Beiträge von Lebrac

    Danke Pablo
    und danke Stefan.
    Sie fanden sich in einem Eichenwald mit wenigen eingestreuten Buchen, Lärchen und Kiefern zwischen Weißmoos. Du hast sicher recht.

    Hallo zusammen,
    die gelbe Variante der Toten- oder Herbsttrompete wurde mal als eigene Art, Craterellus konradii beschrieben. Genetisch ist sie aber wohl mit der normalen Herbsttrompete, Craterellus cornucopioides identisch.
    Beim Trocknen werden die gelben Herbstrompeten genauso schwarz wie die normalgrauen Exemplare.


    Ausserdem gab es heute schon wieder einen Erstfund für mich, den Habichtspilz, Sarcodon imbricatus

    Hallo,
    die reinen Eichenforste meiner neuen Umgebung bieten immer noch reichlich Erstfunde. Ich hatte ihn zwar schon einmal im Reinhardswald gezeigt bekommen aber nun habe ich ihn auch selbst gefunden und das weder in einem Nationalpark noch in einem Schutzgebiet. Das Gelände ist einfach nur schwierig zu bewirtschaften, felsig (Grauwacke) und steil.
    Mosaik Schichtpilz, Xylobolus frustulatus


    Aufgrund der deutlich im Anschnitt zu sehenden Schichtung, sind die Fk mindestens 4 Jahre alt. Nach Jahn sollen sie über 20 Jahre alt werden können.
    Rote Liste Hessen Gefährdungskategorie 1

    Hallo Oehrling,
    die FK sind noch jung und nur ein paar Minuten von der Haustür entfernt. Mal sehen, wie sie sich entwickeln. Im Schnitt laufen sie sehr schnell tiefschwarz an.
    In der RL Hessen wird P. niger in der Kategorie 1 gelistet, daher bin ich schon interessiert an einer korrekten Bestimmung.
    Hydnellum suaveolens kann ich ausschliessen. Das ist der einzige, den ich bisher in der Hand hatte.
    Phellodon tomentosus ist aber sicher eine Möglichkeit. Bei nächster Gelegenheit werde ich noch einen FK für ein Schnittbildfoto opfern.

    Hallo Mausmann,
    vielen Dank für den Hinweis!
    Bei Liebstöckel kann ich nicken, das passt. Ich würde sagen der Geruch ist eine Mischung aus Liebstöckel und Camembert. Die Gattung Phellodon kenne ich noch gar nicht.

    Hallo,
    heute Abend fand ich zu meiner Überraschung Korkstachelinge in einem Eichen-dominierten Mischwald auf Zechstein Grauwacke.
    Zur Gattung Hydnellum gab es im letzten Tintling einen interessanten Artikel aber eine passende Art konnte ich dort nicht entdecken.
    Im Schnitt schwärzen sie sehr rasch. Der Geruch war intensiv aber unspezifisch pilzig. Moos wird lebend umwachsen.



    Und dann hatte ich endlich, nach so vielen Jahren meinen Erstfund von Boletus aereus - uff!
    Leider waren die drei gefundenen Exemplare bereits sehr ramponiert aber nun habe ich endlich eine Stelle.

    Los geht es mit Truffelnasen:



    Blauende Bergtrüffel, Chamonixia caespitosa


    Braunstieliger Lacktrichterling, Laccaria proxima

    Flocki

    Gallenröhrling

    ein kleiner Dungtintling, vielleicht Coprinopsis radiata?
    http://www.pilzforum.eu/board/attachment.php?aid=108430
    Mycena spec.

    nn

    Phellinus viticola

    Rotbrauner Streifling, Amanita fulva

    kleine Schönfüße

    Spitzgebuckelter Raukopf, Cortinarius rubellus


    Violetter Rettichgürtelfuß, Cortinarius scutulatus

    Weißstielige Kernkeule, Cordyceps rouxii

    und zuletzt noch einmal etwas Leckeres: Wieseltäubling, Russula mustelina

    [hr]
    Die extrem großen Amanitas habe ich vergessen

    Hallo Gábor,
    bei mir ist das Erkunden und Erwandern der Natur neben der Fotografie der zentrale Aspekt meiner Pilzleidenschaft. Keinesfall das nächtelange Hocken über einem Mikroskop oder in einer Vereinskneipe. Wozu auch? Die universitären Möglichkeiten werden wir privat nie haben. Trotzdem sind die Tagungen, die ich besucht habe, überaus horizonterweiternd gewesen, da es erstaunlich viele Ansätze bei unserer gemeinsamen Leidenschaft gibt. Zwischen Sequenzierern und Mykophagen finden sich die interessantesten Pilzler. Man sollte besser offen für alle möglichen Aspekte bleiben, statt alle Pilzliebhaber auf Schubladen zu verteilen und das gleiche Verhalten von ihnen zu fordern. Die meisten durchwandern ähnliche Phasen unserer Leidenschaft, das stimmt schon. In welcher Phase jemand stecken bleibt hängt aber sicher von vielen Faktoren und nicht nur von der mehr oder weniger ausgeprägten materialistischen Einstellung ab.
    Ich kann ja mal einen loslassen und behaupten, dass bei einigen Hobbymykologen das Mikroskop eine Art Schmuck zur Selbstaufwertung ist. Ganz sicher tue ich den allermeisten damit Unrecht aber ich finde diese Art der Kompensation von was auch immer weitaus besser als beispielsweise für die eigene Erfüllung im Leben in einen heiligen Krieg gegen Ungläubige zu ziehen.
    Das Interesse an Pilzen sinkt insgesamt in unserer Gesellschaft. Wir sollten uns auch über jeden lauffaulen Mykophagen freuen - ich tu's!

    Hallo zusammen,
    immer an den Hundstagen erscheinen die sehr seltenen Eichen-Zungenporlinge, Piptoporus quercinus im Reinhardswald.
    Leider finden sie sich in diesem Jahr an nur einer einzigen, mächtigen, liegenden Eiche.
    Sie gelten als so gut wie ausgestorben, daher freue ich mich immer wieder über ihr Erscheinen.






    So etwas nehme ich mir zum Vorbild! Habe gestern Abend die neue Kamera ausgepackt ;)


    Danke schön, Verena!


    Viel Spass mit der Neuen!
    Bin gespannt.
    Als ich mein 45er neu hatte, war ich drei Tage lang schwer enttäuscht, eine Woche habe ich gegrummelt aber seit dem war ich voll begeistert.[hr]


    Geh' mal auf seine Internetseite, dann fällst Du erst recht (zu recht!) um:


    :shy:

    Hallo,
    da ich gestern am Meißner ein Vorzeigeexemplar von Amanita crocea finden durfte, melde ich mich mal wieder mit einem Foto.
    Deutsche Namen hat dieser Speisepilz viele: Orangegelber Scheidenstreifling, Orangebrauner Scheidenstreifling oder Safran-Scheidenstreifling. Mir gefällt Safrangelber Scheidenstreifling am besten.
    Sehr groß war dieses Exemplar. Ich habe gut 17cm Höhe gemessen.

    Sämtliche Steinpilze sind zudem roh essbar, alle anderen Speisepilze dieser Gattung müssen vor dem verzehr gründlich erhitzt werden.
    Es ist unnötig, die seltenen Arten mit unbekanntem Speisewert zu Küchenzwecken zu sammeln.


    Moin Pablo,
    klasse!
    Beim kurzen Überfliegen ist mir nur der klein geschriebene Verzehr aufgefallen.


    Falls du für eine Veröffentlichung Fotos brauchst...

    Hallo Christoph,
    das 45er habe ich geliebt!!!
    ...bis ich das 60er hatte :)
    Mein 45er war ganz sicher kein Montagsobjektiv.
    Ein Argument habe ich noch für das 60er: Es ist für weniger Geld zu haben :thumbup:


    Die 60er Brennweite finde ich persönlich auch für Großpilze geeigneter. Ich kann damit besser gestalten aber das ist Geschmacksache und eine Frage der Wichtung.


    Ein ganz ganz wichter Tip Verena: Kauf dir unbedingt die Streulichtblende aber ruhig den Billignachbau. Der ist, wenn man ihn ein klein wenig an der richtigen Stelle schmiert, absolut gleichwertig zu dem sündhaft teuren Original.[hr]
    Ach ja:
    Der gute Dirk Henning hat eine prima Zusammenstellung aller MFT Objektive erstellt
    http://www.hennigarts.com/micro-four-thirds-objektive.html
    Da hat man mittlerweile die Qual der Wahl.[hr]
    Ach so:
    Jau, Conny, danke!


    (Gebrauchte Sachen mag ich aber nicht. Meinen Sensor mach ich lieber selber dreckig :P)


    Schon die G1 hatte bereits eine Sensorreinigungsfunktion, die bei jedem Objektivwechsel aktiviert wird. Ich hatte noch nie einen Pups auf dem Sensor. Mit Ultraschall aus Piezokeramiken funktioniert das, glaube ich.
    Ich kann es aber gut verstehen, dass du keine Gebrauchte möchtest.


    Das 60er hat noch ein schöneres Bokeh, ist noch kleiner und leichter und hat bereits bei f2.8 eine gute Schärfe. Bei dem 45er fand ich die Schärfe bei kleinerer Blende als f5.6 schwächer. Die 60er Brennweite ist für unsere Lieblingmotive meist auch geeigneter.

    Hallo Verena,
    von meiner G3 mag ich mich noch nicht trennen.
    Die neuen Funktionen der Nachfolgemodelle locken mich nicht wirklich.
    Das 45er Leica benutzte ich aber fast gar nicht mehr, seit dem ich das 60er Olympus habe.
    Das kann ich echt empfehlen:

    Die G3 gibt es übrigens gebraucht für Pillepalle.

    Hallo,
    danke!
    Ein Sklerotium von P. tuberaster konnte ich leider noch nie finden, obwohl ich es eine Zeit lang häufiger versucht habe.
    Die Konzentration der "heilwirksamen" Inhaltsstoffe im Sklerotium des Eichhasen ist bei den Chinesen schon lange bekannt. Über das Angebot an Heilpilzpräparaten aus den Fruchtkörpern kann man daher hübsch breit grinsen.


    Die 20 Chips kann ich offensichtlich vergessen.
    Der Expertenschwanz scheint eingezogen zu sein :evil:


    Hallo Gerd,


    das Sklerotium des Eichhasen ist nicht so beeindruckend wie das des Sklerotienporlings, das ich leider nur von Fotos kenne.
    Vielleicht beeindruckt Dich mein Angebot: 20 Chips auf das Vorhandenseins eines Sklerotiums beim Eichhasen.
    [hr]
    ...ach so.
    Die 20 Chips beziehen sich selbstverständlich auf "das, was ich da zeige".
    Ich habe das abgebildete Eichhasensklerotium noch.