Nur noch wenig Zeit hier und im Motto-Wettbewerb! ![]()
Beiträge von JanMen
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Ist doch ganz simpel:
Schnecke => Schneckling
Haube => HäublingConclusio: Irgendwas mit einem Sporenpulver zwischen weiß und rostbraun, wobei ich dunkelbraun bis schwarz noch nicht ausschließen würde.

LG, Jan-Arne
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Och, die Joker sind doch selbsterklärend - freut mich!

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Hi!
So gattungstypisch also? Ich hatte bisher kaum Pezizas unterm scharfen Glas, weil sich immer jemand anders dafür gefunden hat. An sich bin ich für den Vorschlag selbstverständlich offen. Das würde einiges erleichtern...

LG, Jan-Arne
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Hallo Claudia,
Die 9 dürfte, wenn ich das richtig sehe, ein Schleierling (Cortinarius) sein. Ich meine, dort Schleierreste zu erkennen. Ein sehr schöner Bericht. Das Spinnennest hat es mir besonders angetan.

LG, Jan-Arne
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Hi!
Auch wenn zumeist der Rücken der Käfer ("Käfer von oben") abgebildet wird, finde ich die Front zum Teil noch viel interessanter, weil sich erst mit genauem Blick zeigt, wie filigran die einzelnen Teile eigentlich sind. Diesen hier finde ich allerdings eher wegen der Breite des Kopfes und der kräftigen Zangen besonders beeindruckend. Und mit einzelnen Teilen meine ich nicht nur die Facettenaugen, die es mir ohnehin schon lange angetan haben, die ich aber leider nur bedingt im Detail abzulichten imstande bin. Da reichen die Zwischenringe noch nicht ganz aus.

LG, Jan-Arne
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Und was war jetzt letztlich der angekündigte Sensationsfund? Der kleine quietschgelbe Asco?
FG
OehrlingNa, der hier.

LG, Jan-Arne
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Kein Problem - ich habe zeit
Gut, dass du es mit Humor nimmst.

Ich habe Frank mal geschrieben, damit er den Thread nicht übersieht. Zu der Zeit war er noch kein Admin. Jetzt kann er sich kümmern, sofern das technisch alles möglich ist.

LG, Jan-Arne
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Hallo ihr Lieben,
diese Peziza muss unbestimmt bleiben, weil unreif. Neben Peziza succosa wäre eben noch Peziza succosella möglich.
LG, Jan-Arne
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Ach - zwei Bilder von der Exkursion kann ich auch noch nachtragen!
Anthribus albinus - Großer Breitrüssler
und Ceratiomyxa fruticulosa var. fruticulosa (gelbe Form)
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Puhhh...!
Sorry, dass ich mich jetzt erst zurückmelde wegen der Peziza. Ich habe bis gerade in der Tonne gebuddelt, um sie wieder auszugraben. Immerhin gab's letzte Woche keinen Fisch...

Leider habe ich nur die Peziza von der APR-Exkursion (anderer Beitrag) wiedergefunden und (*hurra!*) sie ist unreif. Kein einziger Öltropfen, keine einzige freie Spore. Die Paraphysen wirkten eher nicht kopfig und waren ohne Inhalt, aber vielleicht auch noch nicht ganz reif (?). Das würde für P. succosa sprechen. Peziza succosella wäre tatsächlich die andere gelbmilchende Alternative, die auch bei Facebook bereits vorgeschlagen wurde. Dann gibt es noch eine weitere Art (zumindest in meinem Schlüssel), die aber ganz anders gefärbt ist.
Danke fürs Aufpassen. Ich muss weiter alles kritisch hinterfragen und es mir nicht zu leicht machen und mir das Schlüsseln sparen, wenn ich meine, eine Art anhand eines Merkmals zu kennen. Das war bereits falsch im Kopf verankert. Jetzt weiß ich mehr.
Diese Peziza bleibt leider unbenamst - ich gelobe Besserung!LG, Jan-Arne
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Ahoi,
bei seltenen Funden bin ich immer gerne mal etwas überskeptisch. Vor allem wenn es Gattungen sind, bei denen eine vermeintliche Seltenheit nicht nur auf Unterkartierung zu schieben ist. Mal wieder zeigt sich, dass es unbegründet war. Natürlich lag Björn richtig. Sehr cool!

LG, Jan-Arne
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Hallo,
Björn hat mir heute ein paar Pilze mitgebracht. Der Tipp, was mitzunehmen, wurde also beherzigt, bevor er gelesen wurde.

Die Peziza hat gelb gemilcht, nachdem ich sie kurz etwas eingeweicht hab. Das ist Peziza succosa.
Die Scutellinia bei 2 habe ich leider nicht herausbekommen. Die schien auch noch nicht ganz reif zu sein. Ich weiß nur, dass die Sporen rund sind. Also nicht S. crinita. Leider konnte ich das Ornament in den Asci nicht richtig erfassen. Der Aussportrick von Ralf hat leider auch nicht geklappt. Sorry!LG, Jan-Arne
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Hallo Björn!
Wieder mal eine sehr schön bebilderte Tour und ein paar Highlights sind auch dabei!
3) Gut möglich! Auf jeden Fall ein schicker Fund. Pablo kann sicher mehr sagen.
4) Puhhh, die sehen irgendwie nicht aufgepumpt genug aus. Ich würde intuitiv eher Orbilia spec. sagen
5) Zwei Verschiedene!...
Die ersten drei Bilder: Was Besseres, glaube ich! Das sind fast wie Melastiza chateri (Roter Kurzhaarborstling) aus, ohne die Art je selbst gefunden zu haben. Wäre ein toller Fund, vor allem für unsere Gegend.
Die letzten zwei Bilder: Das dürften Orangebecherlinge sein.
6) Sieht nach Vulkanen auf --> Phacidium lauri. Aber nicht so richtig erkennbar.
7) Genau, eine Nectria.
8) Das kann irgendwie alles sein. Sieht ja fast aus als wäre es gallertig, aber weiß...?
9) Witzig!
Was es ist, kann ich dir spontan nicht mal sagen.
12) Buche stimmt, das ist nämlich Melogramma spiniferum (Rasigkrustiger Buchenkugelpilz)
14) Mit Schwefelköpfen davor.
16) Sieht schon danach aus. Leider unreif. Mitgenommen hast du nichts, oder? Das musst du dir noch angewöhnen. Dann kannst du spannendes Zeug weitergeben oder verschicken. So z. B. die mögliche Melastiza und diesen hier, falls er nachgereift wäre.
17) Diesmal immerhin mit grober Becherlingsform, kann aber dennoch alles Mögliche sein.
18) würde ich auch so sehen.
20) Dafür blaut er aber gewaltig...
Wobei: Die richtige Basis (GANZ unten) hast du gar nicht angeschnitten. Die sieht in der Vergrößerung so aus, als könnten sich da Punkte verstecken.Ich muss sagen, dass ich deine Berichte aktuell sehr genieße. Sehr schön bebildert und du lernst aktuell sehr schnell dazu. So macht das Spaß.

LG, Jan-Arne
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Gefällt mir erst einmal ganz gut, denke ich...

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Hallo Alis,
recht hast du, sorry! Ich hab die beiden Brennnessel-Rostpilze verwechselt. Der häufigere Pilz ist der gezeigte. Der hat Segge als Wechselwirt, während die seltenere Art (die nicht diese Verdickungen an den Brennnesseln bildet) an Schwertlilien wechselt. Ach, wäre nur Karl hier. Der beschäftigt sich aktuell mit solchen Pilzen und alles Gesagte habe ich von ihm (wenn auch falsch von mir wiedergegeben).

LG, Jan-Arne
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Hallo Alex,
ich habe gerade in verschiedenste Bücher geschaut. Nach -15 cm, -12 cm, -12 cm, -15 cm, -15 cm kam ich in Ludwigs Pilzkompendium (Band 1) nun endlich ans Ziel: "Hut 5-19[(30)] cm". Das zeigt aber nicht unbedingt, dass Ludwig die einzig korrekte Beschreibung geliefert hat, sondern dass die Größe von Pilzen sehr variabel ist und je nach Standort und Witterung auch mal das "Soll" unter- oder überschreiten kann.

LG, Jan-Arne
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Hallo!
Zum Thema Rotholz ist hier noch ein interessanter Thread, der sehr schön die Vielfalt der holzrotfärbenden Pilze aufzeigt.

LG, Jan-Arne
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Hallo Alex,
ich denke, das wird dennoch nichts anderes als der klassische Schuppige Sägeblättling sein. Der kann wohl so groß werden und so feinschuppig an der Oberseite ohnehin. Die stellenweise orangene Farbe würde ich als Alters-/Trocknungs- oder Bakterienbefallserscheinung werten. Natürlich mit Vorbehalt, weil der Pilz hier nur selten zu finden ist und ich daher die Variationsbreite der Art nicht wirklich gut kenne.
LG, Jan-Arne
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Hallo Thomas,
einen guten Exsikkat-Tipp habe ich leider nicht parat. Vielleicht schaut ja noch ein Asco-Spezialist rein, z. B. Ralf, Nobi oder Ingo. Die können dir vielleicht auch die Scutellinia so bestimmen.
Bei der Haarlänge würde ich dir raten, die längsten Haare zu suchen. Kurze gibt es immer dabei, das stimmt. Die Maximallänge ist in dem Fall entscheidend und trennt schon mal die langhaarigen von den kurzhaarigen Arten. Die Angaben aus der Vergleichstabelle von Ralf geben auch Maximallängen an, die sich bei den beiden genannten Arten unterscheiden, wobei Björn (gdno81) mir noch vor wenigen Tagen erzählte, dass seine S.-crinita-Kollektion auch Haare über 2 mm aufwies. Also ist das Merkmal für sich auch kein Allheilmittel und eher die Kombination aller Merkmale macht die Bestimmung aus.

Das in Kürze von mir. Mehr müssen dann die Asco-Spezis übernehmen, die weit mehr Ahnung und Erfahrung mit der Gattung haben.
LG, Jan-Arne
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Hallo Marion und Marcus!
Och... andere würden den noch essen!
Auf jeden Fall ein schöner verfrühter Herbstbote.
LG, Jan-Arne
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Hallo Norbert,
richtige Pilze! Das macht Hoffnung. Hier ist aktuell noch tote Hose. Wobei... im Garten wachsen die ersten Scheibchentintlinge. In den Wald geht's Sonntag erst wieder. Wenn dort sowas wächst, wie aktuell bei dir, wäre ich schon zufrieden. Nach nem halben Jahr braucht man eben doch mal eine Stöckchen... nein! Ästchen... nein! Stämmchendrehpause. Der Rücken...

LG, Jan-Arne
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Hallo Alis,
war es denn sicher Laubholz? Discina parma wäre - zumindest hier - schon was Seltenes. Ich dachte spontan an Discina perlata, das Pendant auf Nadelholz.
Zur Puccinia: Genau, ein Rostpilz. Und zwar einer, der auf Brennnesseln wächst, wenn der Wechselwirt Schwertlilie in der Nähe ist, und der typischerweise diese Verdickungen hervorruft.
LG, Jan-Arne
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Hallo Thomas,
zumindest für die langhaarigen Scutellinias (dies könnte eine sein) hat man hier eine schöne Gegenüberstellung der beiden häufigsten Arten. Relevant sind neben dem Sporenornament (am besten in Baumwollblau) noch die Haarlänge, Haarwurzel und die Sporengrößen (-breiten). Leider fehlen diverse Angaben (auch z. B. zur Fruchtkörpergröße und dem Substrat [direkte Erde oder Holzstückchen im Blumentopf?]), weshalb ich mir erst einmal keinen Tipp erlauben mag.

LG, Jan-Arne
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Hallo Christiane,
für mich sind das auch Nelkenschwindlinge!
Grundsätzlich: Roh sind beinahe alle Pilze giftig für den Menschen. Die Giftigkeit bezogen auf Hunde ist nicht wirklich bekannt.
Grundsätzlich gilt auch: Pilze werden von Hunden i. d. R. nicht gefressen, weil sie nicht wirklich als Futter wahrgenommen werden. Selbst unser Hund, der wirklich alles anknabbert und dann zu fressen versucht (Holz, Gras, sogar reinen Dreck), hat noch nie wissentlich einen Pilz verspeist.
Allerdings: Wenn Hunde zwischendurch Gras fressen, kann natürlich durchaus mal ein Pilz dabei sein.
Kurzum: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, entferne die Fruchtkörper, auch wenn ich aus meiner Perspektive (die natürlich ohne tiefliegendes Hintergrundwissen nur eingeschränkt ist) die Chance, dass der Hund sie frisst, für extrem gering und die Chance, dass sie zu einer Vergiftung führen können, für noch viel geringer halte.

Viel Spaß weiterhin mit dem/der Kleinen! Das Alter, in dem die Tiere erst noch in ihre Haut wachsen müssen und zumeist ziel- und planlos herumtapsen, ist das niedlichste Alter.

Liebe Grüße,
Jan-Arne
