Beiträge von Ingo W

    Hallo Pilsje!


    Ja, schade, dass nichts weiter grün ist.
    Muss aber auch nicht unbedingt. Mit der von dir eingeschätzten Lamellenhaltung holt der Papageiensaftling (H. psittacina) auf.


    Hallo Mausmann!

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    Vielleicht stehen da noch weitere Pilze bei denen dahingehend etwas zu erkennen ist ?


    Habe ich ja oben auch schon gefragt.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Als Bürokrat muss ich das trotzdem noch loswerden:

    Zitat


    11:6,25
    =
    Mit 68,4 %iger Sicherheit ein Ringloser Beringter Flämmling Gymnopilus spectabilis var. amputatio


    Dürften doch nur 56,82% sein für den Amputierten oder verrechne ich mich?


    VG Ingo W

    Hallo Toffel!


    Genau wie hübchen sagt: Oberfläche ist bei O. guttulatus nicht zottig.
    Die Art gibt es inzwischen in den Fichtenwäldern bei mir nicht seltener als eine Striegelige Tramete,
    also zwar nicht häufig, aber gut verbreitet.


    Schau, und mit den Stielen, das kommt bei Porlingen oft darauf an, ob sie seitlich oder oben drauf wachsen. Das an einer Art festzumachen, ist nicht immer gut.
    http://www.hlasek.com/climacocystis_borealis.html


    Obwohl ich natürlich noch keinen Rotrandigen mit Stiel gesehen habe.


    VG Ingo W

    Hallo lutine!

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    Seht euch doch einmal bei R.M. Dähncke auf Seite 599 den
    Üppigen Träuschling (Stropharia Hornemannii) an.


    Zitat


    mensch rudolf, der sieht dem aber verflixt ähnlich!


    Ja gut, ist eine Idee.
    Aber Rudolf zitiert natürlich aus dem Text hauptsächlich das zum Pilz passende.
    Es ist halt auch vom Nadelwald die Rede (wächst hauptsächlich an Nadelholz, dass eben vermodert ist!), der Hut ist größtenteils wenigstens angedeutet fleischig im Scheitel (naja, zumindest nicht konvex oder verflacht) und schmierig-klebrig, die Unterseite eines Stielrings von frischen Fruchtkörpern werden als "fast zahnradartig" beschrieben.


    In anderen Quellen sieht man dann z.B., dass die Schuppen unter dem Ring frisch weiß sind (so wie z.B. beim Grünspan-Trichterling) und abstehend, nicht angedrückt.
    Bild:
    http://www.mushroomexpert.com/…pharia_hornemannii_01.jpg
    Nach Ansicht des Bildes weiß man dann auch, was mit rötlich- bis kastanienbraun gemeint ist.


    Und die Art kann man im Netz kaum von einem deutscher Einsteller finden, weil scheinbar hierzulande trotzdem recht selten.


    Ich denke, so zusammengefasst, wird es also der nicht sein.


    Ich vermute mal, dass dort nächstes Jahr ein ganz normaler Ziegelroter Schwefelkopf wächst.
    Falls wieder mit Ring, dann glaube ich an die schon zitierte Varietät.


    VG Ingo W

    Hallo Pilsje!


    Zitat


    ...einerseits recht schleimig ist, .... und andererseits recht fest ist.


    Also im 1. Moment ist mir Hygrocybe laeta (Zäher Saftling) eingefallen wegen Schleimigkeit und der Oliv-Komponente beim schleimigen Fruchtkörper.
    Aber sicher kommen da auch andere in Frage.


    Ist der Stiel auch schmierig (wenn feucht)?
    Wie ist Lamellenhaltung am Stiel? Laufen die ein Stück am Stiel herunter?
    Bild 2: Thema grüner Fleck am Rand des oberen Fruchtkörpers: noch mehr grüne Stellen irgendwo oder bei anderen Fruchtkörpern?


    VG Ingo W

    Hallo Tempus!


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    Ausserdem wäre mir sehr wichtig eine klare Definition und eine klare Bestimmungshilfe für Riesenschirmlinge zu bekommen.


    Ich verstehe dich.
    Leider ist es so, dass im Moment auch in der Fachwelt wohl nur noch wenige in der Lage sind, eine problematische Riesenschirmlingsart nach zeitgemäßem Verständnis richtig zuzuordnen.
    Einen kurzen Umriss der verschiedenen Arten kannst du in dem von Fredy verlinkten Beitrag sehen auf Seite 1:
    http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,794.0.html


    Was meinst du eigentlich mit "beweglicher Huthaut"?


    VG Ingo W

    Hallo Piz!


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    Hat keiner eine Idee für den 1. Pilz?


    Also, wenn du da makroskopisch noch ein Stück weiter kommen willst, reichen deine Angaben nicht.


    Zitat


    Fundort Mischwald mit Schwerpunkt Nadelbäume Kiefer, Fichte, Lärche und vereinzelten Esskastanien.


    Hört sich an wie eine Beschreibung des Waldes nicht des Pilz-Fundortes.


    Bei solchen Pilzen sollte man genauer auf Velumgürtel/-fasern unter der Schleierzone achten.
    Beim Cort. venetus var. montanus steht in PdS, dass die Stiele jung komplett von schwefelgelben Velum überzogen sind, bei melanotus steht was von braunschuppigem Velum, dass den Stiel netzartig überzieht.


    Nun ist "Pilze der Schweiz" bei der Bestimmung von Cortinarien aber nun wirklich nicht das aller Geeignetste.


    VG Ingo W

    Hallo Piz!

    Zitat


    Vielleicht ausgeblichener lila Dickfuß


    Dessen Stielfleisch wäre safranfarbig.
    Deiner sieht wie C. alboviolaceus (Weißvioletter Dickfuß) aus.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Vom 3. Bild her mit dem olivbräunlichen Einschlag bin ich bei Fredy!
    Das, was er über den Geschmack geschrieben hat, musst du mal ausprobieren. Ist faszinierend, wie was mildes so nach und nach unangenehm wird.


    Dass ein Milchling ranzig riechen kann, habe ich auch noch nicht gehört. Ist mir bei der Art auch noch nicht aufgefallen.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    Ich kenne den Hygrophorus speciosus (Orangegelber Schneckling) nicht aus eigener Anschauung, sondern eben nur Hygrophorus lucorum (Lärchenschneckling).
    Deiner ist für mich der letztgenannte, da habe ich wenig Zweifel.


    Zu Frage 3) "breit angewachsen bis schwachh herablaufend" würde ich die Lamellenhaltung nach deiner Bebilderung definieren.
    Zu 6) Am besten nicht nach Bild beurteilen, das täuscht manchmal ziemlich. Mit Lupe "draußen" gleich anschauen. Wahrscheinlich ist da kaum was andersfarbig.


    Zitat


    Hygrocybe chlorophana einstufen. Es ist der Saftling, der beim Anschnitt nicht schwärzt.


    Wie die meisten anderen auch!


    VG Ingo W

    Hi Toffel!


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    aber die Arten riechen nicht wirklich +/- gleich, oder?


    Also bei mir sind die alle unter "Bittermandel" abgespeichert. Genauer habe ich das noch nicht differenziert.
    Geht aber z.B. bei Marzipan: Marzipanfälbling riecht nach purem Marzipan, beim Wohlriechenden Schneckling ist schon ein fruchtige Komponente dabei
    oder bei Mehlgeruch: Maipilz ist bei mir mehlartig + Camembertschimmel, viele Ritterlinge nur mehlartig (Gurke).


    Mit Geruch kann man viel bei Pilzen machen, gibt immer noch ein Quentchen mehr Sicherheit bei der Bestimmung.
    Die Nebelkappe z.B. hat ja auch so neckische Doppelgänger wie den Buxblättrigen Trichterling (Clitocybe alexandri), der Geruch der Nebelkappe ist aber für mich einzigartig.
    Oder wenn man sich bei dem recht kleinen Helmling Mycena cinerella (Aschgrauer Helmling) nicht sicher ist,
    http://home.online.no/~araronse/Mycenakey/cinerella.htm
    ihr glaubt gar nicht, wie intensiv so ein kleines Fruchtkörperchen stinken kann (nach Mehl/Gurke).


    Gibts Hunderte Beispiele.


    VG Ingo W

    Hallo hübchen!


    Wow, danke für die Antwort.
    Ich glaube, die Trichterlinge werden nicht meine Freunde.
    Naja, da sind sie in guter Gesellschaft mit Cortinarius, Hebeloma, Tricholoma, Lepiota, Macrolepiota, Agaricus, Leuoagaricus, sämtliche dicken und samtigen Röhrlinge, Pluteus, Russula, Lactarius und weitere mindestens 70 Großpilz-Gattungen :)


    VG Ingo W

    Hallo JanMen!

    Zitat


    Gerochen hat er sehr angenehm pilzig.


    Ja, das ist das Dumme, viele sagen das auch bei der Nebelkappe (ok, jung ist der Geruch vielleicht noch nicht so bissig).


    Am besten, du nimmst dir von deinem Pilzgang eine eindeutige Nebelkappe mit (die stehen doch jetzt überall!) und vergleichst beide direkt miteinander, nämlich im Geruch und der Fleisch-Konsistenz (beim Büschelrasling eher knorpelig zäh).


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


    Findest bestimmt im Netz Beispiele. Schaust hauptsächlich die etwas dünnfleischigeren hellbraunen an, die gern zu einem Trichterhut tendieren, dann sieht das schon so aus als wenn die Lamellen etwas herablaufen.
    An der schönen Makro-Aufnahme (Bild 4) sieht man aber eigentlich, dass das am Stiel-Herablaufen der Lamellen so schlimm gar nicht ist, eher breit angewachsen mit herablaufendem Zähnchen. Naja, wie auch immer, auf jeden Fall geht das schon für den Braunen Büschelrasling.


    Ja, und deine Nebelkappen? Ich weiß nicht, so wellige Ränder mit so dichtstehenden unfleischigen Hüten, dann glänzt der stückchenweise noch speckig obendrauf....
    Ok, wenn du sagst, er hatte den typischen Geruch der Nebelkappe.....,aber trotzdem, das überzeugt mich nicht!


    VG Ingo W

    Hallo Rumpelrudi!


    Ok, du nennst es vielleicht Bürokratie.
    Vielleicht will man manchmal überzeugt werden, und was du jetzt schon wieder schreibst, ist eben für mich nicht überzeugend:

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    ...Ohne ABC-Ausrüstung oder Verkehrssperrung wäre ich da nicht ran gegangen;


    Also Foto machen ging nicht, aber ausmessen bis auf den Zentimeter schon, habe ich das richtig zusammengefasst? Und für dich ist ein 51-cm-Durchmesser-Fliegenpilz eben "nur" ein Fliegenpilz.

    Zitat


    Konnte doch nicht ahnen, dass hier manche auf Erfahrungen keinen Wert legen....


    Ahja doch, auf Erfahrungen schon.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!

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    ....lasse ich mir übrigens jetzt mehr Zeit, da es mittlerweile schwierig ist neue Arten zu finden.


    Da beneide ich dich wirklich!! Müsste mir mal so gehen.


    Zitat


    Diese kleinen Trichterlinge haben das Attribut "Langstielig" nicht verdient, ....


    Ähm, jetzt komme ich nicht mehr mit: sind das auf deinem 3. Bild keine langen Stiele im Verhältnis zur Hutbreite? Und da fehlt ja sogar noch die Stielbasis mit dem Filz


    Zitat


    ....denn der Namensgeber hatte wohl auch einen Grund für die Bezeichnung (glaube ich jedenfalls).


    Für welche Bezeichnung? Du weißt wohl doch schon, welcher Pilz deiner ist?


    Zitat


    Clitocybe krizii-josephi


    Gefällt mir. Nie gehört! LUDWIG?


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!

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    Was wäre dann eine Alternative zu dieser Pilzart?


    Kannst ja auch mal solche Namen wie Cl. dealbata oder Cl. rivulosa eingeben, bestimmt findet sich auch irgendwo ein langstieliger weißer Trichterling.
    Frag mich das alles nicht so genau, sag ich dir bloß, damit du nicht zu sicher wirst. Warum soll ich alleine leiden?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Beorn, wirst lachen, bei Pilzbild 1 habe ich auch an Cortinarius anomalus (Graubräunlicher Seidenkopf) gedacht.
    Weiß nicht, ob der jetzt schon zu den Gürtelfüßen gerechnet wird, dachte der gehört zu den Dickfüßen.
    Dann müsste aber der sichtbare Gürtel am Stiel unter der Schleierzone gelb gewesen sein.


    Bild Nr. 2: Mycena (Helmling) als Gattung ist wahrscheinlich.


    Bild Nr. 3+4: Farbe, Größe und herablaufende Lamellen passen ja zur Nebelkappe (Cl. nebularis), möchte mich nach den Bildern trotzdem nicht festlegen. Sehen so dünnfleischig aus.


    VG Ingo W