Vermutlich Gattung Pholiotina.
FG
Oehrling
Vermutlich Gattung Pholiotina.
FG
Oehrling
Hallo PDPAP,
ob wirklich alles Wiesenchampignons sind, kann man dir natürlich nicht sagen, schon gar nicht ob du sie gefahrlos essen kannst. Die du von unten zeigst, sehen jedenfalls sehr nach Wiesenchampignons aus (freudig rosafarbene Lamellen, schütterer Ring, verjüngte Stielbasis). Beim Aufnehmen solltest du die Stielbasis mit dem Pilzmesser anschneiden (gelbe Färbung?) und den Geruch prüfen (Karbol, Tinte?). Im Zweifel gehst du mit deinem Fund zum Pilzberater, im Raum Bingen gibt es ja einige. Da wirst du auch den Rat bekommen, sie nicht roh zu verzehren.
FG
Oehrling
Hallo Herthaner,
die Glibbrigkeit lässt sich einigermaßen begrenzen, wenn du die Butterpilze gleich am Fundort putzt und ihnen die Huthaut abziehst und nur die geputzten Pilze in den Korb tust. Das einzige was danach glibbrig ist, sind deine Finger, also reichlich Taschentücher oder Klopapier mitnehmen.
FG
Oehrling
Hallo,
zum Thema BUG habe ich die letzten Tage eine interessante Entdeckung gemacht. Nach dem Abschicken zweier Beiträge tauchten diese nicht in der Liste der aktuellen Beiträge auf, waren sozusagen "verschwunden". Nachdem ich die Threads wieder aufgerufen hatte, waren die ursprüngliche Beiträge noch als Entwurf vorhanden und konnten nochmals abgeschickt werden. Danach waren sie allgemein lesbar und tauchten in der Liste der aktuellen Beiträge auch auf.
Fazit: manchmal muss man Beiträge zweimal abschicken. Nach dem ersten Abschicken sollte man direkt in der Liste der aktuellen Beiträge kontrollieren, ob das Posten funktioniert hat.
FG
Oehrling
Hallo Pablo,
T. avernense ist außerordentlich farbvariabel, ähnlich wie der Seifenritterling. Ich habe den schon in gelb, gelbbraun, orangebraun, hellgrün und kräftig tannengrün gefunden. Bei dem machts, wie du gern sagst, das Gesamtbild
.
Außerdem glaube ich nicht, dass in der Kurpfalz die Ritterlingssaison schon rum ist, ich glaube eher, dass sie noch nicht wirklich begonnen hat. Manchmal geht sie erst Ende Oktober los.
FG
Oehrling
Hallo Menedemos,
der "Gesamteindruck" bzw. das "Gesamtbild" der Melanoleuca besteht eben aus der Gesamtheit der von mir genannten Makromerkmale, die man mMn schon recht gut verbalisieren kann, nicht aus dem EINEN untrüglichen Merkmal. Aber bei welchen Pilzen außerhalb der Speisepilz-Fraktion ist das denn anders?
Was natürlich stimmt: Melanoleuca sind keine Pilze, die man sich "mal eben grade" anschaut. Ich persönlich finde sie auch eher uninteressant, also im Vergleich etwa zu Raslingen oder "echten" Ritterlingen.
FG
Oehrling
Hallo Pilzmustang,
Parasole sind auch ziemlich ungefährlich, so lange du dich auf die wirklich großen mit Stiellänge oder Hutdurchmesser von mehr als 20 cm stürzt und vor dem Sammeln die charakteristischen Merkmale der Parasole einstudierst. Doch je kleiner sie sind, umso mehr potenzielle Verwechslungspartner gibt es, und umso gefährlicher wird es.
FG
Oehrling
Hallo Daliah,
hast du ein paar Detailaufnahmen? So ganz aus der Totalen lässt sich das für mich nicht beurteilen. Auch die anderen raten ja nur, so dass dir das bisher Gesagte nicht wirklich Erkenntnis bringt.
FG
Oehrling
Hallo Kerstin,
einfach toll, wie Enno und du sich ins Zeug legen und den Kindern mit optimalen Methoden diesen interessanten Teil der Natur nahebringen.
FG
Oehrling
Hallo Hotzenplotz,
die Gegend zwischen Ulm und Augsburg ist ja nun nicht gerade wegen extensiver Weidewirtschaft bekannt, eher ist das Gegenteil der Fall, also maximale Produktivität und Ertragserzielung mit Viehweiden. Von dir aus gesehen dürfte der Ostteil der Schwäbischen Alb, oder kurz Ostalb, interessant und einigermaßen gut erreichbar sein. So gibt es in der Gegend um Heidenheim, Steinheim und Aalen ein paar extrem interessante und reich bestandene Saftlingswiesen, welche es durch die Erwähnung in der Baden-Württemberg-Funga (GPBW, Band 3) zu überregionaler Berühmtheit gebracht haben.
FG
Oehrling
Hallo Ingo,
1) bei den grüngelben striaten Ritterlingen gibt es noch T. avernense im Angebot.
2) T. albobrunneum ssu. FNE4 und T. stans ssu. FNE4 erkenne ich mittlerweile auch am Fundort, ebenso T. ustaloides. Schwierigkeiten macht mir dagegen noch die Gruppe um T. striatum und T. batschii, also die mit der Pseudoringzone, sowie T. populinum/T. pessundatum, wenn Kiefern und Pappeln zusammen am Fundort stehen.
FG
Oehrling
Hallo Nosozia,
toll dass du das auch so siehst.
FG
Oehrling
Hallo,
Nr. 1 Trompetenpfifferling stimmt, Nr. 2 Komischer Rotfußröhrling = Bereifter Rotfußröhrling (Xerocomellus pruinatus), Nr. 3 = Otidea spec. (Öhrling) oder Peziza spec. (Becherling im engeren Sinn)
FG
Oehrling
Hallo Alex,
leider bist du schon bei der ersten Verzweigung falsch abgebogen, denn dieser Pilz hat keine weiß bleibende Milch. Was man aber mit dieser Dokumentation nicht wissen konnte.
Das zweite (nach dem Geschmackstest) was man bei der Milchlingsbestimmung machen muss: prüfen, ob die Milch sich irgendwie verfärbt. So kommt man überhaupt erst in die richtigen Sektionen rein.
FG
Oehrling
Hallo Jann,
das bei Tageslicht aufgenommene Bild der Sporenabwürfe finde ich aufschlussreicher. Der obere ist aus meiner Sicht im weißen Bereich, 1b oder höchstens 2a. Der mittlere ist "sattocker", also 3b oder c. Der dritte geht schon in Richtung dottergelb, also 3c oder 4a.
Wenn der Sporenabwurf nicht dick genug ist, soll man die Sporen mit einer Rasierklinge, einem Mikroskopier-Deckgläschen oder ähnlichem zu einem Häufchen zusammenschieben und erst danach die Farbe beurteilen.
Die Original-Sporenpulverfarbentafel stammt aus dem ROMAGNESI (1967). Sie wurde oft (farb-)kopiert, aber fast nie erreicht. Aus der Mitte der Nuller-Jahre habe ich eine von Marc Houben mit einem Farbkopierer erstellte, laminierte Farbtafel erworben, die aber nicht hundertprozentig passt. Vom ROMAGNESI (1967) gibt es auch eine Zweitauflage, in der eine Sporenpulvertafel enthalten war. Mit dieser arbeite ich zur Zeit und finde sie gut. Im SARNARI und im EINHELLINGER gibt es leider keine Sporenpulvertafeln, in MARXMÜLLER, ist da echt eine drin? Die ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Wenn du eine gute Farbtafel brauchst, als echter Täublingscrack, musst du schauen, dass du irgendwo einen ROMAGNESI (1967) in Erst- oder zumindest in Zweitauflage herbekommst. Wenn du zwar auch Täublinge, aber auch andere Pilze genau anschauen willst, genügt oft eine Grobeinteilung weiß, cremegelb, ockergelb und dottergelb, und das lässt sich mit einer halbwegs guten Farbkopie bewerkstelligen. Man müsste also auf eine Tagung/Ausstellung/Seminarveranstaltung fahren, die von Täublingscracks besucht wird und die dich eine Farbkopie von ihrer ROMAGNESI-Tafel ziehen lassen.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
ohne dabei stehende Birke und ohne schwefelgelbes Fleisch ist das dann der Pilz, der in gängigen Pilzbüchern Tricholoma pseudonictidans genannt wird, der in FNE4 allerdings nicht als eigenständige Art akzeptiert ist, sondern mit T. fulvum in einen Topf geworfen wird.
FG
Oehrling
Hallo Alex,
die Mannheimer Schafs-Fußpilze (![]()
Craterelle) sollten Albatrellus citrinus sein. Aber woher die Totentrompeten kommen, ist mir absolut schleierhaft. Ich suche seit Wochen alle meine bekannten Stellen ab, aber nix, NIX!! Hoffentlich finde ich wenigstens bald mal Tompfiffige, wie ihr sie nennt.
FG
Oehrling
Hallo Pilzfreund78,
dem ersten Augenschein nach ein Apfeltäubling. Manche Exemplare sind in der Tat schärflich.
FG
Oehrling
Hallo Ingo,
sehr fein dass es bei dir schon massig Ritterlinge gibt. Da werde ich nächstes Wochenende mal an meine Stellen fahren. Die Schwarzfaserigen gehören zu den letzten, die herauskommen, in meiner Gegend kommen die erst ab Anfang November.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
ganz so lilablau wie die Literatur das verheißt wird es nicht immer, manchmal fällt die Reaktion recht blass aus. Das hat meiner Erfahrung nach etwas mit dem Durchfeuchtungszustand des Pilzes zu tun.
FG
Oehrling
Hallo Adi,
Chroogomphus helveticus erkennst du auch daran, dass der Pilz an den befassten Stellen innerhalb von Minuten pinkfarben fleckt, das ist auf dem zweiten Bild links am Hutrand schon zu sehen..
FG
Oehrling
Hallo Thorben,
die Stachelschirmlinge wurden aus der Großgattung Lepiota ausgegliedert und firmieren jetzt als Echinoderma.
FG
Oehrling
Hallo Mischa,
T. imbricatum wirst du dieses Jahr noch öfters sehen, das ist ein im Kiefernwald ziemlich häufiger Pilz. Also bestes Studiermaterial.
FG
Oehrling
