Hallo Waldi!
Interessiert dich zwar wahrscheinlich im Moment weit weniger, aber rechts, der flächig wachsende Pilz am Stamm wäre beim leichten Fingernagelritzen am hellen Randbereich rot angelaufen.
VG Ingo W
Hallo Waldi!
Interessiert dich zwar wahrscheinlich im Moment weit weniger, aber rechts, der flächig wachsende Pilz am Stamm wäre beim leichten Fingernagelritzen am hellen Randbereich rot angelaufen.
VG Ingo W
Hallo Ralf!
Knallhart recherchiert!
Wie du das kombiniert hast! Meine Hochachtung!
Miss Marple wäre stolz auf dich gewesen!
Wäre die Sache nicht so ernst, hätte ich wohl zwischendurch beinahe lachen müssen.
VG Ingo W
Hallo Christian!
Der Begleitpilz ist auch schön geworden. Den darfst du Gezonter Adermoosling (Arrhenia spathulata) nennen.
Deiner ist wohl ohne Pause hintereinanderweg gewachsen, weil so gar keine Zonierungen vorhanden sind. Die gezeigte Farbe ist der Feuchtzustand, abtrocknend wird der mehr grau.
Dieser Pilz ist nur auf Erd-Drehzahnmoos (Tortula ruralis) zu finden, ok. zumindest auf Drehzahnmoos (Tortula).
Meine Standorte sind mehrfach alte, von diesem Moos bewachsene Betonflächen. Also welche, die nicht mehr benutzt werden (alte Einfahrten zu Hallen, Abstellplatz von Alttechnik und einmal eine nicht mehr benutzte, so etwas tiefer gelegte, betonierte Desinfizierungs-Einfahrt zu einem nicht mehr vorhandenem Stall.
Beim Tulostoma kann ich nicht viel sagen, da wurden aber in Pilzepilze schon Arten vorgestellt.
Beim Standort von T. brumale handelt es sich bei uns hier in Deutschland oft um menschlich beeinflusste "Ersatz-Standorte", in der Regel karge, meist nur von Moos bewachsene, sonnenbeschienene und wärmespeichernde Plätze.
Mein einziger Standort von einer T. brumale ist ein aufgeschütteter Auto-Abstellplatz neben einem bemoosten Beton-Element auf meiner Arbeit (übrigens ist die Arrhenia nur etwa 20 m weit weg).
Die Fruchtkörper werden aber von Jahr zu Jahr weniger, weil andere Pflanzen dort die Oberhand gewinnen.
VG Ingo W
Hi Markus!
Zitat
...ihrer von dir beschriebenen Attribute : Geiles (tolles, intelligentes, nettes) Weibchen ....
Bestreite ich zwar nicht, stammt aber nicht von mir. Will doch keinen Ärger mit Nafste.
Oder ist das jetzt womöglich die neue Kampfform, Konkurrenten auszuschalten?
Wäre auch clever!
Ich glaube, ihr habt es alle faustdick hinter den Ohren!
VG Ingo W
Edit:
Mausmann
Zitat
Ingo ?! Du weißt schon daß bei Ruderbooten das Kiel holen länger dauern kann ?
Hatte ich bisher nicht gedacht, wäre ja bei einem Ruderboot nicht allzuweit der Weg unter Wasser.
Inzwischen befürchte ich aber, dass die 2 Leute (natürlich Teilnehmer des Rätsels) an den Stricken sehr wohl dafür sorgen, dass das lange dauern kann.
Hi Anna!
Zitat
Teilnehmerzahl: im zweistelligen Bereich
Ok, dann verrate ich dir, dass Pilze auch im Wald wachsen.
VG Ingo W
Edit: und dass Pilze-Anbinden bei dir bald nichts mehr hilft!
So!
Hallo Markus!
Zitat
Shifu Anna löst demnächst auf...........
Wie demnächst? Demnächst ist 2 Stunden nach jetzt!
Ich bin überzeugt, die Anna kostet das aus bis zur letzten Minute, wahrscheinlich verlängert sie sogar auf Ostern und verrät gar nix demnächst.
Hey, vergessen? Die fährt mit dem Quad zum Pilzesuchen, bindet ihre Judasohren an und ist Pilz-Animateuse!!
VG Ingo W
Hallo!
Wie bei Pilzen üblich, hat man auch eine ganze Menge an Interpretations-Spielraum.
Wie daneben das gehen kann, merkt man an den Aussagen zu den Judasohren mit Seil.
Lieber Markus! Die Ohren werden doch nicht zu Seilen verarbeitet, die Seile sind auch nicht das neue günstigere Substrat! Nein!
Die Anna weiß schon was sie tut: sie bindet die Ohren, vielleicht auch andere Pilze, einfach fest, damit sie nicht verschwinden oder geklaut werden können.
Clever!
@ Mausmann: da gebe ich dir recht, also die bisherige Teilnehmerzahl, die müsste doch wenigstens drin sein!
Zitat
daß Ingo sich die Krone nehmen möchte ...
Das möchte er vielleicht, aber der kann viel möchten.
Das einzige, was vielleicht hinter ihm steht, ist die Blamage und der Fährmann, der ihm die Ruder reicht für die 4-wöchige Bootsrundfahrt aus eigener Kraft (wo es doch zur See so wenig Pilze gibt!).
Zitat
und dann sieht man plötzlich hinter ihm die Schatten mit erhobenen Dolchen vom Björn, dem Hübchen, einem Andreas oder anderen großen Kennern.
Ich glaube hübchen und Björn bestimmen lieber Pilze.
Also Anna nochmal: du kannst doch bestimmt einen aktuellen Einblick geben, wie eng sich das alles drängelt.
Oder schaust du kein "The Voice of Germany"?
Pilz-Animateusen dürfen nämlich gar nicht alles für sich behalten, das ist total unkommerziell!
VG Ingo W
Hallo Dryocopus!
Also die "Ariadne-Fäden" würden mich darauf tippen lassen, dass da eine Spinne im Spiel ist.
Dort unter dem Flügel und dem Pilz fantasiere ich mir ihre Taster (Pedipalpen) dazu.
Was nicht passt, wäre allerdings:
1. warum liegt der Flügel obendrauf?
2. wieso ist kein ordentliches Spinnennetz zu sehen?
Es gibt ja Spinnen, die ohne Netz fangen, aber da passt dann der hinführende Faden wieder nicht.
Mysteriös!
Oder sind das Stolperfallen? Signal-Leitungen? Gibt es Spinnen, die ohne Netz fangen und Signalfäden legen? Wäre uneffektiv bei nur 1 bis 2 Fäden, außerdem wäre die Spinne nicht schnell genug.
Meine überzeugte Meinung also: es ist was anderes, als das, was ich schrieb.
Kommt zu den Akten in den Keller.
VG Ingo W
Hallo Nafste79!
Zitat
Das mit der Pilz-Animateuse Big Grin kann ich bestätigen, Ingo. Wer sonst könnte mich am 24.12. animieren, mittags noch in den Wald zu fahren, um Austernseitlinge und Samtfußrüblinge für das Abendessen zu holen. Kein Scherz!
Aber auch schön, dass du dich überreden lässt.
Die Arbeit von Anna mit der ganzen Rätselei ist ja das eine. Dass sie dafür die reichliche Zeit einsetzen kann, ohne dich mehr als nötig zu verärgern dann das andere.
Also meinen besten Dank auch an dich.
Zitat
Die Auswertung ergibt dabei Unglaubliches, denn momentan führt der/die UserIn mit dem Namen ...
Wie eng beieinander?
Wieviel Listen fehlen noch?
Wieviel sind es schon?
VG Ingo W
Hallo abeja!
So leid mir ´s tut, aber ich kann da nicht mehr mitreden.
Es gibt da noch einige helle resupinat wachsende Porlinge. Wohin das bei deinem führt,
da bräuchte man zur Zielführung wohl mikroskopische Aspekte.
Ich könnte ja empfehlen, deinen Pilz in ein Forum zu stellen, in dem sich Porlings-
Liebhaber rumtreiben, aber deren Antwort wird sein, das weiß ich recht sicher: Mikroskopieren!
VG Ingo W
Hallo Michael!
Gültig beschrieben ist der seit 2004.
Natürlich gibt es den Pilz schon viel länger, bloß "Banalarten" schaut eben kaum mehr jemand intensiv an, deshalb passieren manchmal solche Überraschungen. Ostrow und Beenken fielen abweichende Sporenformen bei dieser Art auf, auch scheint sich die Ökologie zu unterscheiden.
Früher sind wohl auch bei den Holzkeulen (Xylaria) die Unterschiede zu polymorpha und longipes lange im Verborgenen geblieben.
Sicher gibt es da unzählige Beispiele.
Zitat
Die könnte man theoratisch noch sammeln, bevor sie vergammeln?
Hier gibt es keine absolute Richtlinie. Viele Pilzberater sagen auch, dass der Austernseitling nach Frost nicht mehr zu verwerten ist. So lebt man natürlich auf der sicheren Seite (bevor irgendwelche Chaoten was Halbaufgelöstes und in Zersetzung begriffenes vom Baum schneiden und versuchen sich damit ein Mahl zu bereiten).
Aufgeschlossenem Publikum würde ich einfach sagen, wenn der Pilz gut aussieht, seine ursprüngliche Farbe und Konsistenz noch hat, nicht schlecht riecht und auch sonst nichts dagegenspricht: warum soll man die dann nicht essen können?
Pilz-Zersetzung ist immer irgendwie ersichtlich und erriechbar. Bloß es fällt dem "Normalbürger" gerade komischerweise bei Pilzen schwer, das einzuschätzen.
Wobei die gleichen sich in der Kaufhalle aber am Gemüsestand "viel professioneller" verhalten.
VG Ingo W
Hallo abeja!
Zitat
...bin aber eine weibliche "Biene"...
Klar, jetzt, wo du es sagst. Männliche Bienen sind ja auch Drohnen und liegen mehr in der Ecke rum (oder im Wald).
Daher also diese Beflissenheit.
Na, dann werde ich den Text mal wieder löschen, so geht ´s ja schließlich nicht: "Bienen und Pilze" ![]()
VG Ingo W
Hallo!
Zitat
das heißt dann, das es theoretisch eine "Wintersemmelstoppelart" gibt?
Nein, habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
Jetzt gefundene sind alles bloß gut konservierte Pilze, die brauchen ziemlich lange bis sie vergammeln.
Ich habe vor Jahren zu Silvester auch schon mal gut erhaltene Pfifferlinge gefunden.
Wenn nicht gerade eine 4-wöchige milde Periode im Winter eingeleutet wird, wollen die aber alle nicht mehr wirklich jetzt wachsen.
Hydnum rufescens (Rötlicher Stoppelpilz) ist hier die wahrscheinlichste Möglichkeit, es gibt aber auch noch einen neueren, der heißt H. ellipsosporum. Sieht wohl auch so ähnlich aus, habe ich bewusst noch nicht wahrgenommen.
Giftig ist keiner von denen.
VG Ingo W
Hallo Uwe!
Zitat
Du bist bestimmt so sicher wegen den "Fusseln" am Stiel!
Nein, die jucken überhaupt nicht. Die gezeigten haben aber viel zu dichtstehende Lamellen und der Stiel ist in der ockerbraunen Farbe des Hutes (den Vergleich zur Hutfarbe haben wir ja leider nicht).
Die Strobilomyces (Nagelschwämme)-Arten haben mindestens einen 2-farbigen Stiel, oft 3-farbig, wobei der apikal immer weiß ist bei frischgewachsenen Fruchtkörpern.
VG Ingo W
Hallo!
Zitat
*räusper
Helm auf ? Motor läuft ?
Aha, auch schon kommerzielle Pilzführungen mit Quads im Angebot. Na lasst euch nicht von mir erwischen, ich streue sonst Nagelschwämme!
VG Ingo W
Hallo!
Zitat
Also sowas, wie kann denn ein Austernseitling auf einem in einem Bach liegenden Ast wachsen, tz tz.
Ich glaube nicht, wenn ich die Bilder so betrachte, dass es sich hier noch um das normale Bachbett handelt. Da ist sicherlich schon ein bisschen zu viel Wasser durch die Schnee-Schmelze drin.
VG Ingo W
Hallo!
Zitat
Aber Semmelstoppelpilze im Winter?
Wobei man immer unterscheiden muss, was hat sich durch die Kälte einfach nur etwas länger gehalten und was ist bei Winter-Temperaturen erst gewachsen.
Der Semmelstoppelpilz ist z.B. nicht der normale Hydnum repandum, sondern eine der anderen Hydnum-Arten.
Der auf dem ersten Bild sollte Rickenella fibula (Orangeroter Heftelnabeling) sein.
Das 3. letzte Bild (habe ich schon erwähnt, dass eine Bildernummerierung manchmal vorteilhaft ist?), wäre ein schönes Rätselbild. Ich behaupte nämlich, dass das der Mäuseschwanzrübling (Baeospora myosurus) ist.
VG Ingo W
Hallo!
Zitat
Das letzte Bild regt bei mir unheimlich den Appetit an !
Da wachsen doch schon Pilze drauf, siehe hinten: Metallvortäuschender Backröhren-Stielscheibling.
Eindeutig zu lange drin gewesen, dann kommen die.
VG Ingo W
Hallo!
Zitat
anna feuert mich immer mal an....das machst du toll daggi...aber ich halte das für reine taktik, ...
Anna war bestimmt mal Animateur in Mallorca oder so und hat sich jetzt auf Pilz-Animateuse spezialisiert.
Nicht dumm, schaut mal in den Gelben Seiten nach, gibt ´s nämlich gar nicht so oft!
Einem Menschen das Gefühl zu geben, er hätte selbst beim Fund eines simplen Ockertäublings, Birnenstäublings oder Kartoffelbovistes etwas wahnsinnig Faszinierendes gefunden, da gehört schon ein professionelles Maß an Menschenkenntnis und Psychologie dazu.
Ich hoffe, Anna, du verkaufst deine Kurse nicht zu billig.
VG Ingo W
Hallo Andre!
Ich lache mich schief!
Glaube mir, da wären mir trockene Füße wichtiger gewesen!
Aber bei solchem Einsatz schmeckt das Pilzgericht sicher auch viel besser.
VG Ingo W
Ach P.S.: du hast doch hoffentlich auf dieser Trauminsel bzw. diesem aufregenden Sonder-Standort nach Becherchen geschaut, oder? Stellst du bestimmt noch ein, hoffe ich doch?
@Pablo:
Zitat
Ach und wie ist das eigentlich mit diesen Bisporellas? Waren die denn schon immer so häufig?
Da ist mir nichts Gegenteiliges bekannt Allerdings sind kleine Becher sehr lange ziemlich stiefmütterlich behandelt worden.
Das Ranking von häufig für citrina, über häufig in Buchenwäldern für subpallida zu zerstreut für pallescens und selten für claroflava/sulfurina war aber, denke ich, vor 20 Jahren das gleiche.
Hallo!
Hier noch der angekündigte Corticium roseum (Rosafabrner Rindenpilz), der früher auch mal rar war.
Fällt besonders im Winterhalbjahr auf. Ökologie ist im Prinzip die von Exidia recisa (Kreiseldrüsling), wenn gleich auch nicht am gleichen Ast.
Sieht zwar auf dem Bild groß aus, die Beläge sind aber nur im Zentimeterbereich.
Auch sieht er draußen bei Tageslicht nicht ganz so kräftig gefärbt aus, mehr weißlich-rosa.
Unter der Lupe macht er einen samtigen Eindruck.
Kann man eigentlich gut ansprechen, wenn man das und das Substrat "Weide, ansitzende, erst wenige morsche Äste, oft unterseitig" beachtet.
VG Ingo W
[hr]
Hallo Eike!
Ich habe da bestimmt noch was übersehen.
Mycena adscendens (Zarter Helmling) sollte nicht so braun sein.
Vielleicht hole ich mir noch mal eine Probe in ein paar Tagen, da könnte er dann reif sein und man hat dann alle Merkmale zur Verfügung.
VG Ingo W
Edit: ich denke, der sollte es dann werden:
Mycena supina (Verbogenstieliger Helmling)
http://home.online.no/~araronse/Mycenakey/supina.htm
Hallo Fredy!
Zitat
Auf Wunsch könnte ich auch weitere Bilder liefern, u. a. von einem Bereich an der noch stehenden Basis des Substrates mit einer Fläche von Fruchtkörpern, die ein weit weniger "extremes Aussehen" besitzt.
Also, ich werde da der letzte sein, der dich aufhält.
Umfangreiche Abbildungen der verschiedenen Wuchsformen eines einzigen Pilzes sind was Wertvolles, zumal du einen Standort zu haben scheinst, bei dem du dann auch sicher bist, das alles zusammengehört.
Auf sowas kann man immer gut zurückgreifen, denn das "Problem des nodulosus" wird es weiterhin geben.
VG Ingo W
Hallo Jan-Arne!
Sieht doch aus wie der Zwilling!
Meinen Segen hast du. Das Problem dabei ist, ich kenne die Arten nicht aus eigener Anschauung, dann sind solche Bejahungen mit Vorsicht zu genießen bzw. sollte ich mir die verkneifen.
Also ich müsste die zur Sicherheit mikroskopieren, eben weil ich sie nicht kenne.
Weißt du das Substrat? Ich lese gerade "stets an Nadelholz".
Frage mich, warum mir die noch nie über den Weg gefallen sind.
Zur Zeit der Herausgabe der BaWü-Flora galt der jedenfalls als selten.
VG Ingo W
Hallo jarek!
Das ist leider nicht so einfach. Jede Pilzart hat ganz bestimmte Ansprüche und darauf müsste man bei der Substrat-Auswahl bei einer Zucht der Pilze genauestens eingehen.
Bei vielen Pilzen ist es auch noch gar nicht gelungen, die zu züchten. Viele davon sind Mykorrhiza-Pilze, dass heißt, das sind Pilze, die einen bestimmten Baum brauchen, um überhaupt leben zu können. Die Steinpilze und Rotkappen gehören beispielsweise dazu.
Ich denke, es wäre effektiver und sicherlich von Erfolg gekrönt, wenn du einfach selbst ein paar Speisepilze kennenlernst und die dann suchst (oder umgekehrt). Macht Spaß, man wird nicht dümmer dabei und Natur ist schon was schönes. Und vielleicht nach einem Jahr behandelt deine Mutter dann deine Pilze als was ganz Exquisites.
VG Ingo W
Hallo abeja!
Also erst mal: für eine TU sind die Bilder im ersten Link wirklich das Kläglichste, was ich in letzter Zeit gesehen habe. Da kann man ja "wirklich alles erkennen". Da hat man wohl den Button für ´s Großmachen der Bilder vergessen?
Den Wurzelschwamm erkenne ich auf deinen Bildern nicht.
Der würde immer versuchen, wenigsten teilweise, Hüte zu bilden, außer er wächst unten an einem liegenden Stamm.
Und falls er keine Hüte bildet, hätte er oft diesen typischen rotbraunen Wulst um die Fruchtkörper herum. Auch wächst er viel ungleichmäßiger (oft mehr wie dickflüssiger hingeschütteter und schnell erstarrter Mörtel). Von einer Braunfärbung wüsste ich jetzt auch nichts.
"Gummiartig-zäh" und "leicht ablösbar" wäre nächste Kill-Kriterien aus meiner Sicht. Der ist eher korkig-holzig und nicht leicht ablösbar, zumindest nicht die resupinaten Bereiche.
Naja, bleibt interessant. Es gibt da ja noch Unmengen an in Frage kommenden Porlingen, bloß alle sind mir da auch nicht geläufig.
Die Porlings-Experten mikroskopieren sowas in der Regel getrocknet. Also trocken machen und bei einer guten Gelegenheit weitergeben. Oder einfach warten, manchmal bringt die Zeit die Lösung (oder auch nicht).
VG Ingo W
