Beiträge von JanMen

    Hallo Haufen,


    das dürften schon Rotfußröhrlinge sein, eine Gattung, in der die Arten (aber auch die Individuen) mal mehr und mal weniger blauen. Für die genaue Art müsstest du einen Pilz längs durchschneiden. Da sind dann das Verfärbungsmuster und die Farbe des Fleisches sowie ggf. Punkte in der Stielbasis relevant.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Haufen,


    die sicherste Variante bei Perlpilzen ist, die Merkmale zu kennen, die für die Art typisch sind und die sie von anderen Arten (Grauer Wulstling und vor allem Pantherpilz) unterscheiden. Kennst du sie? Glanz ist übrigens nicht dabei. :)


    Wenn du keine Lust auf diese Art von Spiel hast, sag's ruhig. Verstehe ich auch. Dann kriegst du direkt eine zielführende Antwort. :D


    LG, Jan-Arne

    Hier nun die Bilder des aktuellen Monatswettbewerbs!




    (für die volle Qualität bitte, falls möglich, die einzelnen Bilder anklicken)


    Bild 1



    Bild 2



    Bild 3



    Bild 4



    Bild 5



    Bild 6



    Bild 7



    Bild 8



    Bild 9



    Die Jury zieht sich bis zum 31. Juli zur Beratung zurück!

    Hallo Christoph,


    genau wie Florian und Holger es gesagt haben: Natürlich ist der Name interessant. :) Irgendwo auf einer dieser vielen Seiten, die der Thread schon angesammelt hat, wurde gefragt, ob sie auch auf die Liste aufgenommen werden. Darauf bezog sich mein Kommentar.


    LG, Jan-Arne

    Hallo noch einmal,


    danke für die erklärenden Ergänzungen, Ralf. Stimmt, ein paar relevante Merkmale aller Scutellinias habe ich jetzt auch schon automatisch parat, z. B. die Enden der Haarwurzeln zu überprüfen. Septen, Dicke der Haarwände und Weiteres werde ich beim nächsten Mal auch genauer beachten. Das ließ ich bisher außen vor, weil es im Schlüssel nicht/kaum abgefragt wurde. Dass die Randhaare kaum länger waren als die anderen Haare war mir ja immerhin schon aufgefallen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    einen Tag nicht wirklich im Forum und wieder soooo viel verpasst! Herrlich! :)


    @ Florian: Danke für die Korrekturen! Solche Kopier-Fehler schleichen sich zwangsläufig ein. Ich hab's geändert. Der Fund am Anfang war auf Kastanien-Schale. Den habe ich leider nicht geknackt, weil es wohl ein substratunabhängiger Fund war. Hymenoscyphus rokebyensis war vom zweiten Tag auf Fagus-Cupule. Den habe ich vor allem anhand der deutlichen Unterschiede zur Verwechslungsart bestimmt, die Zotto hier sehr schön beschrieben hat: http://ascofrance.com/search_forum/20139.


    @ Harald: Danke für den Namen. Wirklich ein schöner Fund für die Liste. Schade, dass ich den nicht vor Ort gesehen habe, aber das bringt ein pilzreicher Wald in Kombination mit einer großen Truppe Pilzler zwangsläufig mit sich.


    Bzgl. Helvella: Die hatte Matthias eingepackt, oder? Er wollte schauen, ob es nicht doch was Besseres sein könnte. Im Zweifel bleibt es doch die Grubenlorchel. Für Helvella crispa erschien sie mir viel zu gleichmäßig strukturiert am Hut. Die Grubenlorchel kann hingegen viele Dunkelstufen von komplett schwarz bis hin zur hellgrauen Helvella-crispa-Farbe.


    @ Mausmann: Die Größe sind Ästchen. Einen Schritt größer (klassisch 5 bis 15 cm Durchmesser) wären dann Stöckchen und wirklich spannend sind erst die Stämm(ch)e(n) ab 50 cm Durchmesser. Irgendwie neigt man wohl bei der Definition in Wortwahl und Größeneinschätzung zu Verniedlichungen, um die Anstrengung beim Drehen oder Tragen zum genauen Absuchen durch psychologische Tricks zu verringern. Die größte Größe kann man dann im besten Fall auch noch drehen. Im Zweifel findet man darunter zwar keine Pilze, aber entdeckt mehr oder weniger gewollt zig Feuersalamander. :)


    @ Oehrling: Ich schreibe die Russulas aus deinen Beiträgen mit auf die Fundliste, ja? Da warst du ja echt fleißig. Und Russula emeticicolor und Russula decipiens sind beide auch noch R2-Arten. Da freut sich die Liste! Von welchen Tagen waren denn Russula emeticicolor, Russula curtipes und Russula decipiens jeweils? Kannst du mir das eventuell noch schreiben? :)


    Bzgl. Flechten: Die würde ich für die Liste aus mehreren Gründen nicht notieren. Zum einen haben wir während der Exkursion nicht gezielt auf sie geachtet und Einzelnamen schönerer Funde wären fehl am Platz, wenn die gängigsten Arten nicht notiert wären, finde ich. Zum anderen ist der Plan, dass die Liste über MykIS in Pilze-Deutschland einfließt und in beiden Programmen werden Flechten nicht berücksichtigt, weshalb die Arbeit zumindest für den Zweck umsonst wäre.


    @ Alle: Da sind heute sehr viele schöne Bilder dazugekommen! Danke dafür! :sun:


    LG, Jan-Arne


    Sieh zu, dass du Podosphaera erigerontis-canadensis richtig tippst. :evil: :giggle: :saint: Zwei Arten, die ich leider in meiner gestrigen Mail vergessen habe, hast du auch schon per Mail bekommen.


    Die Namen habe ich alle ergänzt. Die Nachbestimmungen per Mail habe ich clevererweise kopiert... :D


    Hallo Matthias und willkommen an Bord! Das Bild ist doch schon mal ein toller Einstieg. Du kannst es theoretisch noch aus dem Anhang herausziehen (rechts findest du die Funktion "in den Beitrag einfügen", das Bild erscheint dann an der Stelle, die du zuvor ausgewählt hast). An sich hat aber der erste Beitrag im Forum schon mal funktioniert. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    Edit:


    Ansonsten gebe ich das Kompliment sehr gerne zurück. Ich habe mich über die Dialoge zwischen Zuehli und dir teilweise herzlich amüsiert.


    Indeed! :D

    Hallo Ralf,


    das hört man doch gerne. Gut auch zu wissen, dass man die Sporengröße nicht als Ausschlusskriterium sehen darf. Gerade die große Spannweite an möglichen Sporenlängen in Kombination mit der Tatsache, dass meine Werte kaum reinpassten, hat mich doch verunsichert. Leider hat nur einer der 3 Fruchtkörper im Sporenabwurf selbige abgeliefert.


    Was genau wäre an den Haaren relevant? Die dicke der Wände oder Anzahl der Septen? Oder auch die Zwischenräume im Detail?


    Ich habe ein Feuerzeug benutzt ohne erkennbaren Effekt, außer dass das Ornament größtenteils verschwunden war. Die Umrisse blieben klar, eine sich lösende äußere Haut war nicht zu sehen.


    Danke für die Bestätigung!


    LG, Jan-Arne

    Hallo!



    Wann kann man denn so mit einer Fundliste rechnen? Wie lange dauert sowas durchschnittlich?


    Das kommt, platt gesagt, auf die Geschwindigkeit der Nachbestimmer an und die ist meist von der Arbeit sowie der Masse und Schwierigkeit der mitgenommenen Pilze abhängig. Ich denke, dass in einer, spätestens 2 Wochen alle Namen da sein sollten. Ich kann gleich aber eine Excel-Datei mit den bisherigen Namen einstellen. Dafür muss ich aber erst noch einmal die Namen auf Tippfehler prüfen, vor allem die ganzen unbekannten lateinischen Phytoparasiten-Namen. :D



    Nickender Schleimpilz (Cribraria cancellata), waren das am Anfang die weißen Kügelchen auf kleinen Stielchen? Und daneben noch unreifer, nur als Kügelchen und mit ohne Stiel? Auf die nickenden Köpfchen hattest du mich jedenfalls schon beim Einpacken hingewiesen. :thumbup:
    Schön, daß es mit dem Ausreifen geklappt hat.


    Oder eben Girlanden-Pilz (123Pilze) oder Graubrauner Laternenpilz (Pilze-Deutschland). Alles irgendwie witzig. Genau die waren's. Da waren wir gerade beim Aufstieg. Oh warte... es ging ja quasi die ganze Exkursion lang bergauf. 8|


    LG, Jan-Arne

    Hallo, ich bin's noch einmal!


    Eine Scutellinia vom Wochenende. Gewachsen auf Holz in sehr feuchtem bis nassem Matsch...



    Die recht engstehenden Haare waren sehr kurz. Gemessen wurden hier die längsten.



    Hier geht es um Haaresbreite *badummmts*:



    Die Sporen mit den Maßen: 17,94-18,79-20,23 x 11,20-12,13-12,77 µm



    Alle Präparate waren zu unruhig (trotz des Wasserabsaugens), deshalb leider kein Stack fürs Ornament. Hoffentlich sieht man dennoch, was man unter dem Mikro sah. Die durchgängig kleinen Warzen bildeten zum Teil Graten.





    Die Haarwurzeln sind mono- bis bifurcat.




    Und dann fand ich noch das hier und dachte zunächst, es würde sich um sternförmige Haare handeln. :shy: Allerdings sah man sie schon unter der Stereolupe und sie waren hyalin und auf bzw. zwischen den Fruchtkörpern. Irgendwie seltsam, aber wohl nicht bestimmungsrelevant.




    Meine eigentliche Idee wäre, dass es sich um Scutellinia nigrohirtula handelt. Die ellipsoiden Sporen besaßen kleine Warzen und Graten, beim Erhitzen, sofern ich das richtig angestellt habe, geschah nichts Bestimmungsrelevantes. Die Randhaare sind gerade und weit unter 1000 µm. Das Problem: Die Ascosporen sind insgesamt durchaus unter 22 µm lang und damit passen sie nicht zu S. nigrohirtula (Länge 19,4 - 26,5 nach Schumacher [1990]). Sonst würde alles passen, auch der in der Anmerkung auf Pilzflora-Ehingen erwähnte feuchte Standort. Wenn ich allerdings an der Stelle zu "unter 22 µm lang" abbiege, gelange ich zu einer weißen Art, einer Art ohne erkennbare Warzen und einer Art mit eckigen und Warzen bis 1,5 x 1,2 µm. Die Warzen meiner Art sind wesentlich kleiner und die Art scheint sehr selten zu sein. Hat jemand eine Idee, wie man das Problem löst? Vermutlich sollte ich mich noch ein weiteres Mal um bessere Ornamentierungs-Bilder bemühen?


    Liebe Grüße
    Jan-Arne


    Hi,


    das ist doch ein optisch schöner Fund, den du auch super in den Bildern darstellst. :thumbup: Ist denn das was seltenes?


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    danke schön. Grenzwertig, aber man erkennt die wichtigsten Merkmale. Bei der geringen Größe ist einfach momentan nicht mehr zu machen. Aktuell 182 Datensätze bei Pilze-Deutschland. Für einen Schleimpilz ist die Art also nicht schlecht kartiert, was aber auch daran liegen könnte, dass sie zwar schwierig zu finden, aber leicht zu bestimmen ist. Ich konnte die Art zuvor nur einmal finden, was aber eher an meiner Blindheit als an der Seltenheit der Art liegen könnte. :D


    Übrigens noch was Unschönes. Die Pyronema kriege ich nicht bestimmt. Der Kontext für alle anderen: Das war der erste Pilz, der uns gezeigt wurde, weil er auf einer kleinen Brandstelle in Verenas Garten wuchs. Wie nett, die Gattung hatte sich bisher vor mir versteckt. Leider war die Pyronema mittlerweile total aufgeweicht in meinem Döschen und von Konidiensporen durchsetzt. Die freien Sporen, die ich finden konnte, ergeben leider kein einheitliches Bild. Auch wenn es mehrmals betont wurde, weiß ich nicht, ob ich der Sporengröße als Bestimmungsmerkmal glauben kann, nicht nur weil in der Literatur überall unterschiedliche Merkmale stehen. Zumindest denke ich, dass sich vielleicht nicht alle Funde ins Schema einordnen lassen, sondern eher die typischen bzw. besonders groß- oder kleinsporigen Kollektionen. Damit fiele das letzte Merkmal neben Subiculum, Enge des Wuchses und weiteren weg. Auf jeden Fall ist das hier ein Fall, der Ausrutscher in beide Richtungen hat. Für mich in dieser Form leider unbestimmbar, vor allem weil ich nur noch Matsch untersuchen konnte. Vielleicht müssen wir Verena bemühen, einmal nachzusehen, ob es noch weitere Fruchtkörper auf dem Kohlehäufchen gibt. :D



    Die Sporenwerte der gemessenen Sporen:


    12,29 x 8,28


    15,64 x 11,31
    12,22 x 9,27
    14,08 x 9,96
    13,29 x 10,44
    15,53 x 9,65
    13,5 x 8,16
    17,19 x 10,24
    13,81 x 9,18
    12,95 x 8,73
    16,15 x 10,44


    12,29-14,24-17,19 x 8,16-9,61-11,31


    Länge eher kleinsporig, Breite eher großsporig... vielleicht hat ja jemand eine Meinung. Ich bin mir recht sicher, dass alle gemessenen Sporen reif waren und nicht aus den Asci gepresst wurden.


    LG, Jan-Arne

    Yeah, schon wieder einer geklärt. Danke, Nobi & Florian. :thumbup:


    Ich habe da auch noch einen. Erinnert sich noch jemand an die nickenden, unreifen Schleimer, die ich am Samstag einfach mal eingepackt habe, ohne große Hoffnung? Naja, die sind innerhalb von einem sehr langen Zeitraum von zwei Tagen (am Sonntag war noch nichts passiert) nachgereift und heißen Cribraria cancellata. Die Sporocarpien (Kugeln) sind ca. 0,3-0,4 mm im Durchmesser. Ich habe mein Bestes gegeben, die typischen Rippen abzulichten. Alle anderen Cribraria-Arten weisen ein mehr oder weniger ungleichmäßigeres Netz auf, wohingegen diese vertikalen Leisten mit kaum erkennbaren Querverbindungen es zulassen, den Fund bereits makroskopisch anzusprechen.





    LG, Jan-Arne


    Edit: Die vermutete Arcyria cinerea hat es übrigens auch ins Reifestadium geschafft. :)


    Hallo Mausmann,


    da kommt noch einiges, denke ich. Wie viele wir waren, kann ich gar nicht sagen. Fakt ist, dass auch ein paar Leute dabei waren, die nicht im Forum aktiv sind, sondern dem Dunstkreis der Freunde und Förderer der Pilzkunde entstammten.


    Im Forum aktiv (Robin als neues Mitglied dazugerechnet) sind insgesamt 11 von den Personen. Matthias (einigen sicher durch die genialen Tasmanien-Berichte im Tintling bekannt) hatte eigentlich gesagt, er wolle sich noch anmelden. :) Norbert, Pablo, Stefan, Peter, Jutta (Peters Freundin), Norbert und ich waren schon am Freitag dort. Hans, Verena, Jutta (Verenas Mutter) waren schon vor Ort.


    Am Samstag waren wir dann rund 15 Leute bei der Exkursion und ca. 20 Leute am Abendtisch, würde ich tippen. Der Oehrling kam z. B. später und nicht alle begleiteten uns beim Gewaltmarsch den Berg hinauf. Am Sonntag gab's dann noch eine etwas kürzere Exkursion in kleinerem Kreis mit den Übernachtern und noch mal rund 40 neuen Vorort-Arten für die Fundliste. Am frühen Nachmittag hat sich die Gruppe dann aufgelöst. Das erst einmal als erste Einordnung. Bilder folgen - aber nur von Pilzen. Mir geht's da wie Pablo, Menschen verirren sich nur sehr selten auf meine SD-Karte. :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo liebes Forum!


    Der vierzehnte Motto-Wettbewerb startet hiermit. Alle 2 Monate findet ein Wettbewerb statt, der unter einem zuvor abgestimmten Motto steht. In diesem Fall wurde das Motto mit den zweitmeisten Stimmen der letzten Abstimmung gewählt.


    Für alle Teilnehmer: Bis zum 19. August  um 23:59 Uhr habt ihr Zeit, euer Foto einzuschicken!


    Bitte Folgendes vor der Teilnahme lesen!


    --> Regeln und Ablauf zur Teilnahme am Pilzfotowettbewerb
    --> Hier findet ihr Informationen über die diesjährigen Preise


    Achtung! Auf Anregung eines Teilnehmers wurden aufgrund der angepassten technischen Möglichkeiten die Regeln geändert. Von nun an dürfen die Bilder bis 1200 x 900 Pixel und bis 800 kb groß sein! Wir hoffen, dass ihr die möglicherweise etwas längere Ladezeit zugunsten der höheren Qualität und Detailgenauigkeit gerne in Kauf nehmt.


    Benennt die Datei bitte mit eurem Usernamen und so, dass man die Zugehörigkeit zum Mottowettbewerb erkennt.
    Zudem bitte ich darum, dass die Bilder für die einzelnen Wettbewerbe in separaten Mails geschickt werden.


    Das Motto lautet: Hippie
    Allen Teilnehmern viel Glück und eine ruhige Hand!


    Liebe Grüße
    Jan-Arne