Hallo Schwammolo!
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Schau doch einfach, ob die Lamellen gegen den Hundrand hin gegabelt sind.
Auch, wenn der Gabeltrichterling heißt, sind die gegabelten Lamellen ein schlechtes Merkmal. Meist sind nämlich keine Gabelungen zu sehen.
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In der Literatur wird er zwar als schlank mit Hut bis 10cm angegeben, ich hab ihn aber auch schon bis 15cm gesehen.
Also 10 cm sind für die Art schon groß, bei 15 cm packt mich die Skepsis: glaub ich nicht!
Insgesamt würde mir für das Bild auch Pseudoclitocybe cyathiformis (Kaffeebrauner Gabeltrichterling) einfallen, frostgeschädigt, dadurch eingedunkelter Stiel.
Was mich wundert, ist die Angabe des "extremen Pilzduftes", denn die Art riecht wirklich fast nach nichts (mit guter Nase Bittermandel, aber sicherlich nach Frost nicht mehr nachvollziehbar).
Naja, und bei Standort Wiese kann man natürlich auch Rötlinge (Entoloma) ins Spiel bringen. Nur mal als Beispiel:
http://www.halophila.de/starts…entoloma_sericeoides1.jpg
Gibt da manchmal schon Arten, die dem Gabeltrichterling etwas ähnlich sehen, zeigten aber wahrscheinlich in dem Alter schon ihr rosabräunliches Sporenpulver in den Lamellen.
Das letzte war auch nur mal so eingeworfen, nicht als Vorschlag gedacht.
VG Ingo W
