Beiträge von JanMen

    Moin Michael,


    Das ist mir neu, das Spitzmorcheln in Fichten und Kiefernwäldern vorkommen.
    Habe da noch nie welche gefunden.


    In einem meiner Pilzbücher ist von Kiefernrindenmulch die Rede, welchen man im Sommer oder Herbst im Garten auslegen soll, um im nächsten Jahr die Chance auf Morcheln zu haben. Ich wusste es auch nicht, aber treudoof, wie ich bin, traue ich dem Buch mal und wir werden es wohl ausprobieren ;)


    Unser Hauswald ist ja Kalkboden, da ich dort schon ein paar leere Schneckenhäuser gefunden hatte.


    Ist das ein Beweis? Ich habe ja keine Ahnung davon, aber inwiefern deuten leere Schneckenhäuser auf mehr als nur Schneckensterben hin. Natürlich sind die Häuser selbst aus Kalk, aber heißt das, dass der Boden es auch ist? Würden sich bei anderer Bodenkonsistenz die Häuser eher auflösen?


    Ich würde mich über Aufklärung freuen, weil mir das, als Baum- und Pflanzenbestimmungsunerfahrenen sehr helfen würde, mögliche Gebiete zu finden! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Joli,


    wir haben einen Krekenbaum im Garten, an welchem ein Pflaumenfeuerschwamm wächst. Optisch passt das auf jeden Fall und vom Substrat her, wäre laut den GPBWs ("hauptsächlich an Prunus-Arten") die Kirsche auch im Bereich des Möglichen.


    lg,


    Jan-Arne

    Es freut mich sehr, dass ich nicht der Einzige bin, der es nicht mehr erwarten kann.


    Auf der Morchelwiese der letzten Jahre, von der wir mangels Wissen allerdings nie gesammelt haben, steht noch nichts, aber wir haben die Hoffnung, dass es bald was wird!


    Die Frage nach der ungefähren Temperatur hätte ich auch gerne beantwortet. Reichen konstante 10 Grad am Tag aus oder geht es erst später (wenn es wärmer wird) richtig los? Und natürlich spielt auch noch die Feuchtigkeit mit rein.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Christian,


    interessant, interessant! Aber für Frosttage im Winter ist die Trüffelsuche dennoch nichts, oder? Wir haben scherzweise darüber gesprochen, unseren Hund, der beim Wittern Grunzgeräusche von sich gibt, zum Trüffelhund auszubilden. Dass es gar nicht so unmöglich ist, war mir erst später klargeworden. Die Idee mit dem Unterforum finde ich auch nicht verkehrt. Falls es einschlafen sollte, kann man es ja immer noch wieder auf Eis legen. Du hast mein vollsten Respekt für dein Vorhaben und ich werde deine Seite sicher öfter besuchen. Es würde mich natürlich darüberhinaus freuen, wenn du einige Unterstützung von den hier anwesenden Experten bekommen würdest und uns auch hier weiterhin auf dem Laufenden hältst! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    soooo, wie sieht's aus an der Morchelfront? Ab nächster Woche sollen es wieder 10 (bis evtl. 15 Grad) werden. Der vieldiskutierte Ostervollmond ist auch schon in knapp 10 Tagen und die 5 Tage im Sauerland mit stundenlangen Wanderungen stehen vom 24. - 29. an. Wenn da die Morcheln bereits da wären, wäre das sehr zuvorkommend! ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    kann man bei 5 denn einen alten Violetten Knorpelschichtpilz ausschließen? Je nach Umgebung und Witterung färben sie sich, wie ich gelernt habe, im Alter so bräunlich und wenn man sich diese Struktur: http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/15895.html z.B. mal im Alter und etwas zerzauster vorstellt, könnte das doch hinkommen oder was spräche dagegen?


    Der Pilz hat mich nämlich optisch sehr an meinen Pilz aus diesem Thread -> Link <- erinnert.


    lg,


    Jan-Arne

    Guten Abend Ingo!


    Also wohl doch eine Inonotus-Art? Zumindest konsistenzmäßig ist es etwas in dieser Region "halbsaftig", sonst würden sich nicht solche Runzeln beim Eintrocknen bilden.


    Alles klar, dann bleibt nur die Gattung stehen. Der Anisgeruch (oder doch Fenchel?) hilft nicht bei der Bestimmung?


    Nach den GPBWs würde ich den Flachen Schillerporling (Inonotus cuticularis) vorschlagen: "3-15 (25) cm lang, 3-15 cm Radius, 0,5-3 cm dick, ... Poren ... , später bräunlich, 2-5 pro mm, rund bis eckig. Röhren 3-20 cm lang." Das dazugehörige Foto und der Wuchs auch am Ende eines abgetrennten Baumstamms sowie die Möglichkeit des "einzeln bis dachziegelig übereinander" wachsen bringen mich zusammen mit den Größenangaben auf die Idee. Leider steht dort nichts über einen bestimmten Geruch.


    Der Discover-Link funzt nicht.


    Da hat er wohl die KlammerZu noch zum Link gezählt. Weil man einzelne Seiten nicht verlinken kann, war es der Link zur Startseite, wo man dann den lateinischen Namen angeben muss: http://www.discoverlife.org/


    lg und vielen Dank für die Hilfe,


    Jan-Arne

    Moin Ingo,


    beim Link folgend habe ich auf "normal size" geachtet. Sollte mit "individual caps" wirklich ein einzelner Körper gemeint sein, so kann die Bestimmung für den größeren Pilz nicht gelten. Es scheint so, als würden sich beide Angaben widersprechen?!


    Beim Saftporling sollte der grauweißliche / milchweiße Saftporling schon stimmen. Deine Alternative ist wohl weniger saftig, müsste eine rauere Oberfläche und eine komplexere Gesamtkörperstruktur besitzen. (nach Bildern von http://www.discoverlife.org/)


    Ich habe einige neue Fotos gemacht, bei denen weder meine Handykamera (Akku leer), noch die Abendsonne die Farbe verfälschen. Ich habe den Porling getrocknet, aber an der Oberfläche selbst hat sich weder Struktur noch Farbe entscheidend verändert.





    lg,


    Jan-Arne

    Moin Mario,


    Wikipedia: "Der Falsche Pfifferling gilt indes nicht als Speisepilz, weil er von manchen Personen und/ oder in großen Maßen genossen nicht vertragen wird. Bei den Betroffenen verursacht er Magen-Darm-Beschwerden, deren Intensität aber überwiegend schwach ausfällt."


    Das hatte ich auch im Kopf. Viele halten ihn für essbar und können ihn wohl auch ohne Probleme (wenn auch ohne guten Geschmack) essen, aber wie bei Nebelkappe und Kahlem Krempling sollte man wohl eher die Finger davon lassen. Dass sich der Artikel im Einleitungsteil und im "Bedeutungs"-Teil widerspricht, zeigt, wie ungeklärt das Ganze bis heute ist.


    Hier noch ein Bild, auf welchem man den teils fast dunkelroten Stiel und die Lamellen ganz gut erkennen kann, weil dein Pilz 2 und 3 ja schon recht untypisch gewachsen ist, oder?:



    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Joli,


    danke für das Kompliment. Ja, es ist eine tolle Sache, dass immer jemand mit Ahnung zur Stelle ist, der einem unmittelbar helfen kann. Über den Schillerporling habe ich mich beim Finden besonders gefreut. So einen Brocken mit einer solch schönen langgezogenen Porenschicht sieht man nicht alle Tage und dann hat er auch noch so gut nach Anis gerochen! Wo der Geruch herkam, bleibt aber wohl offen und entstammt eventuell letztlich nur meiner Einbildung?! :D


    lg,


    Jan-Arne


    schau mal unter Inonotus nodulosus. Aber sicher bin ich nicht.


    Das sieht sehr gut aus! Für den sich den ganzen Stamm langziehenden Kandidaten Nummer 4 wird das richtig sein. Bei 3 war der eine Pilz 14 cm lang und er war alleine wachsend, aber vom Wuchs her passt das und laut Angaben von http://www.rogersmushrooms.com…source~gallerydefault.asp
    ist das auch noch von der Größe her im Rahmen. Das wird also richtig sein, wobei mich bei Pilz 3 der Anis- / Fenchelgeruch noch etwas irritiert. Danke auf jeden Fall für deine Ideen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Toffel,


    vielen Dank für deine Antwort. Das sind mal Überraschungen. Auf den Schleimpilz hätte ich kommen können, der Richtung werde ich mal nachgehen. Schillerporlinge als Gattung sind wohl auch die richtige Richtung, aber die einzelnen Arten der Gattung unterscheiden sich nochmal gewaltig. Auch da werde ich mal ausgiebig Bilder googlen. Der Oligoporus lacteus ist eine gute Alternative für meine Vermutung, damit wäre das Substratproblem gelöst! Danke schön und einen lieben Gruß. :)


    Jan-Arne

    Moin Mausmann,


    habe jetzt erst deinen Post gesehen ... und nachgemessen. Du hast recht. Die Bilder sind, nach Anklicken, etwa 1 cm breiter (und entsprechend höher). Das heißt, die Bilder sind zur Anpassung ans Forum automatisch verkleinert worden, aber ich glaube eigentlich nicht, dass sich das arg negativ auf die Qualität, bzw. die Gesamtwirkung, auswirkt, oder?


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich brauche mal wieder eure Hilfe:


    1.


    - Größe der Fruchtkörper: 4 x 4 cm / 1,5 cm Höhe
    - Oberfläche: weiß, ähnelt:
    - Fruchtschicht: ebenfalls weiß, mit sehr kleinen Poren -
    - Druck: keine Verfärbung, aber sehr saftig
    - Geruch: unbedeutend
    - Geschmack: etwas bitter
    - Begleitbäume, Substrat: dünner Ast, sieht eher nach Laubholz aus (?)
    - Vermutung: Ich denke sehr an den Bitteren Saftporling, doch eines irritiert mich: Der Stock, an welchem der Porling war, sieht nach Laubholz aus und wurde von mir auch in einem Wald mit fast ausschließlich Laubbäumen gefunden. Bildern vom Stock kann ich bei Bedarf einreichen. Nun die Frage: Der von mir vermutete Saftporling ist ein Bewohner von Nadelholz der "selten" auch an Laubholz vorkommt. Wie selten ist das? Gibt es da Erfahrungswerte? Ist dies so ein Fall?





    (letztes Bild verkehrt herum)


    2.


    - Größe der Fruchtkörper: knapp 1 mm
    - Aussehen: grau, gruppiert wachsend
    - Substrat: Wuchs auf vertrockneten Blättern, sieht sehr nach Birkenblättern aus
    - Vermutung: Keine. Meine Frage: Sind das Pilze und wenn ja, in welche Richtung gehen sie? Sollten es welche sein, habe ich mich mit solcher Art von Pilzen noch nie auch nur annähernd beschäftigt. Jeder Hinweis würde mich freuen.



    3.


    Heute glaub(t)e ich, auch wegen des leichten Geruchs in Richtung Fenchel oder Anis, erstmals einen Fenchelporling gefunden zu haben. Ich bin mir allerdings mittlerweile keineswegs mehr sicher und denke, dass bei einer Bestimmung meines anderen Funds dieser Pilz auch jenen Namen tragen könnte





    Ein anderer Fund wuchs sehr anders. Vom Habitus ähnelt er meinem ersten Fund sehr (langgezogene Poren beim Hinunterwachsen am Stamm, Farbe), doch er wuchs sehr viel weniger kompakt, sondern eher verstreut und dementsprechend auch kleiner


    - Größe eines der Fruchtkörper: 4 x 6 cm, Wuchs am Stamm herunter bis 10 cm
    - Oberfläche: dunkelbraun, kleiner Hügel vor Übergang zu Poren
    - Fruchtschicht: kleine, aber teilweise nach unten langgezogene Poren, heller braun
    - Verfärbungen: keine erkennbaren
    - Geruch: kein Geruch
    - Geschmack: nicht getestet
    - Begleitbäume, Substrat: leider nicht bekannt, aber sehr wahrscheinlich Laubholz
    - Vermutung: Nachdem der Fund leider erst spät für mich interessant wurde, habe ich nicht auf das Substrat geachtet. Da es aber eigentlich nicht Fichte (auf welcher der Fenchelporling ja fast ausschließlich wächst) sein kann, bleibt die Bestimmung vorerst offen. Gibt es Ideen?





    Vielen Dank für jede Art von Hilfe!


    Fotos vom (nun gespaltenen) vermeintlichen Saftporling und dem Ast könnte ich nachreichen, sowie Fotos der eventuellen Blattpilze und des größeren Porlings von Fund 3.


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Günter,


    guck mal hier: http://www.pilzforum.eu/board/…otoshop-und-creativ-suite


    Das sind kostenlose Programme, mit denen Stacking möglich sein müsste. Anleitungen dazu gibt es bei YouTube. Ich hatte mich da mal kurz reingeschaut, bevor ich gemerkt habe, dass Stacking mit meinen Mitteln ohnehin nicht geht. :( ;)


    lg,


    Jan-Arne


    Edit: Ich sehe gerade, dass du der erste Beantworter bist. Dann ist dir die Möglichkeit vermutlich schon bekannt oder liege ich daneben und man kann mit den Programmen gar doch nicht stacken?

    Hallo nochmal,


    auch hier einen lieben Gruß und ein Dankeschön für die Fotos. Sehr farbenfroh und idyllisch hast du diese diversen Pilze eingefangen. Mit den diversen weißen Drüslingen tu ich mich schwer, aber Pablo hat dir ja bereits diverse Möglichkeiten genannt. :)


    lg,


    Jan-Arne