Hallo Maria,
alles Samtfüße. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Maria,
alles Samtfüße. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi!
Schade, dass der blaue Fuß so völlig ignoriert wurde. Egal, ich hab selbst gesucht und ein Bild gefunden, das mich zufriedenstellt, was Galerinchen mit blauer Basis angeht. ![]()
LG, Jan-Arne
Ja, wobei mein Gefühl ist, dass Flammulina elastica häufiger als Flammulina velutipes ist (was auch Gernot Friebes bestätigt). Allerdings sind nicht alle Einzelfruchtkörper sauber bestimmbar, da die Sporen manchmal etwas kurz sind (bei Fl. elastica) - das heißt, hier geht es teils nur genetisch oder per Kreuzungstests, aber typische Kollektionen sind zuordbar.
Danke für die weiteren Ausführungen. Die Information mit Flammulina elastica beruhigt mich ebenfalls, denn ich hatte selbst schon mehrfach das Problem, dass meine Sporengrößen genau in der Mitte lagen. Dazu muss ich halt zugeben, dass ich bisher nur Flammulina-Arten an Weide genauer angesehen hab.
Solltest du aber beispielsweise mal eine ganze Gruppe von Samtfußrüblingen finden, die scheinbar am Boden rund um eine Pappel wachsen, dann unbedingt fotografieren und mitnehmen - könnte Fl. populicola sein.
Pilze-Deutschland führt die Art nicht. Fehlt sie in dieser Datenbank bisher aus Mangel an Funden oder ist sie irgendwie synonymisiert, taucht jedoch bei den Synonymen nicht auf?
LG, Jan-Arne
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Ah stimmt, danke. Ich hatte das "häufig mit Salix assoziiert" falsch im Kopf. Es wäre natürlich mal interessant zu wissen, wie oft die Art wirklich auf anderen Substraten vorkommt. Aufgrund der jahrelangen völligen Vergessenheit dieser Art gibt es dazu ja leider kaum Daten.
Servus Jan-Arne,
ich habe in der Mycologia Bavarica einen Weltschlüssel für die Gattung Flammulina pubiziert. Im BMG-Forum findest du daraus entnommen einen aktuellen Schlüssel für die heimischen Arten (es gibt auch noch Flammulina rossica und Flammulina populicola, die auch makroskopisch nicht oder kaum erkennbar sind): http://forum.pilze-bayern.de/i…95.msg23578.html#msg23578
Ich habe Flammulina elastica (fm. longispora) schon an diversen Laubhölzern gefunden, so auch an Buche, Ahorn etc. Flammulina velutipes nimmt auch quasi alles.
Hallo Christoph,
auf diesen Schlüssel bezog ich mich. Meinem Empfinden nach war er der Auslöser, Flammulina elastica seinerzeit wieder in die Diskussion zu bringen und die heimischen Hobbymykologen zu erinnern, dass nicht jeder Samtfuß velutipes heißt. Danke für die Information zu deinen Erfahrungen mit dem Substrat von F. elastica. In Zukunft werde ich also noch genauer hinsehen müssen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo,
was sagt ihr denn zu den Blautönen in der Basis? Klar, eine Mycena ist das trotzdem nicht, aber kann man die Gattung Psilocybe z. B. ausschließen (auch wenn mir spontan keine Art mit solcher Optik einfällt)? Und wenn ja: Kann es dennoch ein Indiz für die genaue Art sein? Fragen über Fragen. ![]()
LG, Jan-Arne
F. elastica ist (wie auch F. velutipes) gerne an Weide, aber nicht darauf beschränkt.
Ah stimmt, danke. Ich hatte das "häufig mit Salix assoziiert" falsch im Kopf. Es wäre natürlich mal interessant zu wissen, wie oft die Art wirklich auf anderen Substraten vorkommt. Aufgrund der jahrelangen völligen Vergessenheit dieser Art gibt es dazu ja leider kaum Daten.
LG, Jan-Arne
Zu 3: Flammulina ja, aber die nur mikroskopisch unterscheidbare F. elastica kann es auch sein (man könnte es "Flammulina velutipes s. l." nennen).
Hi,
Flammulina elastica geht doch eigentlich nur an Salix, oder?
LG, Jan-Arne
Ahoi!
Ich mache aus der 3 einen Samtfußrübling (Flammulina velutipes). Irgendjemand muss sich jetzt noch um die 2 "kümmern". ![]()
LG, Jan-Arne
Ich fürchte nur allgemein, dass der eine oder andere Fund als Tremella mesenterica untergeht, weshalb ich gerne auf solche Doppelgänger hinweise, insbesondere in Foren - man findet oft nur, was man kennt.![]()
Wahre Worte! ![]()
Hallo Pablo,
jetzt wollte ich schauen, ob derselbe Hinweis bzgl. der orangeroten Farbe bei jungen Fruchtkörpern auch bei T. aurantia steht. Leider ist die Art in den GPBWs gar nicht aufgeführt oder ich schaue falsch.
Zur Dacrymyces: Das war auch genau mein Gedankengang. Die Art soll sehr selten auf Laubholz vorkommen, davon möchte ich aber jetzt mal nicht ausgehen, zumal ich im Kopf habe, dass ich diesen Wuchs schon häufiger gesehen hab. Ich glaube nach wie vor an junge T. mesentericas, ohne es belegen zu können. Vielleicht ein Punkt, auf den man in Zukunft genauer achten kann. ![]()
@ Lars: Eventuell reicht es zu schauen, wie er sich entwickelt. Sofern er nicht gefrostet war/ist, müsste er meiner Theorie nach jetzt schon etwas heller gelb sein. Es sei denn natürlich, dass der Frost (dein Fruchtkörper war doch gefroren, oder?) das Wachstum nicht irgendwie beeinflusst hat.
LG, Jan-Arne
Hi!
Übrigens hatte ich auch im "Konidien - Stadium" noch keine wirklich so derbe orangene Tremella mesenterica. Kann natürlich sein, daß mir das bisher einfach nur nicht aufgefallen ist, aber gerade dein erster Fruchtkörper hat schon auch was Dacrymyces - mäßiges in Wuchsform und Farbe, Jan-Arne.
Gut möglich! Das sind alles makroskopische Bestimmungen, die mittlerweile schon fast 5 Jahre her sind, meine ersten Gehversuche praktisch. Die Literatur betont die orangene Farbe junger Fruchtkörper mehrfach und zumindest der zweite Pilz passt auch von der Form her ganz gut. Welche Gallertträne schwebt dir denn als Option vor?
LG, Jan-Arne
Hallo Leute,
könntet ihr bitte diesen Beitrag im entsprechenden Unterforum verschieben?
Klaro! ![]()
Hallo Christoph!
Klar, den muss man immer noch dazu nennen. Im Wald schaue ich auch immer auf die Begleitpilze und nenne ihn nur sicher T. mesenterica, wenn ich Reste eines Zystidenrindenpilzes am Ast sehe. Glücklicherweise haben die ja in etwa die gleiche Erscheinungszeit, sodass es häufig klappt, beide gleichzeitig zu sehen, wobei das ja faktisch auch kein richtiger Beweis ist. Hast du T. aurantia denn schon gefunden? Etwa häufiger?
LG, Jan-Arne
Hi Beli,
den Hinweis auf die Entstehung der orangenen Färbung hatte ich bereits aus den Großpilzen Baden-Württembergs zitiert ![]()
Edit: Interessant noch der Hinweis bei GPBWs:
"Die jungen Basidiocarpien bilden zunächst nahe er Oberfläche rundliche, 3-5 cm große Konidien, deren gefärbter Inhalt die orangegelbe Färbung bedingt; erst später werden dann viersporige Basidien angelegt."
Das wusste ich auch noch nicht.
LG, Jan-Arne
Sind solche sachen nicht thorbens (thorben96)baustelle?
Immer wieder faszinierend was hier so alles gezeigt wird, danke charlotte.
Lg joe
Jep!
Mal schauen, wann er den Thread entdeckt und ob er vielleicht eine Idee dazu hat. Spannend ist es auf jeden Fall.
LG, Jan-Arne
Hallo Beli,
laut Literatur kann Tremiscus helvelloides sogar an oberirdischem Holz wachsen [GPBW: "über stark kalk- bzw. basenhaltigem Untergrund sogar auf oberirdisch liegendem, schwach morschem Holz von Nadel- und Laubbäumen (Fichte, Tanne, Buche)"]. Trotzdem passen für mich Farbe (fleischrot und nicht orange) und Form nicht.
Hier noch zwei Bilder jüngerer Tremella-mesenterica-Exemplare. Beide nicht schön, aber das Wesentliche ist zu sehen: die Farbe.
(Beide noch recht jung. Beim Anfragepilz sieht man auch, dass er sich wohl erst vor kurzer Zeit durch die Rinde gedrückt hat)
LG, Jan-Arne
__________________________________
Edit: Interessant noch der Hinweis bei GPBWs:
"Die jungen Basidiocarpien bilden zunächst nahe er Oberfläche rundliche, 3-5 cm große Konidien, deren gefärbter Inhalt die orangegelbe Färbung bedingt; erst später werden dann viersporige Basidien angelegt."
Das wusste ich auch noch nicht. ![]()
Hallo Verena,
ich sehe erst einmal nichts, was dagegen spräche. Diese Rottöne an der Stielbasis, die hier durchaus auffallen, hat der gerne mal.
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
der Gallerttrichter kann das nicht sein. Der hat einen etwas anderen Farbton und wächst nicht auf Holz, zumindest nicht direkt auf Stämmen. Ich würde das für einen Goldgelben Zitterling (Tremella mesenterica) halten, der zwar normalerweise gelblicher ist, aber manchmal (vor allem wenn er trocken oder noch sehr jung ist) farblich ins Orange geht.
LG, Jan-Arne
Hallo,
ich vermute Weide als Substrat und würde auch (Weiden-Feuerschwamm) Phellinus trivialis sagen.
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
danke für die Aufklärung. Ein spannender Fund! Die Art fehlt mir auch noch. Die Ähnlichkeit bezogen auf den Wuchs im Vergleich mit den älteren Exemplaren bei Mausmanns Fund ist, jetzt da er den Thread noch einmal erwähnt hat, echt auffällig.
LG, Jan-Arne
Hallo Pablo,
danke für die Bestätigung. Das freut mich. Das Porträt hatte ich gesehen und damit verglichen. Danke auch für den Skeletthyphen-Hinweis. Immer wieder spannend, wie unterschiedlich verschiedene Pilzgruppen im Inneren "funktionieren". Mal sehen. Vielleicht werde ich mich den Porlingen bald mal etwas häufiger nähern. Dann unterläuft mir vielleicht auch kein Vokabel-Lapsus mehr. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
weitere Bilder zum Porling. Achtung, schreckliche Qualität, weil Tageslicht aktuell schon so früh rar wird.
Oberseite
Unterseite
Farbe der Poren unberührt hellgräulich, auf Druck deutlich bräunend
Dunkle Linie zwischen gleichfarbiger Trama und Röhren
Poren bei fehlenden rechten Winkel verlängert
Ich habe nur Skeletthyphen gefunden (was aber nicht unbedingt etwas heißen muss), hier auch eine Schnalle.
Sporen
Ich lande bei erneuter Betrachtung bei Bjerkandera fumosa. Kann das passen? Die Art wurde zwar in den letzten Wochen häufiger mal auf APR-Exkursionen gefunden, aber die Porlingsexperten, die sie im Feld ansprechen können, fehlten gestern. Bei uns ist die Art auch nicht so richtig häufig, weshalb ich sie bisher nur selten live gesehen hab.
Ich weiß zwar nicht, ob die Trennlinie, die man dort sehen kann, die beschriebene Trennlinie ist, weil es eher wie eine beginnende Fäule aussieht und ich sie eher in der Trama und nicht den Röhren erwartet hätte, aber auch ansonsten passte alles ganz gut. Die Färbung auf Druck, die Sporen, die Skeletthyphen mit Schnallen, fehlende Reaktion mit Melzer. Robinie als Substrat ist zwar nicht unbedingt beschrieben, aber durchaus zu erwarten.
Hach ja, man fühlt sich immer so abenteuerlich, wenn man Quasi-Neuland betritt und sich mal einen Porling wirklich genauer unter dem Mikro ansieht. Aber das hat auch was, zumal der Gattungsschlüssel in Großpilze Baden-Württembergs vielleicht nicht die ultimative Lösung ist, aber sehr anschaulich auf die wichtigen Bestimmungsmerkmale hinweist. Das entmystifiziert die ganze Porlingswelt im positiven Sinne ein wenig. ![]()
LG, Jan-Arne
Ahoi,
ich habe auch Nutella als Wunderwaffe im Kopf.
LG, Jan-Arne
Hallo Pablo,
vor allem scheint das Ding Schnallen zu haben, was Inonotus ja nicht darf, oder? Ich habe keine Ahnung von solchen Pilzen. Was hab ich mir da bloß eingebrockt, als ich den mitnahm?
Ich schaue mal, ob ich morgen Infos/Bilder nachliefern kann! ![]()
Die erste Erdzunge hat sich als Geoglossum cookeanum, die zweite in der Tat als Trichoglossum hirsutum entpuppt.
LG, Jan-Arne
Edit:
Ach, da kann ich ja gleich noch zwei Bilder derselben Exkursion ergänzen:
Tremella mesenterica (andere Stelle als Björns Exemplar)
und Neottiella rutilans
Ich hatte den Befall auch nur durch Zufall entdeckt gehabt. Eigentlich war ich auf der Suche nach dem unbeschriebenen Moosbecherling und stattdessen fand ich dann die Leptotrochila.
Na, ist doch aber auch schön.
Danke fürs Zeigen und Aufmerksammachen. ![]()
LG, Jan-Arne
