Beiträge von Oehrling

    ich will gar nicht sagen, dass es kein Hallimasch ist, aber woran machst Du bei den beiden Bildern eindeutig einen Hallimasch fest? Mir würden da eindeutige Kriterien fehlen, um eine solch definitive Aussage machen zu können.🤔


    Hallo Black Lino,
    das ist eben das Stadium, in dem man einen Pilz wirklich kennt. Und dann kann man ihn auch zum Essen sammeln, vorher besser nicht.
    FG
    Oehrling

    Hallo latinumix,


    es wäre besser gewesen, wenn du für die Anfrage das Originalbild gepostet hättest. Mit nachträglichen Bildmanipulationen egal welcher Art machst du das Erkennen des Pilzes schwerer. So muss man dir die Farben des Pilzes halt glauben, verlassen kann man sich darauf nicht.


    Ich persönlich glaube aufgrund des starken Hutvelums, dass es der Ziegelrote Schwefelkopf und nicht der Grünblättrige Schwefelkopf ist. So, jetzt hast du zwei widersprüchliche Meinungen, und das kommt von dem, was ich oben geschrieben habe.


    FG
    Oehrling

    Hallo Martin,
    es gibt noch andere Echinoderma-Arten, aber um eine solche nachzuweisen, braucht es eine mikroskopische Untersuchung. Freilich sind nicht alle Echinodermas, die man so sieht, tatsächlich Echinoderma aspera, aber wie gesagt... (siehe oben)
    FG
    Oehrling

    Hallo Sarah,
    die Pfifferlinge sehen mir aufgrund der etwas blassgelberen Färbung wie Amethyst-Pfifferlinge aus, und zum Phlegmacium ist zu sagen, dass das augenscheinlich nicht C. varius ist, sondern etwas aus der Glaucopus-Gruppe, vielleicht C. glaucopus selber. Auch der hat so schön blaue Lamellen.
    FG
    Oehrling


    ich bin heute auf einige röhrlinge gestoßen die mir leider nicht bekannt sind und irgendwie find ich die auch nicht in meinem buch, daher bitte ich euch mir zu helfen.


    Hallo,
    dass dieser Pilz in einem Pilzbuch nicht drin sein sollte, kann ich nicht glauben. Du benötigst dringend ein besseres Pilzbuch, dann würde dir die Bestimmung sicher ganz leicht fallen.
    FG
    Oehrling


    Ich habe L. aspera gestern mikroskopiert - Fazit: das ist ein anderer Pilz. Zudem ist L. aspera nicht stark giftig sondern ungenießbar.


    Hallo,


    am Wochenende habe ich einem Vortrag von Dr. Siegmar Berndt, der als Toxikologe für die DGfM tätig ist, lauschen dürfen. Der häufig mit dem Parasol oder auch dem Perlpilz verwechselte und nicht selten verzehrte Echinoderma aspera enthält wohl einen Wirkstoff, der wie das Coprin im Faltentintling den Abbau von Alkohol im Körper unterbricht, wodurch das beschriebene Coprin-Syndrom eintritt. Also sollte nach Meinung von Dr. Berndt für diesen Pilz die Einstufung gelten: giftig in Verbindung mit Alkoholgenuss.


    Aber jetzt habe ich noch zwei methodische Fragen.
    1) Was genau schaust du dir an, wenn du eine Echinoderma mikroskopierst? Schreib doch mal. Z. B. was war für dich der Beweis, dass dein Pilz Echinoderma aspera war?
    2) Du hast gestern eine (von dir gefundene) Echinoderma aspera mikroskopiert, wie du schreibst, und daraus geschlossen, dass der HIER ANGEFRAGTE Pilz nicht Echinoderma aspera ist? Da komme ich gedanklich nicht mit. Wie machst du das?


    FG
    Oehrling

    Hallo Heide,
    die Anderen haben auch in den ersten zwei Exemplaren den Lactarius scrobiculatus erkannt, also können wir diese aus meiner Sicht so abhaken. Falls du noch einmal einen so gelbmilchenden Pilz finden solltest, achte auf die Hutoberfläche. Lactarius chrysorrheus (Goldflüssiger Milchling), im Laubwald wachsend, sähe mit seinen lachsorangenen Tönen und der ausgeprägten Zonierung von oben aus wie ein Kiefernreizker im Kleinformat. Und er hat, das habe ich mittlerweile recherchiert, in der Tat keine Stielgruben, wie Hericium richtig angemerkt hat.
    FG
    Oehrling

    Hallo zusammen,
    da haben die als Pilzberater Tätigen große Vorteile. Sie haben vielleicht in den letzten Tagen gefühlt hunderte Karbolis gesehen (ich selbst so etwa 50 Stück in 3 verschiedenen Kollektionen, die von verschiedenen Anfragern angeschleppt wurden) und erkennen die mittlerweile schon an der Hutform und am Verhältnis Stielbreite-Hutbreite, bzw. an der Knollenform.
    FG
    Oehrling


    Hallo Öhrling,


    Sollten bei T. saponaceum die Lamelletten nicht länger sein und zudem die Lamellen insgesamt wesentlich breiter? Wie auch immer, es ist jedenfalls Tricholoma.


    Sie sind doch breiter als gewöhnlich, zumindest breiter als die der meisten anderen Ritterlinge. Und dann bleiben immer noch die anderen Merkmale.
    Ich komme gerade von einer Pilztagung im Thüringer Wald zurück, wir hatten viele Erdritterlinge und Seifenritterlinge auf den Ausstellungstischen.
    FG
    Oehrling

    Hallo Pilzliesl,
    die Pilze auf deinem Foto sind, wie du schon sagtest, Tricholoma saponaceum (Seifenritterlinge). Gut erkennbar an den entfernt stehenden Lamellen und der glatten, völlig unfilzigen, teilweise sogar getropften Hutoberfläche, nicht zuletzt an der rosafarbenen Stielbasis.
    FG
    Oehrling

    Schon, aber der Pilz auf den Bildern 1 und 2 ist mMn nicht L. scrobiculatus, der hat ja überhaupt keine Zotteln am Hutrand.
    Um sagen zu können, was stattdessen in Frage kommt, bräuchte es ein Foto von oben, auf dem man z. B. die zonierte, einem Reizker sehr ähnliche Hutoberfläche sehen könnte. Dann wäre der Goldflüssige Milchling (L. chrysorrheus) gut möglich.
    Pilz nur von unten ist wie Käfer nur von unten, oder so ähnlich heißt es doch immer. :D
    FG
    Oehrling


    ... so dass ich jetzt doch davon ausgehe, dass es der A.langei ist.
    Oder seid Ihr anderer Meinung?


    Hallo Josef,
    nein, von mir keine andere Meinung. Es spricht mE nichts gegen A. langei. Den von dir offenbar vermissten Anis-/Bittermandelgeruch findest du eigentlich nur bei gilbenden, nicht aber bei rötenden Arten. Der von dir so halb ins Spiel gebrachte Karbolchampignon ist ebenfalls ein Gilbender, kein Rötender.
    FG
    Oehrling

    Hallo,
    vielleicht ist der Braunton auch nur ein Artefakt der Kamera oder des Monitors. Ich habe auch so eine Kamera, die bei grauen Pilzen sehr gerne Braun "dazulügt".
    FG
    Oehrling

    Hallo Biggi,
    die Pilze auf Bild 1 sind nicht mehr erkenn- und auch nicht mehr essbar, falls sie es jemals waren. Auf Bild 2 sind auch etliche ziemlich alt aussehende Pilze dabei. Der gelbe links unten könnte ein Pfifferling sein, gibts von dem ein Bild in Nahaufnahme? Immerhin auf Bild 3 sind Steinpilze guter Qualität zu sehen.
    Wie immer ohne jegliche Garantie.
    FG
    Oehrling