Beiträge von Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Bisher dachte ich, eine Konidienform würde zwar Sporen produzieren, diese könnten aber nur das Erbgut kopieren, nicht mit anderen Primärmycelien (?) austauschen.


    Ähm, genauso ist das auch. Wo habe ich mich denn jetzt wieder missverständlich ausgedrückt.


    Also bezüglich der Tremella mesenterica:
    - Fruchtschicht noch unreif, aber Bildung von Konidiensporen
    - später auch auch Ausbildung von Fruchtschicht zur Bildung von geschlechtlichen Sporen
    - beides unabhängig voneinander
    - beide Sporenarten können auch nichts miteinander anfangen
    - aber alle Varianten von ungeschlechtlichen und geschlechtlichen Sporen dienen der Vermehrung ein und derselben Art


    Wobei natürlich die geschlechtliche Fortpflanzung normalerweise die gesündere, überlebensfähigere Reproduktion darstellt.


    VG Ingo W

    Hallo Malone!

    Zitat


    @Pablo: Danke, cerina passt sehr gut.
    Sie wuchs aber nicht, wie angegeben, an "Ästchen",
    sondern an einem Trumm von Eichenstamm.


    Oje, wer gibt denn Ästchen als Substrat an? N. cerina wächst immer an dickerem Laubholz, meist unmorsche Schnitt- und Bruchstellen.

    Zitat


    Zur Nr 11: Substrat war vermutlich Buche.
    Größe unter 5mm.
    Habe mir schon vorgemerkt, dieser Tage dort nochmal vorbeizusehen.
    Gibt dann vielleicht neue Infos.


    Kriegst du per Auge nicht raus. Beide in Frage kommenden Arten hatten wir kürzlich im Forum abgehandelt.
    Ca. ab Beitrag 31 für Lachnum impudicum (Unverschämtes Weißhaarbecherchen)
    http://www.pilzforum.eu/board/…ghlight=Lachnum+impudicum
    und der Doppelgänger hier (Lachnum brevipilosum = Kurzhaariges Weißhaarbecherchen):
    http://www.pilzforum.eu/board/…ight=Lachnum+brevipilosum


    Zwischen den zweien spielt sich das ab, wenn Substrat "Buche" ist.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Die Nectrias sind noch mal eine Sache für sich. Gibt es auch nicht nur 1-2 Stück, sondern mit allen,
    was früher nur unter Nectria zusammengefasst war (inzwischen weiter aufgespalten) kannst du mit so 30-40 Arten rechnen.


    Dabei ist auch immer der Zustand zu beachten, denn eintrocknend fallen die in sich zusammen. Erst ist der Konus weg und dann tarnen sie sich u.U. sogar als rote Becherlinge.


    Genau geht es tatsächlich wieder nur mit Mikro. Mit N. coccinea hätte Dryocopus und ich aber gute Chancen auf Richtigkeit.


    VG Ingo W


    Edit: Übrigens, Thema Nectria: Schaut jetzt auch mal an älterem Reisig von Kiefern oder bei umgefallenen Bäumchen in den äußersten Astbereichen. Solltet ihr dort rote Kügelchen finden, habt ihr normalerweise einen Erstfund- oder Zweitfund für euer Bundesland.


    Das Ding scheint nicht selten zu sein, ist in Sachsen z.B. nach meiner Beschreibung einen Tag später gefunden worden. Bloß es achtet halt wieder keiner drauf.
    Genaugenommen sind es 2 sehr eng miteinander verwandte:
    http://asco-sonneberg.de/pages…tula-120224-01xs30551.php
    und
    http://asco-sonneberg.de/pages…lsamea-090119-01xs971.php


    Der Witz ist, dass auf dem 1. wieder ein weiterer Pilz parasitiert, der dann natürlich noch seltener ist:
    http://asco-sonneberg.de/pages…-120216-01xs-col26551.php


    VG Ingo W

    Hallo!


    Nein, nichts an einem Bildrand.
    Ok, ich gebe zu, es ist durch die Bild-Verkleinerung nicht optimal zu sehen, aber sonst wäre es ja auch zu einfach.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf, hallo Sven!


    Ok, das ist natürlich richtig.
    Darauf will ich aber nicht hinaus (verstehst du sicher aus meiner Richtung).


    VG Ingo W

    Hallo Dryocopus!


    Ja klar, Fressen von totem Material, weniger parasitisch.
    Ich meine dabei aber nicht, dass der graue Belag (= Peniophora cinerea = Aschgrauer-Zystidenrindenpilz) das Buchen-Aststück zersetzt.


    VG Ingo W


    Edit: Hallo Pablo:
    Wobei es sich bei allen grauen Belägen auf dem Bild um Peniophora cinerea handelt, nur einmal auf der Rinde, mal auf rindenlosem Holz, mal alt und tot.

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Zu beobachten war auch sehr schön, daß die knalligen und weniger lappigen Fruchtkörper deutlich weniger "bekernt" oder eben bepulvert waren, als die Hauptfruchtformen.


    Nur noch mal zur Sicherheit:
    Die jungen orangefarbenen, bepulverten Fruchtkörper sind nicht alleine für die Vermehrung der Konidien da. In denen wächst auch eine ganz normale Fruchtschicht heran für "normale" Sporen.


    Um die Riesen-Gallertträne zu finden, wären Tannenbestände gut.


    Zitat


    Aber daß Tremella Aurantia an dickerem Holz wächst, und eben auf Stereum Hirsutum parasitiert, ist schon relevant, oder? Aber auch hier wäre es möglich, T. Aurantia zu finden, ohne daß S. Hirsutum Fruchtkörper gebildet hat?


    Genau so sehe ich das bisher (bis es mir jemand anders sagt :) ).
    Zumindest fehlt mir bisher die Aussage, dass Tremellen nur Fruchtkörper verwerten.
    Nein, kann nicht sein, denn dann würden sie ja direkt dran kleben.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Pustelpilz (Nectria) ist schon mal richtig.
    Bei der Wuchsweise und Buche als Substrat ist Nectria coccinea (Scharlachrotes Pustelbecherchen) der favoritisierte Kandidat.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Viele der letzten Beiträge zeigen uns eines deutlich: Pilze sind gefährlich, ja lebensbedrohlich.
    Nicht nur wegen eventueller Gifte, die sie in sich tragen, und dem unbedarften Speisepilzsammler Probleme bereiten können, sondern wie viele der letzten Beiträge hier beweisen:
    Pilze machen Moos kaputt (Beiträge Chromocyphella, Arrhenia und Ostospora) und Pilze fressen sich untereinander auf.
    Siehe Björns Beitrag mit dem Schleimpilz, der der armen netten Phlebia den Garaus macht und die Beiträge über das parasitierende Verhalten der Tremella-Arten.


    Nicht zuletzt ist letztens Chondrostereum dabei erwischt worden, wie er erfolgreich eine Fliege einfing. Beweis-Foto gibt es hier:
    http://www.pilzforum.eu/board/…?highlight=Chondrostereum


    Naja, stelle ich halt auch ein Foto dazu, keine Ahnung, warum.

    Oder hat es doch was mit dem Thema zu tun?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Also, die kannst du schon ruhigen Gewissens als Tr. mesenterica ablegen.
    Ich schrieb ja anderswo auch schon mal, dass ich gerade an Ginster, aber auch manchmal an anderem Substrat, bei der Tremella ihre Fress-Grundlage auch nicht finde.


    Ich denke, es kann auch so sein, dass nicht unbedingt Fruchtkörper des Parasitierten ausgebildet sein müssen.


    Die Riesen-Gallertträne sollte hier schon wegen des Laubholz-Substrates keine Rolle spielen.
    Ich denke, die wäre makroskopisch zwar gewunden, aber die Windungen sind viel dichter aneinandergepresst und insgesamt weniger abstehend.


    Zitat


    Weil nämlich ich bei Krieglsteiner auch dazu lese, daß die orangene Färbung gerade bei jüngeren Pilzen von der Konidienform stammen soll, auf der der eigentliche Fruchtkörper dann wächst.


    Genau, bei den orange Bepulverten handelt es sich um die mit Konidiensporen.
    Es ist aber falsch interpretiert, wenn du glaubst, dass daraus sofort am Pilz etwas entsteht. Das ist lediglich eine parallele Fortpflanzungs-Variante auf ungeschlechtlicher Basis.


    Beschreibungen von durchsichtig-hyalinen oder hellgelben Formen, Varietäten oder gar Arten sind m.M. nach Schnell-Geburten. Den Kreateuren bescheinige ich gern sowas wie mangelnde Aufmerksamkeit.


    Man kann oft sogar in einer einzigen Kollektion schon oft gut nachvollziehen, dass ältere, schon öfter dem Frost ausgesetzte Fruchtkörper eher schlabberig werden und durchsichtiger (am Ende auch weiß) als jung hervorlugende Fruchtkörper.
    Gilt übrigens z.B. auch für Exidia recisa (Kreisel-Drüsling) oder Tremella foliacea (Rotbrauner Zitterling).


    VG Ingo W

    Hallo Anna!


    Du täuschst mich mit deinem viel zu offensichtlichen Eingeständnis nicht. Ging viel zu schnell!
    Da hängt nämlich Größeres dran und ich kann mir schon denken, wo das hinzielt!
    Du scheinst mir nämlich.....rausch......blitz....rausch.....Kaufen Sie die "Annas leckere, völlig unfaserigen Parasolstiele", 10 Stück nur für lächerliche 39,99€.


    ....und das wird auch den anderen jetzt nicht mehr verborgen bleiben.
    Hallo alle anderen!
    Denkt mal darüber nach, um was es bei der ganzen Rätselei ging! Denkt ihr, es ist Zufall, dass......rausch......Streifen.....rausch......


    "Ihnen geht ´s nicht gut, Sie verlangen nach einem Kräuterlikör? Völlig ungesund, probieren Sie "Annas Gallenröhrlings-Wundersirup". 0,5 Liter nur für sagenhafte 14,99€, und im 20-iger Flaschen-Set mit Zugabe eines Birken-Leck-Porlings und außerdem.......


    rausch........das wollte ich hier nur nochmal ganz genau darlegen, damit auch dem letzten die Augen......rausch........Dauerrausch.....Qualm.

    Hi Lara!

    Zitat


    Oder noch besser: komplette Auflösung gibt es erst in Hornberg und zwar nur für die, die vom 22.07.2013 am Lehrgang teilnehmenNana


    Ja, irgend sowas kommt bestimmt noch.
    Vermutlich werden erst mal nur die Gleichstände live in der Arena ausgetragen.
    Ob bis Hornberg noch jemand übrig bleibt? Wollte da ein Judasohr zum Horchen vorbeischicken.


    Ach, und Lara: Den gelben "Zungenball" habe ich gesehen!!
    :lightning:


    VG Ingo W

    Hallo!


    Schätze, Pilz-Animateuse ist wohl doch nur der Freizeit-Ausgleich von Anna.


    Bestimmt kommt sie eher aus dem TV-Medienbereich, Abteilung Programmkonzepte, spezieller Aufgabenbereich: wirksame Zuschauerbindung durch Hinauszögern.
    Warum hier eigentlich nicht zwischendurch mal eine Werbung mit einspulen? Für "Annas Gefrier-Röhrlinge mit dezent bitterem Geschmack" oder so.


    Leute, ich schätze, wir werden hier unterschwellig manipuliert. Merkt ihr denn nicht, wie süchtig ihr schon seid?


    Heute früh suchte ich schon die Telefonnummer zum "Voten" für den Rätsel-Gewinner und eben habe ich mich ertappt, wie ich ein Bestellformular für "Annas getrocknete Parasolstiele" ausfüllen wollte.
    Anna, gab ´s bei dir nicht auch Feuerwerkskörper zu kaufen, die beim Explodieren einen bestimmten Pilz am Himmel abbilden.


    VG Ingo W


    Seid ihr eigentlich "auflösungsberechtigt"? Ich glaube, man muss da erst eine Gebühr hinterlegen.

    Hi Ralf!

    Zitat


    In den verfärbten Randbereichen findet man oft kleine, weiße Hängebecherchen.


    Magst du mal sagen, was du damit meinst?


    Eike:

    Zitat


    Diese Arhennia werde ich morgen wohl auch mal suchen gehen.


    Wobei diese retiruga sich bei meinem Fund am Baum eher nur verirrt hat bzw. ist von der Chromoscyphella engagiert worden, um mich zu verwirren.


    Die ist leichter dort zu finden, wo Ralf gesagt hat.
    Am besten vermooste Wiesen.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    ...sehe aber trotzdem braune Stellen.


    Ich meine aber nicht die braune Stelle am Rand, sondern die mehr zu ahnenden dunklen Pünktchen im Inneren. Schade, live sind die besser zu sehen.
    Aber das Internet hilft:
    http://www.mycokey.com/MycoKey…mocyphella_muscicola.html


    Ich kenne den nämlich (nur 1x gezeigt bekommen) auch mit ockerbrauner Fruchtschicht und bedeutend größer, also im ganzen Millimeterbereich. Genau so wie ihn Björn genau vor einem Jahr abgebildet:hat:
    http://www.pilzforum.eu/board/…?highlight=Chromocyphella


    Björn:
    Auf deiner Internet-Seite sind die Cyphelloiden wohl nicht vorgesehen? Hätte gern mal die Mikros verglichen.
    Die Arrhenia im gleichen obigen Beitrag hätte ich glatt für Arrhenia retiruga gehalten.


    So winzig wie die Chromocyhella auch noch ist, aber die braunen Punkte in der Fruchtschicht kündigen es an, Sporen sind schon reichlich vorhanden:


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Zitat


    Um das rauszufinden, müsste man die Struktur dieser Haare sehen. Ansonsten kann das von Flagelloscypha....


    Schon klar Björn, bin doch dabei.
    Flagelloscypha wohl nicht bei Moos, denke ich.


    Bestimmung hat sich weit erledigt. Ich wollte bloß meiner anfänglichen Eingebung nicht nachgeben, weil sie gar so winzig sind.


    Aber hier kann man ein zielführendes Merkmal vermuten. Kommst du drauf?

    Hier vielleicht besser:


    Noch ein Übersichtsbild:


    VG Ingo W[hr]
    Hallo Melanie!

    Zitat


    Welche Moospolster sollte ich denn morgen genauer betrachten, wenn ich dann endlich, endlich wieder mal rauskomme?


    Ich kenne mich mit Moosen leider nicht aus.
    Für Helmlinge sind so dicke Moospolster an manchen Bäumen optimal. Meine letzten waren alle an Salweiden (Salix caprea).
    Für Octospora sind Moospolster an oft kargen Stellen gut. Aber Eike hat seinen z.B. in Oma ´s Blumenkasten erspäht. Ist also viel möglich.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Moos kann auch spannend sein: in Verbindung mit Rinde wachsen jetzt noch allerhand kleine Rindenhelmlinge, das hatten wir letztens ja schon.


    Man kann aber auch zwischen den Moospolstern fündig werden....,
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-becherling-im-moos
    .... das hat heute Eike wieder mit seinem gefundenen Moosbecherchen gezeigt.


    Dann gibt es noch die, die offensichtlich am Moospflänzchen wachsen. Da hat heute der Christian in seinem Tulostoma-Beitrag die Arrhenia spathulata (Gezonter Adermoosling) abgebildet.
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-tulostoma-spec


    Der viel häufigere und ziemlich gemeine Bruder dazu ist der Blasse Adermoosling (Arrhenia retiruga). Den habe ich mir heute mal mitgenommen.
    Hier noch klein:


    Er hängt in der Regel mit dem Rücken, also der Oberseite (dorsal) am noch grünen Moos.


    Wenn er weit ausgewachsen ist, wird seine Fruchtschicht aderig.
    Das Bild ist allerdings vom letzten Jahr:


    Ja, und dann war dort auch noch dieser:

    Nochmal kleiner (ca. 0,3mm), mehr an bräunlichen Totteilen vom Moos der Unterseite und auffälliger haarig auf der Außenseite:
    Aber da bin ich noch nicht so weit.
    Vielleicht Rimbachia (Moos-Häutling)?


    VG Ingo W

    Hallo Parasol!


    Das Pilzaufkommen ist regional schon sehr verschieden.
    Bevor ich z.B. im Frühjahr die erste selbstgefundene Morcheln habe, kann ich mir 2-3 Wochen lang in den Foren anschauen, wie sie andere finden.


    Insgesamt gesehen war für Speisepilzsammler das Jahr nicht zufriedenstellend, denke ich. Viel zu wenig Niederschlag im Herbst und dann kurzes Aufbäumen, bevor dann gleich hinterher der Oktoberfrost sein Unwesen trieb.


    Ansonsten könnte man bei zu wenig Pilzen vielleicht auch versuchen, den Waldtyp zu wechseln. Vielleicht, wo ein Bächlein fließt oder es schattiger ist.


    Zitat


    2.Warum wachsen grundsätzlich im September/Oktober viel viel mehr Pilze als im März/April trotz ähnlicher Temperatur? Welche Faktoren spielen da noch eine Rolle?


    Vielleicht hängt es mit dem Nahrungsangebot/Zersetzungstätigkeit Mikroorganismen (z.B. in der Streu) zusammen.
    Genau kann ich das aber auch nicht sagen, warum sich die Mehrzahl der Pilze auf den Herbst spezialisiert hat. Es gibt da sicherlich einen driftigen Grund.


    VG Ingo W

    Hi Toffel!


    Zitat


    dass die ganzen Pilze ja erst mal gefunden und dann bestimmt werden müssen.


    Wer Stielboviste oder Adermooslinge sieht hat bei Satzteil 1 keine Probleme. Mit dem Bestimmen hast du natürlich recht.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Zumindest kannst du davon ausgehen, dass deiner, wenn er im Wald gewachsen ist, eher nicht cinereus ist, weil dieser Misthaufen/Dung braucht.
    Ansonsten muss ich mich bei Tintlingen weitgehend heraushalten und könnte dir auch mit einer guten Beschreibung zum Pilz nicht viel weiter helfen.


    VG Ingo W

    Hallo Michael!


    Also da muss ich Inken rechtgeben.
    Wo ist denn das Problem Birkenporlinge zu finden? So was wächst doch in guter Abpflückhöhe in jedem Birkenwäldchen. Oder gibt es da tatsächlich Regionen, wo der selten sein soll?
    Und was willst du außerdem mit schwarzfleckigen?


    VG Ingo W

    Hallo Waldi!

    Zitat


    Okay, wurde bestimmt als Violetter Schichtpilz (Chondrostereum purpureum)


    Da deine Funde ja allesamt frisch sind, wäre das für Chondrostereum purpureum schon die falsche Farbe.
    Außerdem wäre die Art am senkrechten Substrat absolut nicht "hutfaul".


    Sieht sehr typisch für Stereum rugosum (Runzeliger Schichtpilz) aus, eine Stereum-Art, die sicherlich kaum unhäufiger ist als der viel öfter gezeigte Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz).
    Leuchtet halt nicht so.
    Das soll aber keine endgültige Bestimmung sein, bisschen kratzen kannst du ruhig noch.


    VG Ingo W

    Hallo Christian!

    Zitat


    Mein Ziel für dieses Jahr: jeden Tag einen neuen Pilz kennenlernen. Seit Beginn vor sechs Wochen liege ich sogar über dem Soll Wink


    Na, ob das nicht ein bisschen viel ist?
    In 2 Jahren wären das dann über 700 Arten, weißt du schon, ja?
    Naja, aber ich sollte vielleicht nicht so viel von mir ausgehen, im Forum gibt es ja mehrere Beispiele für maximale Aufnahmefähigkeit.


    VG Ingo W