Beiträge von Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Zu Pilz 2...
    ... Ich hätte jetzt echt an alte Hallimasch gedacht.


    Ich mache mir die ganze Zeit Gedanken, warum ich bei Pilz 2 nie an einen Hallimasch denken würde und bei deinem nie an einen Gifthäubling. Wahrscheinlich kann man trotzdem manche Dinge nicht gut in Worte fassen.
    Stören tut mich aber vor allem der Unterschied der Hutoberfläche, der bei deinem Hallimasch vergehend irgendwie angedeutet radialrunzelig ist.
    Dabei habe ich jetzt bei Pilz 2 schon die Stärke des Ringes und die braunen Ablagerungen in den Lamellen (wahrscheinlich schon Sporenpulver) ausgeblendet, weil das auch anders erklärbar wäre.


    Schon komisch, dass mir nichts besseres Greifbares einfällt, und doch bleibt es so, wie ich am Anfang schrieb.


    VG Ingo W

    Hallo Bentjolf!


    Das ist genau wie Daggi sagt, die Angaben zum Pilzerscheinen sind immer die Angabe der Haupterscheinungszeit, also mehr eine Tendenz. Die Pilze richten sich nicht strikt nach dem Kalender, bei denen fließt auch das momentane Klima mit ein.
    Ich meine, ich hätte schon ab und zu Gifthäublinge im Winter gesehen, bin mir nicht sicher, ob in milden Perioden nicht auch der eine oder andere frischgewachsen war.


    Ist auf jeden Fall die falsche Vorgehensweise einen Pilz kennenzulernen.
    Flammulina hat doch eigentlich schöne Eigenschaften, besonders, wenn sie frisch gewachsen sind.
    Das mit ihren dunklen samtfüßigen Stielen macht ihnen kaum ein anderer Pilz nach (obwohl der ganz jung auch mal noch nicht ausgebildet sein kann), dann noch Wachstum auf Holz, die glänzig schmierige Hutoberfläche (dünne "Gelatineschicht") wenn frisch, helle (weißes Sporenpulver) am Stiel etwas aufsteigend angewachsene Lamellen.
    Fertig ist deine Bestimmung. Jetzt kannst du höchstens noch innerhalb der Gattung verwechseln, was für einen Speisepilzsammler kaum Bedeutung hat.


    Falls du dir aber zukünftig unsicher bist, stellst du sie einfach weiterhin hier ein. Zwar ist die prinzipielle Regel sehr vernünftig, nach Bild in Foren keine Freigaben für Speisezwecke zu erteilen, aber in diesem Fall dürfte kaum was schiefgehen, wenn dir 3 Leute den Samtfuß bestätigen. Musst halt dann schon aufpassen, dass du deine Pilze nicht mit anderen vermengst.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!

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    Da Ingo ja schwieg liege ich vielleicht verkehrt bei meiner Vermutung.


    Ja, bestimmt.
    Sieht man zwar nicht so 100%-ig, aber Ischnoderma wäre schon fleischiger.
    Ich kann Jan-Arnes Bestimmungen gut nachvollziehen.
    Was ich jetzt erst sehe, er hat sogar E. nigricans für den Warzigen Drüsling verwendet. Wird doch kein TINTLINGs-Leser sein?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Einsteiger-Literatur, nö, sowas gibt es nicht.
    Irgendwo hab ich ´s schon mal geschrieben, der "DENNIS" und "ELLIS & ELLIS" (= Microfungi on Land Plants) sollte natürlich nicht fehlen, wenn man sich mit den Kleinen beschäftigt, allerdings darf man auch nicht zu viel erwarten. Die Beschreibungen sind für die heutige Zeit zu schwammig, nicht gut genug.


    Ich arbeite hauptsächlich mit der DVD "in vivo veritas" von Zotto (H. O. Baral) und zusammengesammelten Informationen.
    Bei windigen Sachen schaue ich auch mal zu den Kollegen:
    http://asco-sonneberg.de/pages/ueberblick/links.php


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Wenn man bei meinem Bild von Stereum Subtomentosum cf am Birkenstamm bedenkt, daß da eben keine Algen auf den Hüten wohnen, und es durchaus während einer sehr heißen und trockenen Wetterperiode war, dann kommt das sehr schön hin.


    Die Art wächst m.E. nach besonders an luftfeuchten Stellen, das sind oft Auwälder oder in der Nähe Tümpeln, wasserführenden Gräben und so ähnliche Biotope.


    Wenn das nicht der Fall war, rudere ich ein Stück zurück und sage: das ist eine Schmetterlings-Tramete, deren Fruchtschicht von Würmern und Käfern aufgefressen wurde und deshalb so dünn aussieht und sich am Rand wellt. :cool:


    Der neue Pilz ist, glaube ich, bei mir mit angekommen. War recht hart und schwarz innen drin.
    Also Pyreno, geht mich nichts an.


    VG Ingo W

    Hallo Anna!

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    In den sterbenden Becherchen sind also auch spezialisierte Pilze zu finden. Und hat ein vergehendes Helicogonium dann auch wieder in sich, das es zerlegt?


    Wer weiß, durch irgendwas wird das ja auch zerlegt, wenn es fertig ist mit der Vermehrung.


    Nein, aber diese Helicogonium-Arten sind schon witzig, haben auch schon zu Fehlbestimmungen und nachvollziehbaren Fehleinschätzungen geführt.


    Stelle dir eine Fruchtschicht eines Becherlings vor, also mit den nebeneinanderstehenden Asci und den meist 8 Sporen darin, und zwischen denen stehen einfach andere Asci mit anderen Sporen drin.

    Das gute ist, dass diese fremden Asci von Helicogonium meist etwas unförmige Sporen bilden.
    Weil es aber nicht reicht mit der Verwirrung bilden diese 8 Hauptsporen noch im Ascus Sporenkonidien, also abgeschnürte weitere Sporen, die allerdings wieder ein Stückchen kleiner sind.


    Wenn jetzt die Sporen des eigentlichen Bechers nur entfernt ähnlich aussehen wie die des parasitierenden ist die Verwirrung perfekt.
    Ich hatte Februar ein seltenes Knopfbecherchen (Orbilia euonymi), das ist schon ein 32-Sporer mit winzigen Sporen gewesen, dazu kam dann diese Helicogonium mit den vielen Sporenkonidien in den Asci, also das hat schon gedauert bis ich das sortiert hatte.


    VG Ingo W[hr]
    Hallo!


    So, die Durella habe ich mal auseinandergenommen....

    .....ist was ziemlich Häufiges, kann aber von Pilzlern, die nicht mit Lupe bewaffnet auf Becher-Jagd gehen, kaum gefunden werden.


    Der ist erstens winzig (bis um 0,5 mm), wächst auf morschem Holz (oft ansitzend), welches oft veralgt ist und tarnt sich dort mit grünlicher Scheibe.


    Für seine Kleinheit hat er aber große, bis 8-zellige Sporen....


    ....Asci ohne Lugol-Reaktion am Porus...


    ....eine Eigenart, für dessen Definition ich mir Hilfe von höherer Stelle holen musste (ich weiß ja so viel nicht!), obwohl ich richtig geraten hatte, aber wie sagt man dazu?


    Gelbgrünlicher Paraphyseninhalt, der mit Lugol zu rotbraunen Tropfen mutiert:


    und das Außenherum:


    Schade, sonst bei meinen untersuchten überständigen Funden gab es auch immer noch amyloide (mit Jod blau anfärbend) Sporenhüllen.

    Aber das hängt wahrscheinlich doch mit dem Alter zusammen.


    Alles in allem eine gut bestimmbare Art, besonders mit Mikroskop.


    Natürlich weiß ich, dass das hier nur die wenigsten interessiert, muss ja aber trotzdem auch ein bisschen Werbung machen. Ansteckungs-Potential ist ja hier im Forum durchaus vorhanden. ;)


    VG Ingo W

    Hallo Rumpelrudi!


    Oje, zu fast jeder deiner Betrachtungsweisen könnte man vieles schreiben, und, das wird dich nicht wundern, wäre von meiner Seite aus gesehen ziemlich verschieden. Aber das spare ich mir mal jetzt.


    Man muss ja aber nicht immer das Differente herauspicken, sondern vielleicht auch mal sowas, bei dem ich mit dir FAST konform gehen würde, wenn du nicht von "jeder Pilzart" sprechen würdest......

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    Meiner Meinung nach ist jede Pilzart makrologisch nach Optik, Geruch und Geschmack bestimmbar, wenn man weiß, wonach man sich richten muß.


    ......, sondern von "vielen Pilzarten".


    Das große Problem dabei ist, dass die Makrobestimmung eines Pilzes sehr oft erst möglich ist, wenn man sich zuvor mikroskopisch damit auseinandergesetzt hat und dadurch erst hieb- und stichfest behaupten kann: das ist jetzt Pilz xy (oder man braucht jemanden, der das schon übernommen hat und sein Makrowissen direkt weitergibt.)


    Trotzdem bleiben sehr viele Pilze übrig, bei denen mir eine Bestimmung nur makroskopisch aussichtslos erscheint. Zwar nähert man sich mit guter Gattungs-Kenntnis so nach und nach auch per Auge und Nase und Gefühl für die Wachstumsbedingungen der entsprechenden Art, aber manche lassen sich nur so nicht sicher bestimmen.


    Zitat


    Bei "Geruch" ist es so, dass eine Neudefinition gemacht werden sollte, ....


    Was willst du denn neu definieren, wenn ein Pilz nach "Lerchensporn" oder "Weidenbohrerraupe" riecht?

    Zitat


    ...."Ranzig" und "Waschküche" kennen heute nur noch die "alten Hasen".


    Dabei ist doch Geruch "Waschküche" (=Seifenlauge) nicht das Problem. Heute wird doch nach wie vor Wäsche gewaschen, und auch "ranzig" ist doch nicht außer der Welt. Ok, Waschpulver und Seife ist schon was geruchlich verschiedenes, aber wenn man will, kriegt man das raus.


    Und wenn mir jemand sagt, dass er nicht weiß wie ein Rettich/Radieschen riecht oder ein aufgeschnittener Kartoffel, was will ich denn da neu definieren. Das liegt doch am mangelnden Interesse, oder?


    Freilich kennen Kinder keinen Fenchel mehr, manchmal auch keine Kokosflocken, Stachelbeerkompott sowieso nicht. Aber ändert man da was mit einer Neudefinition? Wie wäre die denn für Kokosflocken? Vielleicht "Kokos-Milch-Shake" oder "Kokos-Schnapps"? ;)


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ich denke, die gelben Kügelchen gehen schon mehr zu Björns Vorschlag mit Nectria peziza.
    Die Tubeufia ist nämlich nochmal ein Stück kleiner.


    Bei Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz) hast du natürlich mit deinem Bild recht, so stellt man sie farblich gesehen ganz gern dar, schließlich kommen die wenigsten darauf, Pilze auch geschädigt, vertrocknet usw. abzubilden, obwohl das manchmal nicht das falscheste wär.


    Eins habe ich aber trotzdem noch gefunden. Bedenke aber, dass das der Zustand der Fruchtkörper ist, wenn sie längere Zeit nicht mehr gewachsen und vertrocknet sind:
    http://www.steinpilz-wismar.de/?cat=325


    Das dichte rasige Wachstum mit recht fetten Hüten von Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz), so wie du sie zeigst, kenne ich tatsächlich nur von Buche. Die Hüte sind dort oft so ausgeprägt und groß, dass man schon wieder ins Zweifeln kommen könnte.


    VG Ingo W

    Hallo yosh!


    Also so sehr viel erkenne ich auf deinen Bildern leider nicht.

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    Auf den Bildern ist die bläuliche Farbe nur schwer zu erkennen, glaube mein handy hat einen Rotstich.


    Was ist denn blau?
    Bei einem Rotstich wäre aber das darunterliegende Küchenkrepp rötlich. Ist es aber nicht.


    Zitat


    Weiss immer noch nicht, ob das der berühmt-berüchtigte Mehlgeruch sein soll.


    Mehlgeruch musst du dir vorstellen wie eine frisch aufgeschnittene Salatgurke. Ranzig ist schon ein klein wenig was anderes, obwohl es Plze gibt, die beides können.


    Ansonsten kann ich dir deine Vermutung nicht bestätigen, aber deine haben wahrscheinlich auch schon ganz schön gelitten durch die kalten Tage.
    Mich stört ziemlich, dass alle Stiele so gleichmäßig dunkel sind, m.M. nach müssten die auch vergehend heller sein:
    http://www.giftpilze.ch/syndrome/psilocybin_syndrom.htm


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Hast du alle fünf an einem Ast gefunden?


    Nein, das nicht.
    Hyphodontia war Birke, die Pezicula Brombeere, der Rest Eiche, wobei Capitotricha an dünneren frischer abgestorbenen Ästen wächst, Cryptodiscus und die Durella an morschen, veralgten ansitzenden Aststümpfen.

    Zitat


    Wird auch für mich Zeit, mal wieder Stöckchen umdrehen zu gehen.


    Zumal in den letzten Tagen hier alle eingestellten Bilder ohne Schnee sind. Wer hat euch denn den geklaut?


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Schätze, beim Rötelritterling würde nichts passieren, wenn du ihn mit reinmischst, selbst bin ich aber der Meinung, dass man Pilze nicht mehr essen muss, sobald sie anders aussehen als sie das sollten.


    Dein Kreisel-Drüsling wird ein Stoppeliger/Becherförmiger/Abgestutzter Drüsling (Exidia truncata).
    E. recisa hat nie so dunkle Farben, wächst hauptsächlich an Weide. Bei dir sollte das Eiche gewesen sein.


    Ansonsten solltest du bei deinen Berichten wirklich mehr darauf achten, dass Winter ist und es keine Pilze gibt! ;)


    VG Ingo W

    Hallo Rumpelrudi!


    Nein, verschrieben habe ich mich nicht, ich meinte das schon so.
    Ich denke aber, dass du recht hast mit deinem Argument.
    Ich kenne Cl. phaeophtalma lediglich mitgebracht zur diesjährigen Pilzausstellung von außerhalb, ansonsten habe ich die nie bei mir bemerkt.
    Die waren aber in der Tat eher fleischig (und recht klein) mit mehr herablaufenden Lamellen. Aber ihren Namen (ranzig) haben sie zurecht, einfach Wahnsinn!


    Ich kann oft nichts sagen zu Trichterlingen, beschäftige ich mich zu wenig damit. An einen nach Anis riechenden würde ich hier auch nicht denken, aber wie gesagt, ich bin da überfordert, zumal ja mein liebstes als Angabe fehlt: der Geruch.


    VG Ingo W

    Hallo Anna!

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    Wie praktisch, dass es für dich immer etwas im Wald zu finden gibt.


    In der Tat, Anna. Es gab letztes Jahr bei mir eine 6 wöchige Frostperiode, selbst da finde ich immer noch genug. Natürlich mit Kompromissen, auch bei Becherchen vertragen nicht alle Frost.


    Aber da kommt zur Not schon wieder das nächste Betätigungsfeld: Es gibt eine Ascomyceten-Gattung, die selbst keine Fruchtkörper bildet (Helicogonium), die nistet sich in vergehenden Becherchen ein und fast jede Becherchen-Art hat wahrscheinlich so ein eigenes Helicogonium. Verrückt!


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    Ich vermute, du kannst ohnehin kaum Stunden im Wald unterwegs sein, sonst würde dich die Masse der Funde, die bestimmt werden wollen, vermutlich erschlagen...?


    Das war früher, allerdings war das auch wesentlich gesünder.
    Ich ärgerte mich dann aber immer nur, dass ich aufgrund der großen Anzahl das meiste unbestimmt wegschmeißen musste, weil die Zeit zum Bestimmen im Wald geblieben ist.

    Zitat


    Oder könntest du irgendwann dann auch an den Kleinen vorbeilaufen, wenn du bereits genug eingesammelt hast? Irgendwie bezweifele ich das


    Ich merke schon, du kennst dieses "kranke Pilzfieber".
    Nein, tatsächlich, inzwischen habe ich mich erzogen. Nehme nur noch wenig mit.
    Das Auswahl-Kriterium ist dann: was kenne ich schon, wo ist das Substrat sicher, was ist gut erhalten, bei welchem ist eine gute Dokumentation möglich, also Kollektionen von klein bis groß, von trocken bis feucht sind natürlich Favoriten.


    Allerdings sind solche Auswahlkriterien auch dafür verantwortlich, dass ich Arten, die man oft findet, total stiefmütterlich behandele, manche becherigen Banalarten schaffen es einfach in 5 Jahren nicht unter ´s Mikro, weil immer was anderes interessanter erscheint. Dabei ist gerade bei solchen "Banalarten" durchaus noch vieles im Argen, es merkt bloß keiner.


    Wie auch immer, krank ist das schon alles irgendwie. Um so besser, wenn man einen Ort findet (wenn auch nur virtuell), wo das nicht auffällt.;) Hoffentlich!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Bin gestern auch mal ein Stündchen hinter einer Kaufhalle in den Wald eingebogen. Bei mir liegen ja noch 10 cm Schneematsch im Wald, deshalb bin ich nicht weiter als 40-50m gekommen.
    Braucht ´s ja auch nicht. Was ich suche, findet man an den ersten toten ansitzenden Ästen.
    Ein paar habe ich in der folgenden Collage zusammengestellt, da kann man die Bilder so schön klein machen und es fällt nicht mehr auf, dass sie nicht optimal scharf sind.;)


    VG Ingo W

    Hallo Uli und Isa!


    Köstlich!!
    Wenn nur die Hälfte davon stimmt, wäre ich, würde mir das alles so und öfter passieren, schon in der Klapsmühle.


    VG Ingo W

    Hallo Christian!


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    und einige ääh.... BAUMzweige (Laubholz) haben sich durch den Fruchtkörper hindurchgebohrt.


    Interessante Ansichtsweise!;)
    Wie Fredy sagt, das ist Bjerkandera, im speziellen B. adusta (Angebrannter Rauchporling). Die dünnen Hüte, winzige Poren und die arg dunkle Unterseite schließen B. fumosa (Graugelber Rauchporling) aus. Der erinnert mehr an eine Anis-Tramete mit stark herablaufendem Hymenium.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Nr. 1:
    Da weißt du wohl nicht mehr, ob der vielleicht auf einem Pyrenomyceten gewachsen ist?
    Also in Frage käme eine Nectria (Pustelpilzchen), da gibt es auch gelbe oder aber, wenn auf Pyreno, dann wäre auch Tubeufia (?ceracea) eine Variante:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=14721&position=1


    Nr. 2:
    Gewagt, aber die scheinen mir aus der Entfernung gesehen, sich etwas zu sehr zu verbiegen für eine Tramete. Außerdem stehen sie recht weit ab und scheinen dünn, deshalb würde ich auf trockene, ältere Fruchtkörper von Stereum subtomentoum (Samtiger Schichtpilz) pokern. Aber das ist wirklich nur gemutmaßt, woanders würde man mich möglicherweise in der Luft zerrupfen bei solchen Aussagen.


    Die Art alt und trocken im Netz zu finden, ist wieder gar nicht so leicht. Im Verlauf dieser Seite siehst du frisch und alt:
    http://fotki.yandex.ru/users/tvs-svet/date/2010-10-31?&p=1


    Nr. 3 ist sicher Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz)


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ja, das bleibt beim Mycena spec.
    Etwas einengen könnte man, wenn mehrere gewachsen wären und du einen größeren hättest anriechen können. Die an Nadelholz mit solchem Aussehen riechen oft nitrös. Da aber Substrat unklar, kommen da schätzungsweise locker 30 Arten in Frage.


    Wenn sich der Pilzhut nach unten orientierte, ist trotzdem irgendwie der Klotz vor dir bewegt worden. Gerade Mycenas brauchen überhaupt nicht lange, ihren Hut geotrop auszurichten.
    Geerntete in der Dose schaffen das innerhalb weniger Stunden.


    Ansonsten kann man weder von der Hutfarbe noch von der Stielbekleidung sehr viel herleiten. So Baby-Mycenas sind oft wesentlich dunkler, basisfilziger und bereifter als sie es dann in Normalgröße sind.


    VG Ingo W

    Hallo Bentjolf!


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    Kann man schon aufgrund der Jahreszeit z. B. den Gifthäuptling ausschließen?


    Nein, aufgrund der Jahreszeit nicht. Zwar sind die meisten jetzt gefundenen Gifthäublinge schon arg frostgebeutelt, aber da kann sich irgendwo in Deutschland schon noch eine milde Ecke finden, wo er topfit aussieht.


    Deine sind schon Flammulina (Samtfußrübling), dein angegebener Standort ist aber schon etwas verwunderlich. Kannst ja mal ein Bild einstellen, wäre interessant.
    Gibt nämlich verschiedene Flammulinas, unter anderem auch Flammulina ononides (Hauhechel-Samtfußrübling), ....
    http://www.fredis-pilzseite.de/flammulina-velutipes/
    ....der wächst scheinbar auf dem Bodem, eigentlich aber an Resten von Ononis (Hauhechel)
    http://www.awl.ch/heilpflanzen/ononis_spinosa/index.htm


    Kann mir zwar nicht vorstellen, dass es der ist, aber darauf hinweisen kann man ja mal. Giftig sollte keiner von denen sein.


    VG Ingo W

    Hallo Andre!


    Nr. 1 ist Macrotyphula fistulosa (Hohe Röhrenkeule) und Nr. 3 würde bei mir den Arbeitsnamen Clitocybe phaeophtalma (Ranziger Trichterling) bekommen.
    Bei Nr. 2 hänge ich mich an die Meinung von Jan-Arne.


    VG Ingo W

    Hallo waldi!


    Das sind schon sehr eindeutig Gelbe Muschelseitlinge (Sarcomyxa serotina). Diesen abrupten Farbübergang von den Lamellen zum Stiel wird man bei uns schwerlich bei einer anderen seitlingsartigen Art finden. Die "Pünktchenraster" am Hutrand hat man auch öfter, wenn man aus dieser Perspektive aufnimmt.
    Naja, und wie schon öfter erwähnt eben dieser Lachs-Schimmer in den Lamellen, da kommt nichts anderes raus.


    VG Ingo W

    Hallo Malone!


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    Mist, ich dachte, ich kenne die truncata!
    Allerdings im Deutschen unter Abgestutzter Drüsling.


    Alles richtig! Abgestutzt passt zu truncat, aber Stoppeliger Drüsling wird genauso als Deutsch-Name verwendet wie auch Becherförmiger Drüsling.


    VG Ingo W

    Hallo Malone!


    Was für ein schön bebilderter Ausflug.
    Beim Eichenblattbewohner würde ich beinahe einen Schleimpilz vermuten. Hast du mal probiert, ob die weißen sich schmierig verwischen lassen? Die grauen könnten dann schon reifer sein.
    Ganz links geht sogar wieder meine Fantasie durch und ich sehe 2 liegende weiße gestielte Becherchen, aber das ist sicherlich Täuschung.


    Der Drüsling unter dem Judas-Ohr (2 Bilder) ist der Stoppelige Drüsling (Exidia truncata).
    Im Vergleich zum echten Kreisel-Drüsling (Exidia recisa) mit der Bildnummer (Mist, da ist keine!), naja weiter drunter halt (Bild 9) beim gelben Zitterling siehst du bestimmt selbst die Unterschiede:
    Wo der Kreisel-Drüsling braun ist wie Kandiszucker und man kann beinahe durchschauen, ist der Stoppelige mehr ins Schwarze gehend (von erst recht manchmall hell über oliv oder braun) und er hat so eine Oberseite, die manchmal sogar an Samt erinnert.

    Substrat ist meistens Eiche, bei deinem Fund auch.


    Die Bisporella citrina auf dem 1. Bild kann schon dazugehören, das ist sogar ziemlich typisch, dass ältere Fruchtkörper so konvex werden.
    Ganz sicher ist man, wenn man so einen umdreht, die haben dann ein schwarzes Stielchen.


    VG Ingo W