Beiträge von donbrosco

    .... ich hechel dem leckeren Likör auch seit Hornberg hinterher, hab ´mir tatsächlich deswegen Hasel-Bestände in "unserem Jagdrevier" gemerkt und den Zeitpunkt wieder verpasst.


    Grrrrmpf! :cursing:


    LG


    Andreas

    Hallo Andreas,


    alles richtig so - man kennt das vom eigenen "Festplatten-Putz" - ab und zu ist "Grossreinemachen" angesagt.


    Danke für die mühevolle Arbeit!


    Als gebürtiger Schwabe sind mir solche Arbeiten wohlbekannt - unter dem Begriff:


    In diesem Falle trifft dieser hier besser zu:


    ;) LG


    Andreas


    Meine erste Idee dazu wäre Tricholoma acerbum. Leucocortinarius hätte in diesem Altersstadium reichlich Cortinafäden und eine gerandete Basisknolle, und der Krempling auch schon in diesem Alter herablaufende Lamellen. Leider kenne ich den Pilz nicht live, so dass ich auch das volle Bestimmungsprogramm durchziehen müsste, mit dem du ja schon angefangen hast.


    Danke für den Tip, Stefan!


    Der FK hat über Nacht noch mehr Spp hergegeben -----> weiss + amyloid.


    Ich habe weiter recherchiert, Tricholoma acerbum passte schon in vielen Punkten, der markante, knollige Stiel war mir aber ein Dorn im Auge, ausserdem wird eine rosa Farbreaktion auf Schwefelsäure beschrieben, die ich ebenfalls nicht feststellen konnte. Also weiter.


    Wie es der Zufall will hat mir meine Holde zum Geburtstag unseren ersten Band von "Pilze der Schweiz" geschenkt - Band 3, ink. Tricholomataceae.


    Dort fand ich bei Tricholoma acerbum einen Hinweis auf Leucopaxillus compactus (Dreifarbiger Krempenritterling) .
    Hier passte fast alles - wie von mir gesehen und beschrieben inkl. Geruch und der welligen/schartigen Lamallenschneiden.
    Allerdings auch hier wieder 1 Punkt, der auffiel: Die Lamellen werden hier als breit angewachsen beschrieben (auf meinen Bildern ausgebuchtet oder frei).
    Ich hab ´ den FK daraufhin noch ein paar Mal durchgeschnitten und tatsächlich erschienen die Lamellen teils ausgebuchtet, teils breit angewachsen.
    Als nächstes "Die Großpilze Baden Württembergs" gesichtet, hier: "Lamellen unterschiedlich angewachsen".
    Als "i -Tüpfelchen" zeigt die Verbreitungs - Karte einen der wenigen erfassten Standorte direkt in "meinem" Quadranten.


    Jetzt passt (makroskopisch) alles wie "Arsch auf Eimer".


    So macht das Spass - eine nicht ganz einfache Bestimmung, die letztendlich mit recht hoher Wahrscheinlichkeit in ´s Schwarze trifft. Ohne unser wunderbares Forum und Leute wie Dich wäre die allerdings im Sande verlaufen :thumbup:.


    Ich werd ´ mal noch bei Uwe W. vorstellig werden - der scheint in diesem Wald mit jedem Mycel "per du" zu sein ;).


    LG


    Andreas

    Hallo Pablo,


    zumindest die schnelle Online-Recherche sagt : nö.


    Keinerlei Velumreste, nicht bei Nadelbäumen etc.


    Da hat es sich heute zumindest gelohnt, nach dem Nachtdienst noch eine Pilzschicht dranzuhängen ;) - erst Amanita virosa und dann noch dieses spannende Exemplar - bin gespannt, ob noch jemand ne Idee hat, ich werd ´morgen nochmal Bücher wälzen...


    LG


    Andreas
    [hr]


    Hi Andy,


    ich muss irgendwie an einen jungen Krempling denken :/


    Aber die Knolle ist natürlich nicht wirklich passend :cursing:


    Ahoi Andrea,


    war mein erster Impuls ... aber, eben...:rolleyes:


    LG


    Andreas


    Definitiv und sehr schöne Bilder dazu, Portrait ruft ;) .


    Glückwünsch :thumbup: .


    Hallo Mario,


    danke, der stand tatsächlich recht weit oben auf der Liste, hätte nicht gedacht, dass ich den in meinem "Zweites Wohnzimmer - Wald" finde.


    Vielleicht wag ich mich tatsächlich an mein erstes Portrait :rolleyes: (noch nicht vorhanden?) - da brauch ich allerdings ein wenig Zeit...


    LG

    Hallo zusammen,


    ich komm hier über haupt nicht weiter, viele Fragezeichen...


    Folgenden Pilz habe ich heute früh unter alten Eichen und Buchen gefunden.
    Huthaut trocken, samtig, mit KOH sofort stark bräunend. Fleisch sehr fest (schwerer Pilz), faserig brechend.
    Geruch aromatisch pilzig, leicht säuerlich.
    Sporenpulver schwer zu beurteilen, weil sehr wenig. Recht hell auf jeden Fall (weiss - cremefarben), amyloid (allerdings auch das wegen dem Hauch an Spp. nicht 100% sicher).
    Tricholoma? Ich steck ´fest. Schaut Ihn euch mal an:


    1


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    LG


    Andreas

    Puuhhh! Bin ganz aus der Puste! ;)


    Danke, Günter! Schöner Bericht! Schöne Bilder insbes. von A.Muscaria - die lassen bei uns heuer noch auf sich warten, ebenso wie die Semmelstoppelpilze.


    LG


    Andreas

    Hallo,


    Mal wieder ein "Perserfund".
    Hab ´ich hier den Kegelhütigen Knollenblätterpilz Amanita virosa?


    Hätt ´ich vorher von der KOH-Reaktion gewusst, hätt ´ich einen mitgenommen...


    Gefunden im Fichtenwäldchen, Geruch "muffig".


    Reichen Habitus, der "grob genatterte" Stiel und die feinflockigen Lamellenschneiden zur Artabgrenzung aus?










    LG


    Andreas

    Hallo Karl,


    dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen - ich ziehe meinen Hut und verorte meinen Standort im Pilzuniversum mal wieder neu.
    Wahnsinn - so viele phantastische Funde in so kurzer Zeit, die Dokumentation, die Aufbereitung zu so einer Serie von Beiträgen...
    Danke für die Arbeit und für ´s teilhaben lassen !


    An dieser Stelle muss auch mal wieder erwähnt werden, dass es ein Glück ist, "alte Hasen" und Experten wie Dich hier im Forum zu haben, die sich auch nicht zu schade sind, uns Frischlingen auf die Sprünge zu helfen!


    LG


    Andreas

    N ´Abend,


    Ich schreibe meinen "Gute Nacht - Thread" einmal weiter und zeige auf die Nacht noch zwei gallertige, nicht alltägliche Funde von heute :


    Pseudohydnum gelatinosum Zitterzahn



    Tremiscus helvelloides Fleischroter (Rötlicher) Gallerttrichter



    Gute Nacht zusammen,


    :yawn::yawn::yawn:


    LG


    Andreas

    N ´Abend,


    @ Nobi: Auf Blues Pills bin ich im Zuge Ihrer "devil Man" - 10" aufmerksam geworden - schöne Platte. Auf die Debüt - LP hab ´ich schon gewartet - kommt bei der Kritik ja nicht so gut weg... schau mer mal. Eigentlich hatte ich mir ja eh Plattenkauf-Verbot auferlegt (das liebe Geld...) ;).


    @ Pablo: Schön! Sehr schön - kannte ich noch gar nicht.


    In leicht melancholische Stimmung versetzt fällt mir gerade was ein, dass ich länger schon nicht mehr aufgelegt habe - auch wenn das was völlig anderes ist:


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    LG


    Andreas

    Hallo Steffen,
    Danke für die Rückmeldung!


    auf die Schnelle:


    warum hatte ich L. blennius nicht auf dem schirm? :shy: Könnte hinkommen.


    R. nitida haut für mich nicht hin. Die Farbe der Huthaut war eher noch dunkler als auf den Bildern, keinerlei rosa Hauch am Stiel, bei keinem Exemplar, die Guajak - Reaktion ging sofort ins extrem dunkle blau, das Hochmoor in de Nähe hab ´ich der Vollständigkeit halber angegeben, die Charakteristik des Standortes ist aber nicht entsprechend, keine Birken im Umkreis.....ich kümmer mich weter...

    Hallo Tobi,


    herzlich wilkommen und einen Gruß in ´s Allgäu! Auch ich hab mich schon das ein - oder andere Mal in Deine schöne Gegend verirrt (Kissleg, Wangen, Klleinholzleute :D).
    Gerade im Moment leiste ich meinen Beitrag zur Wirtschaft im Allgäu und geniesse ein Meckatzer (bin hier in der Gegend um Konstanz zuhause).
    Schöne Funde übrigens! Mehr davon!


    LG


    Andreas

    Guten Abend zusammen,


    wie an anderer Stelle schon erzählt haben wir hier am westlichen Bodensee gerade herrliche Bedingungen. Gestern gab es wieder einige "neue" Arten für uns zu entdecken, der Grundsatz,sich nicht mehr als 2-3 Arten vorzunehmen geht da auch gerne mal in der Euphorie unter ;).
    Heute war Bücher - wälzen angesagt, gerade gab ´s ein kleines aber feines Pilzgericht aus Täublingen, Pfifferlingen, Herbsttrompeten und Krause Glucke
    :nana:.
    Aber zur Bestimmung:


    Ich fang mal an mit 2 Sprödblättlern:


    1. Ein "neuer" Milchling. Leider hab ´ich die evtl. Verfärbung der Milch nicht abgewartet...:cursing: Bin hier beim Nordischen Milchling Lactarius trivialis gelandet.


    Gefunden auf Kalk bei Buchen mit Kiefern und Fichten.
    Geruch: Unauffällig (nach 2 Tagen Starkregen).
    Geschmack: Milch floss sehr reichlich. Zunächst mild, dann deutlich adstringierend, dann scharf.
    Weiteres siehe Bilder


    1a


    1b


    1c


    1d




    2. Russula. Verdacht auf Brauner Ledertäubling Russula integra

    Gefunden auf Kalk bei Fichten, Kiefern, nahe Buchenwald, nahe ökologischem Kleinod Hochmoor (mit entsprechend saurem Milieu) .... jaja..
    Geruch: Unauffällig (nach 2 Tagen Starkregen).
    Geschmack: Mild, unauffällig
    Sporenpulver: Dunkel Ocker, leicht rotstichig, Romagnesi ca. 4d (eher 4e als 4 c).
    Ziemlich festfleischig.


    2a


    2b


    2c


    2d



    Was meint Ihr?


    LG


    Andreas


    [quote='donbrosco','https://www.newboard.pilzforum.eu/board/index.php?thread/&postID=234755#post234755']
    ...



    Um des Nachts weich gebettet zu sein vermute ich passend den Samtfuß-Holzkrempling, Tapinella atrotomentosa.


    :cursing: Menno! Euch kann man auch mit garnix mehr überraschen !
    Ich musste da erstmal unter ´s Röckchen gucken, bevor ich ´s geglaubt hab.


    Soll ich noch einen nachlegen?



    Die gibt ´s hier auch schon!


    LG


    Andreas

    Hallo Günter,


    ich kann mich dem allgemeinen Schweinsohren - Neid nur anschliessen - die "fehlen" mir auch noch (ich spar ´mir jetzt die Wortspiele :D)!
    Schön, von Dir zu hören, tolle Funde!


    LG


    Andreas

    N ´Abend, Pablo!


    Heute wieder zur Geisterstunde - ich schick ´noch einen Gute - Nacht - Pilz hinterher und frage "welcher Pilz ist das?" :D:D:D



    Falls Du Dein "Brüderchen" in KN dann doch mal noch besuchen willst sollte dieser Spätsommer/ Frühherbst ein guter Zeitpunkt sein. Wasser, Wasser, Wasser kommt hier runter, den ersten regenfreien Intervall der letzten zwei Tage haben wir heute genutzt, um eine Runde zu drehen - der Wald steht voll, da folgt die ein - oder ander Bestimmungsanfrage demnächst ;).


    LG


    Andreas

    Hallo,


    bei Röhrlingen gibt es da so eine Faustregel: Wenn Du mit dem Finger leicht eine bleibende Vertiefung in ´s Hutfleisch drücken kannst, darf der Pilz stehen bleiben, musss gar nicht erst abgeschnitten werden.
    Mit der Zeit bekommt man einen Blick dafür. Für mich gilt generell: Man findet über ´s Jahr genug Speisepilze, da muss man nicht alles mitnehmen. Nur jung und knackig macht Freude in der Küche - ich ess ´keine "Schlonzpilzpfanne".
    Allerdings begegnet man im Wald Leuten, die seit Jahrzehnten überständige Steinpilze futtern und überleben <X. Tatsächlich riskiert man im Zweifel eine Lebensmittelvergiftung - abgesehen vom ästhetischen und kulinarischen Aspekt. Bestes Beispiel : Supermarkt-Pfifferlinge. Die sind in der Regel zu 90% gammelig. Stell Dir einfach mal einen jungen, knackigen Pfifferling vor (falls Du noch keine gefunden hast:)

    vergleiche die mit denen aus dem Supermarkt und wende das Beispiel auf ein Stück Hühner-Filet oder anderes Fleisch (beides vorwiegend aus Eiweiß bestehend und leicht verderblich) an. Würdest Du das noch essen?


    Hoffe, ich konnte Dir weiter helfen,


    Gruß


    Andreas

    Keine weiteren Funde heute Abend?


    Da kann ich ´s mir nicht verkneifen und zeig ´Euch noch zwei unverhoffte Begegnungen von vorgestern.


    Pers. Erstfund Gemeine Hundsrute + (jetzt auch bei uns) Totentrompeten im Hochsommer.




    Gute Nacht :yawn:,


    Andreas