[quote pid='333355' dateline='1472575100']
Vielleicht gibst du noch 1-2 Tipps zur Unterscheidung von cyanoxantha und ionochlora Anhand der Hutfärbung. Ich bin an solchen Tipps immer interessiert.
[/quote]
Hallo Stefan,
anhand der Hutfärbung lassen diese beiden Arten sich in der Tat nicht/kaum unterscheiden, außer du siehst auf dem einen Hut glücklicherweise eine Farbe, die die jeweils andere Art nicht kann. Aber die Hutoberflächenstruktur ist doch sehr verschieden. Der Frauentäubling hat eine gelifizierte Huthaut, welche üblicherweise glänzt und in feuchtem Zustand leicht schmierig oder gar schleimig sein kann. Dagegen hat der Papageientäubling (wie übrigens auch die im Frühsommer über Kalkboden wachsende R. grisea) eine trockene, matte Huthaut, die manchmal sogar leicht bereift ist. Der von der Hutfärbung ganz ähnlich aussehende Blaugrüne Reiftäubling (R. parazurea) hat eine stark bereifte, manchmal grindige Hutoberfläche. Und die Huthaut des in der Mitte der Pfanne liegenden Täublings kommt mir matt wenn nicht sogar bereift vor. Demzufolge hätte ich auch R. parazurea vorschlagen können, von der ich weiß, dass sie in Hamburg vorkommt. Aber R. ionochlora kommt in Hamburg auch vor. Daher: ippe dippe dapp. Wie Mausmann schon richtig gesagt hat, ist das ein Rätsel und kein Wissel.
FG
Oehrling
