Beiträge von Schupfnudel
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Hi.
Ich liebe die Sprache, die in diesem Werke verwendet wird
Ich auch. So wunderbar gestelzt und überraschend - macht einfach Spaß das zu lesen.

Auch die Namen sind teilweise klasse ("Pommeranzen-Härtling" = Kartoffelbovist).
Ich habe auf der Seite noch etwas weiter rumgeschaut und hier einen interessanten Bericht gefunden, dass Pantherpilze ohne Probleme verzehrt wurden, wenn die Huthaut abgezogen wurde. Nun frage ich mich ob das andere Pilze waren oder die Giftkonzentration tatsächlich in der Huthaut so hoch ist, dass das Abziehen damals gereicht hat um keine Probleme zu bekommen. Spannend.
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Huhu.
Ich bin heute eher zufällig über die digitalisierten Ausgaben der Zeitschrift für Pilzfreunde aus dem Ende des 19. Jahrhunderts gestolpert und habe ein bisschen quergelesen.
Es ist recht unterhaltsam, die damaligen Diskussionen und Beschreibungen anzuschauen und zu vergleichen was sich so in der Pilzwelt getan hat seither.
So kann hier etwa das ein Plädoyer für den Verzehr von Gyromitra esculenta, also der "Speiselorchel", bzw. des "Dunkelbraunen Laurichs" / der "Braune Stockmauroche" nachgelesen werden, die Hypothesenbildung zu den möglichen Ursachen der, von anderen behaupteten, Giftigkeit sowie schließlich eine einigermaßen wissenschaftlich untermauerte Erklärung (heute würde man wohl Mäuse statt Hunden nehmen...).
Diskussionen gibt's da zum Teil ja auch heute noch (die Skandinavier wollen ja nicht so recht davon lassen), insbesondere aber auch was den (Nicht)-Speisewert im G. gigas-Komplex angeht.Auch erste Überraschungen über giftige Champignons können nachgelesen werden und die darauf folgende Recherche und Entdeckung unseres Karbolies.
Ich dachte ich teile das einfach mal, vlt. findet es ja noch jemand ganz interessant.
Die komplette Inhaltsübersicht gibt's hier und falls jemand noch was Lustiges/Spannendes findet, gerne posten. Ich habe noch nicht alles durch.

LG.
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Hi.
Nein, die Formulierung "stillschweigenden, widerruflich erklärten Aneignungsgestattung" ist eben genau das, dass der Waldbesitzer Dir stillschweigend die Aneigung gestattet. Dem aber im voraus, nicht nachträglich, widersprechen kann.
Aber der Zeitpunkt des Widerspruchs wird doch da nicht geregelt? Aber ich denke das leitet sich dann davon ab, dass die Pilze nach dem Abschneiden in meinen Besitz/Eigentum übergehen so wie es Wolfgang oben ausgeführt hat.
Für mich ist es ja aber nicht nachprüfbar ob der Waldbesitzer das Sammeln aus berechtigtem Interesse untersagt (Sammelkorb dabei ist natürlich hilfreich) oder einfach so jedem der ihm über den Weg läuft das Sammeln verbietet. Ist vlt. aber auch eher ein theoretisches Problem, passiert ist mir das zum Glück noch nicht.
LG.
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In Alltagsdeutsch übersetzt heißt das, dass Du den Waldbesitzer nicht fragen musst, bevor Du seine Pilze in Deinen Besitz nimmst. Er könnte aber widersprechen, wenn er selbst ein berechtigtes Interesse an den Pilzen hat. Sobald Du sie abgeschnitten hast, sind sie in Dein Eigentum übergegangen.
Das höre ich gerade zum ersten Mal. Heißt das ein Waldbesitzer könnte mir verbieten Pilze zu sammeln weil er sie z.B. selber ernten will? Wie muss er das bekannt geben oder muss ich da jeden Waldbesitzer vorher fragen? Kann er von mir gesammelte Pilze dann einfach einbehalten?
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Hi und willkommen im Forum.
Du hast dir schon viele Mühe gegeben für deine Anfrage, sehr vorbildlich!
Leider sind die Pilze aber schon ein paar Tage alt wie man daran sieht, dass viele schon gammeln. Ideal sind immer auch Bilder mit Naturlicht ohne Blitz, weil sonst die Farben verfälscht werden.
So als eventuellen Anhaltspunkt kannst du vlt. mal hiermit und weiterführend hiermit vergleichen sofern ich die Farben korrekt interpretiere. Ist aber bei dem Zustand der Pilze (und von mir momentan
) nur eine Vermutung.LG.
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Huhu Wutzi. Danke für deine Antwort.

Dsgvo ist natürlich nervig, aber halt mittlerweile notwendig und so schlecht ist der Gedanke dahinter ja nicht.
Ich hatte mir das mit einem Disclaimer vorgestellt, der erst bestätigt werden muss, bevor die Nummer angezeigt wird. Gut, den liest vielleicht keiner aber dann können sie nicht sagen, sie hätten nix davon gewusst.
Wie haben dich denn die älteren Herrschaften gefunden? Sicher auch übers Netz oder hast du Flugblätter abwerfen lassen?

Ansonsten könnte man das aber ja auch analog machen, indem man nen kleinen Vertrag aufsetzt. Aber ist vlt auch etwas zu sehr mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ich bin ja noch kein PSV und habe daher wenig Einblick darin ob die Leute wirklich so oft ihre Gift- und Gammelpilze mitnehmen möchten.
Lg.
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Hi.
Vielleicht ne blöde Frage aber könnte man sich als PSV nicht einfach ne Website aufsetzen und gewisse Bedingungen für eine Beratung voraussetzen? Also so im Sinne von "Der Beratende erklärt sich damit einverstanden, dass nicht zu Speiszwecken freigegebene Pilze vor Ort verbleiben?
Oder stelle ich mir das zu einfach vor?
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Alles anzeigen
[...]
Ich hatte mal geschaut, wie man die Windows Programme auf Apple zum laufen bringt, aber da wurde mir immer nur ein Jahresabo in Höhe von mind. 60 Euro angeboten und das finde ich irgendwie auch n bisschen blöd, nur um ein einziges Programm nutzen zu können.
[...]
Hallo Sandra,
dann hast Du wahrscheinlich eines der neuen MacBooks mit hauseigenem Prozessor. Da braucht man tatsächlich eine Windows-Simulation (Parallels oder so ähnlich). Geräte mit Intel-Prozessor brauchen kein Abo, es genügt eine unbefristete Lizenz, die man ab ca. 17.-€
bei diversen Softwarehändlern als Download bekommt.
Viele Grüße
Ralph
Yup, ich würde Windows auch einfach virtualisieren. Geht auch kostenlos mit Virtualbox, eine Anleitung gibt's hier.
LG.
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Hm, ich könnte mir sogar vorstellen, dass, sofern das Reste einer Zucht sind, der kulinarische Aspekt da nicht unbedingt im Vordergrund stand.
LG.
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Hi.
Vergleiche mal mit dem Winterporling.
LG.
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Hi.
Ich bedanke mich auch für die ausführlichen Antworten. Ich finde es zwar auch anstrengend die liebgewonnenen Gattungsnamen aufzugeben, aber verstehe die Begründung dahinter. Und glücklicherweise reißt einem ja auch niemand den Kopf ab wenn man z.B. immer noch Psathyrella candolleana, Pholiota astragalina etc. sagt. Das versteht man ja weiterhin auch wenn's nicht mehr state of the art ist.
LG.
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Hi.
Danke für die Erklärung. Dann vlt. noch nachhakend: Gibt es denn Regeln wonach der Typus einer Gattung ausgewählt wird? Nehmen wir mal an Mycena rosea und Mycena pelianthina sind in der selben Clade und eine eigene Gattung wäre gerechtfertigt. Wonach wird dann entschieden, welche Art der Typus wird?
LG.
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Hi.
Ich finde die Idee schon spannend nur frage ich mich ein wenig ob man damit ein Unterforum gefüllt bekommt?
Ich glaube hier im Forum bist du der einzige, der regelmäßig alpine Pilze postet (ich habe die Threads auch ohne Unterforum gefunden
). Vlt. wäre es besser die Portraits in den normalen Portraitbereich einzugliedern und dann einen Sammelthread (Alpine Pilze) zu machen mit Verlinkungen zu den Portraits in dem dann auch diskutiert werden kann?So ein bisschen schwierig fände ich die Abgrenzung von rein alpinen Arten auch, aber das mag daran liegen, dass ich mich damit nicht groß beschäftigt habe als Flachländler.
Und ich muss zugeben, dass ich persönlich eine zu starke Untergliederung in Foren nicht so besonders mag, aber das ist wohl persönliche Präferenz.

LG.
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Hi Harald.
Das dachte ich auch erst, aber bei meinem verlinkten pdf gibt's auf Seite 31 eine ganze Liste an Gattungen (und sogar Familien) bei denen dabei steht:
"Accepted names threatened by earlier synonyms"
Das klingt für mich so als ob frühere Publikationen nicht nur Artnamen "bedrohen". Ich würde das dann so verstehen, dass, sofern sich das mit den Rettichhelmlingen als eigener Gattung bestätigt (mit welchen weiteren Arten auch immer), auch auf das am ältesten bekannte Synonym zurückgegriffen würde (sofern der Typus-Beleg sich molekular belegen lässt, was hier wohl der Fall zu sein scheint). Und sofern eben keine Konservierung oder anderes Spezialgedöns
akzeptiert wird.Aber vielleicht bin ich da auch auf dem falschen Dampfer. Taxonomie ist wie gesagt nicht so mein Ding.
LG.
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Hi.
Höre ich gerade zum ersten Mal, aber nach etwas googlen, habe ich hier die Aussage gefunden, dass Mycena noch Priorität hat.
Ich bin nicht so drin in der Taxonomie aber wenn man die Rettichhelmlinge jetzt als eigene Gattung absplitten würde, wird dann automatisch das älteste (nicht bereits anderweitig verwendete) Synonym genommen? Also mal davon ausgehend, dass die Typusart wirklich mit den anderen Rettichhelmlingen zusammenhängt.
LG.
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Hi.
Wir haben hier nebenan einen Thread in dem das Schlüsseln an Hand von Bildern geübt werden kann. Schau mal hier rein.
LG.
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Hi.
Das passt leider nicht. Die Schleimschirmlinge im engeren Sinne sollten mWn zumindest am Hut schleimig sein - das kann ich hier ausschließen. Auch bei der Lamellenhaltung sollte sich ein Unterschied finden lassen, ich vermute da wurde evtl. falsch abgebogen?
LG.
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Hi Stefan,
es ist schwierig alle potentiell erfragten Eigenschaften vorneweg zu nehmen, weil sonst wird das Rätsel mehrere Seiten lang.

Einfach anfragen, wenn's irgendwo nicht weiter geht, wegen fehlender Infos, dann reiche ich das nach so gut ich kann.
Hier also:
Sporenpulver inamyloid.
Kein elastischer Stiel/Hut.
Lamellen sind nicht leicht ablösbar.
Vielleicht kannst du noch die Gattung in einen Spoiler setzen, für potentiell andere Mitlesende?

Allzu viele Rätsel kann ich glaube ich auch nicht mehr einstellen, weil es doch ein paar Probleme bereitet ohne das Buch selbst. Ich stelle fest, dass in meinen Schnappschüssen nicht so viele extensive Dokus dabei sind, die alle möglichen Ansichten gut darstellen. Oder die Pilze sind vermutlich auch ohne Schlüsseln entweder zu schnell bekannt (denke mal eine Marone und 'nen Fliegenpilz muss ich hier nicht reinpacken) oder evtl. gar nicht im Buch vorhanden (oder ist das Artenverzeichnis online irgendwo abrufbar um das zu prüfen?).LG.
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Hey, das ist der Lärchenritterling, bin allerdings schon vorm Schlüsseln sicher gewesen, da hatte ich es leicht gleich bei den Ritterlingen korrekt einzusteigen, dass der Stiel "schuppig nis Ringzone" ist, sieht man auf den Bildern nicht ganz so deutlich. Der ist aber bei uns häufig, hatte ihn auch schon oft in der Hand. Mitm Parey gehts aber eigentlich ziemlich flott zu schlüsseln.
Das ist dann wohl die bereits erwähnte "Felderfahrung".

Und ja, der Pareys löst das ganz gut, finde ich auch. Bestimmung passt natürlich.

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Ah, Danke fürs Aufklären Stefan. Ich hatte das fast schon vermutet, finde es aber schon nicht übel, dass Bernd gleich in der richtigen Gattung rausgekommen ist. Das war bei mir damals das Problem. Da der Pilz nicht im Buch ist, reicht auch für die anderen, die mit Christophs Buch schlüsseln, die Gattung - ich ergänze das oben.

LG
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Hi Bernd.
Richtige Gattung, aber noch nicht der korrekte Pilz.
Du schlüsselst mit Christophs Buch? Da weiß ich leider nicht wonach geschlüsselt wird (und ob der Pilz überhaupt drin ist) - im Pareys geht's recht zackig, wenn man einmal in der Gattung ist. Mehligen Geruch kann ich ausschließen, falls das helfen sollte?
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Hi Christoph.
Schön, dass du dich noch eingefunden hast und noch auf die Fragen eingegangen bist.
Ich packe mal noch ein weiteres Schlüsselbeispiel mit rein - bei dem war ich damals auch auf dem falschen Dampfer und mit dem Parey habe ich mich konsequent verschlüsselt.

Rätsel 4: Die Gattung reicht aus für diejenigen, die nur mit Christophs Buch schlüsseln.
Fundort: Kalkhaltiger Boden, Bäume: Fichte, Lärche, Kiefer
Datum: September
Fleisch: längsfaserig
Hut: ca. 3,5cm
Größe: ca. 3cm
Sporenpulver: Weiß
Geruch: Unbedeutend
Geschmack: leicht bitter
Lamellen: leicht braunfleckig (schlecht zu sehen)
Bitte wieder nachfragen bei fehlenden Angaben und Spoiler benutzen.

LG.
