Beiträge von Ingo W

    Hallo Johannes!


    Beim Pholiota halte ich mich mal zurück, da bin ich nicht auf dem neuesten Stand (Gerd hat den "Holec"). Wenn er gelb und oberseits schleimig war, hätte er aber diesen Namen bei mir zunächst erst mal arbeitsmäßig.


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    Die legendäre Schleiereule (Cortinarius Praestans)


    Zeig doch mal die Unterseite!


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


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    Bitte Ar12 entschuldige diese Fehlbestimmung!


    Nun mal langsam mit den Pferdchen: richtig oder falsch bestimmt ist da noch gar nichts! Für den Goldzahnschneckling fehlt halt das markante Goldfarbene am Rand, finde ich.
    Der Rest ist von meiner Seite aus eher gefühlsmäßig, aber wenn ich mir auf obigem Bild die schartigen Lamellenschneiden anschaue, fällt mir halt eher ein Rübling und weniger ein Schneckling ein. Auch gibt es zwischen "engstehend" und "weitstehend" noch etliche Feinabstufungen.
    Ich muss also überhaupt nicht recht haben, war bloß ein Vorschlag, wie gesagt, es gibt ja noch genug andere weiße Pilze.


    VG Ingo W

    Hallo ar12!


    Ist natürlich schwierig so einen abgeschnittenen Fruchtkörper mit stark witterungsbedingten Wachstumskapriolen nach Bild einzuschätzen.
    Ehrlich gesagt, wäre ich gar nicht auf die Gattung Schneckling (Hygrophorus) gekommen (dichtstehende Lamellen und Anwuchs am Stiel), sondern hätte mehr in Richtung Rübling gedacht, vielleicht Rhodocollybia maculata (Gefleckter Rübling), weiße Pilze gibt es aber zahlreich.


    VG Ingo W

    Hallo Carolin!


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    Ja, ja, das sind die, welche die Sporen von Mycena rubromarginata besser kennen als ihre eigene Frau


    Genau, die sind es.
    Einzige Chance das Schiff bei hohem Seegang vor dem Untergang zu retten: die Frau kennt die Zystiden von Mycena viridimarginata besser als ihren Mann.


    Ist natürlich ein Fantasie-Umstand, muss also doch irgendwie anders gehen!


    VG Ingo W

    Hallo mackie!

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    ....wenn man die bilder im internet betrachtet, ist er in seinem aussehen auch ziemlich unterschiedlich.


    Ist er auch, denn er bildet nicht immer Hüte. Manchmal sieht er auch aus wie hingeschüttet und fest geworden.
    Übrigens kann man (wenn man das will) inzwischen auch hier mehrere Heterobasidion-Arten unterscheiden (vielleicht auch deshalb das verschiedene Aussehen??). Selbst hielt ich aber andere Dinge bisher für wichtiger.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


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    Das ist für mich ja eine gänzlich neue Seite an Dir!


    Ist ja nicht so, dass ich mich nicht selbst mit Pilzen beschäftige, wenn ich Zeit und Lust habe. Hier wollte ich nur mal das forums-interne Hochladen ausprobieren.


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    Mit dem Hochladen und Einfügen in diesem Forum habe ich überhaupt keine Probleme. Ich orientiere mich beim Einfügen immer nach der Beschriftung meiner Bilder und dann geht das zack-zack...


    Gehe ich z.B. vom "pilzepilze-Forum" aus, dort erscheint der Beitrag ganz genau so in der Vorschau wie auch später, auch schon mit dem Öffnen der Bilder. Hier sehe ich in der Vorschau nicht mal, wo die Bilder stehen.
    Ist halt alles Gewöhnungssache, ich werde mich daran gewöhnen.


    Noch ein kleiner gefällig?
    Hier hatte ich eigentlich auf einen seltenen Helmling (M. nucicola) spekuliert, war aber leider trotzdem nur der Postament-Helmling (Mycena stylobates).

    Makroskopisch u.a. voreinschätzbar durch die geriefte Basalscheibe (= "Saugnapf" an der Stielbasis)

    Hübsch auch die kurzzapfigen Auswüchse auf der Hutoberfläche.
    Edit Juli 2013: ist bei mir letztendlich dennoch als Mycena cf. tenuispinosa abgelegt.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Da gestern beim Lesen deiner Anfrage gerade der frische "Tintling" mit Titelbild Becherkoralle (Artomyces pyxidatus) neben mir lag, war die Art beim Ansehen deines Bildes natürlich sofort bestimmungs-präsent. Beim genauen Anschauen deines Pilzes sieht man aber auch gelbliche, "stumpfspitz" zulaufende, wahrscheinlich intakte Astenden, deshalb meine Theorie und vielleicht kann deshalb auch der Artomyces ausgeschlossen werden (?).


    VG Ingo W

    Hallo Horst!


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    ...Manchmal schwimme ich auch bei dem, was wichtig ist oder auch nicht.


    Nun, ich denke, du stellst hier eigentlich schon sehr lange Pilzanfragen ein, um nicht zu wissen, was wichtig ist. Du weißt auch, dass Cortinarien (Schleierlinge) eine äußerst schwierige Gattung darstellen, bei der es fast hoffnungslos ist, sie ohne mikroskopische und chemische Analyse genau zu bestimmen.
    Da du die Möglichkeit nicht hast auch mikroskopische Eigenschaften zu posten, sollte dein Gespür für die makroskopischen Eigenschaften wie Geruch, Lamellenfarbe, Mykorrhiza-Partner, Bodensäuregehalt, Begleitpilze, Farbverlauf von jung zu alt und sonstige Auffälligkeiten eigentlich stark sensibilisiert sein, wenn du irgendeine gute Idee zu den Pilzen haben willst.


    Wie schon angedeutet, würde ich dir wahrscheinlich selbst bei Beantwortung dieser Fragen zum Pilz nicht sehr weiterhelfen können, weil ich bezüglich dieser Gattung zu wenig Erfahrung habe. Ohne Ambitionen deinerseits jedoch sich mit einem Pilz ausgiebig auseinanderzusetzen schwinden die Chancen auf Aufklärung der Art gen Null.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Jetzt, Ende Oktober, geht doch tatsächlich schon die Angst um, dass es bald vorbei sein wird mit der ganzen Pilzpracht. Das mag auf viele Speise- und Großpilze zutreffen, dass sie sich rar machen, wenn der Frost es ernst meint. Dem Pilzinteressierten jedoch dürfte es auch in der kalten Jahreszeit nicht schwer fallen noch genug Pilziges zu finden. Neben den Porlingen und Rindenpilzen gibt es auch recht kleine, die an geschützten Stellen der Kälte trotzen oder einfach frostresistent sind. Meist sind es kleine Becherlinge, die hier im Forum für gewöhnlich zu kurz kommen. Wühlt nur mal in feuchten Blättern oder dreht einen nicht allzu ausgetrockneten und morschen Ast um, lasst euch etwas Zeit beim Begutachten und der Erfolg wird euer sein.


    Passt nicht ganz zum Thema, aber der folgende ist auch klein, wächst an abgefallenen, älteren Blättern, z.B. von Eiche oder Zitterpappel und ist nicht ganz so häufig. Er hört auf den Namen Marasmius epiphyllus (Aderblättriger Schwindling):

    Meist als recht gesellig beschrieben, wuchs er zunächst an vielen Blättern recht einzeln, hier auf einem Espenblatt:

    Seine Fruchtschicht besteht aus anastomisierenden (aderig verzweigten) Lamellen:

    Der Stiel ist gänzlich weiß bereift und ohne Basismyzel:


    Die Beschreibungen der Art im Detail sind recht widersprüchlich, so soll er z.B. nach Erhard Ludwig oder Gröger keine den Rand erreichenden Lamellen haben (wäre dann Marasmius tenuiparietalis mit dünnwandigen Kaulozystiden), aber glücklicherweise bin ich inzwischen Besitzer eines recht kostspieligen Buches von Antonin/Noordeloos, nach deren Artkonzept mein Pilzlein durchaus den verwendeten Namen tragen darf.
    Hier noch ein paar Mikrodetails:


    So, jetzt hoffe ich mal, dass das mit dem Bilderhochladen klappt, denn es ist das erste Mal, dass ich den forumseigenen Server benutze. Ich finde es dabei etwas hinderlich, dass bei der Vorschaufunktion die Bilder noch nicht erscheinen.
    Mal sehen, ob ´s was wird, ansonsten bitte ich um Geduld, dann werde ich wohl beim Hochladen doch wieder die althergebrachte Art und Weise mit Fremdserver verwenden.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Wenn Bild 1 einen Ritterling darstellt (leider kein Lamellenbild), kann man solche schuppigen Fruchtkörper auch mit dem Pilz-Chamäleon Tricholoma saponaceum (Seifen-Ritterling) vergleichen. Der hat oft irgendwo etwas rötliche Stellen, auf den Geruch nach Waschküche oder Seifenlauge muss man seine Nase halt einstellen.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Apotheken kannst du für solche Vorhaben inzwischen vergessen.
    Damit es sich lohnt bei Andreas was zu bestellen, kannst du ja mal in seiner angebotenen Literatur stöbern, da findet sich bestimmt was interessantes.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    Na so richtig sieht der ja auch nicht aus wie ein Stäubling (Lycoperdon). Bei Oligoporus ptychogaster (Weißer Polsterpilz) solltest du fündig werden.


    VG Ingo W

    Hallo mackie!


    Auf keinem Fall der Getropfte Saftporling (Oligoporus guttulatus), denn hier wären die rotbraunen Farben in den älteren Pilzbereichen völlig fehl am Platz.
    Ich halte den Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum s.l.) für eine gute Idee.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Interessantes Thema.
    Julias Bilder vom Link zeigen für mich recht eindeutig die Runzelige Keule (Clavulina rugosa).
    Wenn man mal Standorte der Art inspiziert (sie erscheint ja dort eigentlich immer recht gesellig), dann sind solche stark verzweigten Fruchtkörper neben den meist abgebildeten, mehr einfach strukturierten klassischen Formen sehr oft vorhanden. Diese verzweigten Fruchtkörper sehen meist recht unregelmäßig ("Zweige unparallel ausgerichtet") aus. Natürlich kommt zusätzlich auch die Runzeligkeit der Stiele und die wenig filigranen apikalen Spitzen dazu.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


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    Was der Unterschied zwischen "süßlich", "spermatisch" und "süßsäuerlich" sein soll, läßt wahrscheinlich einen relativ großen individuellen Beurteilungsspielraum...


    Gut, das ist natürlich etwas Erfahrungssache, trotzdem möchte ich da widersprechen. Spermatisch oder wer es nicht sagen mag "inocybioid" kann man normalerweise nicht dehnen.
    Warum jetzt der Rasling von Bucki mit spermatischem Geruch eingeschätzt wird, kann verschiedene Ursachen haben.


    Der normalerweise ohne Zutun aufdringlich süßlich-blumig riechende Lerchenspornrasling (Lyophyllum connatum) gehört zu der "Riechpilzgruppe", die ihren Geruch besonders erst beim Verletzen/Ankratzen offenlegen wie z.B. auch Mehlräsling (C. prunulus), viele Ritterlinge (Tricholoma), Rettichhelmlinge (Mycena pura/rosea) oder Gelber Knollenblätterpilz (A. citrina).
    Dem gegenüber stehen Pilze, die ihren Geruch erst beim Trocknen "freilegen" wie z.B. Maggie-Pilz (L. helvus), Kokosflockenmilchlinge (L. glyciosmus/mammosus) oder nach etwas Liegezeit, wie z.B. der Stachelbeer-Täubling (R. queletii).


    Wenn Buckies Pilz nach Ankratzen spermatisch riecht, würde das für mich ein Grund sein, eine andere Art zu vermuten. Ich würde halt gern selbst mal dran riechen.


    Süßsäuerlich riecht für mich übrigens z.B. frischer Zunderschwamm (Fomes fomentarius);
    Spermatisch ganz viel Risspilze, leicht nachzutesten an dem häufig vorkommenden Erblättrigen Risspilz (Inocybe geophylla);
    Säuerlich wäre für mich der Rotrandige Porling (Fomitopsis pinicola)


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


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    ......obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass Du irgendwo einen echten Schwachpunkt hast !


    Glaube es mir, mein ganzes pilzliches Wissen besteht aus Schwachpunkten. Ich könnte dir jetzt aufzählen, wo ich mich überall nicht auskenne oder nicht gut auskenne, aber was soll das bringen? Pilzwissen ist halt ein langwieriges Geschäft und irgendwann spezialisiert man sich mehr oder weniger, weil man der Arten- und Gattungsvielfalt nicht Herr wird.


    Bei den abgestutzten Korallenästen ist natürlich auch die (von mir favoritisierte) Möglichkeit offen, dass die im Wachstum befindliche Koralle solche eventuellen Bissschäden verwachsen lässt.
    Ich denke, wenn es nicht so wäre, dürften keine intakten (gelbspitzigen) Korallenäste vorhanden sein.


    VG Ingo W


    Zusatz:
    Hallo Gerd!


    Wenn ich den "Christan" dann mal habe, wollte ich eigentlich auch nicht nach Bild bestimmen.;)
    Schätze, dass Kenner der Materie sehr wohl eine Richtung weisen könnten, aber ich bin eben keiner.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Nr.1 trotz Unschärfe sollte da Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) abgebildet sein;
    Nr.2 wahrscheinlich Trametes versicolor (Schmetterlings-Tramete), Farbe und "Knubbeligkeit" ist nicht untypisch;
    Nr.3 Dicke der Fruchtkörper und Hymenium-Aufbau würden mich sofort an Daedalea quercina (Eichenwirrling) denken lassen. Kleine Zweifel kommen mir allerdings bei der eingeschätzten Größe und der Farbe der Hutoberseite, dazu noch Buche? Da wünschte ich mir zur Sicherheit trotzdem ein scharfes Bild der Oberseite.


    @ Gerd
    bezüglich deines Wirtsspektrum-Blattes möchte ich hier anmerken, dass der Zunderschwamm (Fomes fomentarius) auch schon in meiner Gegend (Südthüringen) recht häufig an Birke vorkommt (bin noch nicht außerhalb der Buchen-Arealgrenze).


    @ alle
    schaut mal, was wiki im Bezug auf Lenzites betulinus (Birken-Blätterporling) zu bieten hat:
    images?q=Lenzites+betulinus&um=1&hl=de&client=firefox-a&sa=N&rls=org.mozilla:de:official&tbs=isch:1


    Klassischer Gloeophyllum, höchstwahrscheinlich Gloeophyllum sepiarium (Zaun-Blättling).
    Traurig, traurig!


    VG Ingo W

    Hallo Dietrich! (Darf ich dich überhaupt namentlich so outen?)


    So untypisch sehen deine Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) eigentlich gar nicht aus, musst halt sehen, dass sie (an)getrocknet sind.


    Fotografierst du mit blauem Hintergrund?


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Da fragst du den richtigen!
    Irgendwann lege ich mir den "Christan" zu und versuche dann auch Ramarien zu bestimmen, bisher jedoch habe ich bei Ramarien-Funden von anderen und deren Besprechung immer gekonnt weggehört.


    Die abgestutzten Äste der Koralle halte ich aber nicht für natürlich. Schätze, die Spitzen sind abgeknabbert. Hast allerdings recht, dass der Habitus doch recht locker aufgebaut erscheint. Jungfarbe (mindestens) der Spitzen scheint gelb zu sein. Keine Ahnung, ob man da per Bildvergleich unter Berücksichtigung des eingeengten Substrates schon in die Art-Nähe kommen kann, zumindest kann ich es nicht.


    VG Ingo W