Hi!
Frag doch mal Frank zu der Rechnungssache, Stefan. Der kennt sich mit Excel aus. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi!
Frag doch mal Frank zu der Rechnungssache, Stefan. Der kennt sich mit Excel aus. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Horst,
der Habitus und die Optik erinnern sehr an Mycena polygramma, den Rillstieligen Helmling. Auf manchen Bildern kann man den gerillten Stiel auch zumindest erahnen.
LG, Jan-Arne
3 Tage noch! ![]()
Hallo Feli,
Metatrichium vesparium, bei der das Capillitium (anders als bei Metatrichia floriformis) mit Stacheln besetzt ist und Polycephalomyces tomentosus kann ich vorbehaltlos zustimmen.
Auch wenn man den Stielbereich der Hemitrichia nicht gut sehen kann, ist es wohl eine solche, also entweder H. calyculata oder H. clavata. Die zum Teil optisch noch ähnlichen anderen Arten aus Nachbargattungen hätten andere Sporen oder ein anderes Capillitium. Laut Ulla kann man sie am besten an der Dichte der Capillitiummaschen unterscheiden (H. clavata = weitmaschig / H. calyculata = engmaschig). Auf deinem Bild sieht man schon einige Knotenpunkte, aber ein Übersichtsbild wäre hier wohl sicherer gewesen. Für mich ist H. calyculata trotzdem am wahrscheinlichsten.
Liebe Grüße
Jan-Arne
Hallo zusammen,
was für eine schöne Diskussion, die sich hier gebildet hat. Leider hatte ich jetzt erst die Zeit, mir das alles genau durchzulesen und mir über die einzelnen Aspekte Gedanken zu machen.
Zuallererst: Einen lieben Dank an Wolfgang, dass er sich hier allen Fragen stellt, Vorschläge dankend annimmt und sich an der Diskussion beteiligt. Das ist nämlich auch genau das, was die DGfM aus meiner Sicht ausmacht. Das war vielleicht nicht immer so, aber seitdem ich die DGfM wahrnehme - ich bin ja noch nicht so lange dabei - habe ich sie als sehr offene und entgegenkommende Institution wahrgenommen, die zwar tatsächlich einen sehr hohen wissenschaftlichen Anspruch anlegt, aber über "Hilfsinstitutionen" (wenn man sie so nennen darf) wie beispielsweise Pilzfreunde e. V. oder auch das Pilzforum den Kontakt zu den Ottonormalpilzlern hält und das funktioniert meiner Meinung nach recht gut.
Zu den Anforderungen zur PSV-Prüfung: Die finde ich durchaus berechtigt. Natürlich sind sie hoch, aber wenn jemand einem anderen, mit möglicher Berufung auf eine höhere Institution, sagt, was er essen darf und was nicht, muss da schon Wissen und Erfahrung vorhanden sein, denn da darf kein Fehler unterlaufen und genau das kann i. d. R. nur durch solche Ansprüche/Anforderungen gewährleistet werden.
Zur Kartierung: Ich freue mich, dass die Kartierung von Pilze-Deutschland zum Fokus der Diskussion wurde, denn sie ist mittlerweile - neben dem Forum - zu meiner meistbesuchten Pilzseite geworden und dient für mich z. B. dazu nachzuvollziehen, welche Arten einer Gattung es (mindestens) noch gibt, wie häufig die Arten (in etwa) sind und (ganz besonders!) wer sie gefunden und bestimmt hat. Das System liefert somit die Möglichkeit, beim möglichen Fund derselben Art mit dem Finder in Kontakt zu treten - vorausgesetzt er ist vernetzt - und jemanden mit Arterfahrung vor sich zu haben. Natürlich weiß ich, dass diese Kartierungsseite erst in den Kinderschuhen steckt, aber wenn ich bedenke, wie viele motivierte und fleißige Leute dahinterstecken habe ich kaum Zweifel, dass sie prächtig wachsen und gedeihen wird. Darüberhinaus hat die Kartierung über zwei Arbeitskreise mittlerweile für mich persönlich den Fokus auf sich gezogen, weil sie nicht nur sehr lehrreich ist und den Blick offen hält für alle Bereiche der Pilzwelt, sondern auch persönlich ungemein motivieren kann.
Zu Bildern bei Pilze-Deutschland: Schön, dass auch dieser Aspekt angesprochen wurde. Aktuell sind sehr wenige Bilder zu finden und die Bilder, die hochgeladen wurden, stammen von einer Handvoll Fotografen. Das liegt sicherlich daran, dass der Weg, die Bilder hochzuladen, sehr umständlich und kompliziert ist. Wenn man die Möglichkeit auf die Seite selbst bringen könnte, wäre das ein großer Schritt. Natürlich müsste dann noch eine Prüfung erfolgen: Passt das Bild in die entsprechende Rubrik? Zeigt es die wichtigen Merkmale? Weist es eine gewisse technische und optische Qualität auf? Kann es sich tatsächlich um die gezeigte Art handeln? (natürlich nur mit Einschränkungen nachvollziehbar) Das Freischalten kann allerdings dann mit einem Klick passieren und schon hätte man mehr relevante Informationen - in bildlicher Form - als zuvor. Gerade bei selteneren Arten, zu denen oft Bildvergleiche im Internet nicht möglich sind, wäre das ein wertvoller Beitrag, der auch internationale Relevanz erhalten könnte. Natürlich ist mit der Beteiligung von jedem Freiwilligen die Qualität in Form der korrekten Bestimmungen nicht garantiert, aber das muss man bei der "Öffnung für alle" immer in Kauf nehmen.
Eine Pilze-Deutschland-Idee: Wie gesagt bin ich ein großer Fan von dieser Seite und möchte an der Stelle den Beteiligten ein großes Lob und einen großen Dank aussprechen für die ehrenamtliche Arbeit, die dort geleistet wird. Viele Namen wären da zu nennen, die nicht nur, aber natürlich auch besonders die Landeskoordinatoren, letztlich aber alle Helfer mit einschließt. Aktuell beschränkt sich das System nur auf eine gezielte Suche über Arten oder Gattungen bzw. deren Synonyme. Genial wäre es, wenn man die Pilze auch systematisch betrachten und sich so auf die jeweiligen Artprofile führen lassen könnte. Ein Beispiel: Als bei mir der Entschluss wuchs, mich in die Myxomyceten stärker einzuarbeiten, habe ich mir als einen von mehreren Zugängen zum Thema erst einmal die kartierte Häufigkeit der verschiedenen Arten herausgesucht. Das musste ich über die Suchfunktion unter Eingabe mir bekannter Gattungen/Arten machen. Ein Überblick über das Reich der Myxomyceten hätte diesen Zugang entscheidend erleichtert. Dieses persönliche Beispiel ist zwar schon sehr speziell, aber ähnliche Zugänge könnten für Anfänger aller Art, aber auch für erfahrenere Pilzler mit (auch akutem) Interesse in bestimmten Gebieten von Relevanz sein. Natürlich ist damit wieder ein Haufen an Arbeit verbunden, aber das wäre ein mögliches Fernziel, das man im Hinterkopf halten könnte.
Gerne würde ich mich auch stärker engagieren, aber das wird wohl erst etwas, wenn ich aus meinem Studientrott herauskomme und einen Arbeitsalltag kriege. Vorher kann ich mich leider nicht auf Rollen oder Arbeitsbereiche festlegen, werde aber beizeiten sicher auf dich, Wolfgang, bzw. euch zukommen.
Das erst einmal von mir. Danke für den Thread! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
ein toller Bericht. ![]()
Da war wieder mal geballte Kompetenz am Werk, dessen Gesellschaft im Wald man sich nur erträumen kann. Und die Funde.
Ein Sichelsporenbild hätte ich auch liefern können, aber gegen Hartmuts Mikrobilder kommt man bekanntlich sowieso nicht an. Also ist's besser so.
- Danke!
LG, Jan-Arne
Hallo Fionn,
mit großem Interesse lese ich deine Beiträge zu interessanten (Schleim-) Pilzen. ![]()
Zu der Comatricha: Wenn man von Wahrscheinlichkeiten ausgeht, wäre Comatricha nigra naheliegend. Weil das aber verboten ist à la "Alles ist möglich", muss man es ohne mikroskopische Untersuchung bei Comatricha spec. belassen. Und auch mit Mikroskop ist die Gattung nicht so leicht.
LG, Jan-Arne
Hallo Andreas,
willkommen im Forum. Wenn du magst, schau gerne mal beim APR (Arbeitskreis Pilzkunde Ruhr) vorbei. Auf den regelmäßigen Exkursionen im Ruhrgebiet, die in erster Linie nicht der Speisepilzsammlung, sondern der Kartierung der gefundenen Arten dienen, kann man viel lernen und am Objekt bestimmte Merkmale doch besser erklären, als über die Schriftsprache und in der Theorie. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
durch spannende Funde und eine gewohnt exzellente Aufarbeitung ist hier ein sehr interessanter Thread über die mir doch noch recht fernen, laut Pablo "echten" Pilze, entstanden. Chapeau und danke dafür!
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LG, Jan-Arne
Hi!
Harziger Sägeblättling passt natürlich besser, gerade weil die Lamellen aussehen, als würden sie deutlich herablaufen. Den habe ich nur nie auf dem Schirm, weil das einer derer ist, die man hier vergeblich sucht.
LG, Jan-Arne
Hi!
Bei der 1 bin ich auch beim Abgestutzten Drüsling. Der bildet eher so "Flatschen", während der Warzige Drüsling eher flächig und feiner strukturiert ist.
Bei Nummer 2 wäre ich mir auch nicht sicher, halte den Rauchblättrigen Schwefelkopf aber für die wahrscheinlichste Option.
Bei Nummer 3 und Stereum hirsutum stimme ich zu.
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LG, Jan-Arne
Hallo Nobi,
danke für deine Antwort. Unreife Sporen wären in der Tat eine mögliche Erklärung.
Ich habe mal eine Anfrage ins AscoFrance-Forum eingestellt, eventuell weiß dort jemand Rat.
LG, Jan-Arne
Danke für deinen Beitrag, Josef. Was genau meinst du mit Bild 1 & 2 und fehlender Schärfentiefe? Dass ich beim Stack kleinere Ebenen "vergessen" habe oder dass der Hintergrund für ästhetisches Gucken nicht unscharf genug ist?
Sollte keine Kritik an den Bildern sein. Sieht für mich nur so aus, als würden kleinere Schärfeebenen fehlen. Kann aber auch sein, dass das bei den hier verkleinerten Bildern nur so aussieht. Deshalb habe ich auch "vielleicht" geschrieben.
Hallo Josef,
ich hab das nicht falsch verstanden, keine Sorge. Zumal Kritik und Tipps ja die eigentlichen Ziele des Threads waren und nicht, euch die zum Teil verkorksten Versuche zu zeigen. Ich wollte nur wissen, was genau du meintest. Mit deiner Einschätzung hast du sicher recht. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo ihr beiden!
Mach das mal, nobi. Das wäre ja ein Ding, wenn ich dich mit meinen ersten stümperhaften Fotoversuchen zur erneuten (vielleicht langfristigen) Auseinandersetzung mit deiner Kamera bringe.
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Danke für deinen Beitrag, Josef. Was genau meinst du mit Bild 1 & 2 und fehlender Schärfentiefe? Dass ich beim Stack kleinere Ebenen "vergessen" habe oder dass der Hintergrund für ästhetisches Gucken nicht unscharf genug ist?
LG, Jan-Arne
Hallo Paul,
aus dem Kopf heraus soll es wohl die Langstielige Ahorn-Holzkeule (Xylaria longipes) sein, die diese Strukturen hervorruft. Ob das nun nachgewiesen und absolut richtig sein muss, weiß ich nicht sicher. Allerdings kenne ich die Strukturen nur von Ahorn und ein Pilz als Verursacher dieser Verfärbungen ist absolut naheliegend.
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
gestern freute ich mich über diesen vermeintlichen Schleimpilzfund einer überreifen Stemonitis oder Stemonitopsis, zuhause zeigte sich dann aber schnell: Wieder ein Hyphomycet. Die Gattung Doratomyces scheint klar, für D. stemonitis (ein passender Name) stimmt auch vieles, doch eines stört mich zumindest etwas: Die warzigen Sporen des Echinobotryum-Stadiums sind kleiner als sie, laut Ellis & Ellis, sein müssten. Dort ist von 9-14 x 5-8 µm die Rede, bei mir unterscheidet sich die Größe allerdings nur marginal von denen der Konidien und sind etwa 6-7,5 x 4-4,5 µm groß. Die interessanten Threads von Matthias und Thorben zur selben Art habe ich gefunden, die Größe der warzigen Echinobotryum-Sporen (darf man sie so nennen?) bei Thorbens Fund sind auch kaum größer als die Konidien. So bleibt die Frage: Bleibt es die Art und die Literatur fasst nicht den ganzen Rahmen der Sporengröße?
Gefunden auf der Unterseite eines initialmorschen Eichenstamms, Fruchtkörper bis etwa 5 mm lang
Danke für jegliche Meinung! ![]()
Liebe Grüße
Jan-Arne
Hallo zusammen!
@ Markus: Ich benutze Photoshop zum Stacken. Damit geht so einiges. Freihandstacken ist in der Regel kaum möglich. Mit meiner alten Kamera (extrem verwacklungsresistent) und Photoshop in Kombination hat es dann aber doch immer recht gut geklappt, z. B. hier mit dem Fokus auf der Vorderseite auf einem und und den hinteren Lamellen auf einem anderen Bild in Kombination. Sicher kein Meisterwerk, aber wenn man den Preis der Kamera und den Verzicht aufs Stativ mit einbezieht, recht ordentlich, würd' ich meinen. Ich glaube aber, dass Freihandstacken normalerweise, also mit besserer Kamera und besseren Ergebnissen, kaum möglich ist.
@ Wühlmull: Danke für die wertvollen Tipps. Aktuell benutze ich das Kit-Objektiv, das beim Kauf dabei war: EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM.
@ Björn: Dann verjag mal fleißig die Regenwolken. ![]()
@ Wolfgang: Ohne Stacken ergibt das Knipsen im Makrobereich für mich kaum einen Sinn, gerade bei Pilzen, bei denen sogar einzelne Fruchtkörper mehr als eine Tiefeebene füllen. Also übe ich's lieber direkt im Doppelpack - mal sehen, ob es mit der Zeit und vernünftigem Licht Fortschritte gibt.
Das normale Knipsen ohne Zwischenringe wird dann vermutlich erst wieder so richtig aktuell, wenn die ersten "echten" Pilze (gewisse Größe & Hut & Stiel) erscheinen.
Liebe Grüße
Jan-Arne
Hallo Hans,
die richtige Adresse lautet: fotowettbewerb@pilzforum.eu - ich freue mich auf dein Bild! ![]()
LG, Jan-Arne
Hi!
Danke dir. Da ist noch viel Luft nach oben, aber das Gerät ist auch komplex genug, um sich monatelang damit zu beschäftigen, bis man die Handhabung so einigermaßen drauf hat. Beim Jury-Wettbewerb mache ich wieder nicht mit, denn ich muss ja die Stimmen, die per PN reinkommen, auszählen und darf mir dabei nicht unverdient Höchstwertungen zuschustern. ![]()
Bei den weißen Bechern bin ich mir nie sicher, weil ich nicht weiß, was sich in der Lachnum-Gattung noch so verbirgt. Das ist ja das Gemeine an den ganzen Bechern. Da kommt man zu häufig nicht mal sicher in eine Gattung, die man dann durchschlüsseln kann. Und um auswendig diverse Alternativen zu kennen, muss man erst einmal richtig Ahnung vom Thema haben.
Dendrodochium hatte ich gar nicht parat - danke für den Tipp.
Leider war da erst einmal echt gar nichts an Pilzstrukturen zu erkennen, auch keine Masse an Konidien. Ich schau morgen oder so noch einmal gezielter. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Rainer und romana,
fast ausschließlich Hainbuche habe ich als Substrat nicht im Kopf und meine, für meinen heutigen Fund auch keine Hainbuche, sondern nur Rotbuche vor Ort gehabt zu haben. Von daher ist das genaue Substrat hier wohl zweitrangig.
Bei Kernpilzen bilden sich die Sporen ja im Inneren und werden dann irgendwann. i. d. R. über die Perithecien, herausgedrückt. Ich hab für mein Präparat heute zumindest einfach ein wenig aus dem Inneren genommen und hatte massig (freie) Sporen unterm Mikroskop.
LG, Jan-Arne
Hallo Bergwald,
d'accord! Das dürfte schon ein Herber Zwergknäueling sein, der relativ alt ist. Das Aufreißen der Huthaut ist ebenso typisch wie die Anastomosen, die man auf dem Bild nicht erkennen kann, die du aber mit der Lupe sehen solltest.
LG, Jan-Arne
Hi!
Das sind aber auch tolle Pilze - so unscheinbar und auf den zweiten Blick doch so schön und einzigartig.
![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Rainer,
dieses reihige Wachstum auf Bild 1 ist typisch für den Sichelsporigen Pustelpilz (Melogramma campylosporum), den du mikroskopisch ja ganz schnell absichern kannst. ![]()
Ist das auf Bild 2 nicht Buche? Dann wäre es nämlich klar H. fragiforme und nicht H. fuscum. Meines Wissens reicht da das Substrat, aber bei Infos von mir über Kernpilze ist alles ohne Gewähr.
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
einige kaum sichtbare Funde in der letzten Wochen haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich habe mir - obwohl meine Sony eigentlich die perfekte Allround-Kamera für Pilzler ist - eine Spiegelreflex von Canon (EOS 700D) gegönnt, dazu Zwischenringe und auch einen Umkehrring. Hier das Ergebnis meiner ersten Tests heute im Wald - die meisten Bilder sind (zum Teil unsauber) gestackt. Ich werde noch viel üben müssen... Vor allem die freien Knipser sind vielfach noch stellenweise unscharf, da wurde ich sicher von meiner früheren Kamera verwöhnt, die jeden noch so starken Wackler ausbügelte. Und auch im extremen Makrobereich muss ich noch schauen, ob Zwischenringe und Retroadapter ausreichen oder ob doch langfristig ein Makroobjektiv her muss. Und natürlich brauche ich für die "Studio"-Aufnahmen zuhause noch vernünftiges Licht. Ach je, da hab ich noch einiges vor mir... aber was tut man nicht alles, um den Kleinen näherzukommen. ![]()
1)
Dünnstieliger Helmkreisling (Cudoniella acicularis) ziemlich groß und blaufleckig. Man könnte fast an Cudonia circinans denken, allerdings wächst dieser "richtige" Helmkreisling in Gebirgslagen.
2)
Das dürfte Dasyscyphella cf. nivea sein - an Eichenholz. Mit diesen weißen Haarbechern habe ich mich bisher nicht wirklich befasst.
3)
Abgestutzter Drüsling (Exidia truncata)
4)
Diesen Pilz fand ich letzte Woche bei einer MAB-Exkursion ebenfalls. Ich bin mithilfe von AscoFrance und Abgleich mit Literatur zu Graphium calicioides gekommen. Nun sind die Sporen dieser Kollektion wieder im Mittel rund 4 µm lang, statt 1,5-3 wie in der Literatur vermerkt. Da aber alles andere passt, würde ich tippen, dass in der Literatur die Bandbreite nicht erfasst wurde. Gibt es Für- oder Gegenstimmen? ![]()
Hier noch eine Dokumentation von letzter Woche - paradoxerweise mit weniger schlechtem Foto als das vom jetzigen Fund, obwohl ich es durch die Stereolupe gemacht hatte. Dieses Mal schienen mir die Fruchtkörper allerdings auch noch etwas kleiner und versteckter zu sein.
5)
Guttationstropfen auf Striegeligem Schichtpilz (Stereum hirsutum)
6)
Zugespitzter Kugelpilz (Leptosphaeria acuta)
7)
Mollisia spec.
8)
Und noch einmal Mollisia spec.
9)
Nacktschnecke
10)
angezogene Schnecke ![]()
11)
Sichelsporiger Pustelpilz (Melogramma campylosporum) - typisch das hier nicht erkennbare in Reihen auftretende Wachstum auf Buchenholz
12)
Trichia cf. varia muss als recht gewagter Arbeitsname vorerst reichen. Hoffentlich reifen die Fruchtkörper noch nach.
13)
Und ein unbekanntes Objekt. Eher kein UmO (Unbekanntes mykologisches Objekt), denke ich. Die rund 10 gelben Punkte auf braunem Holz waren trotz der geringen Größe (0,2 mm Durchmesser) recht auffällig. Mikroskopisch zeigten sich keine konkreten Strukturen, die auf einen Pilz hinwiesen.
Ich danke fürs Mitgehen! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Maria,
das sollten alles FiZaRü's sein, ja. Pilz 1 ist recht stabil, weist aber immer noch den typischen Farbverlauf am Stiel und diese leicht samtene Hutoberfläche auf. Pilz 2 ist ganz typisch. Und manchmal taucht er eben auch "obenrum" komplett in Weiß auf. Das darf der. ![]()
LG, Jan-Arne
