Beiträge von Ingo W

    Hallo Joli!


    Zitat


    Bei allen o.g. Pilzen ist Geruch unauffällig (zumindest für meine Nase).


    Schade! Bei Pilz 2 hättest du eigentlich was riechen müssen.
    Pilz 1 ist an relativ frisch gelagerten Eichenstämmen gewachsen, ja? Pilz 4 in der Nadelstreu, stimmt auch, oder?


    Ich finde deine Bilder ja eigentlich ganz gut, aber irgendwie beiße ich wohl auf Granit, wenn ich über Wochen hinweg bei jedem 2. Beitrag dazuschreibe, dass doch ein paar Angaben zum Pilz dabei stehen sollten. Ich streike jetzt, wenn nur noch Bilder eingestellt werden.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Schwefelköpfe mit herablaufenden Lamellen? Wüsste ich nicht.
    Deine Einschätzung des Sporenpulvers (violettbraun) ist doch optimal, schließlich sind die Träuschlinge nahe Verwandte.


    Was stört dich am Stiel? Die rotbraune Einfärbung von der Basis rauf ist wieder dem Frost geschuldet, so dürften die jetzt alle aussehen, beobachte das nur mal bei anderen Bildern, die noch kommen!


    Der Geschmack im rohen Zustand? Also ich persönlich finde den nicht so prickelnd, weil mich eben dieses zusammenziehend-staubige stört, aber gut, das vergeht ja, und richtig bitter ist er ja nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Inni!


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    Der Mehlräsling z. B. hat auch eine spermatische Komponente neben dem Mehlgeruch....da hat der Walter Pätzold zu gesagt, "der rieche wie des Müllers Hose"....


    Hervorragend, dass das auch andere so sehen!!
    Der Mehlräsling ist einer der Pilze, die einen Geruchsverlauf haben. Frisch angekratzt = gurkig/mehlig, dann kommt abtrocknend ein frischer Camembertschimmel dazu (wird mir auch ganz oft bestätigt) und noch trockener eine spermatische Komponente.


    Es gibt da einen Doppelgänger vom Mehlräsling mit Zystiden (Clitopilus cystidiatus), der soll sich u.a. auch durch spermatischen Geruch unterscheiden. Glaubt mir, die haben den einfach trocken gefunden/berochen!


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


    Wenn welche violettlich schimmerten, dann eher der da:
    http://www.pilzmaus.de/pilze/b…cina/i_lilacina2_bild.htm


    Nicht selten wachsen die auch zusammen (geophylla und lilacina), aber nicht vermischt. Dazu würde der braune Buckel passen.
    Das Bauchgefühl habe ich aber nur beim Bild 1. Jung sind die übrigens deutlicher violettlich, aber das verblasst sehr schnell, tja, und dann wieder die Jahreszeit.


    VG Ingo W[hr]
    Hallo Kuschel!


    Zitat


    waren wir Frauen uns auf dem Seminar alle ausnahmslos einig, dass Risspilze spermatisch riechen. Treffender geht es kaum


    Ja, stimmt, eine pilzige Geruchsrichtung, die relativ einhellig und ohne große Diskussion eben genauso wahrgenommen wird. Trefferquote ca. 80%, dabei habe ich "rot anlaufen" und gerade herauslachen natürlich immer als "erkannt"! mitgewertet.


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


    Also zunächst mal:
    1. Inocybe (Risspilz) ist richtig.
    2. die Art kann man normalerweise vor Ort gut ansprechen.
    3. Es gibt mehrere helle Risspilze, I. whitei hat nichts mit geophylla zu tun, sind meist größer.
    4. Der Pilz auf Bild 1 war weiß? Oder hatte der sogar einen Lilaschein?
    Bei Bild 5 sind die Hüte dann schon ockerbräunlich, was mir nicht mehr gefällt.
    Im Text lese ich dann

    Zitat


    Farblich? Alles sehr ähnlich.


    Ja gut, und das wäre?


    Also für ausgeschlossen halte ich I. geophylla (Erdblättriger Risspilz) nicht, genau festlegen möchte ich mich aber auch nicht.


    VG Ingo W


    Edit:

    Zitat


    Lustig übrigens, daß ausgerechnet bei diesem verdächtigen Zipfelmützenpilz der besondere Geruch so ausgeprägt war, ...


    Naja gut, die Zipfel passen vielleicht ganz gut dazu, aber eigentlich riechen geschätzte 75% der Inocyben so. Gutes Merkmal!


    In der Riechecke bei Ausstellungen liegt die Geruchsrichtung immer nicht offen aus, um Omas nicht in Verlegenheit zu bringen und Eltern vor den zwangsläufigen Fragen "Mutti, was ist spermatisch?" zu schützen.
    Junge verliebte Pärchen müssen da allerdings durch!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Da ist schon einiges an Farbe kaputt gegangen durch die frühen Fröste.
    Wäre auf jeden Fall auch mein Tipp, der Lärchen-Schneckling (H. lucorum).


    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


    Nr. 1 wird vermutlich wieder die Nebenfruchtform von Ascocoryne sarcoides sein, also Coryne dubia.


    Nr. 2:
    Alles, was flächig am Holz wächst, ist natürlich auch interessant.
    Da gibt es viel und auch hier braucht es für eine Makrobestimmungs-Chance eben Angaben:


    Wo am Substrat ist der Pilz gewachsen (oben, unten seitlich?)?
    Wie dick war das Substrat?
    Stehend oder liegend?
    Wie vermorscht?
    Hat die Fruchtschicht Poren?
    Überwächst der frischwachsende Pilz alte Fruchtkörper?
    Wie sieht die Hutoberseite aus?
    Verfärbt sich da im hellen Zuwachs was, wenn man daran kratzt?
    Wie ist die Konsistenz?


    Wäre es ein Ratepilz würde ich erst mal mit Stereum rugosum (Runzeliger Schichtpilz) anfangen.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Bei "Substrat Weide" ist mit dem, was man so sieht, das wahrscheinlichste Phellinus igniarius (Gemeiner Feuerschwamm).
    Automatisch wird man beim Beschäftigen mit dieser Art auf nahestehende Taxa wie Phellinus trivialis stoßen und auch andere und verschiedene Meinungen in dem Komplex.


    Aber so als Grobrichtung sollte es erst mal reichen. Ziemlich häufige Art an Silberweiden; also an einem Bachlauf oder Teich mit alten Silberweiden ist der normalerweise immer zu sehen.


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Zitat


    Wegen der Größe fotografiere ich immer das Lineal mit.


    Oje, nein passt schon, habe ich gar nicht wahrgenommen!


    Übrigens gibt es den Rillstieligen auch ohne Rillen, dann wird ´s schwieriger.


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


    Ich denke schon, dass Rumpelrudi sich auf Pilz Nr.1 bezieht.


    Zitat


    Bei welchem Pilz ändert sich die Sporenpulverfarbe im Laufe der Zeit?


    Natürlich bei keinem so wirklich.
    Lediglich die Dicke des abgeworfenen Sporenpulvers lässt ein gewisses "von-bis zu", weil Sporenpulver dünn liegend heller eingeschätzt wird als dick liegend. Das ist natürlich ein Poblem, aber creme --> rosa ---> braun trifft nun sicherlich für keinen Leucoagaricus zu.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Tja, eigentlich kann das dann nur Tremella foliacea (Blattartiger Zitterling) sein. Sein Opfer sieht aus wie Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz).


    Die Tremellen parasitieren ja alle auf anderen Pilzen, aber mehr im Sinn von Parasitieren auf Pilzmyzelium, nicht unbedingt auf den Fruchtkörpern. Ja, wie du aber schon schreibst, ist das hier ja auch nicht der Fall, sondern die beiden wachsen nur dicht beieinander.


    Also, vielen Dank für die nachgereichten Infos!
    Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Beide Vermutungen passen einwandfrei.
    Natürlich wäre es wie immer schön gewesen, Angaben wie Hutgröße, genaues Substrat (war hier Eiche) und eventuell Geruch mitzuliefern.


    Hilft auch weiter, wenn man schreibt, in welcher Art der Helmling gewachsen ist. Deiner hier ist sicherlich gedrängt gesellig oder kleinbüschelig in einer Anzahl von ca. 6 oder 7 Stück (wenn überhaupt) gewachsen, und dann an einem alten, eher dicken Stumpf in Bodennähe. Korrekt?


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Selbst die Sporenpulverfarbe ändert sich mit der Farbe der Lamellen, die im juvinilen Alter cremefarben, im Mittelalter rosa und im Alter braun sind.


    Zitat


    Dafür müßte der Autor eine Strafanzeige wegen Volksverdummung bekommen.


    Solche Gedanken kommen mir auch manchmal.


    VG Ingo W

    Hallo!

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    Also, den vormals rein weißen Pilz kenne ich, weil ich ihn selbst gern mitnehme, aber nicht mehr in der betagten Altersstufe.
    Der Geruch kann auf Überalterung hinweisen.
    Im hohen Alter verfärbt er sich genau so, wie auf der Draufsicht zu erkennen.
    Es ist ein Rosablättriger Schirmling Leucoagaricus pudicus, der im Jungstadium einem weißen Knollie verflixt ähnlich sieht.


    Bitte an dieser Stelle, solche "Erfahrungen" zu ignorieren!!
    Leucoagaricusse (Egerlingsschirmlinge) haben natürlich nicht diese Lamellenfärbung, deren Lamellen bleiben relativ hell, weil das Sporenpulver hell ist (weiß, creme oder so).


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Die Verfärbung der Anis-Champignons ist durch Anfassen oder Drücken besser und eindeutiger nachvollziehbar als im Schnitt. Mit dem Gilben ist genau das gemeint, was man schon auf den Hüten in deinen Ausgangsbildern sieht. Solche Verfärbungen bleiben bei trockenem Wetter auch aus oder lassen sich schon mal eine Stunde Zeit.


    Die giftigen Karbol-Champignons färben im Gegensatz dazu (wenn man Glück hat) sehr schnell und auch sofort im Fleisch (günstig: Basalteil des Stiels), wenn das angeschnitten wird. Aber auch hier sollte man sich nicht nur da drauf verlassen, denn Trockenheit kann solche Eigenschaften auch unterbinden.


    VG Ingo W

    Hallo Nosozia!


    Zitat


    Mist - habe ich wohl verwechselt.


    Schau dir mal auf dem ersten Bild diese ockerbraune Farbe in den "Rissen" auf der Hutoberseite an. Das sind keine richtigen Risse, die Oberfläche des Hutes ist deswegen trotzdem noch glatt, das spielt sich in darunterliegenden Schichten ab. Egal, zumindest ein gutes Kennzeichen für solche Trichterlinge.


    Eventuelle Ähnlichkeiten müssen kein Zufall sein, besonders Bild 3 hier veranschaulicht nochmal genau, was ich meine:
    http://www.pilzforum.eu/board/…lch?highlight=phyllophila


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Pilz 1:

    Zitat


    Als Geruch würde ich beschreiben: Beim Reiben des Fleisches sehr markant ungefähr wie ein Kirschkern.


    Das ist so genial, wenn du da allein drauf gekommen bist!
    Der Geruch mancher Anis-Champignons wird nämlich von einigen als nicht nach Anis, sondern nach Bittermandeln riechend wahrgenommen (cyanitisch).


    Pilz 2:
    Wundert mich, dass Xerocomus pruinatus (Herbst-Rotfuß) noch nicht zur Sprache kam.
    http://www.steinpilz-wismar.de/?cat=430

    Zitat


    Alsooo, ich habe auch schon Ziegenlippen mit rotem/rötlichem Hutrand gefunden.
    LG Reinhilde


    Hast du Bilder?


    Nr. 3 wie Nosozia sagt: Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling)


    Nr. 4: Nebelkappe (Cl. nebularis).


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Sehen aus wie Rauchblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma capnoides).


    VG Ingo W


    Edit: Beorn! Ausgerechnet jetzt antwortest du auch :)
    Mit dem "adstringierend" hat Hans schon recht. Das ist so ein zusammenziehendes Geschmackserlebnis, außerdem hat man das Gefühl noch 50 g Staub auf der Zunge zu haben, eigentlich gar nicht so 100%-ig positiv, finde ich.

    Hallo Jan-Arne!


    Ach Quatsch, bin ich zufällig über den alten Beitrag gestolpert.
    Wenn ich so merkfähig wäre, hätte ich ja das oben nicht schreiben wollen.
    Gut, ich war heute auf Chris`Seite, weiß, er ist von Luxemburg, habe mir etliche seiner Fotos angeschaut und und und....
    Aber ob ich seinen Namen bei der nächsten Anfrage noch weiß, wenn er nicht etwas dazu hilft, kann ich nicht versprechen.


    Ich könnte es auch anders formulieren, will es mal so sagen: wenn mich wer am Ende seines Textes mit seinem Namen grüßt, stehen die Chancen höher für mich, dass ich diesen durch ständige Auffrischung abspeichere.
    Wenn mich wer grüßt (ist ja schließlich was schönes!), habe ich eventuell auch mehr Lust ihm zu antworten, als jemand, der weder "Hallo" noch "Aufwiedersehen" sagt.
    Weiß auch gar nicht, warum ich über sowas überhaupt hier plaudern muss.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!

    Zitat


    Das ist ein Schichtpilz, oben striegelig oder filzig, schwer zu beschreiben. Unten beige/ocker.


    Kannst du ein Bild der Unterseite des rosettenförmig wachsenden Schichtpilzes (auf dem der Hetero wächst) für mich machen.
    Hast du eine Lupe, um da nochmal genau nachzuschauen?
    Schaust du mal, ob der Drüsling/Zitterling tatsächlich am Schichtpilz festgewachsen ist. Wächst der noch woanders am Substrat? Findest du noch mehr Pilze an diesem Ast/Holz? Kriegst du das Holz raus?


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Kannst du dann auch den Porling noch von unten zeigen, auf dem die Exidia/Tremella wächst? Sind die Poren gar orange? Wächst der auf Nadelholz? Hast du einen Schirm? Ähm, sorry!


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Aber ich muss natürlich auch sagen, dass deine Beschreibung der Pilz-Auffälligkeiten zu meiner Idee führte.
    Da steht schon viel Info drin (ohne unbedingte cm-Angabe von Stieldurchmesser oder Gesamtpilzhöhe) und man kann sich was vorstellen!


    Als bürokratischer Dauer-Kritisierer hier im Forum sei es mir deshalb auch mal erlaubt, hier zufrieden zu sein!


    Naja gut, finden tue ich natürlich trotzdem immer was: ich würde mich schneller an deinen Namen gewöhnen oder wie du angeredet sein möchtest, wenn dieser z.B. jeweils am Ende eines Textes von dir stehen würde.
    Aber da hatte ich wohl 2010 schon Probleme damit:
    http://www.pilzforum.eu/board/…&highlight=lx1kc#pid55285


    VG Ingo W


    P.S.:
    Wie wärs, wenn du deine "Signatur" dafür benutzt (erreichbar unter "Benutzer-CP", steht oben unter PILZFORUM.EU), so für mich?
    Schreibst dort einfach hin "Grüße von Chris", dann erscheint das immer unter deinem verfassten Text.;)

    Hallo Jan-Arne!


    Ich wollte mich doch hier nicht einmischen, habe doch keine Ahnung von Täublingenn (Russula)!
    Aber bevor du den als Paxillus abheftest, muss ich ja doch was sagen: vielleicht ist es Russula pulchella/exalbicans (Verblassender Täubling), die sind manchmal so bunt, auch in solchen von dir gezeigten Farben.
    http://www.pilz-baden.ch/galerie/pulchella.html


    Marion:
    hast du weißen Stiel und die hellen Lamellen gesehen?


    VG Ingo W


    Edit: Ich glaube, die grauen Farben haben doch nichts mit pulchella zu tun, aber ein Täubling dürfte das schon sein.