Beiträge von Ingo W

    Hallo Kuschel!


    Also ich habe das schon mehrfach gehört, dass unblanchierte Pilze im Allgemeinen, Pfifferlinge natürlich erst recht, mit der Zeit bitter werden können.


    Ich sehe da auch so rote Stückchen mit in der Pfanne liegen, ob da womöglich trotzdem noch andere Arten dabei waren (Fichtenreizker?).


    VG Ingo W

    Hi Pablo!


    Zumindest passt das gut zu Werners (Aphyllopower) Beschreibung. Zitat:
    "Poren sind unregelmäßig schartig, eckig bis labyrinthisch. Pro mm kommen etwa 1 –“ 2 Poren, deren unregelmäßigen Ränder sägeblattartig zackig-gekerbt sind."


    Der von dir angegebene "feuchtigkeitsbegünstigte Talgrund" und sowieso AK_CCMs Meinung dazu runden sie Sache ab.


    Übrigens wird er gerade in meiner Region (Thüringer Wald) jetzt auch häufiger an Buche gefunden.


    VG Ingo W

    Hallo Andre!


    Zitat


    ....kann es sein das es Regionsbedingt einfach wenige Austern bei uns gibt?


    Möglich ist das schon.
    Vielleicht sind sie bei dir auch noch nicht "geschlüpft".


    Kleiner Tipp: suche nicht gezielt danach, sondern erfreue dich an den vielen anderen Pilzen (+fotografieren und einstellen), die du theoretisch bei so viel Totholz-Begutachtung finden müsstest.
    Der Austernseitling kommt dann allein zu dir.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Bei Austernseitlings-Fragen halte ich mich ja meistens raus, trotzdem mal eine Antwort zu dem Thema:


    Also, ich finde ja, es wird viel zu oft mit dem Namen des "Rillstieligen" umhergeworfen. Lamellen, die weit den Stiel hinablaufen wären zumindest für mich nie ein Argument gegen den Austernseitling.

    Die braune Farbe ist ok, den Austernseitling gibt es nicht nur graublau (oft an Buche so).
    Was an der Stielbasisfilz-Theorie dran ist, da maße ich mir mal kein Urteil an, bin da aber eher skeptisch.
    Letzte Zweifel würden bei mir wieder mit dem Geruch ausgeräumt werden. Sehr schwach, aber auch sehr eigen, finde ich.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Zu Wetten eignet sich allerding wohl eher ein Rätsel als eine Bestimmungsanfrage.


    Ja genau, so ungefähr schrieb ich es ja auch: man braucht jemanden der hieb- und stichfest die Lösung kennt.


    Übrigens ....

    Zitat


    Mein Favorit übrigens:
    >Clitocybe Foetens<


    ....habe ich den gestern nur nicht erwähnt, weil er laut Lit. hauptsächlich in Nadelstreu wachsen soll. War aber auch mein allererster Gedanke. Sicherlich gibt es aber irgendwo auch noch was Besseres.
    Ganz auszuschließen sind auch Tephrocybe (Graublatt)-Arten nicht, da gibt es auch solche Fruchtkörperformen.


    VG Ingo W

    Hallo Christian!

    Zitat


    Ist das wirklich immer so, Ingo? Dann muss ich nämlich meine sämtlichen Herbstfunde in Frage stellen, weil mir da immer wieder ein weißer, büscheliger, intensiv süßlich riechender Pilz unter die Finger kam, der aber schon sehr brüchig (v.a. im Stiel, aber auch im Hut) war.


    Nein, musst du sicherlich nicht in Frage stellen.
    Das, was ich meine, kann man schlecht als "brüchig" bezeichnen, denn das würde ja z.T. womöglich auch auf Täublinge zutreffen. Vielleicht ist "fragil" der bessere Ausdruck.


    Ist aber auch schwer, manche Dinge in Worte zu fassen. Nehmen wir an, du würdest die Hüte beider Arten so mit dem Zeigefinger in gleicher Kraft "anschnippen", dann würden aus dem Tr. scalpturatum-Hut viel schneller Teile herausfallen als beim L. connatum.


    Wobei natürlich jetzt diese von dir verlinkten weißen Hüte womöglich beinahe mithalten würden, weil schon älter.
    Wenn du den Geruch des Lerchensporn-Raslings abgespeichert hat, kann man den Pilz eigentlich immer gut bestimmen. Anhand des gelinkten Bildes könnte ich mir da nie so sicher sein.


    Und natürlich ist es auch durchaus möglich, dass deine beiden angefragten Ausgangspilze was unterschiedliches zeigen. Wenn man die Stiele so betrachtet, wird das wohl auch so sein.


    Zitat


    Ein Gilben, noch dazu intensiv zitronengelbes (nach Bon),


    Wenn er das so schreibt, übertreibt er oder meint tatsächlich was anderes als das, was hier in Deutschland als die Art gesehen wird.
    http://www.aranzadi-zientziak.org/micologia/t?lang=eu
    Das Gilben tritt oft erst im Vergehen oder am älteren Fruchtkörper ein, also weniger vergleichbar mit einem Karbol-Champignon oder sowas.
    http://www.mushroomslook.com/p/495/tricholoma-scalpturatum
    Das nächste Problem ist, dass Tr. scalpturatum mal eine zeitlang mit Tr. argyraceum (Silbergrauer Erdritterling) synonymisiert war, der aber dunkelschuppiger ist und nicht gilbt. Das könnte die Ursache sein, warum er beim Bilderaufruf so unterschiedlich gezeigt wird.


    Übrigens habe ich meine Funde auch immer kaum im Wald, sondern immer irgendwie in Gebüschsäumen, parkähnlichen Biotopen, verwilderten Gärten oder irgendwie beeinflussten Stellen gefunden.


    VG Ingo W

    Hallo Buliz!

    Zitat


    Den hab ich mir zwar auch immer anders vorgestellt, aber eine Alternative scheint es nicht zu geben.


    Ich finde deine Bilder gut zur Art passend.
    Ich hatte vor dem Lesen deines Beitrages übrigens die gleiche Eingebung mit den Pilzen von Christian, also Tr. scalpturatum (Gilbender Erdritterling).


    Hallo Christian!


    Sind nicht vielleicht beim Abtrocknen flache, etwas dunklere Schuppen auf dem Hut zu sehen, so wie auf Buliz ´ Bild?


    Einige Angaben dazu müsste ich dann natürlich ziemlich dehnen, also mit dem Geruch und der Pseudo-Büscheligkeit, damit es zur Art passt. Aber sicher bin ich mir natürlich auch nicht mit dem Vorschlag.


    Der Lerchenspornrasling (L. connatum) ist ein eher knorpeliger Pilz, der kaum so brechen würde in den Hüten wie auf deinem 1. Bild.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!

    Zitat


    Was die Rauchblättrigen Schwefelköpfe angeht, könnte schon sein daß es welche sind......


    Also, das ist schon genau so, wie das Mausmann schreibt. Sollten die Farben stimmen, die bei mir ankommen, passt das schon gut zum Rauchblättrigen (H. capnoides), die rotbraunen Stiele sind in der frostigen Jahreszeit beinahe Pflicht. Im Winter sind die Fruchtkörper oft auch weniger, dafür größer.


    Aber ganz sicher kann man das anhand eines Fotos mit so dürftiger Beschreibung (kein Substrat, kein Geschmack, keine Beschreibung der Stielspitzen- und Lamellenfarbe) sowieso kaum sagen.
    Die Beschreibung der Farben, wirst du sagen, ist doch überflüssig, da auf dem Bild zu sehen. Aber da gibt es viel Beispiele, dass gerade dieses Neon-Gelbgrün an der Spitze des Stiels beim bitteren Bruder vom Fotoapparat nicht abgebildet wird (einfach mal nach Bilder googeln!), obwohl original vorhanden.
    Also meine Quote wäre momentan 90% für capnoides, 10% für fasciculare.


    Deinen 2. kann man leider auch nicht sicher bestimmen, dürfte sich um die Gattung Crepidotus (Stummelfüßchen) handeln.
    Etwas eingrenzen könnte man, wenn du was zum Substrat, den Fundumständen, der Hutoberfläche usw. schreiben würdest.
    So, wie es aussieht, hast du ihn an dünnen Ästchen (wahrscheinlich noch ansitzend) gefunden. Bei mir ist so wachsend der Crepidotus cesati (Entferntblättriges Stummelfüßchen) recht verbreitet.

    Muss man aber tatsächlch mikroskopieren, gibt da mindestens 10 andere, die auch in Frage kommen könnten.


    VG Ingo W

    Hallo Claudi!


    Ja, genau. Ist nicht immer so deutlich. Wenn du genau hinschaust, müssten auf dem gelblichen Untergrund so bräunliche Sprenkel sein.


    fong:
    Ja, ich nehme noch Einsätze entgegen. In deinem Fall "All in", also von meinen 100 virtuellen Chips setze ich alle dagegen. Wenn du mitmachst?


    VG Ingo W

    Hallo Claudi!


    Zitat


    bis auf den einen kleinen Hut..war ansonsten nix gelbes an den einzelnen Hüten von unten


    Nicht an den Hüten suchen, sondern mehr am Stiel!
    Übrigens haben Seitlinge (Pleurotus) nicht diesen Lachs-Schimmer in den Lamellen. Die Lamellen sind auch nicht ganz so dicht stehend wie hier.


    VG Ingo W

    Hi Pablo!

    Zitat


    Irgendwas lässt mich nämlich an Clitocybe zweifeln.


    Ist doch schon mal wieder eine gesunde Einstellung!
    Zu Anfang hatte ich ja beinahe an was Omphalina-artiges gedacht oder was aus der engeren Verwandtschaft.
    Auch Tephrocybe (Graublatt) oder eine Kleingattung ist nicht ausgeschlossen.
    Schade, dass wir das wohl nur schwerlich herausbekommen werden, denn die Chancen für Clitocybe schätze ich schon mit etwa 75% ein, womit dann auch ein kleinerer Wetteinsatz meinerseits verbunden wäre.


    Vielleicht sollte ich mir sowieso mal Gedanken machen über eine kleine Pilz-Wett-Einrichtung. Eigentlich muss sich immer nur jemand finden, der anderer Meinung ist und bereit ist, eine gewisse Summe (beispielsweise in Form von gefüllten Bierflaschen, nein Quatsch, ok, virtuelle Chips gehen natürlich auch) dagegenzusetzen.
    Dumm ist es halt, dass schiedsrichtermäßig oft die einwandfreie Bestimmung/Auflösung allein aufgrund der nur bildlichen Beiträge etwas auf der Strecke bleibt, wenn es sich um Anfragen handelt.


    VG Ingo W


    Edit: Was zeigt eigentlich Bild 3 der 2. Pilzart, also des auch von mir vermuteten Gelbstieligen Muschelseitlings (S. serotina)?

    Hallo Henning!


    Zitat


    Es ist in vielen Fällen auch kein großes Problem vermorschte Bäume zu erhalten.


    Interessant! Das Thema würde mich interessieren.
    Kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass es heutzutage noch jemand auf sich nimmt, später in "Millionenhöhe" verklagt zu werden. Ist zwar jetzt etwas amerikanisch übertrieben von mir dargestellt, aber du weißt schon, was ich meine.
    Schließlich fragt dich im Schadensfall niemand mehr nach deinen gutgemeinten Absichten, wenn die Leute aus der 2-Mio-Villa in der Nachbarschaft die Bucheckern am Küchentisch vom Baum abpflücken können.


    VG Ingo W

    Hallo Claudi!


    Da hat aber der Pablo jetzt noch mal Glück gehabt.

    Zitat


    Marasmius Oreades.....Nachtrag: Ne, ist wahrscheinlich falsch.


    Denke mal, das ist ein Trichterling (Clitocybe). Da der aber jetzt strikt im Moos gewachsen ist und im Birkenwald, bin ich da relativ ratlos.
    Aber das bin ich eigentlich oft bei Trichterlingen, ist eine ziemlich schwierige Gattung und die Arten werden nicht nur literaturmäßig ziemlich widersprüchlich behandelt. Dazu kommt noch die Frostschädigung und eine damit einhergehende wahrscheinliche Farbverdunkelung und Geruchsverlust.


    Natürlich kann ich auch eine andere Gattung nicht restlos ausschließen.
    Sicherlich ein interessanter Pilz, bei dem man sich möglicherweise auch im Optimalzustand ohne tieferblickende optische Apparatur schwer tut.
    Schade!


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Wenn es um Pilze geht, bin ich beinahe immer skeptisch, wenn ich was nicht erkenne oder wenigstens über den Pilz was geschriebenermaßen erfahre. Ist nicht nur bei dir so, nicht übel nehmen!


    Übrigens dürfte es ziemlich selten sein, dass M. capillaris Blätter befällt, die erst dieses Jahr mit Ast vom Baum gefallen sind.

    Zitat


    ....und zwar ein Ast der erst dieses Jahr abgebrochen ist...


    Sollte der Ast ganz und gar noch offen gelegen haben, dann ist Mycena capillaris als die richtige Art in der Tat ziemlich unwahrscheinlich. Die wächst nämlich eigentlich immer an +- verborgenen vorjährigen Blättern in der Laubschicht.


    Es gibt aber kleine Schwindlinge (Marasmius), die das schon eher machen mit so "frischeren" Laubblättern, die dann auch offener liegen. Die wachsen dann manchmal auch fast einzeln.


    Falls du noch keine Einschlaglupe (ca. 10 fache Vergrößerung) hast, wäre das sicher eine schöne Idee für Weihnachten, kostet kaum 20 €.
    Dann könntest du das nächste Mal was über die Lamellen schreiben.


    Schicken brauchst du das Pilzlein nicht, ganz so wichtig ist das nicht, dass sich da Ausgaben lohnen. Der Kleine würde es wohl auch kaum überstehen.
    Also, nimm meine Bemerkungen nicht allzu krumm, freue mich doch, dass du Pilze interessant findest und dich damit beschäftigst.
    Außerdem kann ja auch ich falsch liegen.


    VG Ingo W

    Hallo abeja!


    Übrigens hat das Stockschwämmchen (Pilz 1) in diesem Zustand den kräftigsten Geruch.
    Gibt da nicht viel Pilze, die bezüglich der Geruchsentwicklung bei Alterung mithalten können.


    Ah ja, der Seifenritterling (Tr. saponaceum) kann das noch und der Stachelbeer-Täubling bringt das auch: umso älter desto kräftiger.


    Derartiger Geruchsverlauf fällt etwas aus dem Rahmen, denn die allermeisten riechen "im Saft", müssen also (wenn nicht 100%-ig frisch) für die bessere Geruchsempfindung angekratzt werden (beinahe alles, was nach Rettich, Kartoffelkeime, mehlartig, nitrös, Anis, karbolig, Marzipan, Bittermandel, fast sämtliche Früchte usw. riecht).
    Ein anderer kleiner Teil entwickelt seinen Geruch erst beim Antrocknen (Maggipilz, Kokosflockenmilchling, Pilze mit Geruch nach Hering(?)), mehr fällt mir gerade nicht ein.


    VG Ingo W

    Hallo Henning!


    Naja, der Baum sieht in der Tat nicht mehr schön aus mit dem morschem Loch. Das bedeutet zwar nicht, dass gerade der fotografierte Pilz dafür verantwortlich ist, aber im Auge behalten sollte man das schon.


    Das Dumme ist ja, wir brauchen in unserem Hobby für die schönsten Baumpilzfunde morsches Holz, um so dicker das Substrat desto seltener der Fund.


    Falls du aber berufsmäßig (siehe dein Nickname) was damit zu tun hast und letztendlich die Verantwortung dafür trägst, dass der Baum nicht beim nächsten Sturm Autos, Häuser und Leute in Gefahr bringt, wird die Sache schon kniffeliger.


    Falls es da nicht gute Techniken gibt, bezüglich des Stammes den Morschanteil mit gesundem, vom Pilz undurchsetztem Myzel zu vergleichen und damit die Stabiliät einzuschätzen, dann wird es wohl trotzdem so kommen, dass er nicht mehr lange dort steht.
    In den wenigsten Fällen wird ein Verantwortlicher seinen Kopf hinhalten wollen für Schäden, die der umstürzende Baum anrichten wird, zumal dann später genau auf diese offensichtliche morsche Stelle herumgeritten wird.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Zu Bild 2 für Pilz 4:
    Ich habe mal versucht, über Bildersuche einen frostgeschädigten Sarcomyxa serotina (Gelbstieliger Muschelseitling) zu finden, ist gar nicht so einfach, weil natürlich jeder den Pilz optimal abbilden will.


    Also, durch Frost geschädigte Pilze, da ist der Gelbstielige keine Ausnahme, verlieren ihre Zellspannung. Bei den Lamellen bedeutet das, dass sie lasch werden und miteinander verkleben. Vielleicht kann man es hier etwas nachvollziehen:
    http://mushroomobserver.org/name/show_name/22043?q=nQVJ


    Ansonsten musst du etwas warten, denn solche Bilder müssten jetzt nach dem Auftauen hier im Forum hier und da auftauchen.
    Kannst dir aber auch einen gammeligen Ritterling vorstellen, der sieht auch aus, als wenn er nur noch die Hälfte seiner Lamellen hätte, weil die dann miteinander verkleben.


    Hallo Andre!


    Nr. 2 wäre wieder so ein Wettpilz für mich, bei dem ich nichts anderes sehe als Sarcomyxa in alt.
    Insofern....

    Zitat


    ....ist kein Seitlich, ....


    ....ist die Aussage natürlich richtig, weil es zu 95% ein Muschelseitling ist.

    Zitat


    ...das war mal irgend ein normaler Lamellenpilz,.....


    Ich hoffe, zu den "normalen" zählt auch der Muschelseitling? Ansonsten würdest du verlieren, wetten?


    VG Ingo W

    Hallo Anna!


    Passt schon! Solche eingewachsenen Tropfen kenne ich nur von Oligoporus guttulatus (Getropfter Saftporling), dazu kommt, wie schon von dir angemerkt, diese rosa Farbe, welche aber nur frischwachsend zu sehen ist. Wenn der trocknet, wird er flach und ist fast nur noch ockerlich bis weiß, dann kann man ihn eher mit O. stipticus (Bitterer Saftporling) verwechseln.


    Hi Pablo!


    Wäre noch günstiger, wenn man das Substrat eindeutig hätte, das sollte dickes Fichtenholz sein. Das ist auch das einzige, was mir fehlt, denn auf deinen Bildern sieht der so aus, als ob er mitten in der Streu wächst. Normalerweise gehört der an Stümpfe.


    Die Art war lange Zeit nur lokal vertreten, also bei weitem nicht gleichmäßig über Deutschland.
    Ich denke, er breitet sich in den letzten Jahren aus. In meinen Gefilden (Thüringer Mittelgebirge) ist er nicht selten und scheint außerdem häufiger zu werden.


    VG Ingo W

    Hallo Henning!


    Mit der Beschreibung der Hutoberseite: bis November mit "rotem weißen Rand" komme ich noch nicht ganz klar, aber die Farbe Rot gefällt mir eigentlich ganz gut für meine noch zurückgehaltene Idee von Abortiporus biennis (Rötender Saftwirrling).


    Allerdings gebe ich gern zu, dass mir die Fruchtkörperdicke und die Wuchsweise nicht wirklich für die Art gefällt. Was anderes fällt mir aber nicht so richtig ein:
    http://www.mushroomexpert.com/abortiporus_biennis.html


    Ich wäre übrigens auch nicht auf die Idee gekommen, den Stamm mit Rotbuche in Verbindung zu bringen, aber das weißt du sicherlich besser, und es spielt auch nicht wirklich eine Rolle.


    Gegen den Standort spricht eigentlich nicht wirklich was. Auszüge aus Die GP Bws" "sommerwarme Standorte"...."siedlungsnah"....."oft am Grund von Stümpfen, an toten Wurzeln...."


    Aber wie gesagt, ich bin weit davon entfernt, sicher zu sein.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Die Mucronellas (Pfriempilzchen) sind ganz kleine Pilze, so im Zentimeter-Bereich.
    Aber wenn wir Uli etwas verunsichern wollten, könnte man durchaus Dentipellis fragilis (Zarter Stachelrindenpilz) in den Raum werfen:
    http://www.hlasek.com/dentipellis_fragilis_aj2224.html


    VG Ingo W


    Ach so, den Dentipellis habe ich aber auch erst 1 mal gesehen, und der sollte hier auch nicht zutreffen. Der wächst schon mehr verborgen oder an der Unterseite von Ästen, also ziemlich erdnah oder in morschen Höhlungen.

    Hi Pablo!


    Zitat


    Zu den kleinen weißen Becherchen auf Buche würde Ingo wahrscheinlich sagen, daß es entweder Lachnum Brevipilosum oder Lachnum Impudicum ist.


    Du weißt zu viel!:)


    Hallo Pilzler13!


    Du schreibst ja wieder nichts dazu, aber für mich sieht das Substrat der cf. Mycena (?Helmling) nun wirklich nicht wie ein Blatt aus. M. capillaris (Buchenblatt-Helmling) glaube ich dir nicht!


    Bei der Exidia wird es sich wohl um E. cartilaginea (Knorpeliger Dr.) oder E. thuretiana (Weißlicher Drüsling) handeln, da wären halt einfach Angaben wertvoll (Substrat, Substratstärke usw.).


    VG Ingo W

    Hallo Andre!


    Nr. 1: Naja, Druntergucken ist schon Pflicht, deswegen werde ich da jetzt auch nicht spekulieren.


    Nr. 2: alte Sarcomyxa serotina (Gelbstieliger Muschelseitling) sehen so aus, druntergucken muss man trotzdem!


    Nr. 3: eindeutig S. serotina.


    Nr. 4:machen zwar auf den 2 ersten Bildern einen etwas hell gelbbraunen Eindruck, das relativiert sich aber mit den nächsten Bildern: gleiche Art wie 3.


    Nr. 5: da gibt`s mit der Bestimmung nichts auszusetzen, also Fl. velutipes s.l. (Winterrübling).


    VG Ingo W