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letzter Beitrag von Beorn am

Suillus viscidus = Grauer Lärchen-Röhrling

  • Grauer Lärchen-Röhrling
    Suillus viscidus (L.) Roussel


    Synonym:
    Boletus viscidus L., Species Plantarum: 1177 (1753)
    Viscipellis viscida (Linnaeus) Quélet, Enchiridion Fungorum in Europa media et praesertim in Gallia Vigentium: 156 (1886)
    Ixocomus viscidus (L.) Quél., Flore mycologique de la France et des pays limitrophes: 416 (1888)
    Boletopsis viscida (L.) Henn., Die natürlichen Pflanzenfamilien nebst ihren Gattungen und wichtigeren Arten insbesondere den Nutzpflanzen : I. Tl., 1. Abt.: Fungi (Eumycetes): 195 (1900)
    Fuscoboletinus viscidus (L.) Grund & K.A. Harrison, Bibliotheca Mycologica 47: 134 (1976)
    Boletus collarius Pers.
    Boletus elbensis Peck, Annual Report on the New York State Museum of Natural History 23: 129 (1872)
    Boletus serotinus Frost, Bulletin of the Buffalo Society of Natural Sciences 2: 100 (1877)
    Boletus sordidus Schwalb: 162 (1891)
    Boletus larignus Britzelm., Botanisches Centralblatt 54 (4): 102 (1893)
    Boletus luteobadius Britzelm. (1893)



    Klasse: Agaricomycetes
    Ordnung: Boletales
    Familie: Suillaceae
    Gattung: Suillus



    Hut: 4-12 cm, jung halbkugelig später ausgebreitet. Er ist grau-grünlich bis braun-gelblich gefärbt und mit einer unebenen, für die Schmierröhrlinge typischen und schmierigen Haut überzogen. Bei jungen Pilzen ist er mit dem Stiel über einen weiß-grauen Schleier verbunden, der später noch als Velumreste am Hutrand zurückbleibt.


    Röhren: Erst grau-weiß später dunkel-grau am Stiel angewachsen und meist herablaufend. Der Pilz hat weite und eckige Poren, die im Alter zum Hutrand hin verlängert sind. Sie sind von grau-weißer, später schmutzig grauer Farbe, die auf Druck leicht dunkeln


    Stiel: Oft ähnlich gefärbt wie der Hut leicht geschuppt und schleimig, mit dunklere Ringzone.


    Fleisch: Weisslich und sogut wie unveränderlich.

    Sporenpulver: Tabakbraun.


    Geruch: Obstartig.


    Geschmack: Mild und fruchtig.


    Speisewert: Essbar.


    Vorkommen: Juli bis Oktober, vorwiegend auf kalkreiche Böden in alpine bis subalpine Gebiete, hier wächst er bei Lärchen deren einziger Symbiose Partner.


    Verwechslung: Am ähnlichten ist der Gelbfleischiger Lärchen-Röhrling (Suillus bresadolae) der aber mehr Rötliche Töne am Hut und Stiel hat und gelben Fleisch.








    Wer noch Bilder hat her damit



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Suillus grevillei = Gold-Röhrling<
    >Suillus bresadolae = Gelbfleischiger Lärchen-Röhrling<
    >Suillus bovinus = Kuh-Röhrling<
    >Suillus granulatus = Körnchen-Röhrling<
    >Suillus variegatus = Sand-Röhrling<
    >Suillus collinitus = Ringlose Butterpilz<
    >Suillus flavidus = Moor-Röhrling<
    >Suillus tridentinus = Rostrote Lärchen-Röhrling<

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

  • Ein paar ergänzende Bilder habe ich noch (wenn auch lange nicht so schön wie deine ) :


    Grauer Lärchenröhrling mit Stielnetz :
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    LG Heiner

  • Hej.


    Meiine Bilder von der Art sind nicht die schönsten. Irgendwie habe ich bisher immer nur recht verwitterte Kollektionen fotografiert, vielleicht weil die hier in der Ecke gerne an den (etwas stärker mineralisch - basischen) Wegrändern stehen.
    Einmal:


    Und noch eine, wo man immerhin die intensiv blauende Stielbasis sehen kann:

    Diese Verfärbung kann auch ein gutes Stück den Stiel rauf reichen und ist bei der Art gar nicht so selten.


    Ob du das noch ins Portrait reinschreiben kannst, Mario?
    Mit dem fakultativ auftretenden Blauen, meine ich. Weil oben im Text steht davon nix drin.



    LG; Pablo.

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