Hi!
Ha, beim Kartoffelbovist wollte die Pilz-Annamiteuse doch eigentlich das Tier davor fotografieren. Den Pilz dahinter, den hat sie erst auf den Fotos entdeckt!
VG
Ingo W
Hi!
Ha, beim Kartoffelbovist wollte die Pilz-Annamiteuse doch eigentlich das Tier davor fotografieren. Den Pilz dahinter, den hat sie erst auf den Fotos entdeckt!
VG
Ingo W
Hallo Mausmann!
Zitat
Danach bleiben aber noch welche übrig. Kann es sein daß Ingo nicht in der Wertung zu finden ist ?
Hatte ich echt überlegt und wäre taktisch gesehen wohl nicht unsinnig gewesen.
Schließlich erwarten die meisten ja geradezu, dass ich weit vorn sein muss. Ich kann im Prinzip bloß fallen und erkannt habe ich ja auch nicht alles (z.B. Rotkohl, Litschi, Roter Fliegenpilz --> also halt das ganze Essenszeug
)
Geht ja aber doch hauptsächlich um den Spaß und jeder, der mehr als 0 Punkte hat, hat schließlich was über Pilze gewusst (oder Rotkohl).
Dann muss ich hier auch nochmal was zur Pilz-Animateuse loswerden.
Anna, also, deine Kreativität hat scheinbar keine Grenzen. Jetzt bekommt jeder auch noch eine Unikats-Urkunde mit individuellem Spruch.
Krieg` ich auch sowas? Vielleicht mit Litschi-Schalen :P?
VG Ingo W
Hallo!
Mir sieht das zumindest von der Rinde her nicht nach einer "normalen" Buche aus oder sollte das so täuschen?
VG Ingo W
Hallo!
Der absolute Witz ist hier (ich war der, der die Zusatzinfo genommen hat), ich schwankte hier zunächst zwischen Kiefernzapfen und LITSCHI.
Bloß war mir letztgenannte dann doch im Original zu rot. Naja, habe ich gedacht, der Anna traue ich alles zu, also auch 2 Wochen alte Litschi-Schalen.
Hätte sogar sein können nach der 2b, stelle ich gerade fest.
VG Ingo W
Hallo!
Dornröschen? Spindeliger Rübling?
Ich dachte, das Mädel hat sich am Finger verletzt, dabei stellt sich jetzt raus, dass das am fusipes war?
Ok, die Spindel war ´s! Bin trotzdem nicht draufgekommen, ich meine, den Bezug herzustellen.
Gekonnt!
VG Ingo W
Hallo!
So, nun die Nr. 2, der Resupinatus:
War ja eigentlich der Hauptgrund für das Pilzschicken, weil der schon
anders aussieht als ein normaler Resupinatus applicatus (Dichtblättriger Lilliputseitling).
http://asco-sonneberg.de/pages…us-110109-01-col13661.php
Makroskopisch deckt sich das Aussehen mit der Makro-Beschreibung zu Resupinatus kavinii (Dickblättriger Lilliputseitling), denn der wird mit sehr klein und reduzierten Lamellen beschrieben.
Hier Eikes Pilze, die größten 3mm:
LUDWIG schreibt zu R. kavinii, dass er keine Cheilozystiden besitzen soll.
Andere schweigen sich diesbezüglich aus oder erwähnen die Art nicht.
Unterschiede in der Sporenform (subglobos versus breitellipsoid) sind nicht haltbar.
Eike Winzling hat auf jeden Fall Cheilozystiden, bloß unterscheiden die sich durch einfachere Strukturierung. Dazu kommt relativ wenig Öl in den Sporen.
Um die Wertigkeit dieser Eigenschaften einschätzen zu können, muss ich mal eine sichere R. applicatus mikroskopieren.
Hier erst mal die Mikros:
Ich sehe meine Bestimmung also erst mal als unsicher an, und nenne sie Resupinatus applicatus forma bis sich das Puzzle etwas weiter vervollständigt.
Falls jetzt Björn oder wer anderes Mikros speziell zu den Cheilos hätte, könnte das vielleicht schon helfen.
Im Netz finde ich nichts Befriedigendes, ganz im Gegenteil enttäuscht mich mein Lieblings-Spanier etwas, weil er folgenden Fund als R. kavinii ausgibt:
http://www.asturnatura.com/fot…lat-m-m-moser-2/7353.html
Eike, um da weiterzukommen, wäre es schön, wenn du den Standort weiter beobachten könntest. Interessant wäre z.B., ob die tatsächlich immer so klein bleiben mit den reduzierten Lamellen oder ob nicht auch mal größere und dichtblättrige dort auftauchen.
Denn wie schon mal gesagt irgendwo, Baby-Fruchtkörper von R. applicatus sind in der Regel bei der Art zunächst lamellenlos, die entwickeln sich erst mit der Zeit.
http://asco-sonneberg.de/pages…-120104-01xs-col26191.php
Vielleicht haben deine einfach (aus was für Gründen auch immer) die Wachstums-Schnell-Variante eingeschlagen?
VG Ingo W
Hallo Melanie!
Schizopora stinkt normalerweise auch nicht, riecht eher nur nach Karton, wenn ich mich erinnere. Vielleicht zersetzt sich da was.
Aber mit deiner Empfindung zum leichten Geruch nach Anis bist du schon mal nicht allein, denn deiner ist ja noch einwandfrei frisch (ich hatte bloß ältere angetrocknete zum Riechen).
Kam mir nämlich bekannt vor, ich glaube hier war da auch die Rede davon:
http://www.pilzepilze.de/cgi-b…05.pl?noframes;read=92623
VG Ingo W
Hallo Melanie!
Ohne Bild 5 hätte ich das auch nicht gewusst, aber eben dieses Bild ist sehr überzeugend für Ischnoderma.
Da Substrat Laubholz also Ischnoderma resinosum (Laubholz-Harzporling).
Du hast ja auch mal dran gerochen. Ist ein kaum definierbarer, wohl auch nicht beständiger Geruch. Ich bin da irgendwie bei Brotkruste hängengeblieben, andere rochen aber was anderes.
In meiner Region gibt ´s den noch nicht, nur ab und zu seinen Zwilling (I. benzoinum).
VG Ingo W
Hallo Melanie!
Lies im Link mal weiter! Dann kommen auch noch weitere Bilder von Schizopora.
Gerade an Kirsche findet man so gut wie fast immer H/B. radula. Fredys Pilz ist wahrscheinlich auch einer.
VG Ingo W
Hallo Melanie!
Erst mal: bei der Bildersuche kannst du dich auf ganz viele Abbildungen nicht verlassen.
Du brauchst zum Vergleich einen Fruchtkörper, der an einem Ast wächst. Das hier passt ausgezeichnet:
http://champignons.moselle.fre…schizopora_paradoxa_1.jpg
Dabei fällt auf, dass die Art den Ast (wächst immer an der Unterseite!) sehr weit umschlingt, also oft eine ganze Hälfte des Astes.
Die Art wächst übrigens ganz oft auch an Eiche, Buche, Hainbuche, ist da ziemlich flexibel.
Das Problem ist, dass die Art sowohl Poren (waagerecht ansitzend) bilden kann, die im Alter aufschlitzen und damit gar nicht mehr porig aussehen oder sie täuschen (am senkrechten Substrat ansitzend) sogar Zähnchen vor.
Basidioradulum/Hyphoderma radula (Reibeisenrindenpilz prodziert immer Zähnchen und diese sind sehr unregelmäßig geformt (klein und groß, dick und dünn, plattgedrückt), im Vergleich zu Schizopora auch weiter auseinanderstehend. Diese Zähne wären ockerlich bis gelblich während die Fruchtschicht von deinem zumindest frisch einen orangefarbenen Schein hat (trocken allerdings weiß).
Ich stelle mal B. radula zum Vergleich ein:
Näher:
Auch die Art des Zuwachses im Randbereich ist verschieden. Schizopora wächst eher undeutlich abgrenzbar diffus im Randbereich, wohingegen Basidioradulum sehr deutlich abgegrenzte Fruchtkörper hat.
VG Ingo W
Hallo Melanie!
Das ist Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling).
VG Ingo W
Hallo!
Ich frage mich gerade beim "Rotkohlbild", wie der "rechts-unten-vordere Teil" hilfreich sein könnte. Ich habe da echt an was abgebrochenes gedacht, eher an irgendwas aus einem spröden Metall.
Also "Hut-ab", wenn da einige auf Rotkohl gekommen sind. Käme ich immer noch nicht. Kannst du nächstes Jahr oder auch schon beim Osterrätsel wieder verwenden Anna, da hab ´ ich das wieder vergessen.
VG Ingo W
Hallo Melanie!
Deine Bestimmung passt.
Mag ´s gar nicht sagen, aber auch bei den Wurzelschwämmen unterscheidet man inzwischen mehrere Arten. Ist also kein Fehler Heterobasidion annosum s.l. für "im weiten Sinn" bei der Bild-Betitelung zu schreiben.
V Ingo W
Hallo!
Auch ich habe heute Post bekommen von Eike.
Als erstes habe ich mir das Lachnum vorgenommen:
Nicht mehr ganz taufrisch, aber gerade dieses Einfalten zu "Dreickshüten" machen die 2 Winter-Lachnums ganz gerne, wenn sie abtrocknen.
Die Art ist sicher, es handelt sich wie letztens bei Pablo schon...
(ab Beitrag 31)
http://www.pilzforum.eu/board/…age=2&highlight=impudicum
....wieder um Lachnum impudicum, das Unverschämte Weißhaarbecherchen.
Mikros dazu:
Auch hier frage ich mal bei dir Eike, der Form halber nach, ob was dagegenspricht, die Auswertungen auf meine Seite hochzuladen?
VG Ingo W
Hallo Chris!
Bin da hin- und hergerissen.
Theoretisch könnte es Tremella globospora/candida (Buckeliger Zitterling) sein, jedoch gefällt mir weder Substrat noch Erscheinungsform so wirklich.
Ich denke deshalb, dass es sich um eine Gallertträne (Dacrymyces) handelt, die ihren gelben Farbstoff verloren hat.
Bei auf Boden liegenden Ästen hätte man eher eine Chance, diese Theorie vor Ort zu untermauern, weil die oberen, dem Frost ausgesetzten so hyalin wie bei dir aussehen, aber an der Unterseite, etwas geschützter oft noch gelbe Fruchtkörper zu finden sind.
VG Ingo W
Hallo Sarah!
1+2 siehst du richtig, also Lachnellula (Nadelholz-Haarbecherchen).
3 und 13 sind Nectria cinnabarina (Zinnoberroter Pustelpilz), wobei nur die roten Beeren auf Bild 13 die Hauptfruchtform darstellen, die rosa bis orangefarbenen Polster sind die Nebenfruchtform.
4 ist schon ein Pilz, bloß irgendwie aus einer ganz anderen Ecke. Sowas findest du z.B. bei Puccinia.
5+6 sieht aus wie frische Crepidotus spec. (Stummelfüßchen).
8+9 könnten vergehende Bisporella citrina (Zitronengelbe Bisporella) sein.
10. Xylaria hypoxylon (Geweihförmige Holzkeule)
11+12 Schleimpilz und Pyreno kann ich nicht.
14. Könnte bei Substrat Eiche Poculum/Rutstroemia firma (Zäher Stromabecher) sein, anderes geht allerdings auch.
VG Ingo W
Zitat
Nicht so hastig, ihr Lieben, nicht so hastig.
Wir wollten es ja auskosten. .............
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Hallo Ralf!
Ja, ich schau dafür an Ginster nach der C. subtilis. Hast du öfter daran gefunden oder ausschließlich oder eher ausnahmsweise und dafür auch an anderem Substrat?
Übrigens hat man gerade im Buchenwald oft liegende Äste, die teilweise rötlich verfärbt sind. Nicht selten ist irgendeine Hyphodiscus-Art dafür verantwortlich.
VG Ingo W
Hallo Ralf!
Oje, du Armster. Hast aber recht.
Genau dort wachsen ein paar Becherchen, z.T. sehr gedrängt.
Die Art wächst meiner Beobachtung nach immer bei oder auf Peniophora cinerea (Aschgrauer Zystidenrindenpilz), auch, wenn das andere Finder z.T. nicht beobachten.
Dabei scheint er möglicherweise weniger parasitisch veranlagt zu sein, denn er befindet sich immer an sehr alten Bereichen, nämlich an Bereichen, die oft schon rissig, ausgebleicht oder z.T. abgelöst sind.
Sooo oft wird er nicht gefunden, in meiner Region gilt er allerdings für mich als zuverlässiges Winter-Inventar. Habe ich regelmäßig genau dort, wo ich danach schaue.
Wäre interessant, ob er anderswo nicht vielleicht doch auch häufiger ist. Aber der Kollege ist eben auch recht gut abgetarnt, man hat ohne Lupe kaum eine Chance. Substratmäßig folgt er der Peniophora, und diese graue wächst an vielem laubholzigen Substrat immer an ansitzenden bzw. luftig liegenden, höchstens mittel-(optimal-)morschen Ästen an berindeten sowie unberindeten Stellen. Einmal fand ich ihn auch an einer "peniophorisierten", stehenden Brombeer-Rute.
Bei der mikroskopischen Identifizierung hat man wenig Probleme, weil er als einziger in seiner Gattung kugelige Sporen hat.
Edit: Heißen tut er Hyphodiscus theiodeus (Rundsporiges Staubhaarbecherchen)
VG Ingo W
Hallo Malone!
Zitat
Jo, und ebenda steht unter Bemerkungen:
http://asco-sonneberg.de/pages/gallery/n...l15011.php
Du solltest da schon genauer differenzieren. Wenn ich "Ast" schreibe, meine ich kein "Ästchen".
Weiß zwar nicht, ob das irgendwie zu definieren geht, aber "Ästchen" wäre bei mir was unter 1 cm Stärke. Bei "Ast" stelle ich mir persönlich was ab 3cm aufwärts vor. Ok, jetzt haben wir dazwischen eine Grauzone, aber zumindest weißt du so ungefähr, wie ich das einschätze.
VG Ingo W
Hallo Malone!
Bei der weißen Haarbecherlingsart nützt dir das beste Makro-Foto nichts.
Da muss das Mikroskop mit 1000 facher Vergrößerung ran.
Zitat
Die Quellen für Deine Infos sind..?
Ein lückenhaftes Gedächtnis und eigene Funde:
http://asco-sonneberg.de/pages…hnaceae/neodasyscypha.php
Wobei ich den auch schon auf einem 3cm-Schredderstück von Prunus spinosa fand, aber eben hartes, unberindetes Holz, nie Ästchen, weder ansitzend noch liegend.
VG Ingo W
Hallo Klaus!
Das wird auf Exidia recisa (Kreisel-Drüsling) hinauslaufen, hier 1. Bild:
http://www.pilzforum.eu/board/…t--16669?highlight=recisa
Dabei ist zu beachten, dass der, je länger er dem Frost ausgesetzt ist, immer schlabberiger (verliert etwas seine ursprüngliche Form), aber auch durchsichtig wie Kandiszucker wird.
VG Ingo W
Hallo Sven!
Ja, mein Gedächtnis. Du warst das also!
Das war schon eine von den zweien, denn was anderes wüsste ich nicht.
Wenn du wieder Licht hast, solltest du den wiederfinden und mikroskopieren.
Ist auch mikroskopisch eine Augenweide, weil die Sporen nicht nur Konidiensporen abschnüren, sondern auch in kleinere Sekundärsporen zerfallen.
VG Ingo W
