Hi Stefan,
danke schon mal.
Knolle nein, höchstens eine minimale Verdickung
Geruch wie oben beschrieben: erdig, leicht spermatische Note
Die Stielbereifung ist vor allem im oberen Drittel sichtbar. Im Inneren eines der kleineren Exemplare allerdings über den ganzen Stiel erahnbar. Daher denke ich, dass die Stiele nur abgegriffen sind (Anfängerfehler! :shy: )
In der Funga Nordica hatte ich schon nachgesehen und lande bei der Sektion Tardae, muss aber nichts heißen. Für mich ist der Hut blassocker und zumindest der größte Fruchtkörper ist recht robust (Hut über 40 mm). Die Größe ist ja leider kein Hard Fact, da könnte ich mich auch verschlüsselt haben. So würde ich bei Inocybe sambucina landen. Auf dem anderen Weg (kleinere Fruchtkörper) wäre ich u. a. bei Inocybe sindonia. Die Art wurde mir schon sehr oft gezeigt und gerade das größere Exemplar ist optisch nicht so, wie ich sie zu kennen glaube. Allerdings ist die Art ja scheinbar häufig und die jüngeren Exemplare könnte makroskopisch gut passen. Aber joa, das erste Mal schlüsseln in einer größeren Gattung ist immer reine Glückssache. Daher die Hoffnung auf Meinungen und Ideen. 
Kaulozystide

LG, Jan-Arne
PS: KOH mache ich dann morgen oder übermorgen. Was kann ich da denn konkret erwarten? Jetzt brauche ich nach 5 Stunden am Mikro meinen Feierabend. Morgen wird ein langer Tag. 