Beiträge von Juergen-M

    Hallo Craterelle,


    der schleimigberingte Schneckling (Hygrophorus ligatus/gliocyclus) kommt oft im gleichen Habitat und zur selben Zeit vor, wie der Frostschneckling - da könnten Verwechslungen schon passieren. Den Frostschneckling kenne ich zwar in verschiedenen Hutfarben, aber die Lamellen sind immer mit einem schönen gelborange-Ton. Deine grauen Exemplare oben sehen so aus, als hätten sie eine Ringzone.


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    Jürgen

    Hallo Verna,


    vielen Dank für den Tipp mit der Doku! "Wachstum, was nun" ist ein Beitrag einer ganzen Reihe von sehr interessanten, um nicht zu sagen "aufwühlenden" Dokumentationen, wie man sie oft zuerst auf ARTE sehen kann. Nur ein kurzes Zitat aus diesem Beitrag - ich weiß nicht mehr von wem der stammte: "An unbegrenztes Wachstum in einer begrenzten Welt glauben nur Verrückte, oder Wirtschaftswissenschaftler";-) Um mein kleines Rätsel noch zu lösen; anscheinend haben das die hier noch lesenden nicht richtig registriert. Die Ursache aller modernen (also historischen, modernen und postmodernen) kriegerischen Konflikte sind die immergleichen, stehen erstaunlicherweise aber in keinem Schul-Geschichtsbuch drin.


    Ursache kriegerischer Konflikte sind ein Überschuss an jungen Männern, die keine guten Zukunftsaussichten haben. Die Ressourcen sind zu knapp, daher kommt es zu Migrations-Phänomenen - Krieg ist z.B. nur eine Form der Migration; hier wandern die unterbeschäftigten und frustrierten Jungmänner ins Einwanderungsland "Soldatenfriedhof" oder "Massengrab" ab. Die Kunst, diesen Sachverhalt unsichtbar zu machen, nennt sich Politik.


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    Jürgen

    Hallo Mikromeister,


    ich benutze PEG, um Framente von Frischpilzen für Dünnschnitte zu "härten". Nach meiner Beobachtung schrumpfen die Stücke ein, trocknen also trotz der Durchtränkung mit PEG etwas ein und verlieren dabei die Form und auch die Farbe. Im Tintling kam mal ein Artikel über das Verfahren des Gefriertrocknens, und im Pilzmzuseum Bad Lasphe sollen solcheart behandelte Pizfruchtkörper als Modelle zu sehen sein.


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    Jürgen

    Hallo Mausmann,


    schön, dass hier noch einer mitmacht;-)



    Das ist alles richtig. Es gibt diese Leute, wir dürfen uns da ganz natürlich dazuzählen, auch hier in Deutschland nicht zu knapp;-) (Wir zählen übrigens zu den dicht besiedeltsten Gebieten weltweit!). Hier geht jedoch niemand mit einer Knarre auf die Straße, formiert sich in Gruppen und knallt andere ab, dessen Meinungen er nicht teilen will. Außerdem kann man dieses Problem nicht auf die einfache Formel "Idiot" kürzen (da fällt ja schon eine allgemeingültige Definition ziemlich schwer;). Zwar sind Idioten überall mit dabei, wie wir wissen, aber das ist nicht die Gemeinsamkeit aller Konflikte.


    Es ist einfacher als man denkt, und deswegen denkt man das nicht;-)


    Grüßle
    Jürgen

    Zitat


    Der Ernsthaftigkeit geschuldet, liefere ich natürlich gern auch noch in Latein: Myceliumdefungussenescathortensicommittendaportatsporisetsecundummagisetminusartedimuscorpushabetnihiladcumistand.


    Uih. Das klingt aber etwas "zu" lateinisch - so Sextaner-mäßig. Da fehlt dem Altphilologen das Griechische, kannst Du das noch nachliefern?

    Hallo zusammen,


    ich nochmal;-) Nach Karls - eher resignativem - Resümee scheint ja die Diskussion beendet zu sein: Wir ziehen betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen. Ich will nur noch dieses nicht eingelöste Rätsel aufs Tapet bringen. Anscheinend interessiert das niemanden.



    Und hier jetzt die Preisfrage: Was glaubst Du, sind die (gemeinsamen) Ursachen für solche Konflikte, wie z.B. in der Ostukraine, oder im nahen Osten (Israel), Bürgerkrieg in Syrien ... was haben denn die Konflikt-Forscher so herausgefunden? Und warum wird das nicht in der Tagesschau jeden Tag fünfmal gebracht? Wäre doch wichtig zu wissen, oder?


    Ich will es nicht auflösen, nur noch eine weitere Frage dranhängen:


    Was sind denn das für Leute, die sich eine Waffe besorgen und in solchen Konflikten an vorderster Front stehen?


    Grüßle
    Jürgen

    Hallo Dryocopus,



    Ich hoffe auf eine angeregte Diskussion und evtl. noch bessere Vorschläge.


    Die fachsprachliche Benutzung von Basidio- oder Ascocarp ist demnach ja auch nur eine Mogelpackung, da sich "carp" - vergleichbar mit "carpelle" - auf die Fruchtblätter der Pflanzen bezieht. Man geht dem Problem einfach aus dem Weg, indem man in "Pilzfruchtkörper" einfach nur eine Definition sieht, also einen Terminus, der nichts mit philologischen, also sprachlichen Ableitungen zu tun hat. Außerdem finden ja in den Pilzfruchtkörpern tatsächlich Befruchtung! statt. Ganz davon abgesehen, dass Pilzfruchtkörper, wie echte Pflanzenfrüchte, der Verbreitung der Sporen dienen - wenn sie nämlich gesammelt, verschleppt und gegessen werden. Um biologisch zu bleiben, könnte man auch sagen; Früchte und Pilzfruchtkörper sind konvergente Begriffe ;)


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    Jürgen

    Hallo zusammen,


    H. colemanniana kann man meiner Meinung nach ausschließen; es gibt außer dem gleichmäßig durchgefärbten, dattelbraunen Hut noch ein weiteres Merkmal: Die Lamellenflanken am Grund sind ausgeprägter aderig! Ich würde hier, wie Karl, H. virginea var. ochraceopallida ins Spiel bringen;-) Die Art ist häufig und kommt zusammen mit der weißen Nominalart vor.


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    Jürgen

    Hallo Vitalpilz,


    die Frage ist so nicht beantwortbar, jedenfalls solange man sich nicht auf eine handvoll Arten einigt.


    Die meisten Arten, auf die es Sammler abgesehen haben, wachsen in Nadelwäldern, also in Forsten mit Fichten, Weißtannen, Kiefern. Da kommen sie dann auch oft in "sammelbaren Mengen" vor. So gut wie alle Speisepilz-Exkursionen für Anfänger (VHS-Kurse) in unserer Gegend (wo es viele Buchenwälder über Kalk gibt), führen in Fichtenwälder. Eichen-Hainbuchenwälder sind eher was für Pilzkundler oder fortgeschrittene Speisepilzsammler;-)


    Der fortgeschrittene Speispilzsammler ist dann wirklich irgendwann soweit, dass er tatsächlich nur mal kurz irgendwo in einen Wald hüpft, und dann - für die kleine Pfanne - immer etwas findet.


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    Jürgen

    Hallo Oehrling,


    ich finde Deine Forschung sehr interessant!



    - eine bisher nicht eindeutig identifizierbare Art: im Habitus stark an T. virgatum erinnernd, spitzbuckliger, silbergrau-seidiger Hut, aber im Geschmack nur sehr verzögert scharf


    So eine T. virgatum mit seehr verzögerter Schärfe finde ich regelmäßig auf einer meiner Wacholderheiden bei Kiefer. Am gleichen Standort kommen aber auch "lehrbuchmäßige" T. virgatum vor! T. viridilutescens (am gleichen Standort) kann im ausgebleichten oder älteren Stadium auch so aussehen, ist aber meistens immer an einem Gelbton (Hutrand oder Stiel) zu erkennen (manchmal fehlt der auch, und man kann gerade noch verglilbte Töne wahrnemen).


    Zitat

    Anders sieht es in der Sektion der weißhütigen Ritterlinge aus. Für die Geruchsprüfung braucht es kein Zerkrümeln;


    Das mit der "Zerkrümelprobe" ist ja vergleichbar mit dem Anschneiden des Pilzes, oder das was der Gerd (Fischer) immer gerne "ärgern" nennt, also das Fleisch verletzen um dessen Geruch zu beurteilen. Bei einigen Arten entstehen dabei neue Eindrücke, wie z.B. beim Doppelgeruchtrichterling (Clitocybe diosma); unverletzt riecht er säuerlich - fruchtig (auch nach Sauerkraut) und beim Durchschneiden riecht die Trama mehlig!


    Ich würde jetzt Pilze zur Bestimmung nicht unbedingt zerkrümeln - da gehen ja dann auch mögliche Belegexemplare dabei verloren - aber ein Anschneiden, oder ein "ärgern", also das Fleisch ankratzen, müsste ausreichen.



    Zitat

    wer an solchen Teilen schon mal gerochen hat, weiß, dass auch unverletzte Stücke außerordentlich markant "duften". Dafür konnte ich bei T. stiparophyllum, einer relativ großen mit Birke vergesellschafteten Art mit stechend staubartig-erdigem Geruch, eine starke und schnelle Guajak-Reaktion beobachten, wohingegen die bei Buche wachsenden T. lascivum, eine kleinere Art mit aufdringlich-pissigem Geruch (wie ein Bahnhofsklo, in das man zur Geruchsverbesserung Duftspray reingesprüht hat) und T. album, genau wie T. lascivum aussehend, aber mit banal mehlig-ranzigem Geruch, nur eine schwache, langsame Guajak-Reaktion hervorbrachten.
    (Fortsetzung folgt)


    Sehr interessant und spannend! Das Problem beim Guajak-Test - ich hatte den an Frühlingsrötlingen angewendet: E. sepium, E. clypeatum, E. niphoides, und auch bei Melanoleuca-Bestimmungen: Die Tinktur muss so frisch wie möglich sein! Nur dann kann man belastbare Tests damit machen. Am besten man setzt sich das selber an!


    Hier noch (aus einem unpublizierten Artikel von mir) etwas über Guajak, und eine mögliche, bessere Alternative: Anilin:


    "Guajak zur makroskopischen Bestimmung ist kritisch einzuschätzen. Da Guajak durch Oxidation mit Luftsauerstoff letztlich immer ins Blau umfärbt, und Enzyme im Pilz (Oxidasen) diese Umfärbung nur beschleunigen (Frank 1987), ist die Dauer bis zur Blaufärbung wichtig. Letztlich misst man die Konzentration an Oxidasen im Pilz anhand der Geschwindigkeit der Blaufärbung. Eine Unterscheidung zwischen Blau und Blaugrün sei daher, obwohl in der Literatur häufig, wissenschaftlich kaum haltbar (pers. Mitt. W. Prüfert). Der Farbumschlag beim Guajak-Test ist an der Stielbasis (Stielrinde) kräftiger, als im angeschnittenen Fleisch der Stielspitze. Besser reproduzierbar ist hier der Anilin-Test, der von Eckstein & Gröger beschrieben wurde (1991). Flüssiges Anilin erzeugt im Fleisch von E. sepium und E. aprile einen positiven Farbumschlag nach Rosa - Korallenrot, später Rotbraun, wohingegen E. clypeatum s. l. keine Farbreaktion (oder ein wenig Gelb) zeigt. Bisher fehlte ein Nachweis der Anilin-Reaktion an E. niphoides und anderen Frühlingsrötlingen (E. clypeatum f. pallidogriseum & var. defibulatum). Ich konnte an einem Frischexemplar von E. niphoides eine stark positive Reaktion auf Anilin nachweisen; ein Farbumschlag im Fleisch der Stielbasis nach Rosa - Rot, schließlich Korallenrot innerhalb 10 Minuten."


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    Jürgen


    p.s. Tricholoma album riecht beim Anschneiden auch etwas anders, aber ich weiß nicht mehr nach was;-)

    Hallo Takumi,


    das sieht sehr interessant aus, hab ich auch noch nie gesehen. Das Hymenium ist vermutlich an den hellen Stellen mit etwas befallen (Anamorphe, Virus), was die Sporenbildung/reifung unterdrückt. Müsste man mal mikroskopieren.


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    Jürgen

    Hallo Jurko,


    Bild Nr. 01 zeigt den Kahlen Krempling (Paxillus involutus)
    Bild Nr. 02 zeigt den Fuchsigen Rötelritterling (Lepista flaccida)
    Bild Nr. 03 den Samtfußkrempling (Tapinella atrotomentosa)
    Bild Nr. 04 wieder den Kahlen Krempling


    alles keine Speisepilze (über den fuchsigen Rötelritterling kann man streiten;-)


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    Jürgen

    Hallo Hans,



    Geruch: nach nichts.
    SP: weiß
    Sporen: breitelliptisch fast rund mit großem Tropfen, glatt, ca. 8-10 x 7,5-9 µm.


    Ahja. Dann sieht die Sache anders aus, aber ich glaube hier dann eher an eine Clavulina coralloides, oder vielleicht sogar eine (allerdings sehr überständige und blasse!) seltene Clavulina amethystina (die ich aber noch nie gesehen habe).


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    Jürgen


    ps. Du könntes überprüfen, ob die Basidien 2- oder 4-sporig sind.

    Hallo Tuppie,


    das sind ja im wahrsten Sinne des Wortes "Heilpilze", die Du uns gezeigt hast *g* Der Goldnabeling ist übrigens gar nicht soo selten. Im Zuge einer Kartierung (in umgebauten ehemaligen Fichtenforsten), ist mir der schöne Nabeling ständig begegnet. Er liebt finalmorsches Fichtenholz, vor allem bemooste Stubben, und kommt auch schon recht früh im Jahr vor.


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    Jürgen

    Hallo Hans,


    eine Alternative wäre eine "echte Koralle" (Ramaria), aber da wird eine Artbestimmung so ohne weiteres nicht machbar sein. Auf Wachholderheiden (mit Kiefern) kommen heuer sehr häufig die feine Ramaria gracilis vor (riecht leicht nach Anis), und die Ramaria eumorpha (Kiefernkoralle). Dein Exemplar könnte eine überständige Ramaria sein, mehr kann man wohl nicht sagen.


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    Jürgen

    Hallo Oehrling,



    Die Tendenz zeigt schon zum Kakao-Geruch, aber ganz einig scheint sich die Fachwelt nicht zu sein. Vielleicht meinen nicht alle auch denselben Pilz, das zeigt auch schon die Namenskonfusion (edurum/laterinum/senescens...).


    Ich vermute auch, dass es da verschiedene Artvorstellungen gibt. Ich habe H. laterinum (damals noch als H. senescens bestimmt;-) in einem Fichten-Kiefern Mischbestand gefunden, und kann den Kakao-Geruch bestätigen. Aber Geruchsangaben in der Literatur ... das ist so eine Sache;-)


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    Jürgen

    Hallo Oehrling,


    Hebeloma edurum (= H. laterinum (Batsch) Vesterh.) besitzt einen charkteristischen und wahrnehmbaren Geruch nach Kakao (oder Birne Helene), nachzulesen in FNE Vol. 3.


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    Jürgen

    Hallo Mikromeister,



    Bei Laubwaldbewohnern ist die Sache mit dem jährlich frischen Laubmulch am Boden klar, aber wovon leben die Pilze im Fichtenwald?


    Frischer Laubmulch wird nicht unbedingt sofort von Pilzen durchwachsen und abgebaut, da braucht es eine Weile, bis sich das etwas zersetzt hat. In sehr wärmebegünstigten Buchenwäldern, z.B. ein lichter Wald am Hang in S oder SW-Ausrichtung, bleibt trockenes Laub ziemlich lange liegen und häuft sich sogar an. Dort findet man kaum Pilzfruchtkörper. Auch in Nadelwäldern sammelt sich ständig Nadelstreu an, die Bäume werfen ihre Nadeln zwar nicht auf einmal ab, aber zukzessive - in richtig dickem, relativ frischem Nadelstreu findet man auch keine Pilze, und noch weniger Pflanzen.


    Im Wald, oder auch ganz allgemein in der freien Natur, erneuern sich die Böden ständig durch Sedimentation und Abbauprozesse, da sind viele Lebewesen daran beteiligt, die man gar nicht so mitbekommt (Fadenwürmer, Ringelwürmer, Hornmilben, Bodenbakterien und natürlich Pilze). Das "Substrat" geht also einem Pilz nicht aus, und er kann sich im Boden richtig ausbreiten. Stehen ihm dann noch andere Nahrungsquellen zur Verfügung, z.B. über Symbiose (Mykorrhiza), kann der Pilz praktisch unbegrenzt lange an einem Standort leben.


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    Jürgen

    Hallo Stefan,



    Die können sogar Substanzen "chlorieren", wofür wir in der organischen Synthese viel Energie und Chemikalien aufwenden müssen.


    Lieblingszitat eines Chemieprofessors an meiner Uni:


    "Die besten Chemiker sind Pflanzen. Die synthetisieren nur mit Sonnenenergie, bei annähernd Raumtemperaur ohne umweltschädliche Abfallprodukte die komplexesten organischen Substanzen"


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    Jürgen
    [hr]
    Hallo Juliane,


    gute Frage:



    ....aber haben Pilze dann auch Carotin und sowas, wenn sie weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren gehören oder was eigenes?


    Alles was auf dem Planet Erde kreucht und fleucht ist ja miteinander verwandt, deshalb wird man bestimmte Substanzen, die sich "bewährt haben", wie z.B. Farbstoffe mit Pigmentfunktion, oder als Coenzym immer wieder und überall finden. Carotin-Abkömmlinge findet man z.B. im intrazellulären Pigment der Paraphysen mancher Ascomyceten (Anthracobia). Und nicht nur Farbstoffe, sondern viele andere Substanzen ebenfalls. Das Chitin mit seiner "Stützfunktion" findet man in den Zellwänden von Pilzen, aber auch im Exoskelett von Insekten!


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    Jürgen

    Hallo Rudolf,


    die Kaventzmänner hatte ich mitgebracht. Der größte Saftling kommt eher in der Voralpen- und Alpenregion vor und ist bei uns nur auf sehr wenigen Sonderstandorten zu finden (Wocholderheiden auf Feuerstein- oder Alblehm mit Calluna!). Es gab dort am Standort zwei große Hexenringe mit insgesamt mehr als 35 Frucktkörpern. Der größte Einzelfuchtkörper hatte einen Hutdurchmesser von 16 cm!


    Grüßle
    Jürgen