Hallo Markus!
Ohne Zweifel!
VG Ingo W
Hallo Markus!
Ohne Zweifel!
VG Ingo W
Hallo Fredy!
Farblich passt das, aber man sieht seitlich an den Huträndern den Ansatz der Poren, also diese senkrechte strichförmige Zeichnung.
Aber dein erster Moment-Gedanke ist doch Gold wert, denke ich:
http://aphyllopower.blogspot.d…lavipora-gelbporiger.html
VG Ingo W
Hallo Uwe!
Warum soll das wissenschaftlich wertlos sein? Die Verbreitung mancher Arten ist schon spannend.
Uns fällt ja mit dem Klima-Wandel hauptsächlich auf, was verstärkt gefunden wird, was früher gar nicht da war.
Da gibt es etliche Arten, die mir so in der Schnelle einfallen:
- Clathrus archeri (Tintenfischpilz),
- Exidia pythia (Teerflecken-Drüsling), das ist der Kleine an Nadelholz,
- Oligoporus guttulatus (Getropfter Saftporling),
- die Fast-Pest Plicatura crispa (Adernzähling),
- Pycnoporellus fulgens (Leuchtender Weichporenschwamm),
- der Eschentöter-Becherling Hymenoscyphus pseudoalbidus (Aggressives Eschen-Stielbecherchen),
- Coriolopsis (Borstentramete), auch, wenn in meiner Region wohl noch nicht angekommen,
- Laeticorticium roseum, das ist so ein kleiner rosalich getönter Rindenpilz, da hätten die vor 20 Jahren bei einem Fund Luftsprünge gemacht, inzwischen wächst der wie Exidia recisa, genauso oft und am gleichen Substrat. Habe ich auch irgendwo in der Dose, vielleicht klappt ´s noch mit dem Dazustellen hier.
usw.usw.
Weniger auffällig ist es hingegen, wenn was verschwindet.
VG Ingo W[hr]
Hallo!
Ist ja eigentlich ganz logisch, dass meine Winzlinge, ob nun Millimeter-Becherlinge oder winzige Basidios kaum wahrgenommen werden. Warum auch? Für die Pfanne nicht zu gebrauchen und sehen tut man sie auch kaum. Und wenn man sie sieht, sieht man per bloßem Auge eben nicht viel!
Ideal ist es im Gegensatz dazu, wenn man die Möglichkeit hat (z.B. mit Stereolupe), solche Winzlinge viel besser zu inspizieren.
Dann nämlich macht das wieder Sinn.
Wie gesagt, der Rindenzwerg ist nicht reif, die Tendenz geht zu Mycena adscendens (Zarter Helmling), aber ich meine, ich kenne den weniger braun.
2. Variante ist Mycena meliigena (Rotbrauner Rindenhelmling), da gefallen mir aber Hutform und Färbung nicht.
Wie auch immer....
Seht ihr den Reif auf dem Hut?
Hat meist eine Ursache im mikroskopischen Bereich, sind meist abstehende Zellen.
In diesem Fall sind es Zellen mit Noppen oder mit bis 5 µm langen Auswüchsen (divertikulierende Zellen).
VG Ingo W
Hallo abeja!
Ich glaube, bei dem halte ich mich jetzt mal zurück.
Irgendwie wären mir die Hütchen viel zu klein für I. nodulosus und diese Brauntönung insgesamt bringt mich etwas aus dem Konzept.
Wäre er weiß, gelblich, ockerlich oder algengrünlich würde ich Schizopora paradoxa ins Spiel bringen (der kann seitlich am Substrat wachsend nämlich auch so Pseudohütchen bilden), aber Braun passt nicht so richtig.
Übrigens ist das eine Pilzart, die überdurchschnittlich oft falsch abgebildet ist. Also Vorsicht beim Bildvergleich über Suchmaschine.
Das hier aber drückt aus, was ich meine (kann manchmal sogar noch etwas stärker ausgeprägt sein):
http://www.fungiworld.com/date…nbsp%3Bparadoxa&bildnum=4
VG Ingo W
Hi Sven!
Also die ersten sehen wie Orbilia aus. Reingelb --> interessant.
Nummer 2 wäre für mich der Klassiker, nämlich Mollisia cinerea (Aschgraues Weichbecherchen). Für mich ausschlaggebend ist hier der relativ breite weiße, etwas gewulstete Rand. Aber ich schrieb ja schon mal, graue Mollisien per Auge zu bestimmen, grenzt an Größen-Wahnsinn.
Bei dem denkt man nach der Literatur immer, dass er sehr häufig ist. Der Grund für die vielen angegebenen Funde ist aber eher, dass Mollisien oft mit "Pilze der Schweiz" bestimmt werden und oft auch einfach mit Bildvergleich.
Schade, das würde mich jetzt trotzdem interessieren, ob ich richtig liege.
Bild 3 kann der gleiche sein. So sehen die übrigens aus, wenn sie hinüber sind (also mit der löcherigen Fruchtschicht).
Und genau das ist auch das perfekte Stadium, um den Parasiten Helicogonium (diesmal mollisiophilum) zu stellen, der sich in der Fruchtschicht breit macht.
Helicogonium mollisiophilum:
Siehst du das Chaos in den Asci? Die Primärsporen schnüren kleinere Sporen ab und das noch im Ascus.
Bild 4: diese Winzlinge (waren sicher nicht größer als die Hyaloscypha quercicola von gestern?) würden bei mir den Arbeitsnamen Parorbiliopsis minuta bekommen (aber nur, wenn wirklich keine Haare an der Außenseite sind, höchstens ein paar winzigste Fusseln):
http://asco-sonneberg.de/pages…nuta-101223-01xs17901.php
Ist auch so ein Becherchen, das ich verstärkt im Winter finde. Meist an noch ziemlich hartem Holz, gern Schnittstellen oder unter der Rinde.
VG Ingo W
Hallo abeja!
Hey, das geht ja Schlag auf Schlag bei dir.
Die Antrodia serialis (Reihige Braunfäuletramete) kann ich dir bestätigen.
Die anderen wachsen bei mir nicht, die kenne ich höchstens aus den Foren. Mir ist da Antrodia xantha (Gelbe Tramete) in Erinnerung:
http://aphyllopower.blogspot.d…be-braunfauletramete.html
Diese Dreiecks-Mützen-Fruchtkörper sind mir von Klaas aus dem pilzepilze-Forum noch im Gedächtnis.
Manch einer sagt, dass sie jung intensiv nach Zitrone riechen würden.
Inwieweit man die Art jetzt mit Antrodia albida verwechseln kann, weiß ich nicht, fehlen mir die Funde.
VG Ingo W
Edit: ich lese gerade, dass du auch einen fruchtigen Geruch wahrgenommen hast, das ist doch wunderbar!
Edit2: wo das 2. Bild jetzt hinzustecken ist, weiß ich nicht.
Hallo abeja!
Ja, so frisch wachsend sind sie eindeutiger, finde ich.
Da ist das auch mit dem Bräunen viel offensichtlicher:
VG Ingo W
Hallo Eike!
Also ich bin auch hier davon überzeugt, dass das was weniger Häufiges ist (ich kenne es nicht). Sollte aber Ph. chrysoloma nicht wenigstens Hutkanten bilden. Deiner ist ja voll resupinat.
VG Ingo W
Hallo!
Also mir erscheint das ja langsam so, als wenn beinahe hier niemand mehr daran glaubt, dass es WINTER ist und es KEINE Pilze im Winter gibt, außer vielleicht Winterrübling und Austernseitling, auch bei denen ist das eher fraglich.
Ich finde euch geradezu UNBELEHRBAR! Vielleicht solltet ihr wegen der Thematik trotzdem mal wieder mit Arbeitskollegen oder Nachbarn sprechen, damit ihr wieder auf den richtigen Weg kommt: Pilze gibt ´s nur im Herbst!!
Naja, was soll man da noch machen?
Bin ich halt auch mal anderthalb Stündchen gucken gegangen.
Man mag es aus heutiger Sicht kaum glauben, aber der war vor Jahren weit weniger häufig, Exidia recisa (Kreisel-Drüsling):
Bei mir ist es inzwischen so, dass ich kaum Weiden finde, die nicht von ihm besetzt sind.
Bei einer Pilztour sollte man auch immer, gerade in milden Perioden, an bemoosten Bäumen schauen. Da gibt es eine ganze Anzahl von kleinen Rindenhelmlingen:
Den links habe ich zwecks Größenvorstellung mal mit auf dem Bild gelassen.
Zwar kann ich den Helmling anhand einiger Mikro-Merkmale eingrenzen, aber es fehlen die Sporen!
Weit weniger häufig findet man jetzt noch größere Helmlinge:
Ist bestimmt was Schönes, aber leider auch überhaupt nicht reif!
War basal an einer bemoosten lebenden Weide.
Naja, der Rest meiner Hölzlein kommt vielleicht so nach und nach noch in den Beitrag, die habe ich draußen nicht fotografiert.
VG Ingo W
Hallo Uwe!
Dein Ablösender Rindenpilz (C. e./l.) ist sehr typisch. Manche Rindenpilze oder resupinat wachsende Porlinge "achten" ja oft darauf, wie stark ihr Substrat ist. Dem obigen ist das völlig schnurz, der nimmt alles, was an Laubholz in letzter Zeit abgestorben ist. Allerdings nur luftig liegendes oder im Luftraum ansitzendes Gehölz!
Damit man ein Gefühl für den bekommt (denn da gibt es per Bild schon etliche Verwechslungs-Kandidaten), sollte man mal versuchen, den bei frostfreien Wetter vom Substrat abzulösen. Diese kurzen häutigen Stücke (nicht wachsig, nicht korkig, nicht mit einem Mal abzuziehen) erinnern an abgestorbene Haut nach Sonnenbrand. Hilft dann das nächste Mal bei geringerer Eindeutigkeit.
Ansonsten vermisse ich nach wie vor bei dir etwas die Substratangabe, wäre sicherlich beim Schillerporling hilfreich.
Gerade, wenn kein Schnee liegt: Unter einem Ahorn liegen hauptsächlich Ahornblätter, unter einer Buche eben Buchenblätter und wenn ein Baum tot ist, gibt es oft in dessen Umfeld gleich aussehende, noch lebendige Bäume.
VG Ingo W
Hallo Pilzfreund2012!
Zitat
trotzdem finde ich dieses Foto wirklich klasse ...
Geschmäcker sind ja verschieden, und vielleicht sehe ich manches auch zu nüchtern, aber ich finde, dein 2. Pilzfoto von deiner Seite wesentlich besser (scharf, mit Stiel, ohne Gras vor ´m Pilz).
http://pilze.us/pilzfotos/nggallery/image/fliegenpilz/
Sind auch ein paar Betitelungen von Fotos dabei, die nicht stimmen:
Dein Wolliger Milchlin z.B. hatte noch nicht mal einen einzigen Tropfen Milch in sich, dein Moorröhrling wächst in der Fichtenstreu, der Natterstielige Schleimfuß sieht nicht wie der Natternstielige aus, hatte wohl auch nie einen schleimigen Fuß und die Gifthäublinge glaube ich dir nur mit Beweis seiner Merkmale, also mindestens mit Zeigen der Unterseite.
Jetzt aber nicht angegriffen fühlen, ich finde bloß, man sollte da sorgfältiger mit der Namensvergabe sein, gerade bei Pilzen.
Vielleicht schaust du ja öfter mal vorbei, dann könnte man deine Funde ausdiskutieren.
VG Ingo W
Hallo Mausmann!
Also ich bin da sehr guter Dinge, dass ich oft falsch liege.
Besonders die b-Rätsel sind für mich fast chancenlos.
Die neugierige Frage ist halt, wem geht/ging es besser? Wir werden es erfahren!
VG Ingo W
Hallo Mausmann!
Zitat
bei der Bildersuche vergleicht ist es natürlich doof nicht zufriedengestellt zu werden.
Upps, dann denkst du wohl doch an was anderes. Ich bin sofort fündig geworden, sogar mit dem noch ganz hellen.
VG Ingo W
Hallo Mausmann!
Bei deinem (wahrscheinlich) vermuteten beobachte ich immer wieder Fruchtkörper, die ihre "Endfarbe" noch nicht erreicht haben.
Ist immer dann so, wenn diese Hutbereiche noch kein Licht abbekommen haben. Habe ich sogar schon fast weiß mit erst ockerlichem Scheitel gesehen (in Gemeinschaft mit normal gefärbten), sah dann einem Pfeffermilchling zum Verwechseln ähnlich.
VG Ingo W
Hallo Steffi!
Pilze rausreisen und im Klo runterspülen nützt nichts. Die Pilze (wohl auch in Fall 2) sind Folge, nicht Ursache.
Das heißt, wenn die Ursache der Feuchtigkeit nicht abgestellt wird (mangelnde Isolierung, dadurch Eintritt von Wasser von außen, Wasserleitungsschaden o.ä.) wird auch das Problem nicht verschwinden.
Und natürlich müssen solche Fruchtkörper wie im Bad nicht die einzigen sein. Bei solchen Einladungen kommen auch weniger auffällige, die z.B. Wände schwarz machen. Die Sporenbelastung kann dann durchaus bedenkliche Maße annehmen, z.T. auch für Unbewohnbarkeit sorgen.
Pilz 2 ist aufgrund des Bildes nicht identifizierbar. Ich wüsste aber nicht, warum man dort mit Bauschaum hantieren sollte. Für mich sieht das aus, als wenn Holz ungeschützt der Nässe preisgegeben ist: bessere Einladung für Pilze gibt es nicht. Die nebenbei gebildeten Fruchtkörper sind ja nur das Vermehrungsprodukt des Pilzes, der eigentliche Pilz ist das Myzel und das wohnt im Substrat (hier Holzbalken, Bretter). Der Schaden an sich entsteht ja auch durch den Abbau des beanspruchten Substrates, bedeutet: die Balken dort werden morsch.
Sollte die einzige Bekämpfungsstrategie des Vermieters lediglich einen Handwerker darstellen, der die Fruchtkörper im Klo runterspült, kann das auch noch ganz anders enden.
Holt man sich nämlich den Aggressivsten ins Haus, den Hausschwamm (Serpula lacrymans), dann wird ´s richtig teuer. Der sorgt nämlich, ist er einmal eingezogen, für seine lebensnotwendige Feuchtigkei selbst (dann hilft auch kein Trockenlegen) mehr.
Der bewirkt auch schon mal, dass zur Bekämpfung nicht mal mehr eine Sanierung ausreicht. Manche Gebäude mussten schon abgerissen werden.
Deshalb ist der, glaube ich, auch meldepflichtig in den meisten Bundesländern.
Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber mit solchen offensichtlichen Symptomen eines Bauschadens spaßt man normalerweise nicht, die sind durchaus ernst zu nehmen. Manchmal ist die Ursache auch gar nicht so wild (Haarriss in der unterputzten Wasserleitung, Drainagedefekt im Außenbereich des Hauses, mangelnde Nässeschutzisolierung).
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Der Standort war schon feuchter als die Umgebung. Aber wirklich "feucht" war zu der Zeit eigentlich nichts mehr. Wenn ich mich richtig erinnere, war auch der Eiterbach selbst kaum mehr als ein paar Pfützen.
Der momentane Zustand wäre dort natürlich egal, schließlich sind die Fruchtkörper ja eingetrocknet.
Man muss sich da gedanklich in die Wachstumszeit zurückversetzen, und da habe ich bei der Art (nur subjektiv beurteilt) immer das Gefühl, dass die Fundorte von St. subtomentosum luftfeuchter sind, also meist mit Tümpeln oder wasserführenden Gräben in der Nähe oder mehr Standorte, in dem sich lange Nebel hält usw.
Oder anders rum gesagt, ich sehe die Art eher ziemlich wenig in trockenen (Buchen)wäldern, was aber für Tr. versicolor (Schmetterlings-Tramete) oder Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) wieder kein Problem ist.
Wie gesagt, ziemlich subjektiv eingeschätzt.
VG Ingo W
Hallo Jan-Arne!
Nr. 1 ist trotzdem Mycena (Helmling), vielleicht M. maculata (Gefleckter Büschelhelmling).
http://www.steinpilz-wismar.de…ds/2010/11/k-p1180111.jpg
Putzig wäre dann die Wahnsinns-Übereinstimmung (Zitat BaWü.Flora) von "ohne besonderen Geruch, Geschmack nach grünen Erbsen oder Rettich." zu deiner Einschätzung.
Zitat
- Geruch: rettichähnlich, in Richtung Gemüse
Dabei, dieses "geruchlos" nicht zuuu eng sehen, denn Geruch und Geschmack gehen meistens parallel nebeneinander her.
Nr. 2 ist ein Mürbling (Psathyrella).
VG Ingo W
Hallo Sven!
Ja, passt alles, darf so heißen, bedenkenlos.
Zitat
Ich hoffe die Haarlänge passt auch zu Hyaloscypha quercicola.
Ich schicke dir was.
Die DVD-Fassung 2005 müsste aber eigentlich auch Toffel oder Nando haben, falls du die wieder mal siehst.
VG Ingo W
Hallo abeja!
Zitat
Hat der denn auch so lange Röhren?
Der sieht habituell eigentlich im Prinzip wie ein Blauer Saftporling aus, nur, dass oft mehrere Hüte miteinander verwachsen sind. Eine am Substrat herablaufende Fruchtschicht mit langen Röhren ist kein Problem. Hier ein schönes Bild, die herablaufenden langen Röhren sind bei dem z.B. in der rechten Ecke:
http://www.atlashub.net/houbic…horos_krehky/img00001.jpg
Viel größere Probleme habe ich mit den ausgespuckten Bildern bei der Google-Suche, besonders mit dem Hauptbild:
http://www.commanster.eu/comma…pore/Postia.fragilis.html
Aber die Richtigkeit der Bestimmungen bei diesem Autor ist öfters mal fraglich oder sogar offensichtlich falsch.
Gerade aufgrund der sehr kurzen Poren würde ich hier viel wetten, dass der Gezeigte überhaupt nicht saftig ist, sondern korkig.
Der schreit eher "ja", wenn man Antrodia serialis (Reihige Braunfäule-Tramete) ruft. Beweisbar ist das schlecht, aber man sieht, was rauskommen kann, wenn man nur Pilze fotografiert ohne, dass entsprechende relevante Angaben mitgeliefert sind.
VG Ingo W
Hallo abeja!
Damit ist der Fastblaue Saftporling ausreichend abgesichert (bis demnächst jemand mal Genanalysen macht und sagt, dass es eigentlich insgesamt 10 blaue Arten gibt, die auch mit Mikro nicht auseinanderzuhalten sind).
Mit deiner Beobachtung zur Vielgestaltigkeit und Farbvielfalt von Bjerkandera adusta hast du recht. Ich glaube, man hat zwischendurch auch mal 2 Arten daraus machen wollen, nämlich dunkelhütige und ockerhütige. Wer weiß, vielleicht kommt ´s wieder? Die Dinger mikroskopiert ja kaum noch einer, da fallen dann eventuelle Unterschiede vielleicht auch nicht mehr auf.
Vielleicht muss man auch einfach mal genauer eine große Kollektion anschauen, bei der vielleicht sämtliche Erscheinungsformen zu gleich zu sehen sind.
Scharfkantig sind die ja oft nur direkt am senkrechten Substrat und bei den Farben muss man wohl die Jahreszeit mit reinrechnen.
VG Ingo W
Hallo abeja!
Sind das jetzt die gleichen Pilze?
Falls ja, schwimme ich zurück. Die sind zu dick für Skeletocutis carneogrisea.
Ich sehe da nämlich jetzt eher wieder Datronia mollis, und die sollte aber an Laubholz wachsen.
Keine Begleitpilze auf dem gleichen Substrat gefunden? Die helfen oft sehr, das Substrat besser einschätzen zu können, wenigstens nach Laub- und Nadelholz zu trennen.
Die schmalen Zuwachszonen in den Farben schwarz und braun und auch, dass diese meist etwas rillig voneinander getrennt sind, passt m.E. nach gut zu Datronia.
Damit du weißt, was ich meine. Bei Werner kommt das auf Bild 3 ganz gut rüber:
http://aphyllopower.blogspot.d…s-groporige-datronie.html
VG Ingo W
Hallo Eike!
Adresse ist per PN zu dir unterwegs.
VG Ingo W
Hallo Uwe!
Nr. 2: Falls er keine Poren hat, sage ich wieder Cylindrobasidium evolvens/laeve (Ablösender Rindenpilz), einer der häufigsten Rindenpilze im Winter.
Nr. 3 ist schon ein Pilz. So dünne graue Überzüge, wenn auf veralgter Rinde wachsend auch mit violettem Einschlag, hören meist auf den Namen Peniophora (Zystidenrindenpilz). Der häufigste ist der Aschgraue Zystidenrindenpilz (P. cinerea), deiner wahrscheinlich auch.
Auf solche Überzüge sollte man bei Tremella mesenterica-Funden achten, denn die sind ihr Futter. Allerdings sind es dort meist etwas dickere Peniophora-Arten.
VG Ingo W
Hallo Christian!
Eigentlich ist schon alles gesagt, was ich auch denke.
Nr. 1: Tephrocybe, Clitocybe? Mit denen hat man, denke ich, schon ohne Frostschaden Probleme. Naja, und wenn dann noch der Lamellenansatz auf dem Bild abgetarnt ist, kommen sicher auch noch andere Gattungen in Frage.
Nr. 3: Tremella foliacea (Rotbrauner Zitterling) passt. Die Farbstoffe einiger Gallertpilze ist
irgendwie nicht frosttauglich, kann man auch beim Gelben Zitterling (Tr. m.) oder bei Gallerttränen (Dacrymyces) beobachten.
Nr. 4: Falscher Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca). Solche weißlamelligen werden immer erst nach den ersten Frösten gezeigt, deshalb ist m.M. nach auch hier einfach der gelbe Farbstoff zerstört.
Was nicht heißen soll, dass ich nicht auch helle Hygrophoropsis-Arten akzeptiere, aber bei deinem gehe ich von Frostbleiche aus.
Nr. 5: Würde ich für Clitocybe (Trichterling) halten.
Robuster Nabeling in Fichtenstreu? Naja, nichts ist unmöglich, kenne ich dann aber nicht. Aber sicher ist es nicht der vorgeschlagene Wiesenbewohner.
Nr. 6: Also Mycena ist das schon recht eindeutig. Aber mit strengen Geruch? Da fällt mir dann nichts mehr dazu ein. Was bedeutet "streng"? Ist das gemeint im Sinn von intensiv oder mehr im Sinn von unappetitlich oder lästig?
Nr. 7 ist sicher Phlebia radiata/merismoides (Orangeroter Kammpilz). So wächst er, wenn Moos im Spiel ist, in deinem Fall, wenn oberseitig am Substrat wachsend.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Ingo, wieso hast du fünf Joker und ich nur vier?
Werden die etwa auch gehandelt, so wie Emissionen in etwa? Da eill ich auch mitmachen.
Da waren noch welche von den anderen übrig, und bevor die verfallen..... ![]()
Schönes Weihnachten!
Ingo W
