Beiträge von Ingo W

    Hallo Caldetas!


    Bei Nr. 2 war doch bestimmt auch eine Kiefer? Für mich sieht das ziemlich nach Ringlosen Butterpilz (Suillus collinitus) aus. Ziegenlippe (X. subtomentosus) wäre hutoberseitig nichtglänzend (Filzröhrling), Kuhröhrling (S. bovinus) hätte nicht so dunklen Hut.


    Nr. 3 sehe ich genauso: irgendsoein Fälbling. Mit pilzigen Geruch kenne ich übrigens keinen einzigen Fälbling.


    Nr. 4 Rübling (Collybia s.l.) ist sicherlich nicht die falscheste Spur. Den Spindeligen Rübling (Gymnopus fusipes) erkenne ich da eigentlich nicht, scheint ja auch nicht bei dickem (Eichen)Laubholz gewachsen zu sein. Vielleicht mehr Richtung Drehstieliger Rübling (Rhodocollybia distorta/prolixa)? Dafür scheint er mir aber recht klein zu sein.


    VG Ingo W

    Hallo Boarder!


    Die Kollegen haben natürlich recht mit der verschiedenen Farbe und den Details wie z.B. der Lamellenhaltung.
    Dennoch geht dein Pilz stark in Richtung Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus), Bild 4 scheint mir am natürlichsten. Diese groben Dellen auf dem Hut findet man nicht beim Breitblattrübling (Megacollybia platyphylla), die sind recht typisch für Arten um den Rehbraunen Dachpilz. Auch das feucht speckige Glänzen des Hutes passt mehr zu Dachpilz.
    Das nächste Mal auch auf die Lamellenfarbe achten. Im gezeigten Stadium hätten die schon rosalich durch das Sporenpulver sein sollen.


    VG Ingo W

    Hallo Antonio!


    Dein erster sieht recht elastisch aus, den Hut hast du doch bestimmt leicht drücken/verbiegen können, sieht bei Foto 2 beim Daumen auf jeden Fall so aus.
    Naja, und Milchlinge heißen Milchlinge, weil sie milchen. Hast du geprüft?
    Ratemäßig wäre ich da irgendwo bei Riesen-Schirmling (Macrolepiota) oder Egerlings-Schirmling (Leucoagaricus), aber weder Stiel, noch Anwesenheit eines Stielringes oder auch die Lamellenhaltung ist auf deinen Fotos erkennbar.


    Pilz 2 ist ein brauner Pilz, bei dem in der Größe mit dem Habitus wohl schon locker so 50 in Frage kämen. Wir sehen ja nicht mal die Lamellen! So wird das nichts!


    VG Ingo W

    Hallo Tom!

    Zitat


    Ich hab mir damals geschworen, dass ich irgendwann selber mal Pilzsachverständiger werden will. Und wenns auch bis dahin noch ein weiter Weg sein wird, ich mache gerade den Anfang ;)


    Na, das ist doch mal eine Ansage und sicherlich nicht abwegig für viele hier im Forum.
    Also viel Spaß weiterhin im Forum, allerdings werde ich beim nächsten nachlässig begutachteten Pilz nicht weniger gnädig sein, soviel Ehrlichkeit muss sein.


    VG Ingo W

    Hallo Safran!


    Zitat


    ....aber ich habe hier auch einen Buchenwald, wo ich oft sammele, sehr ähnliche Exemplare gesehen, Lamellen aber auch immer weiß (und nicht gelblich), zumindest bei denen, die ich näher angeschaut habe.


    Dann war es wahrscheinlich auch R. ochroleuca (Ockerweißer Täubling), der darf auch im Laubwald wachsen. R. fellea (Gallen-Täubling) fällt auf jeden Fall wegen der nichtweißen Lamellenfarbe auf, und dann noch der schärfere Geschmack!


    VG Ingo W

    Hi hübchen!


    Ich denke mal, dass wir ja alle auch den TINTLING lesen.
    Da war in der letzten Ausgabe auch ein Beitrag über die Riesenschirmlinge Macrolepiota/Chlorophyllum. Etwas befremdlich schien mir da, dass so gar nicht auf Chlorophyllum olivieri eingegangen wurde (also der fühere M. rhacodes), was ja nach Gernots Darstellung der ganz normale dunkle zottelige Safranschirmling aus den Fichtenwäldern sein müsste. Zumindest ist es der, den ich immer für den "normalen" Safranschirmling hielt.
    Wie ist da LUDWIGs Meinung (Habe den Band noch nicht)?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Dann oute ich mich mal zu denen zugehörig, die Stäublinge durchaus für gut befinden.
    Die weißen Scheibchen, ordentlich gewürzt, mag ich sogar solo in der Pfanne.


    VG Ingo W

    Hallo Safran!


    Russula fellea (Gallen-Täubling), nicht, wie nach Namen zu erwartend, mit bitterem Geschmack, sondern scharf. Der hat keine reinweißen Lamellen (sehen mehr gelblich wie der Hut aus, also nicht dazu kontrastierend) und ist Buchenbegleiter. Anderslautende Fundangaben bezweifele ich gekonnt und glaube ich einfach nicht!


    VG Ingo W


    Edit: wieder vergessen: deine halte ich natürlich auch für R. ochroleuca (Ockerweißer Täubling). Eure verschiedene Geschmacksempfindung passt soweit, wenn ihr nicht am gleichen Fruchtkörper probiert habt, falls doch, würde ich demnächst der Meinung deiner Tochter eventuell mehr Gewicht beimessen.

    Hallo hübchen!

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    er legt hortensis und venenata zu Macrolepiota brunnea zusammen. Dem hier immer wieder auftretenden Problem, dass laut Bon venenata keine Schnallen haben darf, alles, was man bei uns so findet und makroskopisch für venenata hält, aber immer Schnallen hat, misst er keine Bedeutung bei. Hoffentlich setzt sich das durch!


    Wenigstens scheint es sich nicht deutlich von dem zu unterscheiden, was Gernot im Link schreibt. Wobei Bons venenata (also die schnallenlose) hier im Gegensatz zu Ludwig als südliche Art betrachtet wird und wegen scheinbar ungültiger Beschreibung wohl bei Vellinga keine große Beachtung findet bzw. nicht umkombiniert wurde.


    Also wäre das, was du meinst, also der klassische hortensis (der "Kompost-Safran"), in beiden zitierten Fällen (will man aktuell bleiben) mit Macrolepiota brunnea/Chlorophyllum brunneum anzusprechen.


    Also, bis ich das intus habe, vergeht wohl noch einige Zeit!


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!

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    ....aber hier deutet alles auf C. coronatus hin, ich tauf ihn dann mal so.


    Jetzt wirst du mir zu sicher. Wirklich, bei so weniger Bekanntem erlebt man regelmäßig Überraschungen. Was wäre z.B., wenn ich Coccomyces tumidus ins Spiel bringe?
    http://mycoweb-stv.narod.ru/fu…_tumidus_SAE_20100919.jpg
    Laut Baral-DVD "Fagus-leaf, strongly rotten, bleached, with some holes, not sceletomized.....", also im Prinzip genau dein Blatt!


    Bei deinem Fund ist bei der Benennung mindestens ein cf. zu setzen, weil du es nicht sicher weißt!

    Zitat


    ....vielleicht fang ich ja nächstes Jahr auch mit der Mikroskopie an....


    Pilztechnisch gesehen wirst du das nicht bereuen, leider kann das verheerende Nachteile im sozialen Bereich auslösen!


    VG Ingo W

    Hallo Oberhofer!


    Bestimmungstechnisch ist weniger und intensiver immer mehr wert als viel.
    Willst du dich mit Pilzen befassen, reicht es sowieso nicht im Vorbeigehen mal fix ein Bild zu machen, damit lernt man nichts über Pilzarten.
    Aus deinem Profil geht leider so gut wie nichts hervor, sollte dein gewählter Name Oberhofer allerdings in die Thüringer Richtung gehen, würde ich dir als eventuellen Landsmann (wenn nicht, dann auch) nahelegen wollen, dich nicht in die Reihe der hier viel zu viel vorhandenen "Viel-Arten-Fotografierer-aber-sonst-nichts-über-den-Pilz-Wissenden" einzureihen. Irgendwie frustet das mitunter ziemlich die, die helfen wollen.


    Was aus deinen Bildern ersichtlich ist, ist
    Nr. 1 Klebriger Hörnling (Calocera viscosa);
    Nr. 7 Sandröhrling (Suillus variegatus);
    Nr. 9 kein Risspilz (siehe Ring!);
    ansonsten ein paar mal "Vielleicht" oder "Kann sein", auch ein paar "Glaub-ich-nicht"


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Ich sehe hier Pholiota squarrosa (Sparriger Schüppling), darum geht es mir aber kaum, hast du ja genug Antworten bekommen.
    Bitte verfolge mal den Geruch, ob du ihn immer noch so wahr nimmst. Erstaunlicherweise kommt mir der Geruch dieser Art sehr vielfältig vor, von stark fruchtig (du schriebst zitronig oder so) bis würzig, manchmal aber auch nur dumpf-muffig. Kann auch altersabhängig sein(?).

    Zitat


    Es gibt zahlreiche Aufnahmen ...., teilweise deutlich gelb bis dunkelgelb.


    Die sind dann farbverfälscht oder falsch bestimmt.


    VG Ingo W

    Hallo Kevin!


    Endlos-Band an: Tja, so ohne weiterführende Merkmale wird es immer schwierig mit einer guten Bestimmung!
    So als Arbeitsnamen wäre für mich Pilz 2 auch B. aestivalis (Sommer-Steinpilz), bei Pilz 3 möchte ich meinen, dass der sehr gedrängt, fast büschelig gewachsen ist, wahrscheinlich fast ruderal am Wegesrand an nährstoffreicher Stelle. Ist aber am Vertrocknen und es macht deshalb wenig Sinn sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wenn dir am Pilz selbst nichts weiter aufgefallen ist.


    Edit: achso, Pilz 1 sieht nach was Birkenpilz-Verwandten aus, aber so ganz ohne Ansicht des Stiels?


    VG Ingo W

    Hallo Safran!


    Ich denke, da musst du dich durch die Gattung Gymnopilus (Flämmling) arbeiten.
    Der häufigste, der so in Nadelwäldern rumsteht, ist wohl Gymnopilus penetrans (Geflecktblättriger Flämmling). Ich glaube, dessen Geruch empfinde ich sogar als angenehm würzig, bin mir aber gerade nicht sicher.


    VG Ingo W

    Hallo Arne!


    Die Sache wird schwierig, weil die Fruchtkörper am Vertrocknen sind.
    Wird in Richtung Sägeblättling gehen, vielleicht Lentinus lepideus (Schuppiger Sägeblättling), die wüchsen ziemlich sonnenexponiert an Nadelholz und hätten frisch einen anisähnlich-würzigen, nach längerer Riech-Zeit lästig-aufdringlichen Geruch, den man aber eigentlich nicht beschreiben kann.


    VG Ingo W

    Hallo geko!


    Wie winnie schon schreibt, viel zu wenig Info!
    Hat der Stiel einen Ring? Bei Lärchen gefunden?
    Übrigens gefällt mir die Geruchsbeschreibung deiner Frau! Nicht dass ich wüsste, ob das jetzt hinkommt, aber wenigstens riecht sie was außer "Pilz" (wenn es nicht geade ihre eigenen Fingernägel waren).


    VG Ingo W