Beiträge von Oehrling

    Nicht auswendig. Du müsstest mal in einen Bestimmungsschlüssel schauen, auf welche Merkmale es genau ankommt,die genannten Kameraden auseinanderzuhalten.

    In den Zentralalpen ist der Elfenbeinröhrling im Hochalpinen Lärchen/Zirbenwald ein regelrechter Massenpilz (heute z. B. Wieder auf der HeidiAlm bei Bad Kleinkirchheim). Im nordschwarzwald habe ich auch eine sehr zuverlässige Stelle: Zwischen Oberreichenbach und Würzbach, östlich der Breitmisse. Insgesamt dürfte der Elfenbeinröhrling im Nordschwarzwald ziemlich häufig sein, A nwesenheit des Baumpartners vorausgesetzt.


    Hallo Karl,
    Ja, r.nauseosa hatte ich auch schon im Verdacht , den habe ich dann verworfen , weil ich absolut keine Schärfe schmecke.


    Wieso, sollte Russula Nauseosa scharf schmecken? Makroskopisch hätte ich überhaupt keine Bedenken, den erstmal, d. H. Bis zum Beweis des Gegenteils Russula Nauseosa zu nennen (scheiß mitdenkende Tastatur!)

    Sorry Pilzjeger,
    Die Community hatte vor einiger Zeit ausgemacht, über das Thema Psilo hier nicht zu diskutieren. daher wird dir dazu keiner antworten. ist nicht böse gemeint.
    FG Oehrling


    Ist dieser Pilz essbar?


    Der Flocki ist essbar und sehr gut, mit dem Netzi hatten angeblich schon einige Leute Probleme, und was Boletus mendax genau ist, ist noch nicht hundertprozentig definiert, infolgedessen auch nicht der Speisewert bzw. Die Verträglichkeit.

    Hallo Katharina,
    Supie, wieder jemand aus dem Ländle. Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg.
    LG Oehrling

    Wo steht das mit dem roten Sporenpulver? Jeder Boletus hat olivgelbes Sporenpulver.


    Ein Netzi wird normalerweise nicht so groß wie der hier gezeigte Schlappen. Die Röhrenmündungen sind mMn nicht rot, sondern braun und in Verwesung begriffen.
    Ist aber wie gesagt nur meine Meinung.

    Der ist einigermaßen gut zuzuordnen. Er gehört zur Untergattung Leprocybe (Raukopf) und dort in die Gruppe um gentilis/limonius/callisteus/rheubarbarinus.

    Die von Harry angefragten Pilze auf den Fotos 3 bis 6 sind Bankera fuligineoalba, da möchte ich 10 Chips drauf setzen! Den durchgeschnittenen aufbewahren und antrocknen lassen, nach ca. 3 Tagen dran riechen: Suppenwürfelgeruch!

    Von den Farben und den extrem dichtstehenden Lamellen kommt mMn auch Echinoderma asperum in Betracht. Der Geruch wäre in diesem Fall cristatoid, also unangenehm metallisch-chemisch, und die Lamellen blieben bis zum Schluss hell.

    Deinen Täublingsfund solltest du mit Russula nitida vergleichen, einem bekannten Birkenmoor-Bewohner. Theoretisch wäre auch noch Russula velenovskyi möglich, aber dessen gelegentliches Rot am Stiel habe ich dermaßen kräftig noch nie gesehen.

    Genau, und dann suchen wir welche, die noch die ursprünglichen Farben haben, dann sehen wir klarer. Bei St. Egyden/Kathreinerkogel gibt es eine Stelle, da stehen manchmal 5 - 6 Hydnellum-/Phellodonarten gleichzeitig.

    Eine harte Nuss ohne Frage. Täublinge dieses Aussehens sind in der Tat normalerweise scharf: R. raoultii, R. solaris, R. farinipes... Hast du die Sporenpulverfarbe?

    Meine erste Idee dazu wäre Tricholoma acerbum. Leucocortinarius hätte in diesem Altersstadium reichlich Cortinafäden und eine gerandete Basisknolle, und der Krempling auch schon in diesem Alter herablaufende Lamellen. Leider kenne ich den Pilz nicht live, so dass ich auch das volle Bestimmungsprogramm durchziehen müsste, mit dem du ja schon angefangen hast.

    Ich halte Phellodon niger (Schwarzer KS) für ziemlich unwahrscheinlich, denn dieser wäre abgesehen von der Zuwachszone tatsächlich schwarz mit Blaustich, sozusagen schwarz wie die Nacht. Man müsste ein Exemplar mal durchschneiden, dann hätte P. niger eine glänzend schwarze Schnittfläche. Ist diese dagegen nur braungrau, handelt es sich um ein anderes Phellodon. Von den äußerlich sichtbaren Farben her würde jedenfalls Phellodon connatum gut hinkommen.


    Ein Hydnellum mit diesen Außenfarben würde entweder stark nach Mädesüß (Leukoplast) riechen oder im Anschnitt blaue und orangefarbige Zonen aufweisen.