontaminiert waren, oder das Mycel abgestorben war... aber die früheren Klone auf Agar, die ich wegen der hohen Bakterienkontamination eigentlich schon abgeschrieben hatte, zeigen immer noch Vitalität und das Mycel hat in allen 4 Petris an Durchmesser zugelegt, mal sehen, ob ich dann bald sauberes Mycel davon gewinnen kann :S.

    Soweit bis hierher, die Tage dann hoffentlich noch mehr Bilder meiner heranreifenden Pioppinos :cool:.


    Grüße,

    euer mykoma

    Hey dSH,


    soweit mir bekannt ist, sind auch die "biologisch abbaubaren" Plastikbeutel leider alles andere als einfach kompostierbar...

    Und wenn es doch welche gibt, dann wird das Pilzmycel deinen Sack wohl schon während dem Durchwachsen zumindest teilweise mitverzehren - auf einem Komposthaufen sind Pilze ja auch mit für die Zersetzung verantwortlich; ausprobiert habe ich das selbst allerdings noch nicht.


    Grüße,
    mykoma

    Dann pass mal auf, dass Dir der Magen nicht platzt==Gnolm7

    Ohjah - ich werde ganz vorsichtig sein und nicht alle auf einmal verputzen ==Pilz27


    Zum Patent: ich glaube das ist da durchaus schwierig, als Laie ein geeignetes Patent zu erwirken - es gibt ja nicht umsonst Patentanwälte, die sich darum kümmern, das es so weit es geht alles abdeckt... aber darüber denke ich auch erstmal gar nicht weiter nach - es geht ja schließlich in erster Linie um die Pilze ;-)




    - vielleicht enthält Kaffeesatz bestimmte Inhaltsstoffe, die die Wachstumsgeschwindigkeit anregen,

    Sicherlich, manche glauben ja sogar, daß Coffein wieder Haare sprießen läßt ;)

    Wenn wir übers Wochenende wegfahren, holen wir nach unserer Rückkehr oft schimmelige Filtertüten aus der Kaffeemaschine. Pilze lieben Kaffeesatz!

    Dass (vor allem Schimmel)Pilze Kaffeesatz mögen ist mir durchaus bewusst, aber dass alle 4 Ansätze mit dem Kaffeesatz im Vergleich zu allen anderen (vor allem zum letzten mit dem intensivsten Wachstum) schneller durchwachsen sind... da könnte was dran ... oder besser drin sein :D

    Also das Mycel wächst zwar nicht so kräftig wie beim N-Zusatz (Stickstoff), aber etwas schneller... wenn sich beides kombinieren lässt...? Auf jeden Fall behalte ich das mal im Hinterkopf für zukünftige Substrattests ;-)

    Nun auf zum nächsten Update;


    die Kulturen von Pioppino und Schopftintling in der Fruchtungskammer zeigen sich nach wie vor unverändert - ich warte mal bis Ende Woche 4, wenn sich dann immer noch keine Primordien gebildet haben, werde ich die Kulturen oberflächlich etwas ankratzen, um dadurch evtl. eine Fruchtung einzuleiten.


    Der Austernseitling bildete von den vielen Primordien nur eine kleinere Traube wirklich aus, der Rest ist vertrocknet und wird teilweise schon wieder von Mycel überwachsen: 40 g Pilze für die Pfanne :D



    Zu den anderen Testansätzen mit dem Pioppino kann ich nun auch ein bisschen was berichten.

    Die Gläser sind mittlerweile fast durchwachsen, es zeigen sich aber deutliche Unterschiede im Mycelwachstum:

    (v.l.n.r.: Buche ohne Zusatz, Buche + 2% Gips, Buche + 10% Kaffeesatz, Buche + Geheimzutat)


    Während das Mycel auf reinem Buchenholz nur sehr fein wächst (auf dem Foto kaum zu sehen), zeigt der Gipszusatz ein (wenn auch nur gering) verstärktes Wachstum:



    Der Ansatz mit Kaffeesatz zeigt ein nochmal leicht stärkeres Mycelwachstum, mit meiner anderen Zutat hatte ich anscheinend einen Glückstreffer gelandet:


    Das Mycelwachstum ist hier um Welten intensiver - einziger Tipp zum Zusatz: Stickstoff. Hatte ich aber auch gehofft, da das Mycel auf dem mit Kleie angereicherten Buchensubstrat schon ein deutlich kräftigeres Wachstum im Vergleich zu der Buchenchips-Brut zeigte.

    Beobachtbar war auch, dass die Kulturen mit Kaffeesatz das Substrat etwas zügiger durchwachsen haben (alle schon vollständig besiedelt - die anderen Ansätze brauchen noch ein paar Tage) - vielleicht enthält Kaffeesatz bestimmte Inhaltsstoffe, die die Wachstumsgeschwindigkeit anregen, werde da auch mal noch einen Kombiansatz ausprobieren mit Kaffeesatz und Kleie bzw. meiner Geheimzutat :-P


    Das Verfahren mit dem Beimpfungskanal für die Brut hat einen deutlichen Vorteil bzgl. der Besiedelungsdauer - während ich bei dem Beimpfen mit einem Agarpellet auf die Oberfläche des Substrats 8 Wochen warten musste, bis das Substrat vollständig besiedelt war, sind es nun nicht ganz 3 Wochen!


    Die Keimansätze mit der Glucke zeigen noch nichts, wird wohl auch noch einige Zeit dauern...

    Gestern habe ich dann mal noch Sporenspritzen vom rillstieligen Seitling (Pleurotus cornucopiae) und vom grünen Anistrichterling (Clitocybe odora) angesetzt und werde diese auch mal versuchen auf Substrat keimen zu lassen - angedacht ist erst einmal Stroh bzw. Buche für den Seitling und Stroh bzw. Kompost für den Trichterling, Updates folgen dann wieder bei Zeiten =).


    Liebe Grüße,
    mykoma

    Vielen Dank, Wutzi.


    Nein, nicht direkt Kiefernspäne, sondern das Nagereinstreu (aus der dm-Drogerie), das aus Weichhölzern gewonnen wird. Ob da letztendlich Kiefer drin/dabei ist, kann ich nicht sagen, aber Nadelhölzer im Allgemeinen (nehme an, dass immer gerade die Holzarten für eine Charge genommen werden, welche günstig erhältlich sind).

    Da sie aber auch an Fichten, Tannen, Douglasien und Lärchen gefunden werden können soll (was ein Satz :D ), dachte ich, ich nehm einfach mal was da ist für den ersten Test.


    Grüße,
    mykoma

    Hallo miteinander =)


    Meine Austernseitlinge fruktifizieren mittlerweile ganz schön:

    14. Januar


    15. Januar


    16. Januar


    heute morgen



    Die Kulturen vom Pioppino und dem Schopftintling sind bisher oberflächlich unverändert, ich hoffe, dass sich bald die ersten Primordien zeigen ;-)



    Der überimpfte Parasol wächst ebenfalls gut vor sich hin...



    Der erste Klon des Mönchskopfs allerdings ist bakterienkontaminiert, die Kulturen kann ich wohl bald entsorgen...

    Demnächst wird dann der zweite Klonansatz auf Stroh bzw. Kompost mal auf Agar überimpft, um zu sehen, ob dieser auch so kontaminiert ist.


    Zudem werde ich heute mal einen Versuch wagen, krause Glucke zu kultivieren, nachdem meine Klonversuche von letztem Jahr direkt in die Hose gingen (enorme Bakterienkontis auf allen Ansätzen und kein Mycelwachstum aus dem Fruchfleisch), ich aber zudem noch einen Sporenabdruck erstellt hatte.

    Ich möchte versuchen, sparassis crispa direkt auf einem Substrat keimen zu lassen, damit ich eventuell einen passenden Stamm selektieren kann - der Sporenabdruck (auf Alufolie) wurde dazu über Nacht in Wasser eingeweicht (unsteril). Im Moment sind die Substratgläser im Schnellkochtopf und werden dann heute Abend oder morgen mit der Sporensuspension inokuliert.

    Als erstes Test-Substrat habe ich Weichholzstreu (für Nager) mit 5 % Weizenkleie angereichert und auf 70 % Wassergehalt gebracht - hoffe mal, dass von den 15 Gläsern wenigstens ein oder zwei durchkommen :D


    Wenn die Zucht weitere Erfolge liefert, würde ich (der Übersichtlichkeit halber) für jede Art separate Zuchtthreads eröffnen, da ich neben den schon vorgestellten Arten noch diverse Sporenabdrücke habe - u.a. vom Grünspanträuschling (oder dem blauen? bin mir nicht ganz sicher, welcher es denn nun ist - für die Zucht aber erstmal unerheblich xD), rillstieligen Seitling, grünen Anistrichterling, rötlichem Holzritterling und Judasohr. Geplant für nächste Saison sind erst einmal noch Sporenabdrücke von getigertem Sägeblättling, Morcheln, Stockschwämmchen und violettem Rötelritterling =)

    Welche Arten ich dann tatsächlich versuche zu kultivieren wird sich noch zeigen, jetzt gilt es erst einmal noch zu Üben, was die schon vorhandenen Arten angeht und im Allgemeinen Erfahrungen zu sammeln ;-)


    Bis dahin liebe Grüße,
    mykoma

    Guten Abend ihr Lieben,


    ich habe das WE genutzt, um mal wieder ein kleines Update zu verfassen ;-)

    Die Deckerde wurde zügig besiedelt, der comatus wuchs etwas schneller, aber ich habe mich dazu entschieden, einfach die noch nicht vollständig bewachsenen Pioppinos mit in die Fruchtungskammer zu stellen, da ich diverse Beiträge gelesen hatte, die eine weitere Inkubation nach dem "Casing" von 3-5 Tagen empfehlen.

    Nach 5.5 Tagen wurden die Kulturgläser also gestern zu dem schon am Vortag aufgestellten Austernseitlingsblock übersiedelt - Temperatur liegt bei ca. 12 °C, die Luftfeuchtigkeit hält sich im Moment bei ca. 100 % auf (das Hygrometer zeigt zwar nur max. 96 % rH an (auch in absolut dichtem Feuchtigkeitsnebel), aber Justierungsversuche an der Stellschraube auf der Gehäuserückseite erwiesen sich als eher schwierig, von daher setze ich die 96 % einfach mal als Maximum an.






    Das Zusammenspiel von Lüfter und Luftbefeuchtung muss noch weiter optimiert werden...

    Ich habe jetzt auch mal noch eine leichter zu reinigende Luftbefeuchtungsapparatur zusammengeschustert, indem ich ein 1700 mL Gurkenglas genommen habe, ein DN 75 HT-Rohr mit etwas Backofenhitze eingepasst habe und mit Hilfe von Messing-Fittings und Gartenschlauchadaptern ein demontierbares System konstruiert habe.
    Die Wasserbrücke hält den Wasserspiegel jetzt über eine Tupperdose und eine Colaflasche als Reservoir aufrecht.


    Heute habe ich dann auch mal die Mönchsköpfe und den Parasol auf PDA überimpft, mal schauen, wie geotropa nun damit zurechtkommt. Der Parasol soll dann später auf Stroh gezogen werden und wird im Frühjahr erstmal auf einer moosigen Wiese vergraben.


    Das war's dann erst mal wieder... Fortsetzung folgt =)

    mykoma

    Hey Safran,


    wenn du so viele Judasohren findest, dann solltest du vielleicht mal das Trocknen in Betracht ziehen ;-)

    Judasohren kurz waschen, von Holz- und sonstigen Resten befreien und einfach auf die Heizung legen - das reicht normalerweise aus, damit sie recht zügig so trocken sind, dass man sie zerbrechen kann. Dann ab in ein Einmachglas und aufheben. Ich selbst weiche sie dann gerne in etwas Wasser ein, damit sie wieder aufquellen, schneide sie dann in feine Streifen und benutze sie als Einlage in Suppen.

    Alternativ kann man sie auch in Sojasoße quellen lassen und dann ab in asiatische Pfannen oder dergleichen.

    Auch als Präsente in kleinen Schraubdeckelgläsern verpackt für Verwandte/Bekannte, die gerne asiatisch essen =)

    Nur so als Anregung :-P


    Grüße,

    mykoma