Hallo Peter,
danke für den hilfreichen Tipp! Bei der Suche nach Bildern von Blattlauseiern fand ich gerade eben zufällig Baumwanzen-Eier - die scheinen noch ein wenig besser zu passen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Peter,
danke für den hilfreichen Tipp! Bei der Suche nach Bildern von Blattlauseiern fand ich gerade eben zufällig Baumwanzen-Eier - die scheinen noch ein wenig besser zu passen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Andreas!
Schön, mal wieder von dir zu hören, und gut zu wissen, dass trotz des Stresses irgendwie doch Zeit für die Pilze übrig ist. Die Riesen-Lorcheln sind toll!
![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen!
Zugegeben: Der Titel ist nicht sehr kreativ, gibt aber eben doch das wieder, was die heutige Exkursion ausmachte. Wir fuhren mal wieder ins Bergische Land, um mit dem MAB ein paar Pilze zu notieren. Es war einer der ersten richtigen Frühlingstage und dann waren noch einige Funde dabei, die den Start ins neue Pilzviertel ankündigen.
1)
Frühling = Geburt. Klingt schon wieder sehr platt, aber ist eben auch so. Diese kleinen Insekteneier mit Deckelchen wuchsen auf einem Buchenblatt. Hat da jemand eine Idee?
2)
Das wird wohl wieder ein Hyphomycet sein - die Dinger verfolgen mich einfach. Diese kleine Art wuchs flächig auf der noch relativ jungen Schnittfläche eines Buchenstumpfs. Morgen schaue ich mal rein.
3)
Durch einen Tipp enttarnt: Farbiger Springschwanz (Bilobella braunera)
4)
3D-Kunst, die Libertella faginea, die Nebenfruchtform von Quaternaria quaternata, hier verkörpert.
5)
Die Frühjahrslorchel - hier absolut nicht häufig. Genauso wenig wie übrigens der Größte Scheibling, bei dem leider dann mein Akku schon schlappgemacht hat.
6)
Und wieder ein Frühjahrs-Vertreter, in diesem Fall aus der Pflanzenwelt: Pestwurz.
7)
Diese Raupe fand ich beim fleißigen Stöckchendrehen: Es ist die Raupe von dem Schönbär (Callimorpha dominula) - danke Ralf!
8)
Schleimer gab es natürlich auch wieder. Das hier ist eine Comatricha spec. Aufgrund des makroskopisch relativ undichten Capillitiums hoffe ich hier auf eine andere Art als Comatricha nigra. Mal sehen.
9)
Und Jörg sagte: Hier ist Blättriges Lebermoos. Hier müsste doch Mniaecia jungermanniae ([font="Helvetica, Arial, sans-serif"]Blauer Lebermoosbecherling)[/font] zu finden sein - wenn ich nur wüsste wie. Ich sah schwarze Punkte im Schatten, fragte, ob man man die Daumen drücken könne, und bei Blick mit der Lupe dann die Freude. Manchmal kann es so leicht sein. ![]()
Übrigens: Eine Gesamt-Fundliste der sehr erfolgreichen Exkursion wird es in Kürze hier geben.
Ich danke fürs Mitgehen! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Claudia,
ohne weitere Informationen sind das natürlich nur Ideen und keine Bestimmungen. ![]()
1) Das dürften Nebelkappen (Clitocybe nebularis) sein. Auffällige, weil große und häufige Pilze im Spätherbst. Den Geruch solltest du dir einprägen, der ist typisch.
2) Ein Schleierling, ich würde auf die Untergattung Telamonia tippen.
3) Ein Schleierling, der nicht zu den Telamonien gehört. Hier kann jemand anders vielleicht einen Arbeitsnamen liefern.
4) Das dürften auch Nebelkappen sein.
5) Ohne richtige Bilder von unten ist es schwierig, intuitiv würde ich aber auf Seifenritterlinge (Tricholoma saponaceum). Wieder wäre da ein typischer Geruch erkennbar gewesen. ![]()
Liebe Grüße
Jan-Arne
Jaja, das ja schon. Ich meine das Rätselbild und nicht das Auflösungsbild. Da sind ja scheinbar schon ohne Joker welche draufgekommen.
- die kleinen roten Flecken da hätte ich niemals für Röten, sondern für Alterserscheinungen, Bakterien oder was auch immer gehalten... ![]()
Ahoi!
Der Neue gefällt mir ganz gut, denke ich. Aber was war denn bei dem alten Rätselpilz los? Wo soll denn da ein Röten sein? Ich sehe nur ein Schwärzen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Rotfüßchen,
kriegst 'ne PN.
LG, Jan-Arne
Hallo!
Großen Beineid für alle Funde, besonders die Caloscypha-Prachtbecher.
Das sind meine absoluten Traumpilze, obwohl - oder eher weil - es die hier nicht gibt - einfach wunderschön! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Björn,
danke fürs Einpacken der Schleimis. Das wird wieder entweder Trichia botrytis oder (wahrscheinlicher) Metatrichia floriformis sein. Je öfter ich die Dinger zu sehen bekomme, desto eher kriege ich es vielleicht irgendwann mal hin, die beiden Arten vernünftig zu trennen. Eine schöne Winter- und Frühlingspilz-Zusammenstellung! - der Holzstapel ist echt ne Wucht. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi Björn,
krasses Teil. Ich hoffe, dass ihr den gemeinsam herausbekommt. Bestimmt wieder so ein NRW-Erst- oder Zweitfund. Ich rieche sowas. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Karl,
so viele Prachtbecherlinge in einem Thread - prächtig! (Sorry, der musste sein...)
Von dieser Art der Anomalie habe ich erst vor Kurzem gehört und prompt kriegt man von dir ein Bild zu sehen. Es sind also keine Phantome.
![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Heide,
vielen Dank für die ganzen Frühlingsboten - wunderbar anzuschauen! ![]()
LG, Jan-Arne
Das wird schwierig, ohne einen Blick auf die Unterseite zu werfen.
Aber den haben wir doch. ![]()
LG, Jan-Arne
PS: Ich hoffe, es ist okay, dass ich mir die Bilder geborgt habe, Claudia. Wenn nicht, sag ruhig Bescheid.
Hallo Claudia,
1) Trameten haben immer Poren. Dieser hier hat keine. Es handelt sich um einen Schichtpilz (Stereum spec.)
2) Orangeseitlinge - ein schöner Fund! Bei uns gibt's die leider praktisch nicht.
3) Yes!
LG, Jan-Arne
Oh je, echt? Trotz der ganzen Phäle habe ich kein Blut, sondern nur ein Schwärzen gesehen. ![]()
Hi!
Frag doch mal Frank zu der Rechnungssache, Stefan. Der kennt sich mit Excel aus. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Horst,
der Habitus und die Optik erinnern sehr an Mycena polygramma, den Rillstieligen Helmling. Auf manchen Bildern kann man den gerillten Stiel auch zumindest erahnen.
LG, Jan-Arne
3 Tage noch! ![]()
Hallo Feli,
Metatrichium vesparium, bei der das Capillitium (anders als bei Metatrichia floriformis) mit Stacheln besetzt ist und Polycephalomyces tomentosus kann ich vorbehaltlos zustimmen.
Auch wenn man den Stielbereich der Hemitrichia nicht gut sehen kann, ist es wohl eine solche, also entweder H. calyculata oder H. clavata. Die zum Teil optisch noch ähnlichen anderen Arten aus Nachbargattungen hätten andere Sporen oder ein anderes Capillitium. Laut Ulla kann man sie am besten an der Dichte der Capillitiummaschen unterscheiden (H. clavata = weitmaschig / H. calyculata = engmaschig). Auf deinem Bild sieht man schon einige Knotenpunkte, aber ein Übersichtsbild wäre hier wohl sicherer gewesen. Für mich ist H. calyculata trotzdem am wahrscheinlichsten.
Liebe Grüße
Jan-Arne
Hallo zusammen,
was für eine schöne Diskussion, die sich hier gebildet hat. Leider hatte ich jetzt erst die Zeit, mir das alles genau durchzulesen und mir über die einzelnen Aspekte Gedanken zu machen.
Zuallererst: Einen lieben Dank an Wolfgang, dass er sich hier allen Fragen stellt, Vorschläge dankend annimmt und sich an der Diskussion beteiligt. Das ist nämlich auch genau das, was die DGfM aus meiner Sicht ausmacht. Das war vielleicht nicht immer so, aber seitdem ich die DGfM wahrnehme - ich bin ja noch nicht so lange dabei - habe ich sie als sehr offene und entgegenkommende Institution wahrgenommen, die zwar tatsächlich einen sehr hohen wissenschaftlichen Anspruch anlegt, aber über "Hilfsinstitutionen" (wenn man sie so nennen darf) wie beispielsweise Pilzfreunde e. V. oder auch das Pilzforum den Kontakt zu den Ottonormalpilzlern hält und das funktioniert meiner Meinung nach recht gut.
Zu den Anforderungen zur PSV-Prüfung: Die finde ich durchaus berechtigt. Natürlich sind sie hoch, aber wenn jemand einem anderen, mit möglicher Berufung auf eine höhere Institution, sagt, was er essen darf und was nicht, muss da schon Wissen und Erfahrung vorhanden sein, denn da darf kein Fehler unterlaufen und genau das kann i. d. R. nur durch solche Ansprüche/Anforderungen gewährleistet werden.
Zur Kartierung: Ich freue mich, dass die Kartierung von Pilze-Deutschland zum Fokus der Diskussion wurde, denn sie ist mittlerweile - neben dem Forum - zu meiner meistbesuchten Pilzseite geworden und dient für mich z. B. dazu nachzuvollziehen, welche Arten einer Gattung es (mindestens) noch gibt, wie häufig die Arten (in etwa) sind und (ganz besonders!) wer sie gefunden und bestimmt hat. Das System liefert somit die Möglichkeit, beim möglichen Fund derselben Art mit dem Finder in Kontakt zu treten - vorausgesetzt er ist vernetzt - und jemanden mit Arterfahrung vor sich zu haben. Natürlich weiß ich, dass diese Kartierungsseite erst in den Kinderschuhen steckt, aber wenn ich bedenke, wie viele motivierte und fleißige Leute dahinterstecken habe ich kaum Zweifel, dass sie prächtig wachsen und gedeihen wird. Darüberhinaus hat die Kartierung über zwei Arbeitskreise mittlerweile für mich persönlich den Fokus auf sich gezogen, weil sie nicht nur sehr lehrreich ist und den Blick offen hält für alle Bereiche der Pilzwelt, sondern auch persönlich ungemein motivieren kann.
Zu Bildern bei Pilze-Deutschland: Schön, dass auch dieser Aspekt angesprochen wurde. Aktuell sind sehr wenige Bilder zu finden und die Bilder, die hochgeladen wurden, stammen von einer Handvoll Fotografen. Das liegt sicherlich daran, dass der Weg, die Bilder hochzuladen, sehr umständlich und kompliziert ist. Wenn man die Möglichkeit auf die Seite selbst bringen könnte, wäre das ein großer Schritt. Natürlich müsste dann noch eine Prüfung erfolgen: Passt das Bild in die entsprechende Rubrik? Zeigt es die wichtigen Merkmale? Weist es eine gewisse technische und optische Qualität auf? Kann es sich tatsächlich um die gezeigte Art handeln? (natürlich nur mit Einschränkungen nachvollziehbar) Das Freischalten kann allerdings dann mit einem Klick passieren und schon hätte man mehr relevante Informationen - in bildlicher Form - als zuvor. Gerade bei selteneren Arten, zu denen oft Bildvergleiche im Internet nicht möglich sind, wäre das ein wertvoller Beitrag, der auch internationale Relevanz erhalten könnte. Natürlich ist mit der Beteiligung von jedem Freiwilligen die Qualität in Form der korrekten Bestimmungen nicht garantiert, aber das muss man bei der "Öffnung für alle" immer in Kauf nehmen.
Eine Pilze-Deutschland-Idee: Wie gesagt bin ich ein großer Fan von dieser Seite und möchte an der Stelle den Beteiligten ein großes Lob und einen großen Dank aussprechen für die ehrenamtliche Arbeit, die dort geleistet wird. Viele Namen wären da zu nennen, die nicht nur, aber natürlich auch besonders die Landeskoordinatoren, letztlich aber alle Helfer mit einschließt. Aktuell beschränkt sich das System nur auf eine gezielte Suche über Arten oder Gattungen bzw. deren Synonyme. Genial wäre es, wenn man die Pilze auch systematisch betrachten und sich so auf die jeweiligen Artprofile führen lassen könnte. Ein Beispiel: Als bei mir der Entschluss wuchs, mich in die Myxomyceten stärker einzuarbeiten, habe ich mir als einen von mehreren Zugängen zum Thema erst einmal die kartierte Häufigkeit der verschiedenen Arten herausgesucht. Das musste ich über die Suchfunktion unter Eingabe mir bekannter Gattungen/Arten machen. Ein Überblick über das Reich der Myxomyceten hätte diesen Zugang entscheidend erleichtert. Dieses persönliche Beispiel ist zwar schon sehr speziell, aber ähnliche Zugänge könnten für Anfänger aller Art, aber auch für erfahrenere Pilzler mit (auch akutem) Interesse in bestimmten Gebieten von Relevanz sein. Natürlich ist damit wieder ein Haufen an Arbeit verbunden, aber das wäre ein mögliches Fernziel, das man im Hinterkopf halten könnte.
Gerne würde ich mich auch stärker engagieren, aber das wird wohl erst etwas, wenn ich aus meinem Studientrott herauskomme und einen Arbeitsalltag kriege. Vorher kann ich mich leider nicht auf Rollen oder Arbeitsbereiche festlegen, werde aber beizeiten sicher auf dich, Wolfgang, bzw. euch zukommen.
Das erst einmal von mir. Danke für den Thread! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
ein toller Bericht. ![]()
Da war wieder mal geballte Kompetenz am Werk, dessen Gesellschaft im Wald man sich nur erträumen kann. Und die Funde.
Ein Sichelsporenbild hätte ich auch liefern können, aber gegen Hartmuts Mikrobilder kommt man bekanntlich sowieso nicht an. Also ist's besser so.
- Danke!
LG, Jan-Arne
Hallo Fionn,
mit großem Interesse lese ich deine Beiträge zu interessanten (Schleim-) Pilzen. ![]()
Zu der Comatricha: Wenn man von Wahrscheinlichkeiten ausgeht, wäre Comatricha nigra naheliegend. Weil das aber verboten ist à la "Alles ist möglich", muss man es ohne mikroskopische Untersuchung bei Comatricha spec. belassen. Und auch mit Mikroskop ist die Gattung nicht so leicht.
LG, Jan-Arne
Hallo Andreas,
willkommen im Forum. Wenn du magst, schau gerne mal beim APR (Arbeitskreis Pilzkunde Ruhr) vorbei. Auf den regelmäßigen Exkursionen im Ruhrgebiet, die in erster Linie nicht der Speisepilzsammlung, sondern der Kartierung der gefundenen Arten dienen, kann man viel lernen und am Objekt bestimmte Merkmale doch besser erklären, als über die Schriftsprache und in der Theorie. ![]()
LG, Jan-Arne
