Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Ist sicherlich nichts alltägliches. Da heißt es wohl akribisch Informationen sammeln:(Sporenpulverfarbe, Lamellenanwuchs, genaues Substrat, scharfes Bild von Stielbekleidung, Geruch) um dann doch feststellen, dass der Pilz nur mikroskopisch eingeschätzt werden kann.


    So als Voreinschätzung würde ich eventuell etwas wie Galerina (Häubling) oder Erlenschnitzling (Naucoria/Alnicola) vermuten.


    VG Ingo W

    Hi Tobi!

    Zitat


    es geht nicht kleiner, weil ich die bilder nicht mehr hab.. die hat n bekannter auf seiner cam.. sry


    mfg tobi


    Keiner versteht mich! Ich habe doch das Bild auch, du hast es doch gepostet!
    Wie auch immer:
    Bild 25% verkleinert, überflüssigen Rand weggeschnitten, blauen Hintergrund wieder dem Original-Weiß angeglichen = 56 kbyte (öffnet sich schnell) und Pilz auf Bild mit einem Blick gut überschaubar.
    zpwxsfrbj.jpg


    VG Ingo W

    Hallo Horst!


    Zumindest die oberen braunen Fruchtkörper sehen sehr nach Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz) aus. Ausgetrocknet können sie auch wie die unteren hellen aussehen, aber da kämen meiner Meinung nach auch schon wieder andere in Frage.
    Bei der Bestimmung von St. subtomentosum muss man im Süden Deutschlands auch auf Stereum insignitum (Prächtiger Schichtpilz) acht geben.


    Zitat


    hier habe ich gedacht, ...... ich könnte an Hand dieses einen Photos den Pilz zu Hause nachbestimmen.


    Ein Foto ohne Ansicht der Unterseite? Ist das nach über 500 Beiträgen und Anfragen dein Ernst?


    VG Ingo W

    Hallo pilzwanderer!


    Warum sollen Bilder nicht verkleinerbar sein? Das geht doch immer!
    Vergleiche doch mal mit Rostfleckigen Rübling (Rhodocollybia maculata). Hätte ich recht, hat er aber nicht allein gestanden!


    VG Ingo W

    Hallo Horst!


    Zitat


    Hallo Ingo,
    dann läge ich aber mit dieser Bestimmung: Rotpustelpilz, Nectria cinnabarina
    völlig daneben,....


    Genau so ist es: du liegst völlig daneben! Die Nectrien (Pustelpilze) sind Millimeter-Pilze, deiner ist ein Schleimpilz Lycogala epidendrum (Blutmilchpilz).


    VG Ingo W

    Hallo Johannes!


    Für den 2. fiele mir jetzt nicht unbedingt der Haustintling (C. domesticus) ein (kein Ozonium gesehen, nicht offensichtlich auf Holz, recht allein stehend, helle Farbe).
    Ich könnte mir vorstellen, dass es da auch andere Arten gibt, die in Frage kämen.


    VG Ingo W

    Hallo Horst!


    Schwieriges Gebiet. Manche Schüpplinge (Pholiota) vermag ich auch nicht zu benennen, wenn ich sie in der Hand habe.
    Bei deinen würde ich auch mal in Richtung Gymnopilus recherchieren, wenn es Nadelholz war (erkennt man auch das bei deinem Fund nicht?), ist es vielleicht Gymnopilus penetrans (Geflecktblättriger Flämmling), der hat aber eigentlich einen Geruch.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy, hallo Gerd!


    Da ist wohl kaum etwas in den letzten 2 langen Beiträgen, das ich anders sehe. Eine schöne Zusammenfassung meiner Gedanken, ich danke euch!


    VG Ingo W

    Hallo Julius!


    Ohne Schnitt und Beurteilung der Farbe des Fleisches und Angabe der Farbe des Basismyzels ist dein Erstfund für mich nur schlecht als X. ferrugineus akzeptabel.


    Meiner Meinung nach sollte X. ferrugineus sich von X. subtomentosus durch folgende Merkmale unterscheiden:
    - deutlich gelbe Stielbasis-Myzelstränge (nicht weiß),
    - fast durchgehend weißliches, kaum blauendes Fleisch (nicht gelblich und nach längerer Zeit deutlich blauend),
    - Stielrippen, wenn vorhanden, eher netzmaschig als längsrippig,
    - Poren mattgelb (nicht leuchtend gelb), auf Druck eher bräunend nicht oder kaum blauend


    Wobei ich beinahe vermute, dass beide Arten sich sowieso nur schlecht voneinander trennen lassen, da sich die Literatur sehr uneinig ist, was die spezifischen Merkmale der beiden Arten betrifft und es außerdem immer wieder nicht zuordbare Zwischenformen gibt.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Eigentlich nicht mehr nötig, aber Clitocybe odora (Grüner Anistrichterling) passt. Das 2. Bild ist sehr überzeugend für die Art.
    Das mit der Geruchseinschätzung geht auch in Ordnung, solange die wahrgenommenen Gerüche miteinander verwandt sind, bleibt es relativ unkompliziert und eben Interpretationssache.


    Deine Einschätzung "Marzipan" für die Art habe ich allerdings bisher noch nicht gehört. Vielleicht kannst du ja mal irgendwann direkt mit Hebeloma radicosum (Wurzelfälbling) vergleichen, denn das ist Marzipan pur, wohingegen beim Wohlriechenden Schneckling (Hygrophorus agathosmus) schon wieder eine kleine fruchtige Komponente zum Marzipan dazukommt.


    VG Ingo W

    Hallo grizzly!


    So ein richtig ordentlicher Parasit ist der Birkenporling (Piptoporus betulinus) in meinen Augen eigentlich nicht. Hat denn die Birke (es war auf jeden Fall eine Birke!) noch gelebt? Das würde mich jetzt wirklich wundern!


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Ja, der Link, den du beim Zitterzahn (P. gelatinosum) gesetzt hast, hat geholfen.
    Übrigens, ich hatte es irgendwo geschrieben, wir hatten doch jetzt unsere Pilzausstellung, deshalb meine forumliche Abwesenheit.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Ja, das ist er: viele Fruchtkörper zusammen (oberseits rosettenförmig angeordnet, seitlich am Substrat dicht übereinander), auf Nadelholz, schwach filzige Oberfläche, irrgarten-porig.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Nr.1 Lepista nuda (Violetter Rötelritterling), trocken, deshalb farblich verblasst. Wie Pilzmandl schon sagt, an den violetten Lamellen kann man ihn noch erkennen.


    Nr.2 Macrolepiota mastoidea s.l. (Zitzen-Riesenschirmling);


    Nr.3 Laccaria amethystina (Violetter Lacktrichterling);


    Nr.4 Gymnopilus penetrans (Geflecktblättriger Flämmling), zumindest bezeichne ich alles, was so aussieht, makroskopisch erst mal mit diesem Namen (wohlwissend, dass sich auch hier eventuell wieder mehrere Arten verbergen können).


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    So habe ich es Dietrich (= waldi26) inzwischen (21.Uhr 29) auch geschrieben, nachdem er noch mal per E-Mail anfragte und zusätzlich darauf verwies, dass bei einer neuen Inspektion die Fruchtkörper noch dunkler wurden.
    Sicherlich rötet auch die frische Fruchtschicht und es fehlt jegliche Behaarung auf dem Hut, so dass dein Einwand hier vollkommen berechtigt ist. Ich wollte es später hier noch schreiben, warst aber fixer (wer denkt auch, dass du auf so einen "alten" Beitrag noch antwortest :-))


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Da meine Meinung bisher noch nicht vertreten ist:
    Nr. 1: Boletus erythropus (Flockenstieliger Hexenröhrling);
    Nr. 2: Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus)


    In diesem Zusammenhang wollte ich sowieso mal wissen, wieso das apikale Stielnetz ausreicht, um die Ziegenlippe zu verwerfen und die Bestimmung in Richtung X. ferrugineus (Braunhütiger Filzröhrling) tendieren zu lassen bzw. wessen Konzept das darstellt.


    VG Ingo W