Hallo zusammen,
ich äußere mich mal. Ich war auch dabei und uiii, wieder die gesammelte Kritik. ![]()
Die Pholiota halte ich - nach falscher Erinnerung im Feld - auch für P. jahnii. Die kommt aber noch unters scharfe Glas. Dann präge ich mir vielleicht ein, dass es keine P. lucifera ist, die ja viel fein- und kleinschuppiger wäre.
Zu 2: Da waren auch jüngere Schlappen, die eindeutig wie A. gallica aussahen (Gelbe Bänder, kein Büschelwuchs, keuliger Stiel usw.)
Zu 4: Ausschließlich Nadelbäume in der weiteren Umgebung. Und zwar hier nicht heimische. Kiefern? Fichten? Irgendwas halt. Eine leichte Gelbfärbung auf dem Taschentuch war zu sehen. Gut, dass du noch mal kritisch nachfragst. Ich fand den eigentlich zu kräftig gefärbt für L. tabidus, den ich eigentlich gut kenne. Aber die kräftiger gefärbten Arten sollten allesamt stabiler sein und/oder nicht gelblich färben. Und der darf ja auch bei Nadelholz. Also wohl doch L. tabidus. ![]()
Zu 7: Heißt cf., weil sie noch mikroskopiert wird. Besser wäre vorerst: Hebeloma sect. sacchariolens.
Zu 13: Genau, die Krüppelform hat nun Artrang. ![]()
Zu 22: Tja, wir hatten am Ende auch Zweifel. Pilzkollege Thomas wollte sie auch eher G. resinaceum nennen, aber ich habe in diversen Langzeit-Dokumentationen kein so rötliches Stadium gefunden. Deshalb wollte ich übers Substrat (Roteiche) hinwegsehen.
Wir wollten auf jeden Fall noch mal hin und einen jüngeren Fruchtkörper aufschneiden, um die Trama anzusehen. Die geballte Kompetenz erspart uns das jetzt vorerst. Danke!
LG, Jan-Arne
