Beiträge von JanMen

    Hallo zusammen!


    Das geht alles so schnell hier! Also in Kürze:


    Toller Startbeitrag, Peter!
    Geniale Bilder, Robin! :thumbup: Schön, dass du an Bord bist. :)
    Marco: Die ganzen Insider verstehe ich auch nicht - und ich war dort. Falls es dich tröstet...
    Tuppie: Schade, dass du nicht kommen konntest. Ich hatte so fest mit dir gerechnet und mich gefreut, dich endlich mal live zu erleben.


    [...]


    Bei mir dauert's auch noch etwas. Allerdings noch eine Bitte an alle Nachbestimmer: Schreibt mir eure nachbestimmten Funde doch bitte per PN, sonst gehen uns Arten durch die Lappen. Aktuell sind wir bei 145 Arten. :)


    Phragmotrichum chailletii habe ich notiert, Holger. Den Kampfer, glaube ich nicht. War das der aus dem Buchenwald am Matsch? Dann war es möglicherweise sowas in Richtung Lactarius rostratus (= Lactarius cremor). Mit dem kämpfe ich morgen noch ein wenig.


    Von mir vorerst ein Bild von der Stelle, an der die Eder in den Edersee fließt. Diesen Ort, unweit von Verenas Zuhause, besuchte ich auf meiner Hinfahrt, weil ich viel zu früh dran war. :)



    (ruhig öffnen, aber Achtung! - lädt ggf. ein wenig)


    Ach ja, noch einen Pilz hinterher, den ich bis vorhin nicht kannte. Eine vermeintliche Lachnella alboviolascens entpuppte sich unter dem Mikroskop als Flagelloscypha minutissima, ebenfalls ein cyphelloider Pilz, der sich durch diese lustigen Haare mit Stacheldraht-Besatz auszeichnet. Ich hoffe, man erkennt es halbwegs. Auf Deutsch heißt der ungefähr Kleinstes Geißelhaar-Basidiobecherchen (Ingos Seite entnommen) und ist damit der Pilz mit dem längsten deutschen Namen auf der Liste. Den gilt es zu knacken. Leider direkt kein schönes Bild (einfach zu klein, die Dinger), aber eine interessante Art, wie ich finde.



    LG, Jan-Arne

    Hallo Siegi!


    Willkommen an Bord! :)



    Substrat: kristalliner Schiefer!


    Glaube ich nicht. Der wächst doch auf Holz. :) Die Bodenverhältnisse sind bei Holzpilzen meines Wissens nur sekundär wichtig. Für mich ist das auch ohne den Blick auf die Unterseite eher der Zaunblättling. Der Tannenblättling kann, so meine ich zumindest, nicht so kräftig gefärbt sein.


    Liebe Grüße
    Jan-Arne

    Hallo Ralf,


    ein Schleimer ist das in der Tat nicht. Die meisten Schleimpilze bilden einzelne Sporocarpien. Die Aethalien und Pseudoaethalien (quasi Sammelfruchtkörper oder große Fruchtkörper aus beinahe reinem Sporenstaub) bilden im Verhältnis nur recht wenige Arten. In dem Fall müsste dein Fund aber schon bei Berührung oder im Anschnitt irgendwie stauben, zumindest sofern er reif wäre. Das hier ist auf jeden Fall ein klassischer "richtiger" Pilz - nicht nach deiner Definition (denn Schläuche hat er ja nicht und Randhaare noch weniger), sondern nach Pablos: "Kruste oder Pilz mit Löchern auf Holz". :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ralf!


    Verrückt... Ich habe am Wochenende gezielt gesucht und konnte trotz fleißigen Stöckchen- und Stämmchendrehens nur recht wenige Schleimpilz-Arten entdecken. Super, dass du ihn mitgenommen und hier gezeigt hast. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ralf,


    ohne die Mikromerkmale noch einmal verglichen zu haben: Dein Fund sollte auf den Namen Physarum virescens hören. Diese würstchenförmigen Sporocarpien mit gelbem Kalkgranulat (sieht man ja auch mikroskopisch sehr schön!) sind ein typisches makroskopisches Auftreten.


    Was mir ebenfalls auffiel. Bei all meinen Funden dieser Art bisher ging es mir wie dir. Unreif eingepackt (ich hatte sie bisher immer auf Blättern und zumeist mit noch weniger Struktur) und zuhause reif ausgepackt, zum Teil in nicht mal 2-3 Stunden. Ob es irgendwie typisch ist, dass man die Art unreif findet, vielleicht weil man sie als Plasmodium besser sieht oder weil sie einen kräftigen Impuls zur Reifung benötigen, vermag ich aber nicht abschließend einzuschätzen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ralf,


    Na, das ist doch mal was! Vielen Dank für deine Hilfe - dann lag ich ja nicht völlig daneben und war zurecht von den auffallend großen Warzen und der enormen Sporenbreite irritiert. In dem Fall nehme ich das "cf." gerne in Kauf. :) Respekt natürlich auch, dass du aus den kümmerlichen Resten meiner Pilzzerstückelung noch was rausholen konntest. :D :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    nee. Von mir war die Hasenpfote nicht, wobei sowohl der Vorschlag als auch dein Einwand plausibel sind. :)


    Aber da es hier gar nicht um eine Bestimmung auf Artebene geht und meines Wissens alle Tintline roh ähnlich giftig sein sollten, ist es ja auch nicht so schlimm, dass wir keinen exakten Namen rauskriegen, oder? :)


    LG, Jan-Arne


    nur mal eine Einschätzung zu den Tintlingen; also ich sehe bei den Tintlingen kein Velum auf dem Foto, muss nix heißen, denn das ist leider wenig aussagekräftig. Wenn kein Velum da ist, dann sind das Parasolas und dann kommen mit dem Aussehen nur noch Parasola plicatilis oder Parasola lactea=P.leiocephala in Betracht.


    Meinste? So struppige, nach oben gebogene und dabei die Struktur behaltende Parasola(e) mag ich nur schwer glauben.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Richi,


    erst einmal ein herzliches Willkommen im Forum!


    Du zeigst hier (mindestens) zwei unterschiedliche Pilze. Oben ist ein Samthäubchen (Conocybe) zu sehen. Die Glockenform sowie die braune Farbe von Hut und Lamellen sind typisch für die Gattung. Düngerlinge hätten i. d. R. gescheckte und dunklere Lamellen. Bild 2 zeigt alte Tintlinge, die schon leicht zerflossen sind. Beide Pilze sind nicht ohne Weiteres auf Artebene bestimmbar. Dennoch sind beide nicht hochgiftig, sollten aber nicht unbedingt in größeren Mengen (roh) verzehrt werden. Die Entfernung der Fruchtkörper (die aber sicher wiederkommen werden!) musst du also selbst abschätzen.


    LG, Jan-Arne

    Pfeffermilchlinge kenne ich bisher noch gar nicht.


    Witzig, also schon wieder so einer. Der [und der andere] braucht (zumindest in NRW) auch Höhe. Es gibt ihn aber - wie den Glöckchennabeling, über den wir vor ein paar Tagen sprachen - auch im flachen Norddeutschland.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Antje!


    Dann willkommen an Bord. Von Texas nach Böblingen ist ein großer Sprung, gab's "drüben" überhaupt Pilze? Konkret kann ich dir leider keine Tipps geben, aber der Schwarzwald ist ja nicht sooo weit entfernt und die Schwäbische Alb dürfte schon ein paar schöne Wälder haben, wenn ich den Pilzfotos meiner Freunde aus der Gegend glauben darf. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Verena,


    ob Insider oder nicht... Das sieht super aus! Man merkt: Der Regen wurde lange erwartet und die Pilze mussten nur noch "ploppen". Pfeffermilchlinge gibt's übrigens bei uns im Pott praktisch nicht. Die habe ich erst ein- oder zweimal überhaupt gesehen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Jürgen,


    wieder mal ein tolles Portrait. Nummer 1300 ist sicherlich ein guter Anlass, um mal "Danke" zu sagen. Eure Seite ist wirklich genial und hat sich durch die Vielzahl an sehr guten Dokumentationen verschiedenster Arten zumindest in meinen Bestimmungsversuchen einen festen Platz erarbeitet. Gerne weiter so! :thumbup: :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Den hatte ich zu schnell verworfen. Und eurem Zaunpfahl-Talk konnte ich ohnehin nicht folgen. Ein super Rätsel ist es dennoch, weil jetzt endlich alle noch so kleinen Details passen! :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Dieter,


    Marasmius curreyi ist einer meiner optisch liebsten Pilze. So zart und doch so kräftige Farben. Dabei diese außergewöhnliche Form der Ober- sowie Unterseite. Es ist schön zu beobachten, wie du dich an den sich dir offenbarenden Objekten ausgetobt hast - mit tollen Ergebnissen! :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    meine erste Idee zum Grauen war übrigens Schneckling. Ein etwas durch äußere Bedingungen in Mitleidenschaft gezogener Hygrophorus pustulatus vielleicht?


    LG, Jan-Arne


    Edit: Da passt der Lamellenansatz natürlich auch nicht. Und man kann auch nicht alles auf die äußeren Bedingungen schieben, oder? :D

    direkt in Dresden gibts den auch nicht; aber ein paar Kilometer in Richtung Elbsandsteingebirge und Erzgebirge ist das ein Massenpilz. Nobis Hauswald liegt eigentlich nicht wirklich hoch, deswegen bin ich auch etwas überrascht...


    Ach, (mit Ausnahmen) ein reiner Höhenpilz. Das erklärt's doch schon. Danke! :)


    LG, Jan-Arne


    Edit: Alles höher als meine Wälder übrigens. Auch "geringere Höhen" mit 300 Metern und auch Dresden mit 120 Metern. :D

    Hallo nobi,


    bei dir wachsen ja richtige Pilze. Da werde ich glatt neidisch! Ist der Glöckchennabeling bei euch auch so häufig, denn deine Schilderung klingt so unbeeindruckt. Irgendwie scheint's den überall massenhaft zu geben, nur hier nicht. Ich kenne ihn nur aus dem Schwarzwald.


    LG, Jan-Arne

    Es könne auch xantha sein https://www.pilzforum.eu/board…mete?pid=355696#pid355696 sein (wie bekommt man eigentlich den Link leserlich und kürzer?)


    LG Claudia


    Hallo Claudia,


    schau mal hier. Erst was schreiben, dass man als Stellvertreter für den Link haben möchte. Den Textteil markieren (hier: "Hier"). Dann den Button oben klicken (leider wurde mein Cursor entfernt). Anschließend nur noch die URL einfügen und du hast das Ganze eleganter gesetzt.



    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Seitdem ich vermehrt drauf achte, sehe ich gerade Wegränder voll mit Scutellinias. Immer eine Frage des Suchwinkels. Wir Großen haben's eben ein paar cm weiter bis zum Boden. In Hessen wird's aber sicher auch welche geben... :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Armin,


    Nummer 1: Sicher, dass dort keine Eiche war? Für mich wäre das Xerocomus engelii (= Xerocomus communis), der Eichen-Filzröhrling. Rote Pünktchen in der Stielbasis sind ein typisches Merkmal der ziemlich häufigen Art. So ähnlich kann das auch noch der Blutrote Filzröhrling (Xerocomellus rubellus) aussehen, bei dem ich aber trotz des Alters noch mehr Rottöne am Hut erwarten würde.


    Nummer 2: Ist ein Rübling um den Waldfreundrübling (Gymnopus dryophilus), vielleicht auch genau der. Das ist eine ziemlich variable Art, die auch mal so büschelig wachsen kann. Möglich wäre eventuell noch der Rotstielige Rübling (Gymnopus erythropus).


    LG, Jan-Arne