Hallo, Besucher der Thread wurde 4,6k aufgerufen und enthält 22 Antworten

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weitere Becher

  • Hallo Horst!


    Makroskopisch wird ´s schlecht, wenn du kein Substrat dazu schreibst.


    Der erste erinnert mich stark an Ciboria amentacea (Erlenkätzchen-Stromabecherling), der sollte dann aber auf alten Erlenkätzchen in der Laubschicht gewachsen sein und noch einen deutlichen Stiel bekommen.


    Der zweite ist eine alte Lachnum- (Weißhaarbecher) oder auch eine Dasyscyphella-(Harzhaarbecher) Art. Ohne Mikro ist es Spekulation, um was genau es sich handelt, aber ein vorläufiger Arbeitsname wäre natürlich näher an der Wahrheit, wüsse man um die Fundumstände und Substrat.


    VG Ingo W

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    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"
    oder wie sogar die Gnolme wissen:
    "Pilzis ne bloß von o'm anguck!! Unt'n auch wichtich is!" ==Gnolm2


    137-15 (Gebühr APR 2018) = 122+12 (APR 2018 Platz 4) = 134+1 (Segmentwette APR 2018) = 135+2 (schöner Falsch-Phal APR 2018 = 137+9 (3.Platz schöner Phal APR 2018) = 146-15 (Gebühr APR 2019) =131+9 (APR-Schnell-Joker-Bonus) = 140+4 (APR2019-Platzierungswette) = 144+3 vom Gnemil-APR-Nachrätsel = 147+9 (Phalplatzierungs-PCs) = 156 - 20 (Gebühr APR 2020) = 136+3 (Einlaufwette APR2020) = 139 + 6(3x2) für gute Phäle APR2020 = 145



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    Einmal editiert, zuletzt von Ingo W ()

  • Hallo Ingo,


    Horst hat uns (mir und Andreas) die auch schon im Chat gezeigt und wir waren relativ einfallslos. Bevor Horst mir die Bilder eins und drei gezeigt hat, hätte ich sofort auf Ciboria (amentacea) getippt, aber so direkt auf Holz? Rätselhaft. Noch dazu der weissliche Apothezienrand, der gut zu Ciboria passen würde, andere holzbewohnende Arten wie z.B. aus der Gattung Rutstroemia m.E. aber ausschließen würde.
    Wüsste nur zu gerne, was da bei der Bestimmung rauskommen würde.


    Schöne Grüße
    Gernot

  • Hallo Gernot!


    Das Holz als direktes Substrat versuche ich ja gerade in Frage zu stellen. Irgendwie sieht das für mich aus wie Reste eines Erlen- oder Weidenkätzchens. Die Ciboria kann auch auf den auf Holz gefallenen Kätzchen fruktizieren, wenn feucht genug (hat uns auch schon mal genarrt!). Der helle Rand ist typisch für frisch wachsende Ciboria amentacea, caucus oder coryli, nur der Stiel fehlt halt noch, bloß der muss sich ja nicht sehr ausbilden, wenn nicht aus der Humusschicht wachsend.


    VG Ingo W

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  • Hallo Ingo,


    ja, ein Erlenkätzchen am Holz wäre wohl das Wahrscheinlichste und würde vielleicht auch die kurzen Stiele erklären, da der Pilz ja nicht durch die Laubschicht muss. Dennoch hab ich Horst im Chat so verstanden, dass die Knubbel, auf denen der Pilz wächst, fest mit dem Holz verwachsen waren. Schauen wir mal, was Horst dazu noch sagen kann.


    Schöne Grüße
    Gernot

  • Hallo Uschi,
    nein. Habe die zwei großen Becherlinge schon deshalb stehen lassen, weil es die einzigen Ex. waren. Ich bin mir aber fast sicher, daß ich sie wiederfinde, das ist der Vorteil, wenn man nur ganz eng umschriebene Gebiete beackert, und könnte sie Dir dann zuschicken, wenn Du interessiert bist. Deine Adresse habe ich noch unter PN. Interessieren Dich beide Arten?


    Hallo Ingo,
    diese schwarze Struktur habe ich erst auf den Photos entdeckt und gedacht, das wären u. U. uralte... (Hypoxylon, Eckenscheibchen oder was es da noch ähnliches gibt), nun denke ich, daß diese Strukturen, aus denen ja die Pilze zu wachsen scheinen uralte Erlenkätzchen sein könnten, wären dann aber fest mit dem Holz verbacken.
    Das hat meine Neugier geweckt, ich werde am Dienstag nochmal suchen.


    Es grüßt
    Horst

  • Hallo Horst!


    Um das ganze zu untermauern und einen direkten Vergleich zu haben: wühle doch am Standort mal in der Laubschicht, denn dort sollten mit ziemlicher Sicherheit auch welche zu finden sein und schau in der Umgebung nach möglichem Substrat-Spendern, also besonders, ob Hasel oder Weide dort steht oder ob nur Erle in Frage kommt.


    Theoretisch glaube ich an Erle, denn die Nachbararten an Hasel oder Weide kommen meist erst ca. 3-4 Wochen später.


    VG Ingo W

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  • Hallo und guten Abend Horst,


    Zitat

    –¦–¦. und könnte sie Dir dann zuschicken, wenn Du interessiert bist.


    an diesem Fund bin ich nicht interessiert aber du möchtest doch wissen was du gefunden hast.


    Kleine Anmerkung:
    Solltest du in der Laubstreu etwas –žähnliches–œ finden muß es nicht identisch mit deinem eingestellten Fund sein.


    Eine gute Zeit
    Gelbfieber & Co

  • Das Holz als direktes Substrat versuche ich ja gerade in Frage zu stellen.



    Hallo,
    zunächst zum Standort, natürlich gibt es auch Haselsträucher dort. Trotzdem spielt das jetzt keine Rolle mehr, da ich als Substrat eindeutig Erlenkätzchen ausmachen konnte. Da kein Frost mehr zu verzeichnen ist, ließ sich das Substrat auch ganz einfach ablösen. So habe ich auch bezüglich des Substrats dazu gelernt, denn ich wäre nie auf die Idee gekommen, ein Holz auf weitere Substratmöglichkeiten zu begutachten. Also Ingo, vielen Dank, daß Du mich da mit der Nase drauf gestubbst hast.


    Heute sahen die beiden größeren Becher so aus.


    Es grüßt
    Horst[hr]
    Hallo, noch einmal.
    das krabbeln im Laub hat sich dann doch auch noch gelohnt, denn dann fand ich noch diese Becher (Bild 3), auch an Erlenkätzchen. Hier endlich auch die sooo vermißten Stiele. Wie es so geht, ich hatte schon aufgegeben und war mit Schnecken beschäftigt, das tauchten sie doch noch auf.


    Gruß
    Horst Schlüter[hr]
    Hallo,
    und hier noch (Bild 4 und 5) Ex von den kleinen Bechern, ebenfalls von heute.


    Es grüßt
    Horst

  • Hallo Horst!


    Die weißen sind Haarbecherlinge, wahrscheinlich Lachnum-Arten oder auch Dasyscyphella. Es gibt da so ein paar Favoriten, die ich habe, das müsste man aber mikroskopisch untermauern. Es scheint auch, wenn meine Fantasie nicht durchgeht, eine Mollisia (Weichbecherchen) mit auf dem Holz zu sitzen. Muss aber für einen Namen auch mikroskopiert werden.


    VG Ingo W

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  • Hallo Horst!


    Ich glaub ´, ich war zu voreilig. Im linken, oberen Quadranten dacht ich, dass ich welche sehe. Sind wohl doch nur Flechten.


    VG Ingo W

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  • Hallo,
    Uschi war so lieb und hat meine Pilze mikroskopiert. Ich möchte einfach mal ihr Ergebnis hier einstellen. Ich denke, da kann noch weiter diskutiert werden:


    Asco an Erlenrispe
    Apothecium: Nach unten umgebogen, beige, 3-4mm im Durchmesser, rel. lang dünn gestielt.
    Asci: Achtsporig, 130-150 x 6,5-10 µm.
    Sporen: Breit elliptisch, unregelmäßig, hyalin, glatt, 7-9 x 4,5-6 µm


    Makro- und mikroskopische Merkmale und Substrat sprechen für Ciboria caucus (Rebent.: Fr.) Fuck.
    bzw. Ciboria amentacea (Balb.) Fuckel.
    Die Sporen in –žGelhülle–œ finde ich in keinem Schlüssel und sollten im Forum angesprochen werden!
    Bestimmt nach Hansen&Knudsen.


    [center]

    [center]


    Ascos an Holz
    Beide Aufsammlungen mit gleichem Ergebnis.
    Apothecium: Weißlich bis cremefarben, Durchmesser 0,5-1,5mm, fein behaart, sehr kurz gestielt.
    Sporen: Spindelig, hyalin, glatt, 6,5-8 x 1,5-2 µm
    Asci: Achtsporig, 45-50 x 4-5 µm
    Haare: Mehrfach septiert, Spitze gerundet, hyalin, inkrustiert, teils mit starkem dunklen Besatz.
    Nach Hansen&Knudsen könnte es Dasyscyphella niva (R. Hedw. : Fr.) sein. Dies ist keine Bestimmung nur ein Vorschlag!


    [center]

    [center]


    Ich habe mal unter
    index.php?page=Thread&threadID=381
    gelesen und würde nach dieser Diskussion glauben, daß es sich um Ciboria amentacea handelt, wenn ich das richtig verstehe. Aber das Thema scheint sehr komplex.


    Es grüßt
    Horst Schlüter

  • Hallo Horst!


    Die Ciboria ist klar amentacea (Erlenkätzchen-Stromabecherling), natürlich nur, wenn man C. amentacea und C. caucus (Weidenkätzchen-Stromabecherling) als zwei separate Arten akzeptiert. Ich tue das, denn schon makroskopisch meine ich, Unterschiede zu sehen. Die Sporenhüllen sind normal.
    Zum Substratverhalten der 3 Schwesterarten verweise ich mal wieder ins Nachbar-Forum, wo das zeitgemäß natürlich auch gerade ein Thema war:
    Kein Text!


    Der weiße Haarbecherling lässt sich leider mit den zur Verfügung stehenden Mikro-Angaben nicht genau klären. Wichtig wären Angaben über die Paraphysen (Form, Inhalt, Breite, wieviel die Asci überragend) und Hakenverhältnis an der Ascus-Basis.


    Die vorhandenen Größenangaben, die "Kurzhaarigkeit", die habituelle Erscheinung und die Angabe "kurzer Stiel" lassen mich aber an Lachnum impudicum (Unverschämtes Weißhaarbecherchen) glauben.


    VG Ingo W

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  • Hallo und guten Abend Ingo,


    Zitat

    Der weiße Haarbecherling lässt sich leider mit den zur Verfügung stehenden Mikro-Angaben nicht genau klären. Wichtig wären Angaben über die Paraphysen (Form, Inhalt, Breite, wieviel die Asci überragend) und Hakenverhältnis an der Ascus-Basis.


    das Pilzchen braucht einen Namen –“ da lege ich gern ein paar mikroskopische Angaben (leider ohne Bildchen) aus meinen Aufzeichnungen des Fundes nach:


    Paraphysen: Schlank, zugespitzt, Breite ?, keinen Inhalt.
    Asci überragend: Nicht auffallend.
    Ascus-Basis: Ohne Haken


    Wenn du noch Fragen hast, nur zu. Gern mikroskopiere ich nach.


    Eine gute Zeit
    Gelbfieber & Co

  • Hallo Uschi!


    Könnte man die Mehrzahl der Paraphysen als schlank spindelig bezeichnen?
    Schau doch bitte mal nach, ob nicht ca. 25% doch einen kleintropfigen, eher farblosen Inhalt haben.
    Ich schätze auch, dass die Paraphysen mindestens basal septiert sind, ab und zu aber auch fast in der Mitte, kommt das hin?
    Wenn meine Vermutung stimmt, sind die Haare apikal nicht immer zylindrisch, sondern oft kurz vor der Spitze ganz leicht verbreitert und dann beinahe fast stumpf "zwiebelig" , selten auch mit einem kleinen Fortsatz endend.


    Deutet eigentlich sehr viel auf die der Lachnum impudicum sehr nahestehenden Art Lachnum brevipilosum hin. Die ist hakenlos und die schmalen Paraphysen überragen die Asci nicht oder nur wenig. Zeit passt.
    Vielleicht stelle ich in Pilzepilze mal ein Portrait dieser Art ein.


    VG Ingo W

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  • Hallo und guten Abend Ingo,


    Zitat

    Könnte man die Mehrzahl der Paraphysen als schlank spindelig bezeichnen?


    schlank zugespitzt oder schlank spindelig? Für mich sind die Paraphysen nicht spindelig. Bitte schau mal selbst (Bild angefügt)


    Zitat

    Schau doch bitte mal nach, ob nicht ca. 25% doch einen kleintropfigen, eher farblosen Inhalt haben.


    Die Paraphysen haben keinen Inhalt.


    Zitat

    Ich schätze auch, dass die Paraphysen mindestens basal septiert sind, ab und zu aber auch fast in der Mitte, kommt das hin?


    Zumindest gibt es eine Septierung etwa in der Mitte. Bitte entscheide selbst ob du im unteren Teil der Parapysen, Septen –žsiehst–œ.


    Zitat

    Wenn meine Vermutung stimmt, sind die Haare apikal nicht immer zylindrisch, sondern oft kurz vor der Spitze ganz leicht verbreitert und dann beinahe fast stumpf "zwiebelig" , selten auch mit einem kleinen Fortsatz endend.


    Vereinzelt ist eine leichte Erweiterung der Spitze zu erkennen.


    Eine gute Zeit
    Gelbfieber & Co


    [center]

    [center]

  • Hallo Uschi!


    Schlankspindelig ist wohl etwas unglücklich ausgedrückt, schlanklanzettlich wäre wohl besser.


    Das mit dem Paraphyseninhalten ist für mich bei dieser Art auch noch nicht ganz geklärt. Manchmal sind ganze Bereiche des Hymeniums im Präparat ohne eine einzige Paraphyse mit Inhalt, aber an anderer Stelle treten sie wieder gehäuft auf. Ob die besonders druckempfindlich sind oder ob es mit dem Alterszustand zusammenhängt, habe ich noch keinen Plan.


    Hat sich der "dunkle Besatz an den Haaren" noch mal wiederholt?
    Lufteinschluss, der sich in den Haaren verfängt sieht bei einem erst unwesentlich gedrückten Präparat (welches ich auch immer erst mache, um eventuelle Harzausscheidungen oder anhaftende Kristalle zu lokalisieren) so aus.


    Ansonsten kann ich mich leider auch nicht klar festlegen, wenn die Haare nicht länger als 60 µm sind, würde er bei mir cf. brevipilosum heißen.


    VG Ingo W

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  • Hallo und guten Abend Ingo,


    Zitat

    Hat sich der "dunkle Besatz an den Haaren" noch mal wiederholt?
    Lufteinschluss, der sich in den Haaren verfängt sieht bei einem erst unwesentlich gedrückten Präparat (welches ich auch immer erst mache, um eventuelle Harzausscheidungen oder anhaftende Kristalle zu lokalisieren) so aus.


    den Besatz sehe ich fast bei jedem Präparat dieser Aufsammlung - schau bitte mal selbst. Farblich geht er von gelb über bräunlich bis fast schwarz. Deuten kann ich diesen Besatz nicht aber Lufteinschluss ist eher unwahrscheinlich.


    Eine gute Zeit
    Gelbfieber & Co
    [center]

    [center]

  • Hallo Uschi!


    Zitat


    den Besatz sehe ich fast bei jedem Präparat dieser Aufsammlung - schau bitte mal selbst. Farblich geht er von gelb über bräunlich bis fast schwarz. Deuten kann ich diesen Besatz nicht aber Lufteinschluss ist eher unwahrscheinlich.


    Weiß ich auch nicht richtig, ist aber bei jeder (?) wenig gequetschten Lachnumart zu sehen. Mehr gedrückt, verschwindet dieser Effekt meiner Meinung nach. Wie gesagt, ich hatte bisher immer die Theorie von "eingeschlossener Luft" im Zusammenhang mit der Inkrustation auf den Haaren und einen dadurch entstehenden Reflex. Vielleicht geht ´s aber auch ohne Luft. Zumindest hat es, so weit bin ich mir sicher, nichts mit eventuellen Harzausscheidungen von Dasyscyphella-Arten zu tun.


    VG Ingo W

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