Beiträge von KiHo


    Hallo,


    Harry hat vollkommen recht. Ich halte es für sinnlos, die Speisemorcheln nach Farben zu trennen, nachdem ich im Umkreis von 2 m eine graue und eine gelbe fand. In Mykis werden die Formen btw auch nicht getrennt.


    l.g.
    Stefan


    Habe ich erst gestern genau so gehabt , an Einer Stelle Wuchsen meherere M.Esculenta. Bis auf eine waren alle "Normal" eine War deutlich Dunkler als die anderen.
    Die Sticht schon deutlich hervor im Korb :)



    Lieber Heiner,
    in meiner Umgebung ist es äußerst schwierig, weil Kalk im Boden kaum vorhanden ist. Ich wohne zwar in der Nähe der Liether Kalkgrube (weltweit bekannt), aber kenne dort jeden Grashalm und seit Jahren schon habe ich bis heute keine einzige Morchel dort gefunden, trotz emsiger Suche. Komischerweise wachsen dort auch überhaupt keine Eschen :eek: Vielleicht ist es ihnen zu trocken dort! Ich weiß zwar, dass Morcheln auch unter anderen Bäumen vorkommen können, aber das ist wohl seltener der Fall.
    Dann zig Eschen in der Marsch abgeklappert und jedes Jahr wächst dort nichts. Ich fürchte, die Landwirtschaft drumherum macht vieles mit Spritzen kaputt :hmmm:
    Ich würde sie einfach mal soooo gerne finden und mein theoretisches Wissen bestätigt bekommen! Nur mit Mentor habe ich letztes Jahr mal 1 Speisemorchel gefunden. Aber auch nicht gerade um die Ecke und dieses Jahr fand er dort nur 2 Fruchtkörper.
    Selbst RiMuMos machen sich rar - unglaublich :angry:


    Ich kann dich gut verstehen Kuschel , wenn man sich so viel wissen aneignet muss es ja eigendlich mal klappen. Und klar möchte man sie auch selber Finden ! Ich gehe auch nach dem Wissen (Kalk , Eschen , blah blah) und konnte damit auch schon Erfolge verbuchen Eine meiner Stellen ist bei Espen , der Rest aber Außnahmslos bei Eschen .Ich war ja sogar für Kurze zeit in Kopenhagen , und habe dort Käppchen , Speisemorcheln , und Fingerhutverpeln auf Anhieb so gefunden. (Wer also zufällig zur richtigen zeit in Kopenhagen ist kann mich fragen , die Stellen verrate ich natürlich , da fahre ich so schnell nicht wieder hin :D)
    Aber , wenn es so weit Nördlich noch Morcheln gibt dann muss es sie ja auch bei dir Irgendwo geben , ich drück dir da die Daumen :)


    Oh und ich habe jetzt heute übrigens hier die Ersten Speisemorcheln gefunden , alle noch ganz klein , die Saison ist im Norden noch am Anfang! Irgendwoo nicht allzuweit weg von dir Stehen sicher Welche im Wald und warten :)

    Hallo Kuschel,


    Nicht verzagen noch ist das mit den Morcheln nicht vorbei , an meinen Speisemorchel Stellen (NRW) ist auch noch nichts zu sehen, ich schaue heute nochmal nach. Aber die kommen sicher noch. Also schau an deinen potentiellen Stellen bis Mitte Mai nochmal regelmäßig vorbei. :) Man braucht da echt Ausdauer.


    AndreL hat offenbar Erfahrung mit Morcheln in Schleswig Holstein , ich wette das er dir hilft ;)


    Und wenn du dennoch wirklich wirklich nichts Findest , schicke ich dir auch so ein Gläschen zu!!


    Gruß Heiner


    Hallo, frische Morcheln (Spitz- und Speisemorchel sowie Verpel) habe ich noch gar nicht frisch zubereitet, was meinen Kommentar etwas off topic macht. Also fasse ich mich kurz. Was ich auf jeden Fall noch vergleichen werde, sind getrocknete wilde Spitzmorcheln und Rimumos. Ein Szenario dafür muß ich mir aber noch ausdenken. Das gehe ich aber auch erst im Spätsommer oder Herbst an. Allerdings gibt es bei der Sache einen Haken: die wilden Morcheln unterscheiden sich optisch von den Rimumos, was mehrere Fragen aufwirft: Ist "Morchella conica = Morchella costata - oder nicht? Wenn nicht, ist die Rimomo nun Morchella costata oder conica? Fakt ist: die Rippen der Rimumos wirken irgendwie "unruhiger", es gibt mehr und dichtere Querrippen als bei der geschmeidigeren wild wachsenden. Wenn Morchella conica Scarlett Johansson ist, ist die Rimumo Courtney Love - ungeschminkt. Außerdem wird die Rimumo nicht so dunkel. Sind es nun zwei Arten oder eine Art, die habitatbedingt ihr Erscheinungsbild und auch ihre kulinarische Wertigkeit ändert??? Wenn es also zwei Arten sind, sind auch zwei dadurch bedingte Geschmacksvarianten möglich. Es wäre also eine Gleichung mit zwei Variablen. Beide habe ich getrennt in Einmachgläsern. Einen Unterschied im Geruch kann ich aktuell nicht feststellen. Ich bleibe dran.


    Noch vergessen: ich weiche die Morcheln nicht in Wasser ein, sondern in Milch.


    Ja Wühlmull , das ist mir auch schon aufgefallen! Und finde das Thema sehr interresant.
    Ich finde außerdem auch das die Wilden Spitzmorcheln etwas "Dickfleischiger" sind aber ja Optisch kann man die RiMuMo Problemlos von der Wilden Unterscheiden.


    Unterm Mikroskop macht es ja anscheinend keinen Unterschied (habe ich gehört) , aber ich finde auch irgendwie kann man die beiden nicht unter einen Hut bekommen.


    Auf deinen Geschmacksvergleichstest bin ich übrigens sehr gespannt. RiMuMos habe ich die letzten 2 Jahre nicht mehr gesammelt , aber eventuell versuche ich auch mal einen Geschmacksvergleich , falls ich RiMuMos finde.


    Das mit der Milch Klappt gut/ besser als Wasser?! Ist auch mal nen Test wert , ich bin gespannt!

    Hui hier werden die Morcheln ja ordentlich schlecht geredet.


    Was Frische Morcheln angeht kann ich euch nur zustimmen. Bei den getrockneten nicht ganz.


    Die Morchel ist für mich ein Würzpilz und nichts zum sattessen. Meine Erfahrung ist außerdem das man gerade bei Morcheln den würzigen Geschmack extrahieren muss! Wer die einfach Trocken mit in den Topf wirft oder aber versucht eine Klare soße von ihnen zu machen wird dann oft enttäuscht. Die Richtige Zubereitung macht schon sehr viel aus auch bei Morcheln.


    Wie hier schon gesagt wurde sollte man die Getrockneten Morcheln auf jeden fall in Wasser einweichen. Da geht schonmal gut was an Geschmack ins wasser über , wichtig ist es dann Natürlich das wasser auf keinen Fall wegzuschütten das muss mit in die soße!


    Dann ist eine Sahnesoße oder eine mit creme fresh die beste Wahl da die sahne ein Guter Geschmacksträger ist. Die soßen sollte man dann auch einreduzieren lassen , das intensiviert den Geschmack nochmals. Und ich finde es Schmeckt einfach Göttlich! Und die Morcheln dominieren dann auch den Geschmack an der soße und das wirklich sehr intensiv! Die Morcheln haben ihren Ruf durchaus verdient, sonst würde ich sie stehen lassen :)


    Einfach in die Pfanne hauen oder ne 0815 soße von machen schmeckt natürlich nicht da muss man sich bei der Zubereitung schon etwas mehr mühe machen. Ich finde aber das ist bei sehr vielen Pilzen so übrigens auch beim Steinpilz gerade wenn er Frisch ist.


    Aber wer seine Morcheln trotzdem nicht mag kann sie mir gerne zusenden :P :)


    Edit : Ich habe gehört das Gerichte mit Frischen Morcheln auch sehr intensiv schmecken wenn man sie in einem suvit Garer zubereitet! Das steht auf jeden fall auf meiner to cook liste.

    Moin gigaasi,


    Ich habe im Letztem Jahr folgendes gelernt :


    Jeder Hat das Recht den Wald zu Betreten auch wenn der Wald in Privatbesitz ist.
    Allerdings ist es nicht erlaubt sich durch sehr jungen Baumbestand (Dickungen Buchenrauscher etc) "durchzuarbeiten" , was ich allerdings auch nicht Freiwillig machen würde. Das ist auch im Sinne des Wildes , jetzt bald beginnt ja gerade z.b die Setztzeit der Rehe , die will man natürch möglicht wenig beunruigen.


    Aber einem Schild das ein Waldbesitzer dort einfach so aufstellt, würde ich also auch keine Beachtung schenken.

    Moin Sanchez,


    Laut deinem Profil kommst du au der Gegend von Stuttgard. Wenn das stimmt dann solltest du nicht mehr darauf warten das die Speisemorcheln sich zeigen, denn im Süden müssten sie eigendlich schon voll da sein oder nicht ?!


    Viel Erfolg weiterhin bei der Suche!

    Eine klasse Idee!:plate:


    Pilze räuchern sollte gehen, aber einfach ist das bei so empfindlichem Räuchergut sicher nicht. Da müsste man mit der Temperatur spielen ich würde vermuten sehr langsam und nicht zu warm.


    Als am geeignetesten würde ich mal den Schwefelporling nennen , das könnte ich mir richtig gut vorstellen!


    Wenn ich mal einen finde hänge ich nächstes mal wenn ich Fisch räuchere ein paar streifen mit in den Ofen. =)


    Und etwas Rauch wird keinen Umbrigen , man vergleiche mal was unsere Nahrungsmittelindustie heutzutage so an Zusätzen verwendet. Ich muss dazu sagen das gerade Vegane und Vegetarische Produkte oft sehr stark behandelt werden um Fleisch nachzuahmen... Ich finde ja je Natürlicher mein essen ,desto besser/gesünder ist es. :)


    Tach Josef , wir wollen doch nicht jedes Wort auf die Goldwage legen nicht? Ich meinte damit lediglich das es nie zu früh ist loszulegen mit eben beispielsweise der Habitat suche , das ist besser als sich jetzt zuhause zu vergraben und auf die ersten Funde zu warten um dann Planlos loszulegen. Geblubber habe ich gesagt weil das so nicht gerade die die Richtige Einstellung ist und irgendwie Demotivierend rüberkommt. Wollte niemandem damit auf die Füße treten ;) Man muss aber auch aufpassen was man so schreibt ui ui....


    Ich habe im Letzem Jahr 5 Potentielle Habitate gefunden und zur richtigen Zeit wieder aufgesucht , und an 2en bin ich fündig geworden. Hat mir also was gebracht schon früh nach Stellen zu suchen =) Beim manchen war ich aber auch überrascht das es dort keine Morcheln gab. Auf diese weise habe ich auch in meinem Auslandssemester in Kopenhagen Speise und Käppchenmorcheln finden können und ich war dort nur 6 Monate!


    Da Heidi wie du sagtest nicht nur suchen sondern auch Finden will ist es schon sehr sinnvoll jetzt damit anzufangen.


    Habitate kann ich auch gerne beschreiben:


    Geologie : Kalkhaltige Böden , am besten erkennt man das an Pflanzen die Kalkböden bevorzugen , momentan blüht z.b der Seidelbast , Bärlauch ist auch da , die Schlüsselblumen folgen dann auch demnächst. Gibt noch einige mehr. Heißt aber nicht das die Morcheln bei diesen Pflanzen stehen es sind also keine Morchelzeiger sondern Kalkzeiger. Dann kann man davon ausgehen das man schon mal in einem Gebiet ist das Morcheln mögen.


    Dann geht es los mit der Suche nach den Richtigen Stellen:
    Einfacher als die Freilaufende Spitzmorchel ist die Speisemorchel (M.esculenta) zu finden. Diese finde ich meist unter Eschen , dort ist die Wahrscheinlichkeit auch am größten welche zu finden , aber es ist auch keine Garantie , ne Fund-Garantie hat man eben nie beim Morchel suchen. Die Käppchenmorchel wächst auch gerne bei Eschen, und ich habe 2 Stellen an denen die freilaufende Sptizmorchel auch unter Eschen wächst.


    Das mit dem Auwald ist auch so ein Vorurteil, klar da wachsen sie auch, aber in meiner Gegend Stehen die Eschen eben auf Bergkämmen und nicht in den Auen und die Morcheln eben dementsprechend auch dort .


    Bei den Freilaufen Spitzmorcheln weiß ich aber auch von Funden bei Espen , Birken , Fichten und Kiefern. Trotzdem sind sie viel viel schwerer zu finden.

    Hallo Heidi,


    Wie die meisten hier schon sagten ist es nicht so ganz einfach Morcheln zu finden und schon fast eine Wissenschaft für sich. Aber wie Wühlmull schon sagte ist es auch etwas besonderes , irgendwie ganz anders als andere Pilze zu suchen... Wie eine suche nach einem verlorenem Schatz :D Auch das suchen ist schon die reinste Jagd und macht viel Spaß.


    Lass dich da nicht entmutigen und lege mal besser direkt los. Ich würde mich von dem ganzen zu früh geblubber hier nicht entmutigen lassen. Auch wenn die Morcheln wohl noch nicht da sind ist es sehr bald soweit ,Meldungen aus der Schweiz gab es einige in der letzten Zeit. Und es ist sehr sehr viel wert wenn du vorher schon mal ein paar Potentielle Habitate ausfindig gemacht hast und dann in der Saison nicht erst damit anfangen musst welche zu suchen. Denn diese sind auch nicht gerade einfach ausfindig zu machen!


    Also rann da ;) ohne Motivation hat man schon halb verloren.

    Nochmal was zu dieser Rotte: Mir ist jetzt zumindest klar, dass dieses Holz kompostiert wird, warum man das machen sollte allerdings gar nicht. Ist das nicht besser als Brennstoff verwendbar? Oder auch in einer Biogasanlage? Oder eben als (unverrotteter) Mulch?


    Grüße


    - Als Brenstoff wohlkaum Stichwort zu nass und es wird Kohlenstoff abgebaut , das ganze hätte also einen deutlich schlechteren Heizwert als wenn man das Trocken verfeuert, das macht überhaupt keinen Sinn. In der Biogasanlage Genauso wenig, die Bakterien dort brauchen auch leicht verfügbaren Kohlenstoff (C) um Biogas Methan (CH4) zu bilden. Unverottet eventuell um das C/N verhältnis für die vergährung einzustellen!


    - Holzhächsel werden Kopmpost zugegeben wenn dieser zu wenig Kohlenstoff enthält. Das C/N Verhältnis vom Kompost den man benutzt sollte möglichtst nahe am C/N verhältnis des Mutterbodens sein. Könnte also sein das man seinen Kompost damit verbessern kann.


    Ich würde sagen das das ganze eben Mulch ist der im Garten aufgebracht wird. Für die rotte gibt es da ja mehrere Gründe:


    1. Stabilisieren , wenn die den Mulch eventuell in Säcken verkaufen wollen , wäre es sicher nicht so schön wenn der Mulch in der Verpackung Rottet. Vor allem weil wie Verena sagt dann eine Anaerobe Umsetzung stattfindet und es nicht Rottet sondern Fault.


    2. Kompostiert man ja auch um Dünger zu erhalten, Die MOs setzen die leicht zersetzbare Organik um , wie gesagt kommen dann Pilze ins Spiel , und diese Bilden Huminstoffe , welcher Pflanzen Langfristig Nährstoffe liefert da er schwer abbaubar ist und auch im Boden nicht gleich von Bakterien verstoffwechselt wird. Pilze sind also so gesehen sehr wichtig für einen guten Kompost./ und warum nicht auch für guten Rindenmulch :P

    Das das so für die Heizung gut ist glaube ich eher nicht , da im inneren Mikroorganismen Aktiv sind muss das ganze entsprechend Feucht sein , und wird sich nicht so gut machen beim Verbrennen.


    Ich denke das das ganze schon für den Garten eingesetzt wird. Eventuell lässt man das ganze sogar absichtlich etwas Rotten um es zu Stabilisieren.



    Ich hab mal ein bisschen gezeichnet wie das ganze abläuft. Wenn so etwas im Garten gestreut werden würde wären auch Morcheln möglich. Vorher sind aber meist andere Pilzchen am Werk.



    Am Anfang Ist viel Leicht verfügbares Substrat da , welche Mikroorganismen sehr schnell verstoffwechseln. Beim verstoffwechseln wird Energie frei daher der Temperaturanstieg. Mit der zeit wird das Leicht abbaubare Substrat weniger , und die MOs werden weniger aktiv dementsprechend fällt die Temperatur. Wenn den MOs die Nahrungsgrundlage entzogen wird kommen die Pilze ins Spiel. Welche dann das Substrat nutzen welches schwerer abbaubar ist.

    Moin,


    Ich muss dich da leider enttäuschen die Wärme wird wohl eher nicht von Pilzen erzeugt , sondern von Mikroorganismen welche die leicht verfügbare Organik verstoffwechseln. Das läuft in mehreren Phasen ab bis die Leicht verfügbare Organik verstoffwechselt wurde. Das ganze nennt sich Rotte und und ist im Prinzip das selbe was im Kompost passiert. Wenn der Wassergehalt und das Luftporenvolumen Stimmen geht die Rotte sehr schnell los . Die Temperaturen in so einem Haufen können dann auf bis zu 70 °C steigen. Pilze sind dann wohl eher noch nicht aktiv. Sobald die MOs ihr leicht verfügbares Substrat verbraucht haben kühlt der Haufen dann wieder ab.


    Der Rest der Organik den die MOs nicht verstoffwechseln können kann dann anschließend von Pilzen als Substrat genutzt werden, vorausgesetzt das ganze wird nicht zu sehr bewegt ,gemischt o.ä.


    Gruß

    Hallo ihr beiden ,


    Ihr macht mich neugierig !
    Ich habe auch so meine Magenprobleme und muss schon seit längerem jeden Tag Omeprazol nehmen damit ich essen kann ohne auf sehr viel verzichten zu müssen wegen Sodbrennen.


    Ich habe vom Birkenporling gehört das er dem Magen gut tut , und ich bekomme bald getrockneten Birkenporling... mal schauen. Jetzt hab ich das Gefühl ich sollte auch mal den Schiefen Schillerporling probieren wenn ihr sowas erzählt :D Mal sehen die Birkenporlingssuche war schon schwer genug , da habe ich nicht gerade Hoffnung den so schnell zu finden.


    Aber eure Erfahrungen Motivieren mich jetzt doch . :)
    Danke führ euren Erfahrungsbericht!


    Moin Dieter,


    Geht es dir um Trüffel wie in der Überschrift oder generell um Pilze?


    Ich kann dir soviel zum Thema sagen , wie hoch eine Belastung ist hängt von der Region ab, je nachdem wohin die Radioaktiven Partikel von Luftströmungen getragen wurden. Da gibt es sicher weitergehende Informationen. Soviel ich weiß kannst du Pilze in Deutschland ohne Bedenken essen.


    Ich weiß aber das in Bayern in Gebieten schon erlegtes Wild nicht verwertet werden durfte wegen zu hohen Cäsium werten.. schade ums Wildfleisch :( . Ist aber auch schon ein paar Jahre her meine ich.


    Dabei muss man aber Bedenken das im Fettgewebe von Tieren Schadstoffe gespeichert und Angereichert werden. Ich will nicht Wissen was so ein Räucheraal der etwas Älter ist Angesammelt hat ;)


    Wie viel Pilze im allgemeinen anreichern weiß ich nicht , ich meine so ein Fruchtkörper hat ja auch nicht die Längste Lebensdauer. Und bei Folge-zersetzern wie z.b Schopftintlingen, würde ich mir Persönlich keine Gedanken machen , wo sollen die denn mit Cäsium von vor 30 Jahren in Kontakt kommen ... die zehren ja nur vom Substrat.


    Alles aber vom hören-sagen her , Quellen für Informationen habe ich so keine Parat , eventuell wissen die anderen Member ja mehr =)

    Wow , schöne Morcheln hast du da! Meinen Neid hast du sicher ;) (Aber Nein ich gönne das jedem ... außer er sucht meine Sellen ab :D)


    In der Schweiz ist alles ja immer Früher als in meiner Region (NRW) ich nehme an hier dauert es noch nen guten Monat bis M.conica erscheint.
    Ich habe ja das Gefühl das sich der Frühling von Süd nach Nord ausbreitet.


    In jedem Fall, lass sie dir schmecken :)

    Die Vorfreude kann ich absolut nachvollziehen :)


    Morcheln sind wirklich etwas besonderes , keine Frage.


    Besonders schön ist aber auch der Wald Im Frühling , wenn das Blätterdach noch nicht so dicht ist , die Sonnenstrahlen bis auf den Waldboden gelangen und dort das Leben nach dem Winter erwacht. Für mich Persönlich ist s dann am schönsten im Wald.

    Schöne Morcheln =)


    auch hier geht es endlich los! Die ersten klienen M.esculentas sind da :) da muss ich diese Woche zusehen das ich meinen Vorrat einsammle , miest is der Zauber schon nach einer woche zuende was Qualitativ gute Morcheln angeht . Sobald die zu alt sind lass ich die stehen und ich bin da echt Anspruchsvoll :D

    Hallo Nobi ,


    Für einen Kurzentschlossenen Ausflug war da ja mal Mega erfolgreich!


    Sehr schöne Bilder , die machen richtig lust selber loszuziehen. Ich werde Morgen auch mal wieder mein Glück versuchen :)


    Interessant: Die Spitzmorcheln. Mittlerweile tendiere ich doch mehr und mehr dazu, daß es da mehr als eine Art gibt.
    Die "RiMuMos" die ich kenne, sehen ganz anders aus als diese Freilandpilze, die du zeigst.
    manchmal werden auch Freilandspitzmorchell gezeigt, die aussehen wie RiMuMos. Kann sein, daß die eben eine größere Amplitude haben.
    Und daß es daneben noch diese "echte" Freilandmorchel existiert, die aber seltener ist.
    Würde ich zu gerne mal finden, die "Echte". Und dann mal eingehend untersuchen und vergleichen.
    Gibt's da eigentlich Kalk im Boden?



    Hallo Pablo ,
    das ist mir auch schon Aufgefallen die Morcheln die ich auf Rindenmulch finde sehen ganz anders aus als die die ich in der Natur finde! Finde das wirklich interresant. Ich könnte dir eine Getrocknete wilde Spitzmorchel im Ganzen zusenden (aber abgeschnitten^^), falls dich das weiterbringen würde !



    LG

    Ob Giersch was zu sagen hat oder nicht weiß ich nicht^^


    Speisemorcheln wachsen hier aber auch noch nicht , die können also noch kommen :)


    Ich glaube die Beste Taktik ist wirklich sich nach den Eschen zu richten und immermal wieder diese Plätze aufzusuchen , so mache ich es auf jedenfall.


    Schneckenhäuser bestehen meines wissens nach zum großen teil aus Kalk irgendwoher müssen die Schnecken den Kalk ja auch haben^^ Bei mir ist die Winbergschnecke aber algegenwertig , und auch die Schlüsselblume als Kalkzeigerpflanze.




    LG

    Hmm wie wäre es wenn du es zusätzlich mit dem Salzsäuretest versuchst?


    Die Obstbäume jedenfalls genügen um Speisemorchel hervorzubringen , Weißdorne finde ich vorwigend auf Kalkhaltigem Boden , weiß aber nicht genau ob das was aussagt.
    Da du auf einer Wiese bist wäre es aber doch auch Möglich das sie Gekalkt wurde oder?

    Im Hintergrund der Lorchel ist das eine Fichte? Du hattest leider nichts zum Habitat geschrieben. Fühjahrslorcheln können nämlich auch im Fichtenwald vorkommen; Nobi hat da so eine Stelle. ;)


    Doch doch das Habitat habe ich beschrieben , auch die Fichte ;) Aber gut zu wissen das G.esculenta auch dort vorkommt , Nur der kalkboden verwirrt mich da , wiegesagt meine Literatur sagt Kalk mögen die ncht.




    Ja so dachte ich das mit der Morchel nämlich auch jetzt haben wir aber Spitz vs Speisemorchel.


    Ich habe noch nie eine Lorchel gefunden vorher , kann ich nicht beurteilen wie sieht das denn aus ? Wegen dem Kalkboden? Wächst G.esculenta auch auf Kalk?


    Danke für eure Antworten
    LG