Hallo zusammen,
das ist einer aus der Tenellae-Sektion. Unter Kiefer wäre Russula cessans der wahrscheinlichste Kandidat. Ich denke schon, dass das alles dieselbe Art ist.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
das ist einer aus der Tenellae-Sektion. Unter Kiefer wäre Russula cessans der wahrscheinlichste Kandidat. Ich denke schon, dass das alles dieselbe Art ist.
FG
Oehrling
Hallo sponge,
ein bisschen was musst du aber schon noch dazusagen, z. B. in welcher Art Wald du den gefunden hast, oder wonach das durchgeschnittene Fleisch gerochen hatte, oder welches Ornament der Pilz auf der Stielrinde hatte, oder ob der Pilz oberhalb der Röhrenschicht später blau wurde.
Nadelwald-Anhängselröhrling ist ein sehr guter Vorschlag, aber es gibt ähnlich aussehende Arten, z. B. den Laubwald-Anhängselröhrling oder auch den Fahlen Röhrling.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
hier noch mein Senf dazu (wie gewohnt etwas unstrukturiert, mehr so eine Art loser Gedanken).
- Steinpilze sollte man bei höchstens 40 bis 45 Grad trocknen und den Dörrex lieber eine Stunde länger einstellen (bei mir 8 Stunden); eine höhere Gradzahl erbringt Röst-, aber vernichtet Pilzaromen
- Steinpilze, die auf dem Dörrex getrocknet werden, bleiben hell, wohingegen an der Luft getrocknete, aufgefädelte Steinpilze dunkler werden
- bei letzteren steigt die Vermadungsgefahr erheblich; auf dem Dörrex trocknet nicht nur das Pilzfleisch, sondern auch die Fliegeneier oder Mini-Maden, ehe sie zu fressen anfangen können - ganz ähnlich wie bei Morcheln
- die Qualität selbstgetrockneter Steinpilze ist mE der Supermarktware meist überlegen - bei letzterer wird auch Altgewordenes verwendet
- getrocknete Steinpilze schmecken nicht besser oder schlechter als frische, sondern einfach anders; dagegen ist ihre Konsistenz in Saucen o. ä. deutlich besser
- getrocknete Steinpilze, wenn sie frisch von Dörrex kommen, riechen nur sehr schwach; das sagenhafte Aroma, von vielen mit getragenen Socken assoziiert, entwickelt sich nach einigen Tagen in der Folientüte
FG
Oehrling
Das Fleisch der Marone blaut nicht im Schnitt. Es blauen nur die Röhren und Poren.
Hallo Werner,
ein äußerst interessanter Einwand. Denn in fast allen gängigen Pilzbüchern, so z. B. BON/Pareys, GERHARDT, Der große Pilzführer, oder auch GUTHMANN/HAHN steht, dass das Fleisch der Marone blauen würde. Erst recht in der Armada der 20-Euro-Pilzbücher. Aber solch vertrauenswürdige Werke wie Funga Nordica oder MUNOZ, Fungi europaei, behaupten in der Tat das Gegenteil und stützen deine Theorie.
Es hilft also alles nichts: bei der nächsten Marone, die ich finde, mache ich einen Skalpschnitt ohne Berührung der Röhren und schneide das dann klein. Ich bin jetzt echt mal gespannt, was da herauskommt, wenn sich schon die Ober-Experten nicht einig sind.
FG
Oehrling
Hallo Bernd,
falls du dich damit auf das Einzelexemplar in #1 beziehst: der hat mMn einen erkennbaren Trockenschaden und sieht mit seinen vergilbten Lamellen nicht typisch aus. Die in #2, die sehen typisch aus.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
im Zweifel lieber nicht freigeben. Es ist besser, einen Pilz zu wenig freizugeben als einen zuviel. In einer Prüfung darf man mMn bei diesem Pilz ruhig sagen: ich kenne den nicht genau genug, daher gebe ich ihn nicht frei. Jeder Prüfer wird das verstehen. Ein Sahnehäubchen wäre, wenn man auf diesen amoenolens hinweisen würde und dann noch der Begriff Acromelalga-Syndrom fällt.
In der Praxis dann hm! So gut schmeckt Paralepista flaccida auch nicht (leicht bitterlich), dass man da groß was verpassen würde, das würde ich den Anfragenden so sagen, dann winken die schon von selber ab.
FG
Oehrling
Hallo Bernd,
mMn muss das nicht bei Pilz spec. bleiben, denn dem Foto nach sind das ganz typische Braune Büschelraslinge, zumindest die auf den letzten drei Fotos. Das büschelige Wachstum in Verbindung mit dem stämmigen Habitus ist ein Alleinstellungs(doppel-)merkmal. Ein korrekt vorgenommener Sporenpulverabwurf wäre zur letzten Sicherheit halt schon gut, vielleicht gelingt er noch.
FG
Oehrling
Hallo Peter,
den hätte ich aufgrund der lebhaft zimtbraunen Lamellen in die Gruppe privignus/laniger/solis-occasus eingeordnet. Natürlich kann der Farbeindruck auch trügen, bei Internet-Fotos ist das immer drin.
FG
Oehrling
also die violaceus-Bestimmung ist sicher. Wenn ich den mal nicht mehr zugeordnet bekomme, muss ich mir glaube ich schwer Sorgen machen. Der war in der Tat schon älteren Semesters, dennoch hochgradig typisch bei Nähe betrachtet.
Genau, du hast ihn live gesehen, ich nur das Foto, das bringt dir selbstverständlich einen großen Vorteil. Im übrigen habe ich keine Probleme damit, überstimmt zu werden, aber das hatte ich glaube ich schon geschrieben.
FG
Oehrling
Und auch wegen der geringen Größe. R. faginea hat ausgewachsen schon an die 10 cm Hutbreite, diese hier sehen nach 5 bis 6 cm aus.
FG
Oehrling
Bei uns in Hohenlohe gibt es Grünblättrige Schwefelköpfe, aber noch keine Hallimasch. Dafür aber sehr viele Täublinge und relativ viele Pfifferlinge und Gallenröhrlinge.
FG
Oehrling
Die in #15 gezeigten Exemplare entsprechen genau meinem Bild des Habichtspilzes. Wenn die Bilder vom selben Fundort sind, wird der zuerst gezeigte auch einer sein, halt ein wenig anders aussehend.
FG
Oehrling
Nein, warum, ich lasse mich gerne von euch überstimmen, wenn es angesagt ist. Wenn Uwe was über einen Cortinarius sagt, ist das schon ein Pfund.
Der Pilz entspricht zwar nicht meinem Bild vom Mitternachtspilz, aber was heißt das schon. Im übrigen wäre ich vielleicht zu einer anderen Meinung gekommen, wenn ich ihn live gesehen hätte.
FG
Oehrling
Hallo Karolin,
der Sparrige Schüppling ist auch grünlicher im Farbton. Wie du richtig sagst, findet man ihn meistens am Fuß des Stammes und nur selten weiter oben.
FG
Oehrling
Hallo,
mit dem Netzstieligen HR liegst du richtig.
FG
Oehrling
Liebe Corinne,
man müsste wissen, ob dein Fund ein Einzelexemplar war, oder ob noch andere drumherumstanden, die vielleicht typischer nach Habichtspilz aussahen. Zunächst einmal kommt mir der fotografierte Pilz sehr klein vor. Habichtspilze in diesem Entwicklungszustand kenne ich als Trümmer von ca. 12 bis 20 cm Hutdurchmesser. Auch finde ich wie gesagt die Hutoberfläche nicht wirklich typisch aussehend.
Die Alpen sind ein Eldorado und Rückzugsgebiet für eine Vielzahl von Stachelingen der Gattungen Sarcodon und Bankera, manche möglicherweise noch unentdeckt oder unbeschrieben. Diese unterscheiden sich durch die Sporenpulverfarbe (Sarcodon schmutzig braun, Bankera weißlich mit angedeutetem Lilatouch). Man müsste also erstmal einen Sporenabwurf machen. Dann gibt es Arten, deren Stielbasis schmutzig graugrün ist (z. B. der Gallenstacheling), andere Arten (z. B. der Habichtspilz) haben das nicht. Und sie riechen auch unterschiedlich (manche Sarcodon stark mehlartig, z. B. der Gallenstacheling; andere suppenbrühwürfelartig, z. B. Bankera cinerea, andere banal pilzartig)
Einen kleineren, nicht durch außerordentlich starke Hutschuppung/-felderung gekennzeichneten Stacheling näher anzuschauen lohnt fast immer.
Liebe Grüße
Oehrling
Bist du dir sicher? Was soll das denn sonst sein?
Hallo ibex,
vielleicht einer der über hundert violetten Dickfüße, die es so gibt?
Für C. violaceus oder hercynicus, oder wie er nun genannt werden mag, passt mir auch die relativ glatte Hutoberfläche nicht. Vielleicht ist das Foto nach einem Starkregen aufgenommen worden. Weiß ich alles nicht.
Im Zusammenhang mit Fotobestimmung in der Gattung Cortinarius ist "sicher sein" generell nicht die richtige Ausdrucksweise. ![]()
FG
Oehrling
Hallo Helmut,
aus meiner Sicht bist du mit Cortinarius schon mal in der richtigen Gattung (rostbraune Cortinafäden in der oberen Stielhälfte). So, jetzt: was genau war an diesem Pilz schleimig? Nur der Hut, oder Hut und Stiel, oder vielleicht weder Hut noch Stiel? So gelangt man in die richtige Untergattung. Für mich sieht das wie ein Dickfuß (Sericeocybe) aus: weder Hut noch Stiel schleimig, Huthaut seidig-glimmerig, aber nicht körnelig-rau, nicht hygrophan, mit bläulichen, aber keinen gelblich-grünlichen oder rötlich-orangefarbigen Tönen.
FG
Oehrling
Könnte ein
Gelber Knolli (Amanita mappa/citrina), oder vllt. auch Kegelhütiger Knolli (Amanita virosa), da kommt es auf den Geruch an!
werden. Da war bestimmt noch ein Größerer nebendran gestanden.
MMn ist links die Oberseite, rechts die Basis. Rechts unten ist beim Herauspopeln des Pilzes aus dem Waldboden ein kleines Stück abgebrochen.
Ist ja nur ein Rätsel, kein Bestimmungsversuch.
FG
Oehrling
Hier sieht man, dass Newbie-Anfragen durchaus gut gemacht sein können, und dass es nicht immer nur am mangelnden Können, sondern manchmal eben doch am fehlenden Willen liegt. Also von mir ein großes Lob für diese Anfrage. Da macht es einfach Spaß zu antworten. Etwas anderes als der Goldröhrling kommt hier mMn nicht in Frage.
FG
Oehrling
Ouuuh, jetzt muss ich auch noch mal klugscheißen. Manche Pilznamen bestehen sogar aus altgriechischen und lateinischen Wortteilen, die von wildgewordenen Namensgebern zusammengestückelt wurden..
FG
Oehrling
Hallo Corinne,
am Cortinarius bolarius kannst du das "vermutlich" wegnehmen, das ist er.
Dein erster gezeigter Täubling, könnte das nicht mal wieder ein "Kurti" sein? Der ist in deiner Gegend anscheinend häufig zu sehen. Aber vielleicht ist es auch "nur" Russula integra, da müsste man mikroskopieren und sich die Sporen (Größe, Ornament) anschauen... Der zweite Täubling sollte R. olivacea sein, zwei davon haben tatsächlich einen olivfarbigen Hut, wie der wissenschaftliche Name nahelegt.
Der Scheidenstreifling könnte, sofern die Volvahaut über Nacht weiß bleibt, Amanita pachyvolvata sein.
Und die Habichtspilze, die ich kenne, haben eine viel mehr felderig aufgerissene Huthaut. Das könnte demnach etwas "Besseres" sein als "nur" ein Habichtspilz.
FG
Oehrling
Hallo Luca,
schöner Pilz, schöne Präsentation. Gegen R. amoena habe ich keine Bedenken, das ist er wohl.
R. amoenicolor ist ein Mittelmeerpilz, als solchen habe ich ihn damals in Kroatien kennengelernt.
R. violeipes wird am Hut nicht dermaßen schön violett, meist ist dessen Hutviolett durch den Gelb- bzw. Grünanteil trüb und verwaschen..
FG
Oehrling
