Ja, beides schwefelgelb. Wenn du einen findest (bei Birke!), schneide ihn mal der Länge nach durch.
FG
Oehrling
Ja, beides schwefelgelb. Wenn du einen findest (bei Birke!), schneide ihn mal der Länge nach durch.
FG
Oehrling
Hallo Claudia,
diese Logik erschließt sich mir nicht ganz, denn T. fulvum hat gelbe Lamellen und auch gelbes Stielfleisch.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
Pilz Nr. 4 erinnert mich an Tricholoma fulvum/pseudonictidans. Der Pilz ist halt abgeschnippelt, und vermutlich ist das Foto nicht farbecht, daher mit eher wenig Sicherheit.
FG Oehrling
Dass Werners Fund nicht alltäglich ist, wie er schon in der Threadübersicht ankündigte, und dass man sich nach dem Pilz ordentlich strecken muss, will ich ja auch keineswegs in Zweifel ziehen
zurück.
Freundliche Grüße
Oehrling
Hallo Christoph,
die mir bekannten Fundstellen lagen alle in den "typischen" Kalkbuchenwäldern, die man so auf Phlegmacien, Schnecklinge und Korallen absucht - du weißt bestimmt, welchen Waldtyp ich meine? Auf der Schwäbischen Alb, wo ich gerne auf Phlegmacien losgehe, habe ich allerdings noch nie einen gefunden, wahrscheinlich ist es ihm da zu kalt. Aber in niederer gelegenen Kalkbuchenwäldern (z. B. Fränkische Alb, Mainfränkische Platten, Jena...) dürfte er nicht so selten vorkommen. Wie du sagst: ortshäufig.
Werner E. hat in seinem Eingangsbeitrag als Fundort den Hauptsmoorwald bei Bamberg angegeben. Jetzt kenne ich die Wälder um Bamberg nicht so gut um zu wissen, ob der Wald links oder rechts der Regnitz liegt. Bei rechts der Regnitz darf man sicherlich Kalk im Boden unterstellen.
Anlass meines Postings war die Aussage im LUDWIG, dass der Pilz nur an einem Dutzend Standorten in Deutschland vorkommen soll, und das halte ich für ziemlich untertrieben.
FG
Oehrling
Ludwig schreibt zu T. Sulfurescens "in Deutschland bisher ein Dutzend Fundorte" ... toll, ist ja was für die Kartierung falls noch nicht verzeichnet.
Hallo Sebastian,
ich fürchte, das bedeutet nur, dass Ludwig von einem Dutzend Fundorten in Deutschland Kenntnis hatte, weiter nichts. Bei meiner Exkursion am Samstag habe ich innerhalb eines Kilometers schon zwei Fundorte aufgetan (beide im Kalkbuchenwald), drei weitere sind mir aus Thüringen persönlich bekannt (ebenfalls Kalkbuchenwald). Ich persönlich glaube nicht, dass T. sulfurescens wirklich so selten ist, sondern dass er oft gefunden und nachlässig als dicker, schwach riechender T. lascivum abgetan wird. Das Resultat könnte eine recht massive Unterkartierung sein. Man muss ihm ein bis zwei Stunden Zeit geben, damit er sich durch die gelben Flecken als das offenbart, was er ist. Auf einer Pilzausstellung habe ich ihn auch schon gesehen, beschriftet als T. lascivum.
FG
Oehrling
Hallo Mischa,
bitte habe Verständnis dafür, dass wir hier nur die Pilze diskutieren können, die du uns zeigst. Ich hätte darin schon Ritterlinge sehen wollen, aber bei beigebraunen Sporen ist das nun mal nicht möglich. Also ich bin dann raus, mir fällt nichts dazu ein.
FG
Oehrling
Hallo,
vergleiche mal mit dem Ziegelroten Schwefelkopf (Hypholoma sublateritium).
FG
Oehrling
Hallo Mischa,
oder vergleiche mal mit Tricholoma imbricatum (Feinschuppiger Ritterling), falls deine Pilze dir nicht bärtig genug sein sollten.
FG
Oehrling
Hallo Buntspecht,
meine unmaßgeblichen Tipps zu deinen beiden Täubchen wären R. cessans und R. badia.
Bei R. turci hättest du einen medizinischen Geruch in der Stielbasis feststellen sollen. Ansonsten ist zu sagen, dass man Nr. 1 unbedingt mikroskopieren müsste, um festzustellen, ob er in der Huthaut Primordialhyphen (R. turci) oder Dermatozystiden (R. cessans) hat. Es ist auch nicht gesagt, das alles unter Nr. 1 Gezeigte dieselbe Art ist. Nr. 2 sieht mMn schon sehr nach R. badia aus.
FG
Oehrling
Hallo Menedemos,
vielleicht war es gar nicht der Schopftintling, der dir da nicht geschmeckt hat, sondern ein Doppelgänger. Viele wissen nicht, dass der Schopftintling mit Coprinus sterquilinus einen seltenen Doppelgänger hat. Er wächst auf Dung und nimmt möglicherweise die dortigen "Aromastoffe" auf.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
auf die Farben würde ich bei diesen unter Kunstlicht geschossenen Fotos nichts geben. Allein schon das Blauen erkennt man nur, wenn man weiß, dass es Blauen ist. Rein nach dem Foto wäre es ein Grauen oder Schwärzen.
Aus meiner Sicht ist die Beachtung der Huthautstruktur und des Gesamthabitus zielführender, und da wäre auch für mich der Sandröhrling Kandidat Nr. 1.
FG
Oehrling
mMn korrekt.
FG
Oehrling
Nr. 2 könnten Champignons sein, aber wahrscheinlich keine essbaren, Nr. 3 sehen nach kleinen weißen Trichterlingen aus, von denen es auch giftige Arten gibt.
FG
Oehrling
Hallo skromnibog,
bei Röhrlingen empfiehlt sich die Fingerdruckprobe. Drücke mit dem Zeigefinger kräftig auf die Hutmitte. Gibt der Hut nicht nach, ist der Pilz frisch. Bleibt dagegen eine Druckstelle zurück, ist der Pilz schon alt oder wurmstichig.
Im Gegensatz zu meinen Vorschreibern finde ich es nicht so dramatisch, wenn Pilze mit Wasser vollgesogen sind, das wird beim Schmoren wieder abgegeben. Sonst könnte man ja im Regen oder direkt nach Regen keine Pilze sammeln. Das Problem ist, dass durchwässerte Pilze schnell das Schimmeln anfangen, was nicht für jeden gut erkennbar ist. Dafür braucht es einige Erfahrung.
FG
Oehrling
Die Mikrodaten kommen erst morgen, das wird heute abend zeitlich nix mehr.
FG
Oehrling
Hallo Hitman,
dein Pilz bläut doch deutlich: auf Foto 1 im Stiel.
FG
Oehrling
Hallo Walleo,
vergleiche mal mit Cortinarius atrovirens (Tannengrüner Klumpfuß). Am Fundort sollte irgendwo eine Weißtanne (Abies alba) gestanden haben.
FG
Oehrling
Hallo Grizzly,
Pilz Nr. 2 könntest du mal mit Cortinarius torvus vergleichen. Bei den anderen habe ich beim Anblick der - ähem - Fotos keine Idee.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
einen solchen Gitterling habe ich auch mal gefunden, dann habe ich ihn über Nacht liegen gelassen, und am nächsten Morgen waren die Arme auseinandergerissen und es war nur noch ein Tintenfischpilz. Die Maschen des Gitterlings sind, das konnte ich an Funden in Kroatien und einem Heilbronner Vorgarten studieren, annähernd quadratisch. Dieses obere Exemplar steht morphologisch zwischen Gitterling und Tintenfisch, die Rückseite ist kleinmaschig, die Vorderseite sehr großmaschig. Insgesamt seltsam.
FG
Oehrling
Hallo Werner,
er roch nicht süßlich-parfümiert oder nach Persil, sondern banal schwach spermatisch. I. bongardii kenne ich, der riecht anders als diese hier. Aber was will das heißen, es gibt ja in der bongardii-Gruppe auch welche, die fischig riechen. Das Röten würde jedenfalls in der Tat für I. bongardii sprechen.
FG
Oehrling
Hallo Claudia,
der aus der unbekannten Gattung könnte einer der Samtschnecklinge (Camarophyllopsis, keine Ahnung ob der Gattungsname noch aktuell ist) sein, die sehen alle so irgendwie braun aus. Meiner Erfahrung nach halten die Saftlinge einen ganz schwachen Frost mit minus 1 bis 2 Grad aus, erst bei noch tieferen Temperaturen machen sie schlapp.
FG
Oehrling
Hallo Adi,
die Pilze Nr. 1 willst du doch hoffentlich nicht essen, die gammeln ja schon.
FG
Oehrling
Hallo Raphael,
und in Lugol?
FG
Oehrling
Hallo Stefan,
besten Dank für dein Engagement. Denn ewig über den bösen Bug zu lamentieren, ist langfristig keine Lösung. Bei der alten Forumssoftware, also die vor der Takumi-Ära, kam dergleichen nicht vor.
FG
Oehrling
