Hallo Christian!
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Ist das wirklich immer so, Ingo? Dann muss ich nämlich meine sämtlichen Herbstfunde in Frage stellen, weil mir da immer wieder ein weißer, büscheliger, intensiv süßlich riechender Pilz unter die Finger kam, der aber schon sehr brüchig (v.a. im Stiel, aber auch im Hut) war.
Nein, musst du sicherlich nicht in Frage stellen.
Das, was ich meine, kann man schlecht als "brüchig" bezeichnen, denn das würde ja z.T. womöglich auch auf Täublinge zutreffen. Vielleicht ist "fragil" der bessere Ausdruck.
Ist aber auch schwer, manche Dinge in Worte zu fassen. Nehmen wir an, du würdest die Hüte beider Arten so mit dem Zeigefinger in gleicher Kraft "anschnippen", dann würden aus dem Tr. scalpturatum-Hut viel schneller Teile herausfallen als beim L. connatum.
Wobei natürlich jetzt diese von dir verlinkten weißen Hüte womöglich beinahe mithalten würden, weil schon älter.
Wenn du den Geruch des Lerchensporn-Raslings abgespeichert hat, kann man den Pilz eigentlich immer gut bestimmen. Anhand des gelinkten Bildes könnte ich mir da nie so sicher sein.
Und natürlich ist es auch durchaus möglich, dass deine beiden angefragten Ausgangspilze was unterschiedliches zeigen. Wenn man die Stiele so betrachtet, wird das wohl auch so sein.
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Ein Gilben, noch dazu intensiv zitronengelbes (nach Bon),
Wenn er das so schreibt, übertreibt er oder meint tatsächlich was anderes als das, was hier in Deutschland als die Art gesehen wird.
http://www.aranzadi-zientziak.org/micologia/t?lang=eu
Das Gilben tritt oft erst im Vergehen oder am älteren Fruchtkörper ein, also weniger vergleichbar mit einem Karbol-Champignon oder sowas.
http://www.mushroomslook.com/p/495/tricholoma-scalpturatum
Das nächste Problem ist, dass Tr. scalpturatum mal eine zeitlang mit Tr. argyraceum (Silbergrauer Erdritterling) synonymisiert war, der aber dunkelschuppiger ist und nicht gilbt. Das könnte die Ursache sein, warum er beim Bilderaufruf so unterschiedlich gezeigt wird.
Übrigens habe ich meine Funde auch immer kaum im Wald, sondern immer irgendwie in Gebüschsäumen, parkähnlichen Biotopen, verwilderten Gärten oder irgendwie beeinflussten Stellen gefunden.
VG Ingo W