Beiträge von JanMen

    Moin Lothar + Ingo,


    ich habe mal einen sehr ähnlichen Pilz gefunden, welcher auch als Blutmilchpilz bestimmt wurde. Sein Staub war jedoch nicht rosa, sondern grau.


    Hier der dazugehörige Thread -> Link <-


    Äußerlich sind sie sich sehr ähnlich und die verschiedene Farbe würde ich jetzt mit verschiedenen Reifestadien des ohnehin reifen Pilzes erklären. Vermutlich würde deiner auch bald graues Pulver besitzen!?


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Mario,


    eine wunderschöne Landschaft!


    Und die Pilze sind auch alles andere als uninteressant, bis auf den Gelbstieligen Muschelseitling, den hasse ich als Aus-Entfernung-Austern-Zwilling schon seit Längerem. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Rübezahl,


    Ganz spontan und ohne Recherche:


    1. Bild: ich glaube, dass ganz unten am Rand der Spaltblättling (Schizophyllum commune) zu erkennen ist. Darüber eine Kohlenbeere, möglicherweise die Rotbraune Kohlenbeere (Hypoxylon fuscum). Darüber der Warzige Drüsling (Exidia nigricans).


    2. Bild: Abgestutzter Drüsling (Exidia truncata)


    8. Bild: Das könnten Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus) sein, aber da müsste man den Stiel genauer betrachten.


    Den Rest müssen dir die Profis sagen, da sehe ich teilweise Pilze, die aussehen, wie die Mischung aus zweien. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Andre,


    mal wieder eine interessante Fotoreihe!


    bei 1. würde ich auf Birnenstäublinge (Lycoperdon pyriforme) tippen


    2. Mycena Spec. (irgendein Helmling, glaube ich)


    3. halte ich für die Schmetterlingstramete (Trametes versicolor)


    Bei 4. fiel mir spontan Krauser Adernzähling (plicatura crispa) ein. Vergleich mal mit dem.


    7. stimmt sicher: Birkenporling (Piptoporus betulinus)


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Joli,


    der Rillstielige Seitling ist soweit ich weiß auch kein Winterpilz.


    Wenn man von einem Seitling ausgeht, was ich hier durchaus tun würde, würde ich ihn für einen Austernseitling halten, weil der zweite Pilz in dieser Jahreszeit (der Gelbstielige) aus offensichtlichen Gründen ausgeschlossen werden kann.


    Der Rand ist schon sehr eingetrocknet und auch die Lamellen haben nicht mehr die ursprüngliche Farbe. Diese Tatsachen machen Bestimmungen oft schwierig, aber in diesem Fall würde ich mich schon durch das Ausschlussprinzip festlegen wollen. Aber bloß nicht mehr essen! ;D


    lg,


    Jan-Arne

    Moin,


    ich spreche mich für Austernseitlinge aus.


    Ausgangsbasis: Es ist sicher ein Seitling.


    1. gibt es im Winter keine anderen ähnlichen Arten bis auf den Gelbstieligen Muschelseitling, welcher
    2. durch den weißen Filz an der Stielbasis ausgeschlossen werden kann.
    3. können Austern neben den typischen Grautönen auch derartig braun sein. So klassisch-schöne, wie sie die meisten Fotos zeigen, habe ich persönlich noch nie gefunden. Dafür ist vermutlich der Standort verantwortlich.


    Ich wünschte ich hätte solch einen Fund in meinem Garten. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Ingo,


    ich hoffe, du hast das nicht falsch verstanden. Wenn hier Fragen gestellt werden und diese so ausführlich, kompetent und fast ausnahmslos fachlich korrekt durch dich beantwortet werden, ist das ne super Sache! Bleib uns bloß in der Beitragsintensität erhalten, sonst würde hier schnell was fehlen. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Okay, dann muss ich wohl noch genauer darauf achten. Bei so vielen, wie manche hier teilweise zu finden scheinen, sollten doch wohl auch ein paar für mich drin sein! ;D


    Über die Teuerlinge habe ich mich auch gefreut. Meine ersten habe ich gefunden, als ich eigentlich Spinnfischen war vor einigen Wochen. Ich habe das mit den Pilzen so drin momentan, ich hoffe, dass ich nächsten Sommer beim Angeln ruhig auf meinem Stuhl sitzen kann und nicht immer abgelenkt durch die angrenzenden Wiesen streifen muss ;D


    Was hast du für Erfahrungen mit Austern? Fast ausschließlich direkt an Gewässern?

    Moin Pablo und Ingo,


    ich finde es klasse zu sehen, dass sich nach Ingos kompetenten Beiträgen keiner mehr traut zu schreiben oder einfach schon immer alles gesagt ist. Wenn das mal kein indirektes Lob ist! ;)


    Ich schreib trotzdem was: Ich habe gelesen, der Blattartige Zitterling soll essbar sein (o.O) und ähnlich wie Judasohren als Platzfüller im Salat fungieren können. Hat jemand zufällig schon Erfahrungen damit gemacht? Nachdem die Fragen ja schon geklärt worden sind, traue ich mich mal, eine etwas abschweifende Frage zu stellen. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Wo ihr gerade beim Wetter seid:


    Ich rege mich ja immer über Schnee auf, weil man 1. so viele Pilze übersieht und weil ich es 2. seit Jahren nicht mehr hinbekomme, winterfeste Schuhe zu kaufen.


    Heute hat es geregnet und als ich dann doch in die Pilze gegangen bin, habe ich ausgerechnet die Schuhe angezogen, die nicht mehr dicht waren. Dabei hatte ich Austern zu ernten - im sumpfigen Gelände. Die sind aber jetzt in der Mülltonne. :)


    Findet ihr Austern auch fast ausschließlich nur mit Gewässern in unmittelbarer Nähe? Ist bei mir schon sehr auffällig...


    Vor allem halt die Moose, also an altem Gemäuer oder Bäumen.



    Momentan schaue ich, von euch angesteckt, schon immer wieder auf Moos, habe aber außer Teuerlingen und dem Winterstielbovist nichts entdecken können, keine Becherchen oder ähnliches, vielleicht muss ich mein Auge auch erst noch weiter schulen oder das ist unbeabsichtigte Absicht, weil ich sie ohnehin weder mikroskopisch untersuchen, noch gut ablichten kann. :P


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Peter,


    tolle Bilder von interessanten Pilzen!


    Mal ne doofe Frage an dich und die anderen Foto-Profis. Bekommt ihr die Nahaufnahmen der winzigen Becherchen und Co. mit einem Makroobjektiv hin? Ich finde diese Pilze so faszinierend und wenn ich dann mal welche finde, bin ich jedes mal traurig über die Tatsache, dass ich sie nicht entsprechend ablichten kann. Naja, bis jetzt mach ich als klischeemässig armer Student meine Fotos ja ohnehin mit meinem Smartphone. :(


    Einen lieben Gruß,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    es freut mich zu sehen, dass so viele Antworten kamen.


    Joli: Den Kastanienbraunen Stielporling hab ich vor kurzer Zeit selbst gefunden. Er hat wirklich sehr kleine Poren und kann es allein deshalb nicht sein. Danke dennoch für den Hinweis und den Link!


    Fredy: Ich erinnere mich noch gut an die Diskussion zu dem Schleimpilz, die ich ja auch verlinkt hatte. Ich hoffe, jemand wird sich mal erbarmen und Klarheit in die Sache bringen. Vielleicht lassen sich dann ja auch beide Funde (Pilz 2 und der Pilz aus dem älteren Thread) irgendwann aufklären. Badhamia utricularis kann, laut Wikipedia, auf Nadel- und Laubholz wuchern, dieses mögliche Unterscheidungsmerkmal fällt also leider schonmal weg. Ansonsten muss ich mich evtl. ins Thema einarbeiten und in 3-5 Jahren, wenn ich etwas Ahnung von Pilzen habe, einen Thread dazu verfassen. ;)


    Uli: Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Badhamia utricularis eine andere Art als das Löwenfrüchtchen, sieht diesem nur auf den ersten Blick halbwegs ähnlich. Ich habe einige Bilder im Internet gefunden, die zu Badhamia utricularis sehr gut passen, doch bei den Bildern dieser Arten ist es, wie Fredy uns sagen konnte, schwierig, sich auf diese zu verlassen. Ich werde sie dennoch, falls nicht noch eine Expertenmeinung folgt, als solche abspeichern und mich gerne später eines Besseren belehren lassen. Zu deinem Stielporling hoffe ich, dass es sich noch letztlich aufklären lässt. Ansonsten: Im Hinterkopf behalten und immer wieder hervorkramen. Meine früheren Funde dieser Art waren riesig und uralt, sodass sich ein Vergleich mit deinen Funden nicht zielführend lohnen würde.


    @Pablo: Den Winterporling werde ich als solchen abspeichern. Bei Coryne Dubia bin ich skeptisch. Ich habe diese NFF schon recht häufig, aber (so wie du vermutlich auch zumindest größtenteils) in völlig anderer physischer Ausprägung gefunden. Ich werde mich damit abfinden, dass sich dieser Pilz mangels Informationen (zumindest vorerst) nicht sicher bestimmen lässt.


    Danke schön an alle und einen lieben Gruß :),


    Jan-Arne


    PS: Ich freue mich immer über die Text-Speicher-Funktion des Forums, die Geschriebenes, auch wenn man versehentlich auf die letzte Internetseite zurückgegangen ist, festhält, sodass man nicht alles neu schreiben muss. Hat mir schon so einige Stunden meines Lebens geschenkt :P

    Moin Uwe,


    danke für deine Idee. An diesen Pilz habe ich auch zunächst gedacht, doch sein Zweitname lautet Borstrandiger Porling und den borstigen Rand, den dieser Pilz eigentlich besitzen soll, hat meiner nicht.


    Den Film über den Schleimpilz habe ich gesehen, ich weiß nur nicht mehr genau, ob es da um einen bestimmten ging oder um Schleimpilze allgemein. Ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Phänomen und ich habe mich gefreut, einen solchen Pilz erstmals auch im Trauben-Stadium entdeckt zu haben. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,

    ich habe drei Pilze, bei welchen ich gerne Ideen, bzw. Bestätigungen hätte:


    1.


    - Größe der Fruchtkörper: Hutdurchmesser: 2,5 - 3,5 cm, Stiellänge: ca. 3 cm


    - Hut: braun, filzig, Ränder abgerundet


    - Fruchtschicht: recht große, helle Poren


    - Stiel: hellbraun


    - Verfärbungen: keine erkennbaren


    - Geruch: angenehm


    - Geschmack: nicht getestet


    - Begleitbäume, Substrat: Laubholz: Buche (?)


    - Vermutung: Ich habe zwar schon öfter Winterporlinge (Polyporus brumalis) gefunden, deren Poren allerdings stehts kleiner waren und deren Hutränder waagerecht standen. Dennoch geht meine Intuition mangels Alternativen in die Richtung




    2.


    Bei diesem Pilz vermute ich sehr stark Badhamia utricularis. Löwenfrüchtchen sehen ja doch noch etwas anders aus und ich habe mich an die leider ohne Ergebnis gebliebene Diskussion hier (-> Link <-) erinnert. Dort fiel der Name und so konnte ich durch Bildabgleich im Internet meinen Favouriten finden. Liege ich wohl richtig?




    3.


    Und bei diesem letzten Pilz habe ich keine Idee. Ich kann mich leider nicht mehr an das Substrat erinnern. Ich kenne als ähnliche Pilze bisher nur den Buchenschlauchzitterling (Ascotremella faginea), den ich selbst bereits gefunden habe, der aber doch anders aussah.



    lg,


    Jan-Arne

    Guten Morgen,


    mir gefällt die Bildunterschrift besonders gut:


    "Pilze: Die Giftlorchel ist giftig." ACH NEE! :D


    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Leute ohne Ahnung sie für Morcheln halten. Und Ahnungslose, die unbedacht trotzdem alles Pilzige essen, was ihnen in die Finger kommt, gibt es ja auch ausreichend. Diese lassen die Finger dann wiederum nur von Pilzen, die bläuen :rolleyes:


    Achja, und Pilze bei Ebay ersteigern... Auf die Idee muss man erstmal kommen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Holger,


    kurz und knapp: das sind wohl allesamt Nebelkappen.


    lg,


    Jan-Arne


    Edit: Genau deshalb mein Hinweis mit der Vorsicht. Ich hätte alle gleich eingeordnet, nur in verschiedenen Stadien. Gut, dass Ingo und Fredy spontan zur Stelle waren. :)

    Moin Ralf,


    einen schönen kleinen Rundgang hast du hinter dir. Die Fotos zeigen sehr schön, dass der Winter bei genauerem Hinsehen auch abgesehen von allerlei Gallertzeug Schönes zu bieten hat.


    Bist du dir bei den Gelbstieligen Muschelseitlingen echt sicher? Ich habe sie bisher nur in der Form gesehen, dass der gelbe Stiel schon viel früher anfing, d.h. die Lamellen nicht bis auf den Stiel gelangen konnten. Das wiederum war mir nur beim Austernseitling (+ Rillstieligen natürlich) bekannt.


    lg,


    Jan-Arne

    Das freut mich für dich :)


    Hab vor 2 Wochen auch meine ersten Trompeten gefunden, glaube ich zumindest. Die waren aber beim Finden schon nicht mehr fest im Boden. Ich habe sie, obwohl man das bei denen ja nicht so gut erkennen kann, mal als nicht mehr genießbar eingestuft. ;)



    lg,


    Jan-Arne