Beiträge von Ingo W

    Hallo Luardess!

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    ich hab den Champion aufgeschnitten.


    Aha, jetzt kommen die schönen Bilder!
    Wenn ich auch etwas quängele, bekomme ich wohl auch ein schönes Bild der Unterseite des 1. Pilzes (rate mal Lactarius mitissimus s.l. = Milder Milchling), vielleicht brichst du auch ein Stück Hut ab wegen der Milch?
    Und dann noch ein Bild auf die Hutmitte und die Unterseite des 2. Pilzes? Mal dran riechen?


    Beorn:

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    Außerdem mag ich C. Gibba gar nicht ausschließen.


    mit

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    Hutdurchmesser 17 cm


    ausgeschlossen (obwohl der Geruch wieder der gleiche sein wird!)


    VG Ingo W

    Hallo Rumpelrudi!


    Natürlich gibt man in Büchern eher die zu erwartenden Durchschnittswerte an, ist ja mit der Erscheinungszeit genauso.
    Einen Cl. maxima mit 60 und einen Fliegenpilz mit 51 cm Hutdurchmesser glaube ich trotzdem nicht. Sicherlich hast du das letztgenannte Monstrum oder/und die 15cm-Pilzkugel für meine geistige Vorstellung fotografiert?


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    Meine persönliche..... Vermutung ist, dass ein Mycel besonders große Fruchtkörper entwickelt, wenn eine weite unterirdische Expansion nicht möglich ist. Anstatt eines Hexenringes werden dann wenige, aber überdurchschnittlich große Fruchtkörper gebildet.


    Wenn die klimatischen Umstände widrig/suboptimal sind, der Pilz aber trotzdem fruktizieren "will" (weil er es vielleicht als letzte Chance im Jahr "sieht"), dann passiert es, dann stecken manche, normalerweise gesellig wachsende Arten, ihre Energie in wenige, manchmal nur einen Fruchtkörper.
    Kennt sicher jeder, den einzelnen Riesen-Hallimasch-Fruchtkörper oder nur 3-4 überdurchschnittlich große Rauchbl. Schwefelköpfe auf dem Fichtenstumpf im Vorwinter.


    VG Ingo W

    Hallo Rumpelrudi!

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    Nö, gehört zu meinem Grundwissen, ....


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    "Clitocybe maxima (Kummer), der Riesentrichterling ist geotropa sehr ähnlich und teilt auch dessen Geruch. Hut 20-60 cm breit,


    Vielleicht muss man manchmal auch skeptisch sein. Schreib-/Übersetzungsfehler schleichen sich immer wieder ein.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Nr. 0 sehe ich genauso, also Gymnopilus (Flämmling).


    Nr. 1 ist sicher interessant, da würde mich dann schon mal die Sporenpulverfarbe interessieren! Rostbraunes Sporenpulver war ja nicht zu sehen, oder?
    Hutoberseite war wirklich schleimig, ja (nicht bloß nass)?
    Kein Geruch?
    Geschmack nicht getestet?
    Stand er mehr bei den Buchen oder bei den Fichten?
    Wie groß ist denn der größte Hut?


    Für Nr. 2 fällt mir Tricholoma pseudonictitans (Blassfleischiger Fichtenritterling) ein.


    VG Ingo W

    Hallo Menedemos!


    Ich denke, der hat schon einen Frostschaden.
    Aber selbst, wenn ich das wegrechne, würde ich vermuten, dass es nichts Gewöhnliches ist: vielleicht so was in der Richtung Lyophyllum leucophaeum (Gerberei-Schwärzling).
    Hättest du ihn mehr auf einer Wiese gefunden, käme mir womöglich auch Lepista panaeolus (Wasserfleckiger Rötelritterling) wegen der Tropfenzeichnung am Hutrand des jungen Fruchtkörpers in den Sinn.
    Wirklich schwierig, nichts, wozu mir eine gute Idee einfällt!


    VG Ingo W

    Hallo ctfwp444! (wow, die Zahlen-Buchstabenkombination ist ja stressig, wenn man höflich sein will: hast du keinen ordentlichen Namen? Upps, stelle gerade fest, dass auf Anrede und Verabschiedung mit Namen hier gar kein Wert gelegt wird!)

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    Es ist wirklich uralter Hallimasch.


    Sehr umfangreicher Text mit vielen Meinungen.
    Fakt ist trotzdem, dass hier nirgends ein Hallimasch abgebildet ist. Nicht nur der schuppige Stiel passt nicht, sondern schaut auch mal auf das braune Sporenpulver auf dem Hut von Bild 5 (vom darüberliegenden Fruchtkörper)!


    Ansonsten ist im Beitrag 8 von Uwe, im Beitrag 10 von "DerPilzberater", in Beitrag 13 von Harry und im Beitrag 17 von Jörg das Wesentliche zusammengefasst.


    Viele Grüße!
    Ingo W


    P.S.: Bin ich schon wieder bissig? Naja, ein bisschen darf man, oder?

    Hallo Rübezahl!


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    Leider kriege ich das mit dem Fotografieren immer noch nicht so gut hin, wie ich gerne möchte.


    Na schlecht sind die doch nicht. Die geblitzten Fotos haben die richtige Farbe, Bild 3 und Zusatzbild einen Blaustich.
    Eine Einstellungsmöglichkeit dazu findest du sicherlich in deinem Fotoapparat, wenn er mehr als 30 Euro gekostet hat.
    Dann beschäftigst du dich noch kurz mit verzögerter Auslösung, kaufst ein kleines Stativ (10 Euro) und suchst noch die Makrofunktion im Fotoapparat.


    VG Ingo W

    Hallo Steffi!


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    Ich muss ehrlicherweise zugeben das ich bei Bäumen nicht wirklich fit bin.....


    Ähm, ist doch ganz einfach: im Fichtenwald stehen Fichten, im Buchenwald stehen Buchen......


    Nein, im Ernst: ist schon wichtig und sicher nicht zu viel verlangt, eine Fichte von einer Kiefer unterscheiden zu können.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!

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    Der Geruch ist derselbe wie bei Clitocybe gibba, der im Allgemeinen als "bittermandelartig" oder "süßlich" bezeichnet wird.


    Genau! Und wie vom Keulenfuß-Trichterling (Cl. clavipes) oder vom Nelkenschwindling (M. oreades) oder vom Riesen-Krempentrichterling (A. giganteus) und mit weltbester Nase und günstigen Umständen auch vom Kaffeebraunen Gabeltrichterling (Ps. cyathiformis). Der Geruch kommt (habe ich mal irgendwo gelesen) von sehr niedrig und deshalb ungefährlicher Dosierung von Blausäure (wie auch in den Mandeln).


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    Jedenfalls ist er sehr intensiv und für mich riecht der Mönchskopf nach richtig schwerem Toilettenspray, parfümiert, intensiv, an der Grenze zum "Kitsch" (ein Erlebnis!).
    Bitte keine gegenteiligen Kommentare verfassen


    Schade, gerade bei meinem 2. Lieblings-Thema!!
    Aber wichtig und überzeugend für mich, dass Cl. gibba (Ockerbrauner Trichterling) für dich genauso riecht!


    VG Ingo W


    Edit und muss ich noch loswerden:

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    ---> Helle Riesenpilze mit trichterartigem Aussehen, die idealerweise noch ein Buckelchen im Zentrum des Trichters haben und wie eine größere Ausgabe von Clitocybe gibba wirken sind definitiv Mönchsköpfe (Clitocybe geotropa)!


    Hi Fredy, sicher dass keine amerikanische Zwillingsart möglich ist??:)
    (wird keiner verstehen, aber du schon, oder?)

    Hallo Thomas!

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    Warum das papier so blau aussieht weiss ich auch nicht...


    Weil dein Weißabgleich nicht stimmt. In diesem Fall hat das zu viele Blau wenig Einfluss auf die orangefarbenen Fruchtkörperfarben, aber manchmal ist halt die richtige Farbe, gerade bei Pilz-Bildbestimmungen, wichtig.
    Ein weißes Blatt Papier muss eben auch auf dem gemachten Foto weiß/grau sein!


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    Aber schlimm gestunken hat der Orangeseitling nicht.


    Der wächst nicht selten auch im Winter, manchmal geht er wegen des starken Frostes kaputt (obwohl er zunächst noch ganz ordentlich aussieht), dann stinkt er gewaltig.


    VG Ingo W

    Hallo Steffi!


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    @ Ingo W - Da war nix mit merken, die müssen in dem Eck in den letzten Tagen so ziemlich alle Bäume umgemacht haben


    Na, dann umgemachte Bäume merken, nützt ja nichts, bloß "Hochwald im Moos" nützt nicht unbedingt was, wenn man den Mykorrhiza-Partner des Pilzes braucht.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Nein, das ist genau wieder Ascotremella faginea (Buchen-Schlauchzitterling). Ascocoryne (Gallertbecher) bilden nicht solche verwachsenen Klumpen.


    Matthias!

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    Und zerbreche mir noch den Kopf, was da der Unterschied sein soll...


    Naja, wie du es im Buch auch siehst: Neobulgaria = Ombrophila pura ist ein büschelig wachsender Becherling (nicht im Buch: hat Haken an der Ascusbasis), Ascotremella faginea bildet viel größere, irgendwie hirnartige Klumpen (hat keine Haken an der Ascusbasis).


    VG Ingo W

    Hallo Dryocopus!


    Es gibt in Deutschland Regionen, wo kein schnelles Internet verfügbar ist.
    Und du hast ja von einem Beitrag mit vielen Fotos geredet.
    Z.B. hatte Gerd immer lange warten müssen (jetzt ja nicht mehr).


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!


    Ein Überprüfung des Typus-Materials hat ergeben, dass die als Neobulgaria pura var. foliacea hinterlegten Exsikkate aus einem Gemenge von Neobulgaria (besser Ombrophila) pura (= Buchen-Gallertkreisling) und Ascotremella faginea (= Buchen-Schlauchzitterling) bestanden.


    Diese "var. foliacea" scheint also ein Phantom zu sein.


    VG Ingo W

    Hallo Steffi!


    Dein Paps hat recht.

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    Gefunden habe ich ihnen in einem Hochwald im Moos.


    Für ´s nächste Mal: Bäume merken, die um den Pilz rumstanden.


    VG Ingo W


    Edit:
    Achso: so grün sind die nichts mehr zum Essen, Frostschaden!

    Hallo Icke!


    Passt schon mit Ascotremella faginea (Buchen-Schlauchzitterling), für Ascocoryne (Gallertbecher) ist der zu verwachsen.
    Falls sich die Idee von Matthias mit Neobulgaria pura var. foliacea auf "Pilze der Schweiz" stützt, das ist auch Ascotremella faginea.


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    ....mit 6cm, auch sieht das insgesamt mehr nach Zitterling aus, wie ich oben schon geschrieben habe (Ascotremella faginea = Buchen-Schlauchzitterling).


    Wobei der Schlauchzitterling (ist ein Ascomycet wie die Becherlinge) rein gar nichts mit Zitterlingen edit: oder Drüslingen (Tremella + Drüslinge = Hetero-Basidiomycetes) zu tun hat. Das weiß natürlich jeder, wollte das bloß zur Sicherheit noch mal erwähnen.


    VG Ingo W

    Hallo Dryocopus!


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    Ich finde es viel praktischer, wenn man das Foto gleich in der richtigen Größe sieht.


    Denk mal an die, die kein schnelles Internet haben, die müssen dann ewig auf den Bildaufbau warten!


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Freilich kann auch noch was anderes rauskommen, ich denke, man muss sich aber bei der Bestimmung von geschädigten Fruchtkörpern nicht restlos aufarbeiten:
    Die Farbe passt, beschriebener Standort "auch auf Holz" passt und mein Gefühl passt.


    Das nächste Mal sehen wir sie frischer und es wird einfacher.
    Für leicht trichterige Gymnopilusse muss man etwas suchen, aber der geht z.B.:
    http://tintling.at/Arten/Gymnopilus_penetrans.htm


    :)
    Ingo W

    Hallo Dryocopus!


    Ja, stimmt. Dann war das heute irgendwo anders mit dem zusätzlichen Becherling.


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    (Anm.: Ich fände es besser, wenn man direkt im Forum die Fotos mit 800 x 600 Pixel speichern könnte. .....


    Verstehe ich nicht: ich lade doch meine Bilder auch hier im Forum hoch, wenn ich will!


    Werde ich gleich mal testen. Mit dem habe ich mich heute beschäftigt, die größten Becher sind 0,4 mm im Durchmesser:

    Nennt sich Allophylaria byssacea (Gelbes Drechselstielbecherchen), das hier nicht gelb geworden ist, weil es an alten Clematis-Ranken unter Laub gelegen hat (Lichtmangel!).


    VG Ingo W

    Hallo kitania!


    Also, da hänge ich mich gern an Uwes Meinung, und damit bist du in einer guten Richtung. Die Fruchtkörper sind in der Tat nicht mehr optimalfrisch, aber das bringt momentan das Wetter so mit sich.


    Wie man bei so einer Abbildung als Vorschlag nur in die Nähe von einem Saftling (Hygrocybe) kommt, das ist mir total schleierhaft!


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Versuch dir doch auch mal den Geruch einzuprägen vom Stockschwämmchen! Das wird dir für die Zukunft neben den anderen abgefragten Merkmalen eine gewisse Sicherheit geben. Habe gestern erst noch getestet: Stockschwämmchen riechen auch nach Frost noch wunderbar würzig.


    Beim ersten Pilz sehe ich auch nichts anders als Harry: Ziemlich beispielhafte Farben für H. capnoides (Rauchblättriger Schwefelkopf).
    Natürlich stimmt dein vermutetes Substrat Laubholz nicht.


    VG Ingo W


    Edit:
    Hallo DerPilzberater!


    Schöne Zusammenstellung!

    Hallo Dryocopus!


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    Mit bloßem Auge hätte ich das Pilzchen nicht entdeckt,......


    Wetten, dass sich das jetzt ändert? Wer nach kleinen Sachen schaut, dem ist Resupinatus kein Unbekannter, denn der ist nicht selten und über 0,3 mm geht auch schon ohne Lupe, wenn man sensibilisiert genug ist!
    Leider ist dein Bild momentan für mich nicht mehr aufrufbar, irgendwie komme ich nur zu einer "abload"-Seite mit schön viel Werbung, belastend!
    Ich denke nämlich, dass neben deinen Resupinatus auch noch Becherlinge (Mollisia spec.) mit abgebildet waren.


    VG Ingo W