Beiträge von szivas


    Hallo Kati,


    den Karbolegerling schließe ich hier aus. Der Agaricus silvcola ( nach Bon Dünnfleischiger Ch.) gilbt nach einiger Zeit an verschiedenen Setllen und riecht leicht nach Anis. Er wächst in Wälder, gern unter Buche. Wo war der Standort deiner Pilze?


    Sie wuchsen in reinen Buchenwald. Aber dünnfleischig ist er keineswegs. Eher recht robust. Und gilbt selbst nach längeren Zeit nicht.


    Liebe Pilzexperten, mit Egerlingen bin ich immer so unsicher. Ich weiss, dass das die denkbar dümmste Frage ist, aber kann man die essen? Sie gilben nicht, aber so unglaublich es ist, ich kann Anisgeruch vom Karbol nicht unterscheiden. Es riecht jedenfalls nicht unangenehm.





    Ich weiss, dass das die denkbar dümmste Frage ist, aber...kann man die essen? Mit den Egerlingen bin ich immer so unsicher. Gilben tut es nicht, und es ist unglaublich, aber ich kann den Anisgeruch vom Karbol nicht unterscheiden :hmmm: .


    Und hier ist die ganze Beute: ja, ich esse die Erdritterlinge ganz gern.
    1x Edel-Reizker, 1x Rötelritterling, 3 Maronen und 3 Steinpilze, 1x Anistrichterling

    da hätten wir uns fast treffen können. Ich war mit meinen Gästen vielleicht 2-3 Kilometer weiter Richtung Autobahn.


    Mit mir auch. Wie schön, dass man sich hier so oft und gern verabredet um die Erlebnisse zu teilen!
    War am 109 nach Schönlinde und dann weiter bei Wandlitz.


    Habe industrielle Mengen an Erdritterlingen gefunden. Wie sieht Ihr das? Isst Ihr sie tatsächlich nicht mehr?
    Ausserdem habe ich ziemlich viele Champignons gefunden, in reinen Buchenwald. Mit denen bin ich immer so unsicher, ob sie essbar sind. Versuche sie morgen beim Tageslicht zu fotographieren.


    Hallo Christian,


    due Hallimasch sind definitiv Hallimasch; manchmal sind die Baumstümpfe, an denen die wachsen, unterirdisch, so, dass man sie nicht sieht, und dann wachsen sie oft vereinzelt. Beim "Ockertäubling habe ich den Verdacht, dass es dabei auch um einen Schleierling geht, aber auf dem Foto kann ich nicht richtig unter den Hut gucken.
    Den grauen Ritterling kann man leicht mit dem Pantherpilz verwechseln, letzterer wächst aber ausschliesslich im Buchenwald.

    Nördlich von Schönlinde, -ich kann Craterelles Meinung nur teilen, wenn auch wenig essbares darunter ist, und es ist insgesamt nicht viel, auf Artenarmut kann man nicht klagen. Die Birkenporlinge scheinen tatsächlich ein gutes Jahr zu haben, Falsche Pfifferlinge, vereinzelt Fliegenpilze, Täublinge, kleine Helmlinge, und ein paar Knollenblätter gesichtet, in den Korb haben nur ein paar Glucken und eine schöne Portion frische Butterpilze den Weg gefunden, die den Nachricht nicht zu erhalten schienen, dass es für sie eigenetlich viel zu kalt ist, und sie seien in den letzten Zeit sowieso als bedenklich eingestuft.
    Des Weiteren bin ich in eine schier unendliche Blaubeerfeld gelaufen, voll mit Früchten, die ich so in BB noch nie erlebt habe. Ich dachte Ende Oktober sei für die doch viel zu spät.

    coindigger





    Aber ich schiebe auch seit Jahren schon einen herbstlichen Schlaubetalbesuch vor mir her. Muss wohl eine wunderschöne Ecke sein.



    Tom, Schlaubetal ist eine schöne Idee, einer der schönsten Gegenden, die ich in der Umgebung kenne. Falls Du Dich dazu entschliessen solltest, gib bitte Bescheid!

    Noch einmal also die Frage; möchte jemand morgen gern einen nächsten Versuch starten? Wenn ja, wo? Ich würde mich doch im Norden umschauen, denn ich mich dort besser auskenne. Wenn aber jemand eine bessere Idee hat, schliesse ich mich gern an.


    Auch wenn die Röhrlingsaison vorbei zu sein scheint, könnte das Wetter z.B. für Rötelritterlinge genau das richtige sein. Die sind ausgesprochen kälteliebend und typische Vertreter der Spätherbstsaison. Reizker brauchen auch nicht unbedingt 20 Grad.

    ich muss auf unserem Campingplatz noch den Pavillon abbauen, vielleicht auch ein paar von den 60 Dahlien ausgraben, und dann mal sehen, ob es auf dem Gelände schon was zu sehen gibt. Wenn ja, dann schaue ich den grünen und braunen Ritterlingen.


    Hi Ingo,


    ehe Du den Rest der Dahlien erfrieren lässt, könnte ich welche gut gebrauchen ;) . Meine sind im letzten Winter fast alle ausgetrocknet im Keller.
    ...aber braune Ritterlinge? Welche meinst Du denn? Oder müssen sie nicht essbar sein?

    Hallo szivas,


    ich fürchte, du warst da in der falschen Ecke unterwegs. Schau dir mal die Niederschlagsverteilung seit dem 01.10. an.


    Karte: https://kachelmannwetter.com/d…erschlagssumme-monat.html


    In der Döberitzer Heide, übrigens glatt westlich von Berlin Richtung Brandenburg/Havel, sind höchstens 20mm je qm runter gekommen.
    Viel zu wenig, nach dem trockenen und heissen September. Anhand der Karte kann man auch sehen, dass es in Richtung Norden (Bernau / Wandlitz) auch nicht viel besser sein wird. Da die Chance auf ergiebige Niederschläge für die kommenden Tage vorbei ist, würde ich mich auf die Regionen konzentrieren, wo in der Karte dunkelgrüne bis gelbe Farben zu sehen sind. Hier vor allem die Uckermark, der Spreewald und auch geradewegs gen Osten, die A12 entlang. Ich für meinen Teil werde mir die Wälder bei Müllrose ansehen. Grünlingen sind die Temperaturen egal. ;)


    Gruß Ingo


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    Hallo Ingo,
    besten Dank für Deine wertvolle Hinweise; diese Karte habe ich gar nicht gekannt!
    Ich war in der Südwestlichsten Zipfel der Heide, kurz vor Potsdam, aus der Überlegung, was ich beschrieb.
    Die Karte zeigt jedoch meines Erachtens nur ziemlich miinimale Unterschiede. Meinst Du, dass es so viel ausmacht?
    Ich bin auch bei Dir, dass viele Herbstarten nicht besonders wärmebedürftig sind; es müssen ja nicht unbedingt Steinpilze sein. Aber auch meine Beobachtung nach brauchen die meiste (außer den richtigen Winterpilzen) zumindest vor ihrer Fruktifizierung eine Wärmeperiode.
    Was hast Du denn am Sonntag vor?

    Ich habe mich gerade Südwestlich von Berlin in der Döberitzer Heide umgeschaut und rein gar nichts gefunden. Auch nichts Ungenießbares.
    Es hat geregnet, der Boden ist dort sehr sandig und war schon ordentlich durchgeweicht. Gerade deshalb hoffte ich auf ein paar Funde, weil der Wald dort recht sperrlich ist, und nicht durch dicken Laub bedeckt, der erstmal lange alles trocken hält. Leider weit verfehlt.


    Also Fotos kann ich leider nicht hoch laden, da ich echt zu dumm bin es mit Handy zu schaffen. Laut Google gehe ich von aus das es schopftintlinge sind.


    Schopftintlinge sind jung feine Speisepilzen.
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    ich war auch spontan draußen am Liepnitzsee


    ...schade; wir hätten uns gut verabreden können. Ich habe Dich am Samstag angeschrieben.
    Auch wenn man nix findet, oder gerade erst dann, macht es in Gesellschaft mehr Spaß.
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    Hat jemand Lust und Zeit am nächsten Sonntag hinauszufahren?
    Ich kenne mich im Norden einigermaßen aus, auch am Westen ein wenig.
    Im Süden aber gar nicht. Hat jemand eine Idee, und möchte lieber in Gesellschaft als alleine sammeln?

    Hallo Andreas,


    danke für Deine Nachricht, und dass Ihr auf mich gedacht habt.


    Da ich Deine Frage momentan gar nicht abschliessend beantworten kann, bitte ich Dich, für mich nicht zu reservieren. Sollte ich doch mitkommen können, werde ich auf Christians Angebot zurückkommen, wenn es dann noch steht, oder vielleicht nur für einen Tag kommen, oder auch im Auto schlafen.


    Beste Grüße
    Kati

    Nach den Erfahrungen der letzten Jahre frage ich nur ganz leise, ob jemand dieses Wochenende nicht lieber in netten Gesellschaft auf Pirsch gehen möchte? (Vermeintliche) Hot Spot kann ich gern beisteuern, lerne aber auch gern neue kennen, motorisiert bin ich an diesem WE nicht, (wird sich aber bald wieder ändern.)

    Wer kennt sich hier in der Region gut mit Täublingen aus. Da würde ich gerne mal jemanden mitnehmen
    der mir die zumindest die wichtigen Sorten z.b. Heringstäubling, Frauentäubling und Speisetäubling mal zeigen kann.
    Sicher sind sie in diversen Fachbüchern schon sehr gut erklärt aber Ihr wißt ja alle wie das ist mit Theorie und Praxis.


    LG Willy


    Hallo Willy,
    es ist denkbar einfach mit den Täublingen. Da eine der artenrechsten Pilzfamilie kaum zwei Bücher sind über die Beschreibungen einig. Als Faustregel gilt, dass die mit den kalten Farben (grün, blau, violett) essbar sind, die mit den grellen Farben hingegen bitter.
    Da zum Glück alle Täublinge harmlos sind, hält es man mit denen, wie die Engländer mit dem Pudding: im Zeifelsfall einfach probieren, wenn bitter, ausspucken, wenn gut, mitnehmen.

    Hat jemand in BB kurzfristig Zeit und Lust an dem Tag nach den letzten Morcheln des Jahres Ausschau zu halten?


    Ich hätte am nächsten Sonntag Zeit. Kenne aber keine Spots. Wenn mich jemand mitnimmt....?


    Hi Rene, schön, dass Du Dich meldest. Kann versuchen den nächsten Sonntag frei zu schaufeln; mal schauen. Konkrete Spots kenne ich in BB auch nicht, habe aber ein Auto, und kenne in etwa die Beschaffenheit der Umgebungen, wo sie vorkommen könnten. Wichtig wäre vorab zu rechrchieren, wo in BB kalkhaltige Flecken vorkommen. Das ist leider relativ selten, haben aber bestimmte gut erkennbare Merkmäle.


    OK; schade, Tom. Anybody else, vielleicht?